Karl-Heinz Witzko Blut der Götter

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Inhaltsangabe zu „Blut der Götter“ von Karl-Heinz Witzko

Das Fürstentum Arades ist von neun Strömen des Verderbens umgeben, die auf das Unendliche Meer hinausführen. Alle wissen: Dort draußen lauern nichts anderes als die Monstrositäten der Tiefe – und der sichere Tod. Doch eines Tages legen fremde Schiffe im Hafen der Hauptstadt an. Die Besatzung erklärt, sie kämen von einem Land jenseits des Meeres. Was hat es mit ihnen auf sich? Dunkle Legenden besagen, dass einst der unheilige Götterfresser, der Feind aller Götter, hinter das Unendliche Meer verbannt wurde. Bringen die Fremden Verderben über das Land? Arades' Fürst muss eine Entscheidung treffen – doch diese kann den Untergang des Reiches bedeuten. Und einen Krieg der Götter.

Viel Blut, aber auch sehr viel Humor - ganz besondere Fantasy!

— MissStrawberry

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  • Blut der Götter

    Blut der Götter

    vormi

    31. January 2017 um 20:09

    Das Fürstentum Arades liegt zwar an einem Ozean, doch fährt keiner der Einwohner weiter raus als die Küstenlinie zu sehen ist. Denn auf dem freiien Meer lauern so viele Haie und Ungeheuer, daß es als zu unsicher gilt. Es ist für alle lebensgefährlich, so weit hinaus zu fahren, so dass es noch keiner der Seefahrer von Arades gewagt hat. Eines Tages legen 3 fremde Schiffe am Hafen von Arades an, deren Seeleute behaupten, sie sind über genau diesen Ozean gefahren. Schnell befürchtet Fürst Alexandru, daß es sich hier um das Volk des berüchtigten Todesgottes handeln könnte. Als die Kapitäne der 3 Schiffe während einer Audienz auch noch im Namen ihres Herrschers verlangen, daß sich die Bewohner Arades von ihren Priestern bekehren lassen sollen, lässt Alexandru kurzerhand alle Schiffsbesatzungen verhaften und grausam hinrichten. 26 Jahre später sind die Fremden, die Schilves, mit einer Armada wieder da und nehmen Arades im Handstreich ein. Dabei rächen sie sich ebenso grausam an den ihnen entgegentretenden Soldaten. Erstmal soll der Bevölkerung nichts geschehen, aber der Sohn von Fürst Alexandru, der mittlerweile die Amtsgeschäfte nach dem Tod seines Vaters übernommen hat, wird praktisch abgesetzt. Als dann auch noch eine brutale Mordserie beginnt, werden der Überlebenskünstler Nikola zusammen mit einem der Fremden, Sayme, darauf angesetzt, den Täter zu finden. Bevor das Misstrauen der beiden Volksgruppen den anderen gegenüber immer größer wird und die Kluft ziwschen Arades und den Schilves immer tiefer. Mir hat dieser High-Fantasy-Roman sehr gut gefallen. Mit einer ganz leichten humorigen Spur lag mir der Erzählstil von Karl-Heinz Witzko sehr. Bisher war mir der Autor unbekannt, aber er scheint schon einige Erfahrung im Fantasy-Bereich zu haben. Die Charaktere sind lebensecht geschildert und man kann ihr Denken und ihre Handlungen gut nachvollziehen. Die Spannung wird fast komplett gehalten. Es gab nur sehr wenige Stellen, an denen sie mal leicht abgefallen ist. Selbst in der Anfangssequenz, die eher lang war, kam keine Langatmigkeit auf, da man immer mehr erfahren möchte und unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Es gibt einige ungewöhnliche Ideen, die ich so noch nirgends gelesen habe. Das ist ja immer vorteilhaft, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, alles schon zu kennen und den Ausgang der Geschichte zu wissen. Ich finde das Buch gut gelungen und werde bestimmt noch mehr von dem Autor lesen. Sehr gelungene High-Fantasy-Welt.

