Karl-Wilhelm Weeber

 4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Rom sei Dank!, Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam
 (2)
Neu erschienen am 20.08.2018 als Taschenbuch bei Verlag Herder.

Alle Bücher von Karl-Wilhelm Weeber

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Karl-Wilhelm WeeberRom sei Dank!
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Rom sei Dank!
Rom sei Dank!
 (3)
Erschienen am 01.12.2010
Karl-Wilhelm WeeberBaden, spielen, lachen
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Baden, spielen, lachen
Baden, spielen, lachen
 (2)
Erschienen am 01.09.2007
Karl-Wilhelm WeeberWie Julius Caesar in die Fanmeile kam
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Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam
Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam
 (2)
Erschienen am 20.08.2018
Karl-Wilhelm WeeberRomDeutsch
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RomDeutsch
RomDeutsch
 (2)
Erschienen am 13.06.2008
Karl-Wilhelm WeeberCircus Maximus
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Circus Maximus
Circus Maximus
 (1)
Erschienen am 01.03.2010
Karl-Wilhelm WeeberDiogenes
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Diogenes
Diogenes
 (1)
Erschienen am 01.08.2012
Karl-Wilhelm WeeberVon Achillesfersen und Trojanern
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Von Achillesfersen und Trojanern
Von Achillesfersen und Trojanern
 (1)
Erschienen am 01.08.2012
Karl-Wilhelm WeeberHellas sei Dank!
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Hellas sei Dank!
Hellas sei Dank!
 (1)
Erschienen am 01.10.2012

Neue Rezensionen zu Karl-Wilhelm Weeber

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Ankewiens avatar

Rezension zu "Hellas sei Dank!" von Karl-Wilhelm Weeber

Erbschuld?
Ankewienvor 3 Jahren


Also ich persönlich finde es ein wenig grenzwertig, Dinge aufzurechnen, die vor mehr als 2000 Jahren passiert sind. Ich meine, meine Generation hat ja auch das Bedürfnis, nicht mehr mit den Taten Hitlers gleichgesetzt zu werden (und das ist nicht einmal 100 Jahre her). Aber da hat wohl jemand die Gunst der Stunde genutzt, sein Buch zu vermarkten... Ich bin da bei dem Begriff "Schuld" im historischen Kontext immer ein bisschen vorsichtig. Sicherlich haben wir den alten Griechen in Philosophie oder Politik, Erotik oder Sport viel zu verdanken, aber eben den alten Griechen. Man mag von der Schuldenkrise halten, was man will. Ich werde meine Meinung hier auch nicht kundtun. Ich finde es einzig und alleine Schwierig, hier ein System aus Schulden zu konstruieren, die Jahrtausende zurückreichen.

Das Buch an sich ist gut und beschreibt äußerst informativ das Gedankengut des alten Griechenlands - seit unserem Urlaub dort vor 3 Jahren kenne ich mich ja so einigermaßen aus. Dabei sind Zusammenhänge schön anschaulich beschrieben, die man sonst erst interpretieren müsste - also auch etwas für echte Anfänger-Hellenisten.

An manchen Stellen wird es ein bisschen langatmig - beispielsweise stellt der Autor fest, dass Politikverdrossenheit ja ein Sakrileg gewesen wäre im alten Griechenland und das wälzt er für mich dann etwas zu lang aus. Ein kleines bisschen kompakter würde mir das Buch besser gefallen.

Aber das ist sicherlich Geschmackssache. Und gerade was historische Zusammenhänge angeht, mögen die einen es kompakter, die anderen etwas ausgewälzter (das Buch ist definitiv gut für die letzteren).

