Karine Lambert Das Haus ohne Männer

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Inhaltsangabe zu „Das Haus ohne Männer“ von Karine Lambert

Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt …
Mit einer Leseprobe aus dem SPIEGEL-Bestseller »Und jetzt lass uns tanzen« von Karine Lambert.

Frankreich, Frauen WG....eine schöne Geschichte mit Flair.

— sunlight

Es brummt im Bienenstock - und das Leben ist einfach immer wieder überraschen. Liebe hat so viele Gesichter!

— MissStrawberry

Französischer Flair- humorvoll und wunderschön

— katrin297

Der erste Roman von Lambert hat mir besser gefallen.

— Tamii1992

Eine WG der besonderen Art

— Kelo24

Interrisannte Geschichte um das Haus ohne Männer

— Katzenmicha

Gute Idee , nicht überzeugend umgesetzt

— Petra1984

Zauberhafte Geschichte für Zwischendurch

— Melli910

Zwischendurch etwas langatmig, aber zum Ende hin mit viel Tiefgang.

— Valabe

Nette Idee, aber keine gelungene Umsetzung.

— StMoonlight

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  • Der Bienenstock und die Bienenkönigin

    Das Haus ohne Männer

    MissStrawberry

    20. November 2017 um 14:34

    Nur Kater Jean-Pierre hat als männliches Wesen Zutritt in die Casa Celestina, so will es die „Königin“, eine ehemalige Primaballerina, die den Mieterinnen mehr mütterliche Freundin denn Vermieterin ist. Sie verlangt eine lächerlich geringe Miete und sonntags wird immer bei ihr ein leckeres Essen zelebriert. Doch als Carla für ein halbes Jahr in einen Ashram geht und die junge Juliette solange in deren Wohnung einzieht, weht eine frische Brise durch das alte Haus. Juliette möchte sich ausruhen, ja, aber für immer den Männern abschwören? Was soll das bringen? So sehr sie die Frauen mag, so wenig versteht sie deren Einstellung – und bringt den „Bienenstock“ ganz schön ins Brummen … Aus der Sicht aller Bewohnerinnen erfährt der Leser stückchenweise, was es mit der Königin genau auf sich hat. Dabei erkennt man oftmals nicht wirklich, welche der Bewohnerinnen nun welchen Satz gesagt hat. Das verwirrt ein wenig, doch passt es auch zur Story: es ist ja egal, wer es sagte – zumal jede ihre eigene Story hat, die Verbindung aber ein gebrochenes Herz ist. So liest sich das Buch gleichzeitig leicht und doch schwierig. Doch wenn man sich fallenlässt und einfach nur liest, ohne an starre Regeln zu denken, entsteht eine zauberhafte Geschichte um besondere Frauen in einem besonderen Haus in einer besonderen Stadt. Auch die Außenstehenden haben ihre Meinung zum Haus ohne Männer. Es kursieren interessante Thesen, die Juliette nach und nach zu Ohren kommen. Und der Leser sieht schmunzelnd dabei zu, wie Gerüchte entstehen und verbreitet werden, denkt hoffentlich über sich und seine eigenen Vorurteile nach.  Zusammenhalt trotz Unterschiede, Gemeinsamkeiten trotzt Individualität – das ist möglich und genau das zeigt das Buch auch. Man darf nur nicht den Fehler machen und einen Chick-Lit-Roman erwarten oder eine Art Fortsetzung von „Und jetzt lass uns tanzen“, denn „Das Haus ohne Männer“ ist ein eigenständiges, komplett unabhängiges Buch, das einen ganz eigenen Stil hat. Einziger Berührungspunkt ist, dass die Königin Mitte 70 ist. Doch hat die Story weder mit Jugend noch mit Alter zu tun, sondern einzig damit, dass Lebensmodelle sich ändern können und müssen und nichts auf dieser Welt in Stein gemeißelt ist. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz so verzaubern, wie „Und jetzt lass uns tanzen“, dennoch bekommt es von mir nur einen Stern weniger, also vier Sterne.

