Karl Edward Wagner Kane 1: Der Blutstein

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Inhaltsangabe zu „Kane 1: Der Blutstein“ von Karl Edward Wagner

Zwei Herrscher in einem Konflikt, der sich bald zum Krieg aufschaukeln könnte: der gebildete Dribeck, Herr eines Stadtstaates, der seinen Männern noch den Beweis erbringen muss, dass er auch mit dem Schwert umzugehen weiß; und Malchion, der Wolf, trinkfester Anführer der rauen Breim, der in Ermangelung tauglicher Söhne seine Tochter zur Kriegerin ausgebildet hat. Sie beide gieren darauf, ihre Position zu festigen und einander mit Spionen das Leben schwer zu machen. Doch in einer Welt voller Geheimnisse, die bereits in Vergessenheit gerieten, als Berge und Meere noch jung waren, gehen Kreaturen um, die älter sind als die Menschheit. Eine davon ist Kane, der unsterbliche Schwertkämpfer und Gelehrte, und für ihn sind die Fürsten der Menschen und ihre nichtigen Kämpfe nur Mittel zum Zweck. Mit dem Ring aus Blutstein, der ihm in die Hände fällt, will er eines der Rätsel vergangener Zivilisationen lösen, das vielleicht besser im Dunkeln geblieben wäre. Mit diesem Band startet eine überarbeitete Neuausgabe der Kane-Saga, einem der klassischen Meisterwerke der Fantasy. Neben Robert E. Howards Conan und Michael Moorcocks Elric ist Karl Edward Wagners Kane die dritte zeitlose Heldengestalt, die das Genre maßgeblich geprägt hat.

Ein Fantasy-Klassiker von 1975 - der stilistisch aus heutiger Sicht aber etwas ungelenk und klischeebeladen wirkt

— Elwe
Elwe

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ConnyKathsBooks

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  • Ein Fantasy-Klassiker ... der aber nicht mehr unbedingt modernen Genre-Erwartungen entspricht

    Kane 1: Der Blutstein
    Elwe

    Elwe

    16. November 2015 um 20:31

    Der unsterbliche Krieger Kane ist ein Klassiker der heroischen Fantasy-Literatur, ganz in der Traddition von z.B. Conan dem Barbaren. 'Der Blutstein' ist der erste Teil einer Trilogie, das Original stammt von 1975 und wurde jetzt neu aufgelegt. Kane, ein unsterblicher Abenteurer, Gelehrter und Kämpfer, gelangt in den Besitz eines magischen Rings. Dieser Ring, besetzt mit einem riesigen Blutstein, ist der Schlüssel zu gewaltiger Macht. Doch die Quelle der Macht befindet sich in einer versunkenen Stadt mitten in einem brandgefährlichen Sumpf. Kane spielt zwei Lokalfürsten gegeneinander aus, um mit ihrer Hilfe die im Sumpf ansässigen Krötenwächter zu überwinden und sich Zugang zur verlassenen Stadt zu verschaffen. Natürlich winkt als Preis nichts Geringeres als die Herrschaft über die Welt ... Beim Lesen schon der ersten Kapitel wird klar, dass der Roman der heutigen Erwartungshaltung an gute Fantasy nicht mehr gerecht werden kann. Misst man ihn an modernen Maßstäben, so stolpert man über endlose, hölzerne Dialoge und eine enorme Weitschweifigkeit, die schnell langweilt. Die Charaktere sind eine Ansammlung oberflächlicher Fantasy-Klischees - aber da der Zeitgeist bestimmt, was ein Klischee ist, meist dadurch, dass das Thema zu oft wiederholt und kopiert wurde, kann man das dem Buch wohl kaum vorwerfen, denn es ist vor 50 Jahren entstanden. Die Kulissen sind farbenprächtig, aber einen Weltentwurf, der über die zwei verfeindeten Stadtstaaten und den Sumpf nebst versunkener Stadt dazwischen hinausgeht, sucht man vergeblich. Für eine unterhaltsame Lektüre taugt Kane: Der Blutstein also nur bedingt. Man sollte das Buch eher als das sehen, was es ist: Ein Klassiker, der modernen Ansprüchen nicht genügen muss, weil er aus einer anderen Ära stammt. KANE ist ein Meilenstein, der seinen Part zur Weiterentwicklung des Genres beigetragen hat und dabei half, einen populären Archetyp des wild-verwegenen Fantasy-Helden zu formen.