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  • Ein atmosphärisch sehr dichter Fantasy-Roman mit ganz besonderem Humor

    Blut der Götter

    MissStrawberry

    05. November 2016 um 16:34

    Nach dem Horizont kommt gar nichts mehr. Da sind sich in Arades alle völlig einig. Doch dann landen im Hafen drei unbekannte Schiffe ein. Die Fremden behaupten, sie kämen von einem Land hinter dem Horizont. Da sie Forderungen stellen, die an ihrer Friedfertigkeit zweifeln lassen, lässt der Fürst die Fremden verfolgen und töten. Nur wenige können fliehen. 26 Jahre später fragt sich, welche Folgen diese Tat wirklich hatte, denn die Fremden sind in Überzahl zurückgekommen und es geschehen zudem seltsame Dinge. Von beiden Fronten werden Ermittler mit der Lösung beauftragt und sie offenbaren ein Geheimnis, das besser nicht entdeckt worden wäre …Karl-Heinz Witzko liebt lange, verschachtelte Sätze. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, liest sich das gar nicht mal so schlimm, wie sich das zunächst anhören mag. Er schafft es nämlich, einen feinen, bissigen, mitunter ironischen Hauch darin unterzubringen, der echt Laune macht. Klar, man muss Fantasy mögen und epische Werke nicht scheuen, denn darum handelt es sich hier immerhin ja. Sehr dicht und atmosphärisch ist dieser Roman, sodass man tief darin versinken kann. Allerdings ist hier der Titel Programm und Blut bestimmt das Buch. Allzu empfindliche Leser sollten sich also gut überlegen, ob sie „Blut der Götter“ lesen möchten.Für meinen Geschmack sind manche Dinge zu ausführlich dargestellt, auch wenn die Protagonisten dadurch wieder sehr gut aufgebaut und schön ausgefeilt sind. Immer wieder werden kleinste Details eingestreut, mit denen man zunächst gar nichts anfangen kann. Viele Seiten später spielen sie dann doch wieder eine Rolle. Das strengt – zumindest mich – ein wenig an.Alles in allem also ein sehr spezielles Buch, das mich sehr gefordert hat. Aber ich kenne die anderen Bücher des Autors nicht, kann also schlecht vergleichen, wie er sich entwickelt hat. Doch ist dem Buch anzumerken, dass es ein „Profi“ geschrieben hat.Das Buch mag in Ruhe, ganz ohne Ablenkungen, und möglichst ohne lange Unterbrechungen gelesen werden. Dann ist es auch vier blitzblanke Sterne wert.

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  • Das Lesen hat sich gelohnt

    Blut der Götter

    antjemue

    30. October 2016 um 20:16

    Da Fantasy schon lange zu einem meiner Lieblingsgenres gehört, konnte ich dem Angebot von Amazon Vine nicht widerstehen und orderte mir „Blut der Götter“ als Rezensionsexemplar. Der deutsche Autor Karl-Heinz Witzko war mir bis dato allerdings völlig unbekannt. Obwohl er, wie ich aus den Verlagsinformationen und auf diversen Websites erfahren konnte, absolut kein Neuling unter den Schriftstellern ist, war mir bislang noch nichts von ihm untergekommen. Aber besser spät als nie! Ich bin mir nach Ende dieser Lektüre jedenfalls ganz sicher, dass ich mehr von ihm lesen möchte.Der flüssige, sprachlich hervorragend ausgefeilte Schreibstil hat es mir wirklich angetan. Witzko wirft den Leser ohne langwierige Einführungserklärungen mitten seine Fantasy-Welt, das Fürstentum Arades, hinein und zeichnet die Besonderheiten des Reiches, seiner Bewohner und Besatzer wie nebenbei und situationsbedingt auf. Für die Veranschaulichung von Situationen und Örtlichkeiten findet er hervorragende bildhafte Vergleiche.Von Anfang an fühlte ich mich mit vielerlei interessanten Begebenheiten bei der Stange gehalten. Diese erfuhr ich hauptsächlich aus den Perspektiven von diversen Hauptprotagonisten, die schon wegen ihrer gesellschaftlichen Stellung grundverschieden sind und eigentlich auch überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Hin und wieder hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich der Autor in Nebensächlichkeiten verliert. Jedoch erfolgte, immer dann, wenn ich gerade dachte, dass es jetzt aber eigenartig wird, ein Aha-Effekt, der alles wieder stimmig erscheinen und mich mit noch größerem Interesse weiterlesen ließ.Immer wieder spielen auch Blut und Tod eine große Rolle. Und immer wieder verblüffte mich, wie man eine eigentlich so düstere Geschichte, mit so viel feinsinnigen Humor würzen kann. Bis zum Schluss konnte ich zu keinem Zeitpunkt sagen, worauf das Ganze tatsächlich hinaus läuft. Immer wieder veränderte sich die Geschichte und es war zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar was noch geschehen wird. In mittelalterlich erscheinender Kulisse durchlebte ich Übersinnliches und nur allzu Menschliches. Parallelen zur heutigen Zeit waren dabei nicht zu übersehen. Alles in allem ein großartiger, urbanfantastischer Lesegenuss.