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  • Das Haus ohne Männer

    Das Haus ohne Männer

    Zeilentraumfaenger

    17. November 2017 um 14:05

    Das Haus ohne Männer ist das zweite Buch, das ich von Karine Lambert gelesen habe, nach Und jetzt lass uns tanzen war ich total gespannt. Das Buch war wieder sehr süß und ruhig und hat mir ziemlich gut gefallen. Erst hat mich natürlich das Cover angesprochen, es ist so schön schlicht und trotzdem wirklich schön. Auch die Farbe gefällt mir sehr gut. Der Klappentext klang dann ebenfalls interessant und somit durfte es bei mir einziehen.Die Idee, in ein Haus komplett ohne Männer zu leben war mir neu und ich habe sowas bisher auch in keinem anderen Buch gesehen. Die Frauen halten sich sehr strikt dran und haben alle ihre eigenen Gründe dafür. Wirklich gut finde ich es, dass man diese auch erfährt.Man lernt nämlich nicht nur Juliette kennen, sondern auch die anderen Bewohner des Hauses, die wirklich sehr eigen, aber irgendwo doch sympathisch sind. Es war teilweise ein bisschen kompliziert, sich die ganzen Namen zu merken, gerade weil das Buch auch sehr dünn ist und so nicht viel Zeit für jede einzelne Frau blieb, aber was man erfahren hat war wirklich schön. "Nur auf der Bühne kann man Tag für Tag mit seinem Partner dieselbe Choreografie tanzen, ohne zu fallen. Im wahren Leben ist das gefährlicher." S.32Das Ende war dann irgendwie ziemlich offen und ich glaube, es hätte mich nicht gestört, wenn da noch mehr gekommen wäre. Das Buch ist ja wirklich dünn und beschränkt sich nur auf das Wichtigste, was ich eigentlich gut finde. Nur an dieser Stelle war Juliettes Geschichte für mich noch nicht ganz vorbei, was ich ein bisschen schade fand.Der Schreibstil von Karine Lambert hat mir hier wieder total gut gefallen. Sie schafft es, wirklich poetische Gedanken in eine alltägliche Situation einzubringen und uns die verschiedenen Frauen näher zu bringen. Das Buch lies sich total flüssig lesen.Das Haus ohne Männer ist das perfekte Buch für alle, die etwas ruhiges, eher kurzweiliges suchen, das trotzdem super unterhält

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  • Funktioniert ein Leben ohne Männer?

    Das Haus ohne Männer

    katrin297

    14. November 2017 um 09:16

    Normalerweise entschiede ich mich ob ich ein Buch lesen will in dem ich den Klappentext lese und evtl auch die Leseprobe bzw die ersten paar Seiten des Buches. Der Klappentext verrät mir ob mich die Handlung interessiert und die Leseprobe liefert mir eine Kostprobe des Schreibstils. In diesem Fall war das wunderschöne, bunte und lebendige Cover ausschlaggebend. Es sprüht nur so vor Lebenslust und französischem Flair. Beides wird in der geschichte beibehalten und bestätigt mein Bauchgefühl. Geht ein Leben ohne Männer und ohne Liebe und ist das das Gleiche? Hatte nicht schon jede Frau ein mal die Schnauze voll von Männern und wollte am liebstens alles hinschemißen und auf ein Planet ziehen ohne Männer, doch durchgezogen hat es keine. Mitten in Paris gibt es das, ein Haus mit fünf Frauen, alle komplett unterschiedlich. Hier sind Männer strikt verboten. Die Nachbarn gucken schief und bezeichnen sie als Sekte. Doch das scheint die fünf nicht großartig zu stören. Als die junge Juliette ins Haus zieht , bringt sie das Konzept ins Wanken, da sie noch an die Liebe glaubt. Alle fünf Frauen sidn auf ihre eigene Art und Weise interessant, haben ihre eigene Geschichte und ihre Gründe warum sie ein Leben ohne Männer und ohne Liebe führen wollen. Der Schreibstil von Karine Lambert ist speilerisch, unterhaltsam, humorvoll, flüssig und wunderschön. Man hat das gefühl man wäre selbst in Paris und beobachtet diese einzigartige WG. Es ist eine Geschichte über das Leben und die Liebe.

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  • Eine ganz spezielle Wohngemeinschaft

    Das Haus ohne Männer

    Kelo24

    12. November 2017 um 13:40

    Eine ganz spezielle Wohngemeinschaft, ja, das sind die 5 Frauen im Haus ohne Männer oder der Casa Celestine, wie sie es liebevoll nennen. Vom Cover etwas in die Irre geführt habe ich an und für sich einen amüsanten chick-lit-Roman erwartet. Daher war ich zunächst etwas verwirrt von den ersten Kapiteln und musste mich zum Weiterlesen tatsächlich selbst anschubsen, aber es hat sich am Ende doch gelohnt. 5 ganz unterschiedliche Frauen bewohnen das Haus der "Königin", die keine Männer darin duldet, und ihre 4 Mitbewohnerinnen haben sich bislang daran gehalten. Als Juliette für kurze Zeit eine der Wohnungen übernimmt, kommt frischer Wind in die Hausgemeinschaft und alte Strukturen fangen an zu bröckeln. Als roter Faden zieht sich Juliettes Alltag durch die gesamte Geschichte. Sie hat eine sehr erfrischende Art und dadurch wird das Geschehen lebendig. Unterbrechungen gibt es bei den Rückblicken auf das Leben jeder einzelnen Mitbewohnerin . Jede einzelne der Frauen hat ein Päckchen zu tragen, das sie letztendlich zum Entschluss, ein Leben ohne Mann zu führen, gebracht hat. Aber nach Juliettes Einzug und vllt. aufgrund ihrer unkonventionellen Art stellt sich bei Giuseppina, Simone, Carla und selbst der Königin die Frage, ob sie mit diesem Lebensmodell überhaupt noch glücklich sind. Denn irgendwie ist doch jede/r von uns auf der Suche nach Glück, Geborgenheit, Liebe und einer Schulter zum Anlehnen. Mir hat das Buch gut gefallen, denn es verbindet humorvolle Szenen, nachdenklichen Passagen, ungeschminkte Wahrheiten und ein tragisches Lebensresumee´. Dafür eine Leseempfehlung und 4 Sterne. 

