Karl-Heinz Witzko

 3.6 Sterne bei 183 Bewertungen
Autor von Die Kobolde, Dämon wider Willen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Karl-Heinz Witzko

Karl-Heinz Witzko, geboren 1953, war zunächst als Redakteur für das Fantasy-Rollenspiel »Das Schwarze Auge« tätig, bevor er sich mit seinen erfolgreichen Romanen um »Die Kobolde« als einer der wichtigsten deutschen Autoren der Humoristischen Fantasy etablierte. Mit »Blut der Götter« begibt sich der Autor in das Genre der Epischen Fantasy und erschafft eine düstere Welt voller Magie und Intrige.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Die Kobolde" von Karl-Heinz Witzko

Rezension für "Die Kobolde"
Traubenbaervor 2 Jahren

In dem Buch "Die Kobolde" von Karl- Heinz Witzko werden eingangs vier Kobolde beschrieben. Sie sind im ersten Kapitel bei der Arbeit: Sie tauschen beruflich Kinder durch Wechselbälger aus. Mit Hilfe ihrer "Arbeitskollegin" der Tür gelangen sie von der Menschenwelt wieder zurück zu ihrer Heimet dem Koboldland- zu- Luft- und- Wasser. Dort leben sie nicht nur, sondern bekommen auch ihren Lohn für den Austausch ausbezahlt.
 
Bei ihrem nächsten Auftrag beschließt die Tür ohne sie in das Koboldland- zu- Luft- und- Wasser zu verschwinden und sperrt die vier Kobolde in die Menschenwelt . Besonders schwerwigend ist dabei, dass Kobolde unter keinen Umständen von Menschen gesehen werden dürfen. Ein spannender Nachhauseweg beginnt...
 
Der Roman ist nicht nur spannend (besonders durch die vielen unvorhergesehenen Wendungen), sondern vor allem eins: Lustig! Der Inhalt aber auch die Schreibweise ist unheimlich unterhaltsam. Die vier Charakter der Kobolde sind nicht nur detailiert ausgearbeitet, sondern ergänzen sich.
 
Als Fazit ist zu sagen, dass dieses Buch unbedingt lesens- und empfehlenswert ist. 

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Rezension zu "Blut der Götter" von Karl-Heinz Witzko

Blut der Götter
vormivor 4 Jahren

Das Fürstentum Arades liegt zwar an einem Ozean, doch fährt keiner der Einwohner weiter raus als die Küstenlinie zu sehen ist.
Denn auf dem freiien Meer lauern so viele Haie und Ungeheuer, daß es als zu unsicher gilt. Es ist für alle lebensgefährlich, so weit hinaus zu fahren, so dass es noch keiner der Seefahrer von Arades gewagt hat.
Eines Tages legen 3 fremde Schiffe am Hafen von Arades an, deren Seeleute behaupten, sie sind über genau diesen Ozean gefahren.

Schnell befürchtet Fürst Alexandru, daß es sich hier um das Volk des berüchtigten Todesgottes handeln könnte.
Als die Kapitäne der 3 Schiffe während einer Audienz auch noch im Namen ihres Herrschers verlangen, daß sich die Bewohner Arades von ihren Priestern bekehren lassen sollen, lässt Alexandru kurzerhand alle Schiffsbesatzungen verhaften und grausam hinrichten.
26 Jahre später sind die Fremden, die Schilves, mit einer Armada wieder da und nehmen Arades im Handstreich ein. Dabei rächen sie sich ebenso grausam an den ihnen entgegentretenden Soldaten.

Erstmal soll der Bevölkerung nichts geschehen, aber der Sohn von Fürst Alexandru, der mittlerweile die Amtsgeschäfte nach dem Tod seines Vaters übernommen hat, wird praktisch abgesetzt.
Als dann auch noch eine brutale Mordserie beginnt, werden der Überlebenskünstler Nikola zusammen mit einem der Fremden, Sayme, darauf angesetzt, den Täter zu finden.
Bevor das Misstrauen der beiden Volksgruppen den anderen gegenüber immer größer wird und die Kluft ziwschen Arades und den Schilves immer tiefer.