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    Kane 1: Der Blutstein
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    18. October 2014 um 08:33

    Beim Stöbern stößt man ab und an auf Neuauflagen. So auch bei diesem Buch. Und es ist eindeutig schon zu lange her das ich Kane gelesen habe. Also ran ans Werk und geschaut ob die überarbeitete Neuauflage mich überzeugen kann.. Klappentext: Zwei Herrscher in einem Konflikt, der sich bald zum Krieg aufschaukeln könnte: der gebildete Dribeck, Herr eines Stadtstaates, der seinen Männern noch den Beweis erbringen muss, dass er auch mit dem Schwert umzugehen weiß; und Malchion, der Wolf, trinkfester Anführer der rauen Breim, der in Ermangelung tauglicher Söhne seine Tochter zur Kriegerin ausgebildet hat. Sie beide gieren darauf, ihre Position zu festigen und einander mit Spionen das Leben schwer zu machen. Doch in einer Welt voller Geheimnisse, die bereits in Vergessenheit gerieten, als Berge und Meere noch jung waren, gehen Kreaturen um, die älter sind als die Menschheit. Eine davon ist Kane, der unsterbliche Schwertkämpfer und Gelehrte, und für ihn sind die Fürsten der Menschen und ihre nichtigen Kämpfe nur Mittel zum Zweck. Mit dem Ring aus Blutstein, der ihm in die Hände fällt, will er eines der Rätsel vergangener Zivilisationen lösen, das vielleicht besser im Dunkeln geblieben wäre … Mit diesem Band startet eine überarbeitete Neuausgabe der Kane-Saga, einem der klassischen Meisterwerke der Fantasy. Neben Robert E. Howards Conan und Michael Moorcocks Elric ist Karl Edward Wagners Kane die dritte zeitlose Heldengestalt, die das Genre maßgeblich geprägt hat. Zum Inhalt: Die Mitglieder einer Räuberbande sind gerade dabei die Beute ihres letzten Raubzuges aufzuteilen, als sie auf einen merkwürdigen Ring mit einem noch merkwürdigeren Stein stoßen, einem Blutstein. Der Ring wird durch den Anführer geprüft, wobei er ihn dann in die Hände von Kane übergibt, da dieser ungewöhnliche Krieger einen genaueren Blick riskieren wollte. Nach der Prüfung will Kane den Ring an sich nehmen, was dem Anführer nicht gefällt und zu einer offenen Konfrontation führt. Als sich die Situation geklärt hat, ist Kane der Besitzer des Blutsteinringes und der Anführer liegt blutüberströmt und tot am Boden. Mit dem Blutstein macht sich Kane auf den Weg zu einer alten Freundin. Jhaniikest ein magisches Wesen, welches sein Kraft benutzt um ein altes Gemäuer wohnhaft zu halten und dem Verfall einer Stadt zu zuschauen. Als Kane bei ihr eintrifft, wird es ein freudiges Wiedersehen, aber nicht ohne Hintergedanken, denn Kane weiß das er in der Bibliothek seiner alten Freundin mehr über seinen Blutsteinring erfahren kann. Nachdem Kane seinen Wissenshunger über den Blutsteinring gestillt hat, macht er sich auf dem Weg zu Dribeck dem Herrscher von Selonaris, einem Stadtstaat. Nachdem der Kontakt hergestellt ist, gerät Kane in ein Abenteuer welches seines gleichen sucht. Mehr möchte ich nicht zum Inhalt schreiben, da die Story zum einen bekannt sein dürfte und zum anderen ab hier nur noch Spoiler drin wären. Das Setting: Wir befinden uns in einem politischen Streit zweier Königreiche, die von ihrer Art unterschiedlicher nicht sein könnten. Zur einen Seite ein Stadtstadt, zur anderen ein raues wildes Land. Und so unterschiedlich diese Reiche sind, so unterschiedlich sind auch ihre Herrscher. Zur einen ein gebildeter, hinterlistiger Herrscher, zur anderen ein grober und rauer gestandener Kriegsführer. Es werden aber nicht nur die Städte, die damit verbundenen Schwierigkeiten, sondern auch die Steppe und dort befindliche Orte beschrieben. Alles sehr detailverliebt. So schnell wie der Roman die Story vorantreibt, so schnell wechselt er auch die Orte des Geschehens. Protagonisten: Hier findet man eine große bunte Mischung, die vom normalen Fußsoldaten, über talentierte Räuber bis hin zu verschlagenen Herrschern reicht. Hier fällt genau wie bei beim Setting auf, das eine Detailliebe herrscht die wirklich gelungen ist. Überraschungen erlebt man nicht, es wird die Fantasy-Schiene bedient. Mein Fazit: Wow dieses Werk von Karl Edward Wagner hat mich nach fast zwanzig Jahren erneut gepackt, ins Abenteuer gezogen und absolut begeistert. Diese neue überarbeitete Übersetzung vom Golkonda Verlag ist wirklich gelungen und lässt kaum Wünsche offen. Es kam sofort wieder das Feeling von früher auf und ich fühlte mich wieder so richtig Retro – das Kopfkino jubelt! Blut, Härte, Gefühl, Moral, ohne viel Tammtamm einfach alles was ein klasse Werk ausmacht. Dem Verlag muss man auch für die gut gewählte Materialqualität ein Lob aussprechen. Damit aber nicht genug, die Liebe zum Detail findet sich z.B. auch in der Typo wieder. So konnte mich das Buch wirklich begeistern und sorgte echt für Lesevergnügen! Nur das Cover ist nicht ganz mein Geschmack – ist halt so!

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