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  • Etwas ungeordnet

    Das Haus ohne Männer

    Readi

    12. November 2017 um 10:28

    Ein Haus voller Frauen, auf jedem Stockwerk wohnt eine andere. Ganz oben residiert die Hausherrin, liebevoll „Die Königin“ genannt. Eine alternde Ex-Ballerina, die die Maxime aufgestellt hat, dass Männer im Leben der Hausbewohnerinnen nichts mehr zu suchen haben. Bisher haben sich auch alle strikt daran gehalten.Dann macht sich Carla auf den Weg nach Indien und vermietet „ihr Stockwerk und ihre Wohnung“ unter - an Juliette. Diese weiß zwar um die Abmachung, dass nur der Kater im Haus geduldet wird und allen anderen männlichen Wesen abgeschworen wird, aber sie ist immer noch davon überzeugt, dass sie mit einem neuen Mann auch eine neue Liebe wieder in ihr Leben einziehen lassen möchte und sucht den richtigen Partner.Mit ihrer Sicht auf die Welt und die Liebe ist sie eine Ausnahme im Haus, die, wenn auch eher unfreiwillig, die festgefahrene Lebensweise aller Hausbewohnerinnen etwas aufrüttelt.Das Vorgänger-Buch von Karine Lambert hatte mir sehr gut gefallen und entsprechend hatte ich mich auf den neuen Roman gefreut. Zudem gefiel mir die Themenauswahl und ich war äußerst gespannt auf die Umsetzung und die Gedanken hinter der Geschichte.Dennoch muss ich sagen, dass ich dieses Buch nicht so gut fand wie den anderen Roman und dass es mir entsprechend schwer gefallen ist, die Lektüre des Buches als angenehm und schon gar nicht flüssig zu empfinden. Irgendwie war mir dieser Roman etwas zu durcheinander.Die Frauen sind alle ein wenig schrullig, allerdings trotzdem liebenswert. Jede hat ihr Päckchen zu tragen und man versteht gut, was sie alle zu ihren einzelnen Entscheidungen bewogen hat. Das ist gut nachzuvollziehen. Leider fand ich das Lesen trotzdem relativ anstrengend. Ich hätte mir gewünscht, dass die Handlungen nicht alle irgendwie abgehackt dargestellt werden, sondern besser ineinander übergreifen. So hatte man das Gefühl, dass alles etwas durcheinandergewürfelt ist und es konnte kein richtiger Lesefluss bei mir entstehen. Es waren viele unterschiedliche Gedanken und ein buntes, ungeordnetes Chaos. Das hat mich ein bisschen irritiert und mir das Lesen etwas erschwert.Dennoch fand ich die Geschichte okay, aber richtig vom Hocker gehauen hat sie mich leider nicht.Zu oft hatte ich das Gefühl, dass ich Dinge einfach „erahnen“ und mir selbst den Rest zusammenreimen musste. Zu holperig war das hin und her der einzelnen Protagonistinnen.Dabei waren die Charaktere alle recht gut dargestellt und haben mich mit ihren Eigenheiten sehr interessiert.Alles in allem ein Roman, der leider keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und mir nur durchschnittlich gut gefallen hat.

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  • Freundschaft in Pantoffelreichweite

    Das Haus ohne Männer

    dermoerderistimmerdergaertner

    10. November 2017 um 18:16

    „Die Liebe ist hartnäckig. Wenn man ihr die Tür verschließt, versucht sie, durchs Fenster hereinzukommen.“Inhalt: Die fünf Bewohnerinnen eines Hauses mitten in Paris sind sich einig: Keine Männer dürfen ins Haus. Sie alle haben der Liebe abgeschworen und Kater Jean-Pierre ist das einzige geduldete männliche Wesen. Doch dann zieht Juliette in das Haus ein und sie denkt ganz anders darüber…Meine Meinung: Der Schreibstil von Karine Lambert ist warmherzig, leicht humorvoll und sehr flüssig zu lesen. Die 222 Seiten kann man gut an einem gemütlichen Leseabend lesen.Die Frauen sind eng untereinander befreundet und leben seit Jahrzehnten ohne Männer, doch dann kommt Juliette, die noch an die Liebe glaubt. Jeden Sonntag treffen sich die Frauen im 5. Stock bei der „Königin“, einer inzwischen 75-jährigen ehemaligen Baletttänzerin, zum Abendessen. Der Königin gehört das Haus und sie hat die Regel aufgestellt. „Freundschaft in Pantoffelweite“ nennen die Frauen ihre Besuche. Alle Frauen sind auf ihre Art sympathisch, sind aber eher Nebencharaktere. Zwar werden nach und nach die Schicksale der Frauen und ihre schlechten Erfahrungen mit Männern erzählt, aber der rote Faden, der sich durch die Handlung zieht, ist Juliettes Geschichte. Sie mochte ich auch am liebsten. Alle Schicksale haben mich berührt und doch fehlte mir etwas in dem Buch und es konnte mich nicht so richtig fesseln. Der Ansatz ist auf jeden Fall da, aber ich hatte eine insgesamt zusammenhängende Geschichte erwartet.Das Buch wurde mir vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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  • pinkfarben

