Karl Christ

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Die Römische Kaiserzeit

Neu erschienen am 25.10.2018 als Taschenbuch bei C.H.Beck.

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Die Römische Kaiserzeit

Die Römische Kaiserzeit

 (7)
Erschienen am 25.07.2011
Krise und Untergang der römischen Republik

Krise und Untergang der römischen Republik

 (5)
Erschienen am 01.01.1979
Geschichte der Römischen Kaiserzeit

Geschichte der Römischen Kaiserzeit

 (5)
Erschienen am 01.10.1988
Hannibal

Hannibal

 (3)
Erschienen am 01.01.2003
Pompeius

Pompeius

 (3)
Erschienen am 18.08.2004
Sulla

Sulla

 (3)
Erschienen am 17.02.2005
Die Römer

Die Römer

 (2)
Erschienen am 24.06.1994
Von Gibbon zu Rostovtzeff

Von Gibbon zu Rostovtzeff

 (1)
Erschienen am 01.06.1991

Neue Rezensionen zu Karl Christ

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Rezension zu "Pompeius" von Karl Christ

Gnaeus Pompeius Magnus - eine Biographie.
Admiralvor 3 Jahren

Zu Pompeius' Person will ich nichts mehr sagen. Ich denke, dazu ist schon viel von mir in den letzten Kommentaren zu Baltrusch und Gelzer gefallen.
Aber zum Buch hier an sich soll noch kurz ein wenig erwähnt werden. Karl Christ ist bereits recht namhaft und ist schon mit zahlreichen anderen Monographien aufgefallen (bspw. Krise und Untergang der römischen Republik).
Seine Biographie zu Pompeius fällt auch wieder sehr positiv auf. Es gibt zwar weder Fussnoten, noch besonders viele Zitate, doch ist Christ dahingehend sehr vertrauenswürdig, da er sich bereits andernorts sehr gut bewährte.
Sein Schreibstil ist hervorragend lesbar und schafft die Balance zwischen Fachterminologie und flüssigen Narrativ. Seine Arbeit ist chronologisch sortiert und orientiert sich an größeren Ereignissen im zeitgenössischen Geschehen.
Dabei verliert Christ (trotz der drüftigen Quellenlage zu Pompeius' Person) nicht den Charakter des Feldherren aus den Augen, sondern versucht ihn aus dem Geschehen udn seinen Handlungen heraus zu begreifen.

Das Beigefügte zum Buch ist auch oft hilfreich: Karten, Genealogie, Zeittafel, Register, Abbildungen und eine ausführliche Bibliographie.


Ein zweites Mal werde ich mich bestimmt noch dem Buch widmen und dann vllt. einen ausführlicheren Kommentar schreiben.

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Rezension zu "Krise und Untergang der römischen Republik" von Karl Christ

Rezension zu "Krise und Untergang der römischen Republik" von Karl Christ
Admiralvor 6 Jahren

Einleitung
Karl Christ, Koryphäe der Altertumswissenschaft, versucht hier in diesem Werk zu ergründen, wie es zur Paralyse der Römischen Republik kam, wie einzelne Menschen ihre althergebrachten Verhaltenscodices aushöhlen konnten und schließlich, warum sie letztendlich zusammenbrach.

Zusammenhassung
Viele ältere Altertumsforscher begannen bei Abhandlungen über das Ende der Römischen Republik mit dem Jahr 133, also dem Jahr, in dem sich durch Tiberius Gracchus, die beiden Gruppierungen der Optimaten und Popularen herausbildeten. Christ beginnt ein halbes Jahrhundert früher: 200. Und zwar, um einen Versuch zu begehen, zu entschlüsseln, wie später einzelne Männer so viel Macht und Einfluss ernten und ebenfalls, obwohl sie nur einzeln waren, die gesamte Republik lahmlegen konnten. Männer wie Sulla, Cinna, Marius, Caesar, Pompeius, Marius und Octavian.
Der Anfang seines Werkes beginnt Christ mit der Herausbildung eines Fundaments bei dem Leser bezüglich der exterritorialen Expansion. Gegliedert in "Ost" (Griechenland, Makedonien, generell alle alten Diadochenreiche) und "Westen" (Nordafrika, Spanien, Norditalien, Gallien [nur Küstenstreifen]). Anschließend an diese außeritalischen Analysen erörtert er die innerpolitische, wirtschaftliche, religiöse, sklavische, verwaltungstechnische Lage in Rom selbst. Nach diesen 3 Kapiteln, die dem Leser ein Wissensfundament an die Hand geben, legt Christ in den folgenden Kapiteln den Schwerpunkt lediglich noch auf Einzelpersonen und geht dabei chronologisch vor: Gracchen (133.123), Marius, Cinna, Sulla, Pompeius, Caesar, Marius, Octavian.

Fazit
Wer bereits die eine oder andere Rezension meinerseits las, dem wird aufgefallen sein, dass ich bei "wissenschaftlichen" Büchern auf das Fehlen von Indices zur Verdeutlichung von Gedankengängen, allergisch reagiere. Hier sind keine. Und ausnahmsweise kann ich sehr bedingt darüber hinweg sehen, weil Christ in der Einleitung eine sehr ausführliche Literaturanalyse vornimmt. Nur leider gab es zwischendurch oftmals Stellen, bei denen ich mir dachte: "Ach komm, hier hättest du mal eine Fussnote setzen könne. Wo du das her hast, hätte ich jetzt gern nachgeschaut."
Im Großen und Ganzen und abgesehen davon aber, ist dies ein exzellentes Buch. Es geht recht tief in die Thematik ein und deckt auch beinahe jedes Thema dieser Zeit ab. Abgesehen vielleicht von den Provinzen, aber das würde den Rahmen zu sehr sprengen. Er hat sogar zwischendurch noch ein Kapitel zur Geistesgeschichte eingebaut, das unter anderem einen Überblick über die antiken Autoren jeglicher Literaturgattungen gibt. Das war sehr trocken, allerdings sehr gelungen und informativ.
Außerdem ist es auch ein wunderbares Nachschlagewerk.
Sehr positiv zu bewerten ist auch seine Förderung der leserischen Kritikfähigkeit. Zum Beispiel erklärt er sehr anschaulich, warum neuzeitliche Begriffe nicht auf diese Zeit passen. Revolution beispielsweise.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Geschichte der römischen Kaiserzeit" von Karl Christ

Rezension zu "Geschichte der römischen Kaiserzeit" von Karl Christ
Sokratesvor 7 Jahren

Das absolute Standardwerk zur römischen Kaiserzeit: Karl Christ - renommierter Althistoriker - hat mit diesem Buch mit Abstand das Beste zu dieser historischen Epoche geschrieben. Auf engstem Raum drängeln sich hier Fakten über Fakten; sprachlich wunderbar, aber anspruchsvoll verquickt. Umfangreiche historische Ereignisse und Prozesse verpackt Christ in knappen, präzis formulierten Sätzen. Die Faktenfülle ist enorm, auch der Raum, auf dem sie sich drängen. Leider fehlen ein wenig die Karten und Abbildungen; gerade in der Spätantike wäre es hier und da von Vorteil, die sich bewegenden Völkermassen, die zunehmend das Römische Reich an seinen Rechtsgrenzen in Bedrängnis bringen, verorten zu können. Denn noch um 250 n. Chr. hatte das Imperium eine enorme Ausbreitung; die Einzelheiten wären gut auf einer Karte zu erklären. Im Übrigen aber absolut empfehlenswert!

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Karl Christ wurde am 04. Juni 1923 in Ulm (Deutschland) geboren.

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