Karl Christ Pompeius

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Inhaltsangabe zu „Pompeius“ von Karl Christ

<p>In der von schweren inneren Krisen gekennzeichneten Epoche der späten römischen Republik gedeihen wie in einem Treibhaus in rascher Folge hervorragende Einzelpersönlichkeiten, die jedoch&#160;- jede auf ihre Art&#160;- alle zum Ende der alten Staatsform beitragen. So hat Karl Christ nach Caesar und Sulla diesen dritten Band seiner eindrucksvollen Trilogie über die Totengräber der römischen Republik dem Leben des Pompeius Magnus gewidmet.</p> <p>Die Karriere des Pompeius war von früher Jugend an durch jene militärischen Herausforderungen geprägt, mit denen sich Rom in Italien und in den Provinzen konfrontiert sieht. Nach dem Tod seines Vaters stellt er sich mit einer großen, aus eigenen Mitteln finanzierten Truppe in den Dienst Sullas und beweist sich rasch als glänzender Heerführer. Karl Christ schildert in den folgenden Kapiteln die kriegerischen, aber auch die diplomatischen Erfolge des Pompeius, die zugleich sein gespaltenes Verhältnis zum römischen Senat deutlich werden lassen. Spätestens mit der Gründung des Ersten Triumvirats -&#160;gemeinsam mit Julius Caesar und dem schwerreichen Crassus&#160;- wird unübersehbar, daß Pompeius nicht mehr durch eine Institution der Republik zu kontrollieren ist. In Caesar aber trifft Pompeius auf jenen Mann, der sein Schicksal werden soll. Auch wenn ihre Interessenskonflikte für einige Jahre noch zum Ausgleich gebracht werden können, so ist die finale Konfrontation zwischen beiden letztlich unausweichlich&#160;- ihre Beschreibung bildet einen der Höhepunkte dieses Buches.</p>

Eine sehr gute ereignishistorische Darstellung zu Pompeius von Karl Christ.

— Admiral
Admiral

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  • Gnaeus Pompeius Magnus - eine Biographie.

    Pompeius
    Admiral

    Admiral

    15. January 2016 um 20:14

    Zu Pompeius' Person will ich nichts mehr sagen. Ich denke, dazu ist schon viel von mir in den letzten Kommentaren zu Baltrusch und Gelzer gefallen. Aber zum Buch hier an sich soll noch kurz ein wenig erwähnt werden. Karl Christ ist bereits recht namhaft und ist schon mit zahlreichen anderen Monographien aufgefallen (bspw. Krise und Untergang der römischen Republik). Seine Biographie zu Pompeius fällt auch wieder sehr positiv auf. Es gibt zwar weder Fussnoten, noch besonders viele Zitate, doch ist Christ dahingehend sehr vertrauenswürdig, da er sich bereits andernorts sehr gut bewährte. Sein Schreibstil ist hervorragend lesbar und schafft die Balance zwischen Fachterminologie und flüssigen Narrativ. Seine Arbeit ist chronologisch sortiert und orientiert sich an größeren Ereignissen im zeitgenössischen Geschehen. Dabei verliert Christ (trotz der drüftigen Quellenlage zu Pompeius' Person) nicht den Charakter des Feldherren aus den Augen, sondern versucht ihn aus dem Geschehen udn seinen Handlungen heraus zu begreifen. Das Beigefügte zum Buch ist auch oft hilfreich: Karten, Genealogie, Zeittafel, Register, Abbildungen und eine ausführliche Bibliographie. Ein zweites Mal werde ich mich bestimmt noch dem Buch widmen und dann vllt. einen ausführlicheren Kommentar schreiben.

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