    Das Haus ohne Männer

    Tsubame

    09. November 2017 um 10:00

    An Büchern mit pinkfarbenem Umschlag gehe ich in der Buchhandlung meistens vorbei, weil die Geschichten, die sie beherbergen, oft etwas oberflächlich daherkommen. Von Karine Lambert hatte ich aber bereits den Vorgängerband "Und jetzt lass uns tanzen" gelesen und hatte eine entsprechend hohe Erwartungshaltung. Nun ist "Das Haus ohne Männer" in Wahrheit aber ihr Erstlingswerk und ich war überrascht, auf dem Umschlag zu lesen, dass es sich hier um ein "preisgekröntes Bestsellerdebüt" handeln soll.Zur Geschichte: in einem mehrstöckigen Haus im 20. Arrondissement von Paris leben 5 Frauen unter einem Dach, die dem Leben mit Männern abgeschworen haben und diesen den Zutritt zu ihrem Reich verweigern. Als eine von ihnen zu einer mehrmonatigen Reise nach Indien aufbricht, zieht Juliette als Untermieterin ein, obwohl sie insgeheim noch immer von der großen Liebe träumt und sich davor fürchtet, allein in der Stille aufzuwachen.Die Frauen, die in dem Haus der "Königin", einer alternden Primaballerina, leben, sind so unterschiedlich wie die Schicksale, die sie in das Haus geführt haben, pflegen aber das gemeinsame Ritual, sonntags zusammen zu kochen und zu essen.Die Regel, keine Männer ins Haus zu lassen, wird von allen eisern befolgt und es scheint fast, als wäre bereits das Chatten im Internet mit diesen strafbar.Doch Juliette will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden ...Die Idee des Buches fand ich interessant, die Charaktere blieben allerdings alle recht flach und farblos und letztendlich ist es eben doch auf eine 'pinkfarbene' Story hinausgelaufen. Mir war alles ein bisschen zu dünn und die Königin mit ihren 'Funken' fand ich schon sehr extrem und unglaubwürdig. So ist das Buch meiner Meinung nach eher etwas für zwischendurch. Man kann es lesen, man muss es aber nicht. Ich hoffe, Karine Lambert kann mit ihrem nächsten Buch an die Klasse von "Und jetzt lass uns tanzen" anschließen.

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  • Wunderschöne humorvolle Lektüre zum Entspannen

    Das Haus ohne Männer

    Jeanette_Lube

    07. November 2017 um 17:53

    Dieses Buch erschien 2017 im Diana Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, die Geschichte umfasst 222 Seiten. Fünf Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen! Die Regel in diesem Haus - keine Männer!!! Das einzige männliche Wesen, dem Zutritt zu ihrer Welt gestattet ist, ist der Kater Jean-Pierre. Dann zieht Juliette ins Haus und stellt das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe, da sie die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt hat.Diese Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, bringt einem jedoch auch die Sehnsucht nach Glück sehr nahe. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Mir hat die Geschichte wunderbar gefallen, man hat sie echt schnell gelesen, sie hat mich aber auch sehr zum Nachdenken angeregt, denn die Schicksale der Frauen gehen einem ganz schön ans Herz. Auf jeden Fall empfehle ich diese Geschichte weiter. Zum Schmunzeln, fürs Herz und zum Nachdenken!!!

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  • Buchverlosung zu "Das Haus ohne Männer" von Karine Lambert

    Das Haus ohne Männer

    Diana_Verlag

    Liebe Liebesroman- und Frankreich-begeisterte LB-Leser/innen!!....heute haben wir mal wieder etwas ganz Besonderes für Euch, nämlich....Der neue Mega-Bestseller aus Frankreich:Karine Lambert erzählt erneut eine charmante und ganz unerhörte Liebesgeschichte!Ehrlich und humorvoll, tragisch und schön – SPIEGEL-Bestsellerautorin Karine Lambert eröffnet mit wenigen Sätzen eine ganze Welt: Nach Über 150.000 verkauften Exemplaren in Frankreich und ihrem großen Erfolg mit "Und jetzt lass uns tanzen" in Deutschland erscheint jetzt dieser tiefgründige Paris-Roman: Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Frankreichs Hauptstadt haben der Liebe abgeschworen. Doch wie lange? Eine Geschichte voller ‚savoir vivre‘:Keine Männer – das ist die Regel. Die fünf Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris entsagen den Männern. Giuseppina, Simone, Rosalie, Stella (von allen nur ‚La Reine‘ genannt) – und Juliette, die jüngste. Die Hausbesitzerin Stella hat diese vier jungen wie älteren Frauen mit ihren sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten ausgesucht und ihnen die Wohnungen in dem großen Haus angeboten, unter der Bedingung, dass niemals ein Mann das Haus betritt. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt. Und wie sich herausstellt, fällt der Verzicht auch ihren Mitbewohnerinnen unterschiedlich schwer.Hier geht's zur Leseprobe.Jetzt erscheint "Das Haus ohne Männer" endlich auf Deutsch! Wenn Ihr neugierig seid (?), dann bewerbt Euch hier für ein druckfrisches Buchexemplar. Wir drücken Euch die Daumen!Herzliche Grüße, Euer Diana Verlags-Team.