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  • Ein kluges Buch mit charakterliche Tiefe

    Blut der Götter

    Lizzy_Curse

    25. September 2016 um 14:15

    Eines Tages landen fremde Schiffe im Hafen von Arades. Der Fürst vermutet hinter ihnen nichts Gutes, doch er empfängt sie trotz allem. Seine wahren Beweggründe werden erst später deutlich, während sich eine ganz private Tragödie im Fürstenhaus ereignet. In der Stadt, in der Aufruhr und Anspannung herrschen ist der junge Dieb Nicola auf Beutezug. Er ist schnell und gewitzt, trotzdem ist das Diebeshandwerk sehr gefährlich. Ich stieß durch Zufall auf „Das Blut der Götter“, wusste weder etwas über den Autor, noch über seine anderen Werke. Trotzdem: Die Geschichte lockte mich. Düster klang sie, fantastisch ebenso, und diese beiden Komponenten passen wie der Schlüssel ins Schloss bei mir. Die Geschichte beginnt, wie schon der Klappentext besagt, mit der Landung der Schiffe, und der Vorstellung der Charaktere, die später im Verlauf des Buches noch wichtig werden. Nicola, der junge Dieb und spätere Phuler (Sie sorgen dafür, dass dem Gesetz Genüge getan wird), hat mein Herz im Sturm erobert. Er ist klug und weiß sich zu helfen. Zudem ist er nicht auf den Mund gefallen und hat gelernt, sich auch auf der Straße zu behaupten. Seine Freundschaft zu den Tieren des Meeres, die über Jahre hinweg bestehen bleibt, hat ihm noch einmal einige Pluspunkte bei mir beschert, da dies auch eine andere Facette seines Charakters offenbart hat. Ich mag tiefe Charaktere, bei denen ich nicht auf Anhieb weiß, was für Abgründe sie in ihrem Herzen tragen. Katalin, Thronerbe und späterer Fürst, ist auch so ein Fall. Ist er nun einer von den Guten, gilt sein alleiniges Interesse nun dem Fernrohr, das er ständig mit sich rumschleppt? Ich habe oft an den Charakteren herumgerätselt, diese beiden Beispiele waren nicht die einzigen. Karl-Heinz Witzko erschafft Figuren, von denen seine oftmals düstere und hoffnungslose Geschichte lebt und von denen sie Farbe bekommt. Denn die Story ist voller düsterer Momente, bluttriefender Szenen und nicht selten der ein oder anderen Leiche, da Nicola und seine Freunde in einer Serie von Morden ermitteln müssen. Dieses mittelalterlich-investigative hat mir großen Spaß gemacht. Ich bin jeder kleinen Spur mit Freude nachgegangen und habe jeden Hinweis genauso unter die Lupe genommen wie Nicola. Die Ermittlungen haben der Geschichte noch einmal eine Prise Salz und einen Schwung Pfeffer verliehen, was ich sehr begrüßt habe. Wenn Die Geschichte eines nicht war, dann gleichförmig oder austauschbar. Der Autor hat sich penible Gedanken um die Storyline gemacht, das spürt man in jedem Satz. Er streut nur ganz nebenbei kleine Hinweise auf den Plot ein, die Antworten auf die vielen vielen Fragen, die zu Beginn aufgeworfen werden, geben. Manchmal konnte ich Vergleiche zu einem großen Puzzle ziehen, dessen Bild sich in seiner Gesamtheit erst ganz zum Schluss eröffnet. Durch die vielen Fragen wurde die Spannung hoch gehalten. Ich hatte nur ein oder zwei Mal kurz das Gefühl, dass die Geschichte die ein oder andere Länge aufweist. Doch die Länge verkraftet der Leser gut, denn er wird mit einer düsteren, detailreichen Welt belohnt, die es Spaß macht zu erkunden. Und mit Nicola, der den Hauptteil des Buches trägt, hatte ich einen Gefährten an meiner Seite, mit dem man Pferde (oder den ein oder anderen Wertgegenstand) stehlen konnte. Außerdem bekam ich so ganz nebenbei noch einen Crash-Kurs in den Götterwelten von Arades. Der Leser bekommt interessante Einblicke in das Palastleben und in die Gedankengänge der Fürsten, da sich der Autor nicht nur auf eine Sichtweise beschränkt, was dem Buch Dynamik und Tiefe verleiht. Mit „Blut der Götter“ legt Karl-Heinz Witzko ein kluges, vielschichtiges Buch vor, das in die Abgründe von Arades entführt und mich auf jeden Fall für viele Stunden fesseln konnte. Ich vergebe gerne 4,5 Sterne!

