Karl Gebauer Gefühle erkennen, sich in andere einfühlen

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Inhaltsangabe zu „Gefühle erkennen, sich in andere einfühlen“ von Karl Gebauer

Kinder brauchen emotionale Sicherheit: Wenn die Bezugspersonen in Kindergarten, Schule und Familie aufmerksam auf die Signale der Kinder eingehen, lernen sie bereits in den ersten Lebensjahren einen aufmerksamen Umgang mit anderen Menschen. In diesem Buch erläutert Karl Gebauer, was Sie in den einzelnen Altersstufen tun können. Weit über 100 Farbfotografien aus dem Kindergartenalltag illustrieren, wie Sie in Kindergarten und Krippe eine Umgebung schaffen können, in der Kinder Empathie erfahren und Empathiefähigkeit entwickeln. Aus dem Inhalt: Wie Eltern den Start ins Leben unterstützen können Wie das Gehirn Muster webt Spielen bringt das Gehirn in Schwung Manche Kinder müssen steinige Wege gehen Die Krippe – eine unerschöpfliche Lebensquelle Der Kindergarten – ein Ort der Lebensfreude Willkommen in der Schule

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  • Rezension zu "Gefühle erkennen, sich in andere einfühlen" von Karl Gebauer

    Gefühle erkennen, sich in andere einfühlen

    WinfriedStanzick

    19. June 2012 um 09:39

    Es ist die mittlerweile kaum mehr bestrittene Erkenntnis der modernen Hirnforschung, dass die Qualität einer Beziehung den Aufbau der neuronale Schaltkreise prägt. Im Zusammenhang mit der Debatte um ADS und ADHS hat der Philosoph Christoph Türke eben in seinem Buch „Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur“ (C.H. Beck 2012) gezeigt, wie der permanente Medienkonsum von Eltern sich auf die Kinder auswirkt: „Statt dass lebendige Personen ihre Aufmerksamkeit für etwas teilen, teilt sich dann nämlich die Aufmerksamkeit zwischen lebendigen Personen und Bildmaschinen. Das Kind erlebt den Bildschirm zwar noch nicht als den Aufmerksamkeitsfänger, der er für die Großen ist; es kann mit dem Geflimmer und den Geräuschen dazu nicht viel anfangen. Aber es erlebt, wie der Bildschirm die Aufmerksamkeit seiner Bezugsperson absorbiert, wie die elterliche Zuwendung unter den Aufmerksamkeitsansprüchen, die diese Kulisse permanent erhebt, flach und unwirklich wird. Die Mutter (oder ihr Vertreter) mag viel beim Kind sein, es ansprechen und auf alles Mögliche hinweisen, aber wenn daneben etwas flimmert und dudelt, was das gemeinsame Aufmerken auf Dinge und das Verweilen bei ihnen ständig durchkreuzt, weil der Blick der Mutter zwischen Kind und Bildschirm hin- und herwandert, ihre Worte von der Geräuschkulisse überlagert werden, dann werden die ersten zarten Fäden der qualitativ neuen Gemeinschaft, die das Kind spinnt, ständig wieder gekappt.“ Auch die Bindungsforschung kennt dieses Phänomen. Klar ist jedenfalls, dass in den ersten Monaten und Jahren eines Kindes durch die Beziehung zu seinen Eltern oder anderen Erwachsenen seine Empathiefähigkeit gebildet wird. Kinder können so bereits in ihren ersten Lebensjahren einen achtsamen Umgang miteinander und mit ihren erwachsenen Mitmenschen lernen. Karl Gebauer hat nun in diesem beeindruckenden und für Erzieherinnen wie Eltern gleichermaßen empfehlenswerten Buch nicht nur in verständlichen Texten diesen Zusammenhang erklärt, sondern er hat mit entsprechenden Bildern illustriert, was er meint. Wenn in der Öffentlichkeit über diesen Zusammenhang genauso engagiert debattiert würde wie über die mangelnde Zahl von Krippenplätzen, wären wir schon ein wenig weiter. So aber habe ich manches Mal den Eindruck, als würde der Entwicklung der Empathiefähigkeit bei Kindern tendenziell immer weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Das wird für unsere Gesellschaft und ihren Zusammenhalt Folgen haben, die wir jetzt noch gar nicht absehen können. Denn Kinder, denen diese Aufmerksamkeit in den ersten Lebensjahren verweigert wurde, können dereinst selbst ihren eigenen Kindern diese kaum entgegenbringen.

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