Karl-Hermann Hörner Die Natchez

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Inhaltsangabe zu „Die Natchez“ von Karl-Hermann Hörner

Die Natchez, eine Gruppe von amerikanischen Ureinwohnern, sind bekannt als eine der wenigen Vertreter der Mississippi-Kulturen, die bis in historische Zeit überlebten. Die Erforschung dieses Volkes, das zu Beginn der 30er-Jahre des 18. Jahrhunderts fast völlig vernichtet wurde, bietet die einmalige Gelegenheit, ihre politischen und sozialen Strukturen anhand historischer Quellen zu studieren. Aus dem Inhalt: * archäologische Untersuchungen * politische Organisationen * kulturelle Zentren * religiöse Ausdrucksformen * Niedergang der Mississippi-Kulturen * u.v.m. *

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  • Indianer vom Unterlauf des Mississippi

    Die Natchez
    karl-hermann

    karl-hermann

    06. November 2014 um 13:03

    Die Natchez lebten beim Eintreffen der ersten Europäer am Mississippi im 16. Jahrhundert am Ostufer des Flusses etwa in der Region zwischen den heutigen Städten Vicksburg im Norden und Baton Rouge im Süden und hatten ihr kulturelles Zentrum und ihren politischen Mittelpunkt im Gebiet der heutigen Kleinstadt Natchez. Sie waren die einzigen Vertreter der einstmals blühenden Mississippi-Kulturen, deren Existenz bis in die historische Zeit hineinreichte. Insofern bieten sie die einmalige Gelegenheit, politische und soziale Strukturen dieser Kultur nicht nur mit Hilfe archäologischen Materials, sondern auch an Hand historischer Quellen, die von den ersten französischen Reisenden, Militärs und Missionare verfasst wurden, zu studieren. Außerdem sind die Natchez auch dadurch von Interesse, dass an ihrem sozialen Gefüge beispielhaft beobachtet werden kann, wie aus Gemeinschaften, deren Zusammenhalt vor allem auf verwandtschaftlichen Beziehungen beruht, politische Organisationen werden, die als Vorformen staatlicher Organisationsprinzipien angesehen werden können. "Die Natchez" ordnet die soziale Struktur dieser Gruppe in ein Raster von Organisationsprinzipien ein, die nach Meinung zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichung vorgelegen haben müssen, als erste institutionalisierte Formen politischen Handels entstanden. Der Autor stützt sich dabei insbesondere auf Aufzeichnungen von Le Page du Pratz, einem französischen Siedler in diesem Gebiet, von dem die ersten ausführlichen Darstellungen über das Leben der Natchez stammen. Der Zeitraum, der für dessen Beobachtungen zur Verfügung stand, währte lediglich bis 1731/32, als die Gemeinschaften der Natchez im Zuge kolonialer Auseinandersetzungen von französischen Soldaten zerschlagen und ihre Existenz als eigene Gruppe brutal beendet wurde. Das Buch ist für Leser interessant, die sich bereits mit indianischen Lebensformen im Südosten Nordamerikas oder mit den Anfängen staatlicher Organisationsformen beschäftigt haben. Dem Laien bietet es die Möglichkeit, das zeitlich und räumlich sehr begrenzte Bild, das populäre Medien von den Indianern vermitteln, zu korrigieren und zu erweitern. Mehr über dieses Buch und über die ethnische Gruppe, um die es darin geht, ist über http://natchez.simplesite.com zu erfahren.

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