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    • 277
  • Zäh....!

    Das Haus ohne Männer

    Igela

    07. November 2017 um 14:36

    Carla fliegt nach Bombay und vermietet ihre Wohnung während ihrer Abwesenheit an Juliette. Juliette ist froh eine Wohnung gefunden zu haben und denkt sich erst nichts über die speziellen Regeln des Hauses. Männer sind verboten !Und nicht nur Männerbesuch! Nein, auch als ein Elektriker benötigt wird muss eine Frau her. Mit im Haus leben noch Giuseppina (1. Stock ), Simone ( 3.Stock ), Rosalie (4.Stock ) und zuoberst , im 5. Stock, die Vermieterin und Herrscherin über die Hausregeln, genannt "die Königin". Direkt vor diesem Buch habe ich von Karine Lambert "und jetzt lasst uns tanzen " gelesen und war sehr begeistert. Aus diesem Grund habe ich mich auf "Das Haus ohne Männer " gefreut. Die Enttäuschung ist jedoch gross! Wo Karine Lambert mich in ihrem vorderen Buch mit einem tiefsinnigen Thema, berührenden Passagen und sehr gut ausgearbeiteten Figuren begeistert hat…finde ich hier nur einen Abklatsch dessen. Die Handlung dümpelt vor sich hin, in etlichen Kapiteln blicken die fünf Frauen zurück in die Vergangenheit. Etwas, was weder relevant für die Hauptgeschichte, noch sonderlich interessant ist. So habe ich mich relativ schnell gelangweilt. Das Thema an und für sich wirft bei mir etliche Fragen auf. Da üben die Frauen aus diversen Gründen, Verzicht im Umgang mit Männern. Eine Frau hat einen Sohn, auch der bleibt aussen vor! Da frage ich mich doch, ob sie nie eine Fahrkarte benötigen…beim Bäcker ein Brot kaufen …oder beim Anstehen an der Kasse die Kasse wechseln,weil dort ein männlicher Kassier sitzt?Denn in diesen Situationen sind sie ja auch froh ,dass es Männer gibt.Inkonsequent in der Durchführung, da ja eine der Frauen sehr froh ist, als ein hilfsbereiter Zeitgenosse ihr beim Radwechsel hilft. (Seite 58). Ich empfinde den Plot als weit her geholt und etwas lächerlich - überspitzt. Soweit die Figuren und ihre Haltung. Ein absolutes No go ist die Figur "Die Königin", bei der mir schon der Name, die Augen rollen lässt. Die Hierarchie ist klar. Die Königin bestimmt, die Mieterinnen müssen kuschen. Die Dame ist äusserst eingebildet , prahlt mit Männergeschichten und gibt so Tiefsinniges wie "Frauen sammeln selten Dinge" (Seite 34) von sich. Bei der wohl herrschenden Wohnungsnot in Paris kann sie sich ihr egozentrisches Gehabe ja leisten. Wie gesagt, dümpelt die Handlung vor sich hin, das Ganze empfand ich dadurch zäh wie Kaugummi. Sehr schade empfand ich, dass die Geschichte zwar in Paris spielt. Der Handlungsort jedoch absolut keine Rolle spielt und austauschbar ist. So wie hier der Handlungsort einbezogen wurde, könnte sich die Story ebenso in London, Rom oder Timbuktu zutragen. Mir kommt ebenfalls der Charme der Pariser Wohnungen zu kurz. Wenn schon Paris, dann doch bitte auch ein wenig französische Lebensart. Stattdessen werden immer wieder italienische Brocken (Giuseppina) oder brasilianische Ausdrücke (One night stand von einer der Frauen) eingeworfen. Muss nicht sein !

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    • 4
  • Gute Idee , nicht überzeugend umgesetzt

    Das Haus ohne Männer

    Petra1984

    06. November 2017 um 10:42

    Ein Haus ganz ohne Männer. Nur Frauen, die von Männern enttäuscht wurden und ihnen abgeschworen haben.  Eine echt witzige Idee, vor allem auch, dass alle beteiligten Personen (Elektriker, Pizzalieferant,..) auch weiblich ein müssen. Die Idee fand ich wirklich komisch und das Buch hat mich echt neugierig gemacht, aber leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Personen sind mir, durch Ihre Beschreibungen, nicht sehr nahe gekommen und phasenweise fand ich das Buch dann auch etwas langatmig. Ich glaube, dass man aus dem Thema mehr machen hätte können. Das Ende war dann aber auch ganz ok.