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  • Blut wird regnen!

    Blut der Götter

    bieberbruda

    17. September 2016 um 11:21

    Bei einem Krieg der Götter muss meistens die Bevölkerung leiden. In Witzkos "Blut der Götter" ist das nicht anders, denn es wird vor allem ihr Blut fließen...Inhalt:Praktisch aus dem Nichts taucht eine unbekannte Flotte im Hafen des Fürstentum Arades auf. Das ist ungewöhnlich, da Arades von neun Strömen des Verderbens umgeben ist und irgendwo sogar der verbannte Götterfresser Sartris lauern soll! Was ist also der Grund ihres Besuchs? Handelt es sich tatsächlich um Götterfresser? Die Besucher werden schnell als Ketzer abgestempelt und das Unheil nimmt seinen Lauf: Schon schnell fließt das erste Blut und auch ein seltsamer "Ripper" versetzt das Fürstentum in Angst und Schrecken...Meine Meinung:Normalerweise habe ich während der Lektüre recht schnell ein bestimmtes Bild im Kopf und auch eine erste Idee für meine Meinung und Bewertung. Bei "Blut der Götter" fiel mir das aber ziemlich schwer! Das Buch ist zwar spannend, aber ich hatte über sehr viele Seiten keine Ahnung, um was genau es jetzt eigentlich geht. Bei Büchern dieses Genres dauert es ja sowieso immer eine Weile, bis man in das fremde Universum, die vielen Protagonisten und in die Geschichte "hineinfindet". Ähnlich wie bei Game of Thrones wird hier aber immer wieder gerne das Bild im Kopf über den Haufen geworfen und auch das Sterben von (Haupt-)Charakteren ist keine Seltenheit.Grundsätzlich bietet das Buch nichts wirklich Neues und man fragt sich immer wieder was man da eigentlich liest. Und dennoch fesselt es einen und man nimmt es immer wieder in die Hand und möchte weiterlesen.Zum Schluss muss ich noch gestehen, dass ich wahrscheinlich mit falschen Erwartungen an das Buch gegangen bin: Letztendlich dreht sich alles um die Götterwelt und das hat mich am Buch tatsächlich gestört. Man erkennt zwar einige Parallelen zum derzeitigen Weltgeschehen, aber ich hatte erwartet, dass sich das Buch auf menschliche Intrigen beschränkt und die Götter eher als Ausreden herhalten. In diesem Buch tauchen diese Götter aber tatsächlich auf und Prophezeiungen werden Wirklichkeit...Fazit:Eine solide Mischung und Fantasy- und Kriminalroman, dem es leider am roten Faden fehlt. Da es mich dennoch gefesselt hat, vergebe ich 3 Sterne!

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