Karl-Wilhelm Weeber

 4 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Rom sei Dank!, Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Karl-Wilhelm Weeber

Karl-Wilhelm Weeber, geb. 1950, ehem. Direktor des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums Wuppertal, ist Honorarprofessor für Alte Geschichte an der Universität Wuppertal sowie Lehrbeauftragter für die Didaktik der Alten Sprachen an der Ruhr-Universität Bochum. Er hat zahlreiche Bücher zur römischen Kulturgeschichte verfasst.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Karl-Wilhelm Weeber

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Buchformat:
Cover des Buches Rom sei Dank!9783821847757

Rom sei Dank!

 (4)
Erschienen am 01.12.2010
Cover des Buches Baden, spielen, lachen9783896783462

Baden, spielen, lachen

 (2)
Erschienen am 01.09.2007
Cover des Buches Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam9783451067945

Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam

 (2)
Erschienen am 20.08.2018
Cover des Buches RomDeutsch9783442155187

RomDeutsch

 (2)
Erschienen am 13.06.2008
Cover des Buches Circus Maximus9783896788078

Circus Maximus

 (1)
Erschienen am 01.03.2010
Cover des Buches Botschaften aus dem Alten Rom9783451068270

Botschaften aus dem Alten Rom

 (1)
Erschienen am 18.02.2019
Cover des Buches Humor in der Antike9783150195291

Humor in der Antike

 (1)
Erschienen am 25.05.2018
Cover des Buches Alltag im Alten Rom9783538076235

Alltag im Alten Rom

 (1)
Erschienen am 01.08.2011

Neue Rezensionen zu Karl-Wilhelm Weeber

Neu

Rezension zu "Humor in der Antike" von Karl-Wilhelm Weeber

Interessante und gut kommentierte Sammlung schriftlicher Zeugnisse der Antike
BuecherboteRBvor einem Jahr

Klappentext:
»Was ist das für ein Mensch, der sich in flagranti beim Ehebruch ertappen lässt?«, fragt einer bei einer Gerichtsverhandlung fassungslos. Darauf Cicero: »Ein langsamer.«
Witzig, sarkastisch, bös bis obszön: von allem hat die Antike etwas zu bieten. Karl-Wilhelm Weeber versammelt Witze, Graffiti, Spottepigramme, Textstellen aus Komödie und Satire sowie Anekdoten. Auch literarische Kabinettstücke von Autoren ersten Ranges sind dabei: Homer und Aristophanes, Horaz, Ovid, Petron und viele mehr. Einführende Texte liefern den nötigen Kontext. Fazit: Der Begriff »Humor« kommt nicht umsonst aus dem Lateinischen.

Über den Herausgeber (Quelle: Wikipedia):
Dr. Karl-Wilhelm Weeber (geboren 1950 in Witten) studierte in Bochum und Rom Klassische Philologie, Geschichte, Etrustkologie und Archäologie. Er war Lehrer in Wuppertal und ist Lehrbeauftragter und Honorarprofessor in Bochum und Wuppertal. Seine Veröffentlichungen zur Kulturgeschichte der Antike sollen einem breiten Publikum einen Zugang zu Texten der griechisch-römischen Antike geben und versuchen, einen Bogen von diesen Texten zur Gegenwart zu schlagen.

Persönlicher Eindruck:
Humor in der Antike ist eine Sammlung verschiedenster Texte griechischer und römischer Schreiber, die in erster Linie zum Lachen reizen, oft aber auch eine Botschaft vermitteln wollen. Dabei sind bekannte Autoren der Antike wie Horaz und Juvenal genauso vertreten wie weniger bekanntere und der Mann von der Straße, der einen kurzen Sinnspruch an der Wand eines Badehauses hinterlassen hat. Die Texte sind nach verschiedenen Gesichtspunkten - Entstehungszeit, Autor, Art der Darstellung - geordnet, und jeder Abschnitt wird eingeleitet von einer Einordnung der Texte in ihren historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontext. Als Leser nimmt man so viel mehr mit als nur ein paar Stellen zum Schmunzeln, das Buch vermittelt genauso Hintergrundwissen über die Zeit.
Dass nicht alle Texte gleichermaßen den Geschmack jedes Lesers treffen, liegt bei einer solchen Sammlung in der Natur der Sache, und bei dem einen oder anderen habe ich weitergeblättert, weil mir der Stil so gar nicht zusagte. Alles in allem hat Dr. Weeber aber meiner Meinung nach eine gute Auswahl getroffen, die unterhaltsam ein vielschichtiges Bild vermittelt.

Fazit:
Auch wenn nicht jeder Text ein Volltreffer ist, eine interessante und gut kommentierte Sammlung schriftlicher Zeugnisse der Antike.

