Karl-Wilhelm Weeber

 4 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Rom sei Dank!, Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Karl-Wilhelm Weeber

Karl-Wilhelm Weeber, geb. 1950, ehem. Direktor des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums Wuppertal, ist Honorarprofessor für Alte Geschichte an der Universität Wuppertal sowie Lehrbeauftragter für die Didaktik der Alten Sprachen an der Ruhr-Universität Bochum. Er hat zahlreiche Bücher zur römischen Kulturgeschichte verfasst.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Karl-Wilhelm Weeber

Cover des Buches Rom sei Dank! (ISBN: 9783821847757)

Rom sei Dank!

 (4)
Erschienen am 01.12.2010
Cover des Buches Alltag im Alten Rom (ISBN: 9783538076235)

Alltag im Alten Rom

 (2)
Erschienen am 01.08.2011
Cover des Buches Baden, spielen, lachen (ISBN: 9783896783462)

Baden, spielen, lachen

 (2)
Erschienen am 01.09.2007
Cover des Buches Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam (ISBN: 9783451067945)

Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam

 (2)
Erschienen am 20.08.2018
Cover des Buches Ovid für Verliebte (ISBN: 9783458339694)

Ovid für Verliebte

 (2)
Erschienen am 25.01.1999
Cover des Buches RomDeutsch (ISBN: 9783442155187)

RomDeutsch

 (2)
Erschienen am 13.06.2008
Cover des Buches Circus Maximus (ISBN: 9783896788078)

Circus Maximus

 (1)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Die Straßen von Rom (ISBN: 9783806243031)

Die Straßen von Rom

 (1)
Erschienen am 01.03.2021

Neue Rezensionen zu Karl-Wilhelm Weeber

Cover des Buches Die Straßen von Rom (ISBN: 9783806243031)bookish_autumns avatar

Rezension zu "Die Straßen von Rom" von Karl-Wilhelm Weeber

Rezension zu "Die Straßen von Rom" von Karl-Wilhelm Weeber
bookish_autumnvor einem Monat

Das Buch entführt den/die LeserIn, wie der Buchtitel bereits vermuten lässt, auf Roms Straßen. Diese waren für ihre BewohnerInnen mehr als nur Mittel zum Zweck um von A nach B zu kommen - hier pulsierte das Leben!

Der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil, der das Gefühl vermittelt, selbst im alten Rom zu sein. Zwar werden viele lateinische Begriffe und Redewendungen verwendet aber die werden sofort ins Deutsche übersetzt. Mir ist dies besonders wichtig, da ich der Sprache nicht mächtig bin. Schade fand ich allerdings, dass es kaum historische Belege zu der Thematik gibt. Umso schöner ist es natürlich, dass Karl-Wilhelm Weeber das wenige zusammengetragen hat und dieses Buch geschrieben hat.

Ich bin schlichtweg begeistert und kann das Buch jedem, der sich für dieses Thema interessiert ans Herz legen!

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Cover des Buches Vorsicht, Arzt! (ISBN: 9783150196809)seschats avatar

Rezension zu "Vorsicht, Arzt!" von Karl-Wilhelm Weeber

Kritisches zur antiken Medizin
seschatvor einem Jahr

Der emeritierte klassische Philologe und Althistoriker Karl-Wilhelm Weeber hat in seinem Büchlein ein paar medizinkritische Bonmots aus dem Alten Rom - von Plinius d. Ä. über Martial bis zu Galen - zusammengestellt und natürlich ins Deutsche übersetzt. 

Ich hätte nicht gedacht, dass Ärzte zur damaligen Zeit, Ärzte am Kaiserhof oder sog. Modeärzte einmal ausgenommen, solch eine schlechte Reputation hatten. Anders als heute zählten sie nicht zur Elite, gehörten als Sklaven oder Freigelassene eher zur Unterschicht. Noch dazu stammten viele Ärzte aus dem Ausland (Griechenland, Kleinasien, Ägypten), was den Römern gar nicht schmeckte und an deren medizinischer Befähigung zweifeln ließ. 

