Karina Kulbach-Fricke Die Tuchhändlerin von Köln

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Inhaltsangabe zu „Die Tuchhändlerin von Köln“ von Karina Kulbach-Fricke

Ein Schmöker zum Abtauchen Köln, 1167. Als Tochter angesehener Tuchhändler wartet auf die 16-jährige Sophia ein Abenteuer, von dem ihre Altersgenossinnen nur träumen können: Sie darf ihre Eltern zu einer Audienz am englischen Hof begleiten, wo Prinzessin Mathilde für ihre bevorstehende Hochzeit mit Heinrich dem Löwen mit den edelsten Stoffen ausgestattet werden soll. In London beginnt für Sophia eine aufregende Zeit: Sie findet nicht nur eine Freundin in Prinzessin Mathilde, sie lernt auch den frechen Gottschalk kennen, der ihr von Anfang an den Kopf verdreht … Eine Reise in das mittelalterliche Köln mit einer bezaubernden Heldin.

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  • Buntes Mittelalterpanorama

    Die Tuchhändlerin von Köln
    Saralonde

    Saralonde

    19. June 2013 um 17:56

    Köln im 12. Jahrhundert. Die Händlerstochter Sophia ist nicht nur klug und begabt, sie hat auch die Chance, an einer Handelsreise nach England teilzunehmen, wo sie Prinzessin Mathilde, Tochter von Alienor von Aquitanien und König Henry II. von England, kennenlernen wird. Die beiden werden Freundinnen. Kurz darauf heiratet Mathilde Heinrich den Löwen, Herzog von Bayern und Sachsen. Wie wird der Lebensweg der beiden jungen Mädchen aussehen? Man merkt, dass Karina Kulbach-Fricke Historikerin ist, denn dieses Buch zeichnet sich vor allem durch seine realistische Darstellung des Lebens einer wohlhabenden Kaufmannstochter im Hochmittelalter aus. Damit meine ich insbesondere das Frauenbild, denn Sophia ist keine der schwertschwingenden Heldinnen, die sich in so vielen Mittelalterromanen tummeln. Sie muss damit klarkommen, dass Frauen dem Mann nicht als ebenbürdig betrachtet werden, und das meistert sie bravourös. Sie schafft es, ihre Familie trotz Schicksalschlägen zusammenzuhalten und ist damit eine eher unauffällige, aber auch viel realistischere Heldin. Sprachlich liest sich das Buch gut, es bietet keine allzu große Spannung, aber da Karina Kulbach-Fricke ihre fiktive Familie geschickt mit realen Personen, vornehmlich Mathilde und ihrem Mann Heinrich, in Verbindung bringt, erzählt uns der Roman in unterhaltsamer Weise nicht nur, wie das Großbürgertum im Hochmittelalter lebte, sondern auch, wie sich der Konflikt zwischen Heinrich dem Löwen und Kaiser Barbarossa immer mehr zuspitzte, bis zu Heinrichs Fall. Wie ihr merkt, mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist nicht ganz ein Fünf-Sterne-Buch, dafür fehlt ein bisschen die Spannung, aber für jeden Freund realistischer historischer Romane sehr zu empfehlen. Die Charaktere sind schön herausgearbeitet, besonders gelungen fand ich die Darstellung der jungen Mathilde, die besonders liebenswürdig ist. Angenehm auch, dass es in diesem Buch keinen wirklichen Schuft gibt, es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß. Die beiden Vorgängerbände “Der Kaufmann von Köln” und “Der Münzmeister von Köln” habe ich noch nicht gelesen, möchte das aber auf jeden Fall noch tun. Leider scheint es die Bücher nur noch als E-Book zu geben. Fazit: Ein buntes Mittelalterpanorama mit vergnüglicher Geschichtsstunde und angenehmen, liebenswürdigen Charakteren.

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  • Rezension zu "Die Tuchhändlerin von Köln" von Karina Kulbach-Fricke

    Die Tuchhändlerin von Köln
    beowulf

    beowulf

    30. June 2010 um 09:04

    Hoffentlich kann die Autorin weitere Folgen ihrer Romanbiographiereihe veröffentlichen und ist nicht auch die Vergangenheit ihrer Familie in der Kölner U-bahn davongefahren worden. Selten wird so deutlich, wie die Geschichte einer Familie, einer Stadt, eines Landes und eines Reiches, einer Zeit verwoben sind wie in den Büchern von Katerina Kulbach Fricke, die über ihre historischen Ahnen eine Romanbiographie vorlegt, die so ganz nebenbei die Zeit von Friedrich Barbarossa erzählt, den Zwist mit Heinrich dem Löwen und seine Auswirkungen auf die Bürger von Köln, die Geschichte der Kölner Erzbischöfe und der wichtigsten romanischen Bauten, den Wandel in der Gesellschaft und die nationalen und internationalen Handelsbeziehungen erklärt. Ich kann nur hoffen, dass es noch viele Fortsetzungen von dieser Geschichte geben wird.

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