Mir hat dieser High-Fantasy-Roman sehr gut gefallen. Mit einer ganz leichten humorigen Spur lag mir der Erzählstil von Karl-Heinz Witzko sehr. Bisher war mir der Autor unbekannt, aber er scheint schon einige Erfahrung im Fantasy-Bereich zu haben.
Die Charaktere sind lebensecht geschildert und man kann ihr Denken und ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Die Spannung wird fast komplett gehalten. Es gab nur sehr wenige Stellen, an denen sie mal leicht abgefallen ist.
Selbst in der Anfangssequenz, die eher lang war, kam keine Langatmigkeit auf, da man immer mehr erfahren möchte und unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

Es gibt einige ungewöhnliche Ideen, die ich so noch nirgends gelesen habe. Das ist ja immer vorteilhaft, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, alles schon zu kennen und den Ausgang der Geschichte zu wissen.
Ich finde das Buch gut gelungen und werde bestimmt noch mehr von dem Autor lesen.
Sehr gelungene High-Fantasy-Welt.

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Rezension zu "Blut der Götter" von Karl-Heinz Witzko

Ein atmosphärisch sehr dichter Fantasy-Roman mit ganz besonderem Humor
MissStrawberryvor 4 Jahren

Nach dem Horizont kommt gar nichts mehr. Da sind sich in Arades alle völlig einig. Doch dann landen im Hafen drei unbekannte Schiffe ein. Die Fremden behaupten, sie kämen von einem Land hinter dem Horizont. Da sie Forderungen stellen, die an ihrer Friedfertigkeit zweifeln lassen, lässt der Fürst die Fremden verfolgen und töten. Nur wenige können fliehen. 26 Jahre später fragt sich, welche Folgen diese Tat wirklich hatte, denn die Fremden sind in Überzahl zurückgekommen und es geschehen zudem seltsame Dinge. Von beiden Fronten werden Ermittler mit der Lösung beauftragt und sie offenbaren ein Geheimnis, das besser nicht entdeckt worden wäre …

Karl-Heinz Witzko liebt lange, verschachtelte Sätze. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, liest sich das gar nicht mal so schlimm, wie sich das zunächst anhören mag. Er schafft es nämlich, einen feinen, bissigen, mitunter ironischen Hauch darin unterzubringen, der echt Laune macht.

Klar, man muss Fantasy mögen und epische Werke nicht scheuen, denn darum handelt es sich hier immerhin ja. Sehr dicht und atmosphärisch ist dieser Roman, sodass man tief darin versinken kann. Allerdings ist hier der Titel Programm und Blut bestimmt das Buch. Allzu empfindliche Leser sollten sich also gut überlegen, ob sie „Blut der Götter“ lesen möchten.

Für meinen Geschmack sind manche Dinge zu ausführlich dargestellt, auch wenn die Protagonisten dadurch wieder sehr gut aufgebaut und schön ausgefeilt sind. Immer wieder werden kleinste Details eingestreut, mit denen man zunächst gar nichts anfangen kann. Viele Seiten später spielen sie dann doch wieder eine Rolle. Das strengt – zumindest mich – ein wenig an.

Alles in allem also ein sehr spezielles Buch, das mich sehr gefordert hat. Aber ich kenne die anderen Bücher des Autors nicht, kann also schlecht vergleichen, wie er sich entwickelt hat. Doch ist dem Buch anzumerken, dass es ein „Profi“ geschrieben hat.

Das Buch mag in Ruhe, ganz ohne Ablenkungen, und möglichst ohne lange Unterbrechungen gelesen werden. Dann ist es auch vier blitzblanke Sterne wert.

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Karl-Heinz Witzko wurde am 02. Juli 1953 in Stuttgart (Deutschland) geboren.

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