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  • Casa Celestina

    Das Haus ohne Männer

    Valabe

    05. November 2017 um 10:52

    „Ihr seid außergewöhnliche Frauen, jede einzelne auf ihre Weise.“ Brief von der Königin an ihre Nachbarinnen. Ein Haus in Paris. Fünf Frauen. Sie alle könnten unterschiedlicher nicht sein, doch eines eint sie: sie wohnen gemeinsam in der Casa Celestina, dem Haus ohne Männer mit einer „Königin“ im obersten Stockwerk. Es gibt nur Klempnerinnen, Malerinnen, Pizzalieferantinnen, die das Haus betreten dürfen. Jean-Pierre, der Kater, ist das einzige männliche Wesen, das freien Zugang hat. Doch kann man ohne Männer leben? Als Juliette, die jüngste der fünf Frauen und diejenige, die der Liebe noch nicht vollends abgeschworen hat, einzieht, beginnen auch die Anderen daran zu zweifeln… Unter dem französischen Original „L'immeuble des femmes qui ont renoncé aux hommes“ wurde das Buch von Karine Lambert 2014 erstveröffentlicht. Nun erschien es erstmals in deutscher Ausgabe. Guiseppina, Juliette, Simone, Rosalie und die „Königin“. Dies sind die fünf Frauen im Haus ohne Männer. Jede von ihnen stammt aus unterschiedlichen Schichten und Kreisen. Ein jeder von ihnen übt einen anderen Beruf aus und die „Königin“ als ehemalige Primaballerina hängt den vergangenen Ovationen nach ihren Auftritten nach. Diese bunte Mischung an Charakteren verspricht den Großteil des Buches ein angenehmes Lesevergnügen. Es handelt sich aber eher um eine leise und manchmal auch etwas langatmige Geschichte, die aber immer wieder mit dem gewissen Etwas aufwartet, wenn man mehr über die Gründe der Frauen erfährt, warum sie in dem Haus ohne Männer leben. Sei es durch eine Kindheit ohne Zuneigung, dem Sitzengelassen werden durch den Partner oder dem Verlust des Kindes, jede Geschichte berührt und lässt einen als Leser nachvollziehen, warum die Frauen den Männern abgeschworen haben. Der Roman wird stets aus der Perspektive der 3. Person erzählt. Diese wird nur durch Dialoge, sowie den Gedanken von Juliette unterbrochen. Durch letzteres kommt immer wieder Schwung in den Erzählverlauf. „Dieser Vogel ist etwas für Rosalie. Sie würden zusammen den sakralen Skarabäus machen“ S. 119 Karine Lambert versteht es, dem Leser die Schauplätze so zu beschreiben, dass man glaubt sogar den Blaubeertarte riechen zu können. Man fühlt sich wohl in den Wohnungen der Protagonisten, die auch ihre jeweiligen Charaktere wiederspiegeln. Die „Königin“, die das Haus regiert „wie eine Biene den eigenen Stock“, ist für sich ein bemerkenswerter Mensch, der es sich in seinen späten Jahren nicht erlaubt noch einmal nach der Liebe zu greifen. „Das Haus ohne Männer“ ist ein ruhiger und charmanter Roman über gebrochene Herzen, die eine gemeinsam Zuflucht suchen. Ob dies in der Realität funktioniert, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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  • Frauenhaus

    Das Haus ohne Männer

    StMoonlight

    05. November 2017 um 08:56

    In Paris steht ein Haus. An sich nichts Besonderes, wären da nicht seine Bewohnerinnen: Fünf Frauen die den Männer abgeschworen haben. Ihre Gründe sind vielseitig und doch haben sie sich darauf verständigt, dass kein Mann je ein Fuß in das Gebäude setzen darf. Das geht soweit, dass nicht einmal ein männlicher Handwerker Zutritt bekommt. Oder zumindest fast keiner, denn Kater Jean-Pierre darf nach Herzenslust ein und ausgehen. Doch dann kommt der Moment, an dem Carla für einige Monate nach Indien reist und ihre Wohnung untervermietet. Juliette, natürlich ebenfalls Single, zieht ins Haus ein – und mit ihr jede Menge Chaos, denn so wirklich abgeneigt ist die neue Bewohnerin den Männern nicht. Die Geschichte beginnt mit der Vorstellungen der Bewohnerinnen. Der Leser erfährt, warum die jeweilige Frau den Männern abgeschworen hat. Allerdings werden die Protagonisten hier einzeln vorgestellt, so dass es eher wirkt wie völlig unabhängige Geschichten. So ganz „rund“ war das für mich leider nicht. Ich hätte mir hier mehr Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gewünscht. Das ein Geschlecht dem anderen abschwört ist ja nun nichts Neues, dass sich alle in einem Haus zusammenfinden und dann selbst Handwerkern & Co. den Zutritt verwehren, fand ich allerdings äußerst amüsant. Trotz des flüssigen Schreibstils und den teils lustigen Einlagen, konnte Karine Lambert mich nicht mit diesem „Frauenhaus“ überzeugen. Eine nette Idee, deren Umsetzung leider nicht wirklich geglückt ist.