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Sokratess avatar

Rezension zu "Smog über Attika" von Karl-Wilhelm Weeber

Vom Raubbau an der Natur in der Antike
Sokratesvor 5 Jahren

Karl-Wilhelm Weeber, Altphilologe und Historiker, widmet sich in diesem schmalen Band der Frage, ob und inwieweit der Mensch der klassischen Antike Umweltbewusstsein hatte. Aus klassischen Texten ist uns bekannt, dass viele Teile des Mittelmeerraumes von großen Wäldern geprägt waren, die heute nicht mehr existieren: beispielsweise dem alten Phönizien, Süditalien, aber auch Zypern und Sizilien. Zwar war Raubbau an der Natur aufgrund der noch schlechter entwickelten technischen Möglichkeiten noch nicht in der Intensität möglich wie das heute der Fall ist, am destabilisierenden Charakter hat der Eingriff des „antiken Menschen“ in die Umwelt hingegen nichts geändert. Weeber stellt vielmehr dar,  dass so gut wie nie darüber nachgedacht wurde, dass die dem Menschen zur Verfügung stehenden Ressourcen endlich sein könnten. Dazu erschien insbesondere die Waldmenge, die der Römer (für seine Verhältnisse) extensiv nutzte, viel zu groß. So verwundert es nicht, dass man lediglich rodete, nicht jedoch im gleichen Verhältnis aufforstete, weil man den Schwund des Waldes im Ganzen befürchtete. Ähnlich unbedacht ging man im Bergbau vor oder reflektierte nicht über Stadthygiene und ähnliches. Auch war das medizinische Verständnis weniger gut ausgeprägt, als dass man eine kausale Verknüpfung zwischen städtischer Verschmutzung und Krankheitswellen angenommen hätte. Umso mehr ist dieses Buch ein Aufruf an uns heutige Menschen, die sehr wohl wissen, welche zukünftigen Konsequenzen ihr Verhalten in der Natur nach sich zieht. Im Gegensatz zu den Menschen der Antike wissen wir, was folgt, wenn über Generationen hinweg Raubbau an der Natur getrieben wird und wir wissen, dass Ressourcen endlich sind – zumindest einige. Dieses Wissen haben wir dem antiken Menschen voraus, machen aber wenig damit – leider.

Weeber schreibt leicht verständlich, lebendig, mitunter mit mahnendem Unterton. Seine Darstellung unterstreicht die Ahnungslosigkeit der damaligen Menschen, betreffend ihren schlechten Umgang mit ihrer Umwelt. Insgesamt gelingt Weeber eine ansprechende, kurzweilige, aber sehr nachdenklich anmutende Darstellung einer Lebensweise, die noch jene Unschuld besaß, wonach menschliches Verhalten in der Zukunft keine Konsequenzen nach sich ziehen würde. Wir wurden mittlerweile eines Besseren belehrt.  

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Gospelsingers avatar

Rezension zu "Rom sei Dank!" von Karl-Wilhelm Weeber

Rezension zu "Rom sei Dank!" von Karl-Wilhelm Weeber
Gospelsingervor 8 Jahren

Rom hat die Welt geprägt und prägt uns bis heute. Wie sehr, machen wir uns allerdings nur selten bewusst. Diese Lücke schließt Karl-Wilhelm Weeber auf erstklassige Weise.
Große Teile unserer Sprache und unseres Denkens verdanken wir den Römern, und auch unsere Architektur, unser Straßenbau, unser Rechtsempfinden, unsere Hygienevorstellungen haben ihre Wurzeln im alten Rom.
Besonders deutlich wird das im Kapitel „panem et circenses“. Die damaligen Gladiatorenkämpfe riefen beim Publikum ähnliche Reaktionen hervor wie heute die Fussballspiele, genau wie damals bei den Wagenrennen wartet auch das heutige Formel 1-Publikum auf spektakuläre Unfälle; die menschliche Schaulust ist die gleiche geblieben.
Auch unser Kalender ist von den Römern eingeführt worden, wie auch die Fußbodenheizungen und das Fensterglas.
Ebenso sind die in Bellum Gallicum beschriebenen Eigenschaften wie Effizienz, Schnelligkeit und Rationalität nach wie vor erwünscht, wenn auch nicht mehr in erster Linie bei Kriegsherren, dann doch bei Managern.
Karl-Wilhelm Weeber schreibt schwungvoll und lehrreich, unterhaltsam und kompetent, bringt einen zum Staunen und macht damit dieses Buch zu einem reinen Lesevergnügen.
Dazu trägt auch die äußerst edle und geschmackvolle Ausstattung dieser Ausgabe bei.

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