Karl-Heinz Frieser Blitzkrieg-Legende

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Inhaltsangabe zu „Blitzkrieg-Legende“ von Karl-Heinz Frieser

Hitlers Blitzsieg über die Westmächte war nicht als "Blitzkrieg" geplant. Die deutsche Führung rechnete mit langjährigen Kämpfen wie im Ersten Weltkrieg und stellte ihre wirtschaftliche und militärische Planung darauf ein. Erst der überraschende Durchbruch des Panzerkorps Guderian bei Sedan verlieh dem deutschen Angriff ungeahnte Eigendynamik und führte zum "Sichelschnitt", dem schnellen Panzervorstoß zur Kanalküste, wo die Alliierten bei Dünkirchen eingekesselt wurden. Der Verfasser wendet sich gegen die gängige Theorie von Hitlers "Blitzkrieg-Strategie" und stellt dar, welches Erfolgsgeheimnis dem "Blitzkrieg" von 1940 tatsächlich zugrunde lag.

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  • Rezension zu "Blitzkrieg-Legende" von Karl-Heinz Frieser

    Blitzkrieg-Legende
    Buecherfrosch

    Buecherfrosch

    09. February 2010 um 16:56

    Friesers grösste Leistung besteht vor allem darin den Mythos der perfekt geplanten Blitzkrieg Strategie vom Sockel zu stossen. Vielmehr erscheint die Offensive gegen die französischen Streitkräfte und gegen das britische Expeditionskorps als grenzenloses Vabanquespiel, dessen Erfolg vor allem von der psychologischen Wirkung abhing. Was lange als hochtechnisierte und doktrinmässig überlegene Streitkraft galt zeigt sich in der Realität zwar als effiziente Armee aber ohne die zwingende technische Überlegenheit . Friesers Speergrafik belegt das eindrücklich. Die Blitzkriegarmee bestand nur zum kleinsten Teil aus schnellen mechanisierten Verbänden, der grosse Rest musste zu Fuss gehen wie schon in den vorangegangenen Kriegen. Auch wenn es müssig ist über das "was wäre gewesen, wenn" zu diskutieren, verdient das Buch Beachtung weil es mit einem gefährlichen (Vor-)Uretil aufräumt.

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