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  • Das Haus ohne Männer

    Das Haus ohne Männer

    MarySophie

    03. November 2017 um 17:32

    Handlung: Die fünf Bewohnerinnen eines Hauses mitten in Paris haben nicht vieles gemeinsam, eine Regel gilt jedoch für alle: Keine Männer. Weder die eigenen Verwandten, noch Freunde oder Handwerker, kurz gesagt: alle Lebewesen, die nicht dem weiblichen Geschlecht angehören, dürfen das Haus nicht betreten. Diese Regel hat die Besitzerin des Hauses, welche stets achtungsvoll als „die Königin“ bezeichnet wird, aufgestellt. Einzige Ausnahme: der Kater Jean-Pierre. Diese Reglung wird nun in Frage gestellt, als die junge Juliette einzieht, die sich mit dem Gedanken einfach nicht abfinden kann, dass sie dem männlichen Geschlecht nun für immer abschwören soll. Durch sie kommt nicht nur neuer Schwung in das Haus, sondern auch die Hausbewohnerinnen verändern sich. Sie stellen sich ihrer Vergangenheit und fragen sich nun auch, ob sie weiterhin so distanziert gegenüber Herren auftreten sollen... Meinung: Das Cover wirkt sehr weiblich, es wird direkt sichtbar, dass die Zielgruppe Damen sind. Das Cover wirkt sehr märchenhaft und idyllisch. Es strahlt für mich etwas herbstliches aus, weil ich mir vorstelle, dass es abends ist, der Betrachter gerade einen Spaziergang macht und zufällig diese Schemen von den Damen entdeckt, welche sich alle gerade in den Wohnungen befinden. Mir gefällt diese Idee mit den Fenstern sehr gut, das habe ich noch nie so gesehen. Außerdem kann man zwischen den Personen, welche sich auf dem Cover befinden, und dem Inhalt einen Zusammenhang finden. Zu dem Schreibstil kann ich nichts negatives sagen, viele Dinge wurden sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich gut mit den Personen mitfühlen konnte. Insgesamt ließ sich das Buch sehr flüssig und schnell lesen, ich hatte keine Probleme mit Sätzen oder Worten. Häufig wurden zwei Fremdsprachen (Französisch und Italienisch) geschickt mit in Reden und den Inhalten einbezogen. Diese Einschübe haben in keiner Szene fehl am Platze gewirkt, sondern haben immer harmonisch zu dem Inhalt gepasst und wirkten somit auch athentisch. Häufig gab es direkt danach eine Übersetzung, damit man als Leser wusste, was die jeweilige Person gerade gesagt hat. Dies hat jedoch an zwei-drei Stellen gefehlt, was ich unpassend fand, weil ich des Italienischen nicht mächtig bin und somit erst nachschauen musste, um den Inhalt des Gesagten zu verstehen. Der Text wurde aus der Sicht eines neutralen Erzählers geschrieben, jedoch wird schnell deutlich, dass das Hauptaugenmerk auf Juliette liegt. Von ihr erfährt man als Leser besonders viel und mir ist es deshalb sehr leicht gefallen, sie einzuschätzen und ihre Handlungen zu verstehen. Während Gesprächen zwischen den Frauen des Hauses „Casa Celestina“ gibt es häufig einige Zeilen, die kursiv gedruckt wurden und auf den ersten Blick nicht wirklich zu dem Inhalt passen. Jedoch ist schnell zu erkennen, dass hier Juliettes Gedanken geäußert wurden, welche ihr in diesem Moment durch den Kopf gehen. Diese fallen öfters auch ironisch und humorvoll aus, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch ist es außerdem möglich, sie besser als Charakter wahrzunehmen. In den Text eingebunden wurden außerdem kleine Rückblenden, die in die Vergangenheit eines Protagonisten einen Einblick geben. Dies kommt bei fast allen Charakteren vor und lässt den Leser einen Einblick erhaschen, wie das Leben vor dem Einzug in das Haus ohne Männer aussah. Teilweise erlebt man hierbei einen vollkommen anderen Menschen, als man ihn in der Gegenwart wahrnimmt und außerdem hilft es, die Entscheidungen zu verstehen. Außerdem fand ich den Einblick in die verschiedenen Leben und Schicksale sehr interessant. Alle Protagonisten wurden durchweg nur sehr knapp vom Äußerlichen beschrieben, jedoch fiel es mir nicht schwer, mit ein Bild von ihnen zu machen. Sie wurden als charakterlich sehr starke Personen dargestellt, die alle verschiedene Interessen haben und diese auch offen vertreten. Dabei nehmen sie kein Blatt vor den Mund und sagen schonungslos die Wahrheit. Diese Offenheit fand ich sehr gelungen, auch wenn ich es leider etwas schade fand, dass diese scheinbar so selbstbewussten Frauen in Momenten der Ruhe immer wieder zum nachdenken kommen und stolzen und sicheren Frauen nur eine Fassade sind. Jedoch hat vielleicht auch gerade dieser Punkt mir zu dem Eindruck verholfen, dass die Figuren trotzdem sehr authentisch und lebendig gezeichnet wurden und eine Jede etwas besonderes ist. Fazit: Vom Gedanken und auch vom Großteil der Umsetzung hat mir der Roman sehr gut gefallen. Jedoch hätte ich mir gerne mehr Emotionen gewünscht, welche die emotionale Lage der Protagonisten noch unterstützt hätte. So jedoch war es mir teilweise zu lasch dargestellt, als wäre der bisherige Lebensweg von den Protagonistinnen nur von den Charakteren erfunden wurden, um in das Haus ohne Männer ziehen zu können.