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Rezension zu "Botschaften aus dem Alten Rom" von Karl-Wilhelm Weeber

Botschaften mitten aus dem antiken Leben
seschatvor einem Jahr

Als großer Fan des Altphilologen Professor Karl-Wilhelm Weeber konnte ich mir sein neuestes Werk natürlich nicht entgehen lassen. Ich mag es einfach, wie er sich in der heutigen schnelllebigen Zeit für die Bewahrung der lateinischen Sprache und damit der antiken Kultur einsetzt. 


In "Botschaften aus dem Alten Rom" befasst sich Weeber mit antiken Graffiti und Dipinti aus Pompeji. Der Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. (= terminus ante quem) ist ein Segen für die Altertumswissenschaften gewesen, nicht aber für die Pompejianische Bevölkerung. Denn auf diese Weise sind die Städte Pompeji und Herculaneum versteckt unter einer dicken Asche- und Staubschicht erhalten geblieben. 

Weeber hatte unter den ca. 5600 überlieferten Graffiti die sprichwörtliche Qual der Wahl. Anders als die bekannten prosaischen Klassiker bilden jene Zeichnungen und Einritzungen das damalige Alltagsleben ab - inklusive sprachlicher Fehler, Eigenwilligkeiten und Obszönitäten. Unter den Wandkritzeleien, welche im Vergleich zu den heutigen aufwendigen Graffiti recht spartanisch wirken, dominieren vor allem einfache Namensinschriften. Daneben finden sich vermehrt Wahlaufrufe, persönliche Frotzeleien, Liebesbekundungen, Schreibversuche von Schülern sowie gezeichnete Kaufbelege unter den Wandbotschaften. Schaut man genauer hin, so fällt zudem auf, dass erstmals auch Frauen als Verfasser in Erscheinung traten - was mich wegen der damaligen patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen sehr überrascht hat. Darüber hinaus fand ich die direkte, unverblümte Sprache der einzelnen Graffiti recht spannend.

Wider Erwarten ist das vorliegende Buch keine nüchterne Studie allein für Lateinkenner, sondern durchaus eine vergnügliche Inschriftensammlung für jedermann. Das liegt zum einen an Weebers mitgelieferter Übersetzung ins Deutsche und zum anderen an seinen kurzen Infotexten, die jedem der 23 Kapitel vorangestellt worden sind. Auf diese Weise lässt sich der inhaltliche Kontext der Graffiti sehr gut nachvollziehen. Zudem erleichtert es die Lektüre ungemein, dass Weeber die oftmals ins Kursivschrift und ohne Interpunktion verfassten Botschaften in der Umschrift wiedergegeben hat.

FAZIT
Ein Muss für alle Leser, die einmal ins echte römische Leben eintauchen wollen. Dabei zeigt sich, dass die Römer uns in vielen Dingen nicht unähnlich gewesen sind.





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Rezension zu "Hellas sei Dank!" von Karl-Wilhelm Weeber

Erbschuld?
Ankewienvor 4 Jahren


Also ich persönlich finde es ein wenig grenzwertig, Dinge aufzurechnen, die vor mehr als 2000 Jahren passiert sind. Ich meine, meine Generation hat ja auch das Bedürfnis, nicht mehr mit den Taten Hitlers gleichgesetzt zu werden (und das ist nicht einmal 100 Jahre her). Aber da hat wohl jemand die Gunst der Stunde genutzt, sein Buch zu vermarkten... Ich bin da bei dem Begriff "Schuld" im historischen Kontext immer ein bisschen vorsichtig. Sicherlich haben wir den alten Griechen in Philosophie oder Politik, Erotik oder Sport viel zu verdanken, aber eben den alten Griechen. Man mag von der Schuldenkrise halten, was man will. Ich werde meine Meinung hier auch nicht kundtun. Ich finde es einzig und alleine Schwierig, hier ein System aus Schulden zu konstruieren, die Jahrtausende zurückreichen.

Das Buch an sich ist gut und beschreibt äußerst informativ das Gedankengut des alten Griechenlands - seit unserem Urlaub dort vor 3 Jahren kenne ich mich ja so einigermaßen aus. Dabei sind Zusammenhänge schön anschaulich beschrieben, die man sonst erst interpretieren müsste - also auch etwas für echte Anfänger-Hellenisten.

An manchen Stellen wird es ein bisschen langatmig - beispielsweise stellt der Autor fest, dass Politikverdrossenheit ja ein Sakrileg gewesen wäre im alten Griechenland und das wälzt er für mich dann etwas zu lang aus. Ein kleines bisschen kompakter würde mir das Buch besser gefallen.

Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Und gerade was historische Zusammenhänge angeht, mögen die einen es kompakter, die anderen etwas ausgewälzter (das Buch ist definitiv gut für die letzteren).

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