Die antike Ärzteschaft wird in den angeführten Originalzitaten als Gruppe von Scharlatanen, Versagern und Geldschneidern degradiert. Sicher ist nicht jedes der kurzen Epigramme immer ernst gemeint, aber sie zeigen doch das damalige Misstrauen gegenüber den Heilern. 

Ich fand Weebers kleines Büchlein (E-Book= 119 Seiten) zugleich sehr unterhaltsam und lehrreich. Besonders die kurzen Texte zur Einordnung haben mir gefallen. Einzig die Buchlänge hat mich etwas enttäuscht. Gern hätte ich mehr Beispiele gelesen. 


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Cover des Buches Humor in der Antike (ISBN: 9783150195291)BuecherboteRBs avatar

Rezension zu "Humor in der Antike" von Karl-Wilhelm Weeber

Interessante und gut kommentierte Sammlung schriftlicher Zeugnisse der Antike
BuecherboteRBvor 2 Jahren

Klappentext:
»Was ist das für ein Mensch, der sich in flagranti beim Ehebruch ertappen lässt?«, fragt einer bei einer Gerichtsverhandlung fassungslos. Darauf Cicero: »Ein langsamer.«
Witzig, sarkastisch, bös bis obszön: von allem hat die Antike etwas zu bieten. Karl-Wilhelm Weeber versammelt Witze, Graffiti, Spottepigramme, Textstellen aus Komödie und Satire sowie Anekdoten. Auch literarische Kabinettstücke von Autoren ersten Ranges sind dabei: Homer und Aristophanes, Horaz, Ovid, Petron und viele mehr. Einführende Texte liefern den nötigen Kontext. Fazit: Der Begriff »Humor« kommt nicht umsonst aus dem Lateinischen.

Über den Herausgeber (Quelle: Wikipedia):
Dr. Karl-Wilhelm Weeber (geboren 1950 in Witten) studierte in Bochum und Rom Klassische Philologie, Geschichte, Etrustkologie und Archäologie. Er war Lehrer in Wuppertal und ist Lehrbeauftragter und Honorarprofessor in Bochum und Wuppertal. Seine Veröffentlichungen zur Kulturgeschichte der Antike sollen einem breiten Publikum einen Zugang zu Texten der griechisch-römischen Antike geben und versuchen, einen Bogen von diesen Texten zur Gegenwart zu schlagen.

Persönlicher Eindruck:
Humor in der Antike ist eine Sammlung verschiedenster Texte griechischer und römischer Schreiber, die in erster Linie zum Lachen reizen, oft aber auch eine Botschaft vermitteln wollen. Dabei sind bekannte Autoren der Antike wie Horaz und Juvenal genauso vertreten wie weniger bekanntere und der Mann von der Straße, der einen kurzen Sinnspruch an der Wand eines Badehauses hinterlassen hat. Die Texte sind nach verschiedenen Gesichtspunkten - Entstehungszeit, Autor, Art der Darstellung - geordnet, und jeder Abschnitt wird eingeleitet von einer Einordnung der Texte in ihren historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontext. Als Leser nimmt man so viel mehr mit als nur ein paar Stellen zum Schmunzeln, das Buch vermittelt genauso Hintergrundwissen über die Zeit.
Dass nicht alle Texte gleichermaßen den Geschmack jedes Lesers treffen, liegt bei einer solchen Sammlung in der Natur der Sache, und bei dem einen oder anderen habe ich weitergeblättert, weil mir der Stil so gar nicht zusagte. Alles in allem hat Dr. Weeber aber meiner Meinung nach eine gute Auswahl getroffen, die unterhaltsam ein vielschichtiges Bild vermittelt.

Fazit:
Auch wenn nicht jeder Text ein Volltreffer ist, eine interessante und gut kommentierte Sammlung schriftlicher Zeugnisse der Antike.

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