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  • Tolle Geschichte, sympathische Charaktere

    Das Haus ohne Männer

    Vb00ks

    01. November 2017 um 20:52

    Meine Zusammenfassung:Es ist soweit, Carla fliegt für einige Monate nach Indien. Selbstverständlich hat sie schon für eine NachmieterIN gesorgt, denn in dem Haus mit der Nummer 15 sind keine Männer erlaubt. Carla hat Juliette ausführlich über diese Regel informiert: „In unserem Leben gibt es keine Männer, weil wir das so wollen“. Der einzige männliche Bewohner, der erlaubt ist, ist Jean-Pierre, ein Kater.In der ersten Etage wohnt Guiseppina Volpino, aus einer sizilianischen Familie stammend, in der die Männer das Sagen hatten. Ohne ihre Erlaubnis, durften Frauen nicht einmal atmen. Immer von den Männern in ihrer Familie durch ihr Leben geleitet, bis zu einer arrangierten Hochzeit, mit einem Mann, der alles andere als ein Traum war, die sie beendet, nachdem ihr Vater gestorben ist. Sehr bald danach zieht sie in das Haus ohne Männer.Im dritten Stock wohnt Simone Bazin. Sie war schon immer ein Mensch, der weiß, wie man mit anpackt und arbeitet, da sie als Kind auf dem Land aufgewachsen ist. Auf einer Reise nach Uruguay lernt sie einen Mann kennen, bekommt einen Sohn und wie das Leben so spielt, wird sie von ihrem Mann betrogen. Mit ihrem Sohn Diego reist sie nach Paris und sorgt alleine für ihn. Als er mit 23 auszieht, beschließt Simone in das Haus ohne Männer zu ziehen.Rosalie Labonté wohnt in der vierten Etage. Rosalie ist Yogalehrerin, doch widmet sie die meiste Zeit einem Verein, der sich um schwierige Kinder kümmert. Von ihrem Partner, die Liebe ihres Lebens, sitzengelassen, weil dieser keine Kinder wollte, gibt sie ihre gemeinsame Firma, ihre Netzwerke, ihr altes Leben auf und zieht in das Haus ohne Männer.Im fünften Stock wohnt die Hauseigentümerin, die „Königin“. Einst ein großer Star am Ballett-Himmel, heute 75 Jahre alt und noch immer eine hoheitliche Erscheinung, die den Männern abgeschworen hat. Noch immer hängt sie ihrem Leben als Tänzerin nach und fordert umso mehr, dass die Regeln die sie für dieses Haus aufgestellt hat, befolgt werden.Juliette Kazan selbst wohnt bis zur Rückkehr von Carla in ihrer Wohnung in der zweiten Etage. Sie hat den Männern noch nicht abgeschworen. Mit ihren 31 Jahren sucht sie, mit Unterstützung ihres besten Freundes Max, weiterhin die Liebe ihres Lebens und kann nicht glauben, dass die anderen Bewohnerinnen nichts mehr von der Liebe wissen wollen. Sie sehnt sich danach, endlich eine Familie zu haben, die ihr Liebe schenkt, die sie sich als Kind immer von ihren Eltern gewünscht, doch nie bekommen hat.Jedoch finden die Männer trotzdem ihren Weg in dieses Haus. Denn jede einzelne von ihnen hängt Erinnerungen nach, in denen die Männer eine große Rolle gespielt haben. Jede von ihnen hat doch noch irgendwo diesen kleinen Wunsch, noch einmal begehrt zu werden. Wird Juliette die Damen noch einmal bekehren können, die Männer doch noch in ihr Leben zu lassen?Meine Meinung:Dieser nette kleine Schmöker mit seinen 222 Seiten Lesefreude hat mich sehr erfrischt. Es hat mir Spaß gemacht, in die unterschiedlichen Welten und Gedanken der einzelnen Bewohnerinnen einzutauchen und die Hintergründe zu erfahren, warum sie keine Männer in ihren Leben wollen. Ebenfalls hat es Spaß gemacht herauszufinden, dass bei allen Frauen doch noch ein kleiner Wunsch besteht, die Männer in ihre Leben zurückzuholen.Jeder einzelne Charakter hat mich erfrischt und begeistert, sodass ich mir selbst vorstellen könnte, in dieses Haus einzuziehen. Den Spaß, den sie als Gemeinschaft, als eine Art Familie, haben, an ihren wöchentlichen Sonntagsessen bei der „Königin“ zusammenkommen oder auch gemeinsam zum Schwimmen gehen; einfach klasse.Der Schreibstil der Autorin hat mich das Buch an einem Stück verschlingen lassen, sodass es zu Ende war, bevor ich bereit war mich von der Geschichte zu verabschieden. Ich hätte gerne noch mehr erfahren, da mich das Ende doch ein wenig überrascht hat (ich möchte nichts verraten) und mich nach mehr gieren lässt.Einfach eine tolle Geschichte mit sympathischen Charakteren und höchst interessanten Lebensgeschichten.Mein Fazit:Dies war das erste Buch, welches ich von der Autorin Karine Lambert gelesen habe und ich habe mir gleich das nächste Buch Und jetzt lass uns tanzen von ihr bestellt. Mir gefiel diese nette kleine, erfrischende Geschichte sehr gut und ich würde gerne tiefer in die Welt vom Haus ohne Männer tauchen.Dafür, dass ich so gut unterhalten wurde und dieser Roman mal eine etwas andere Geschichte für mich war, gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen.

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