Karl Heinrich Waggerl

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Neue Bücher

Weihnachts- und andere Geschichten

Erscheint am 30.11.2018 als Hardcover bei KRAL.

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Liebe Dinge

Liebe Dinge

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Erschienen am 01.12.2005
Sämtliche Weihnachtserzählungen

Sämtliche Weihnachtserzählungen

 (1)
Erschienen am 01.01.2005
Das Wiesenbuch

Das Wiesenbuch

 (1)
Erschienen am 01.01.1940
Weihnachts- und andere Geschichten

Weihnachts- und andere Geschichten

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Erschienen am 30.11.2018
Als den Hirten der Stern erschien

Als den Hirten der Stern erschien

 (0)
Erschienen am 06.08.2014
Mütter

Mütter

 (1)
Erschienen am 01.01.1963

Neue Rezensionen zu Karl Heinrich Waggerl

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Rezension zu "Das große kleine Buch: Worüber das Christkind lächeln mußte" von Karl Heinrich Waggerl

Vom Christkind und dem störrischen Esel
Sikalvor 2 Jahren

Kurz vor Weihnachten ist dieses kleine Büchlein wirklich ein Geschenk. Es fasst drei bekannte und allseits beliebt Geschichten Karl Heinrich Waggerls zusammen, untermalt mit Zeichnungen, auf die Geschichten abgestimmt. Die Geschichten sind in großer Schrift gedruckt, immer nur einige Sätze pro Seite und somit leicht für zwischendurch am Heiligenabend bei Kerzenschein zu lesen.

Besonders in unserem hektischen Alltag, den laufenden Verpflichtungen, genießen wir es immer mehr, zu Weihnachten einen Gang runterzuschalten, sich auf Familie und Wesentliches zu besinnen. Bei uns ist es Tradition den ganzen Tag schon mit Geschichten und Liedern zu gestalten – immer ganz spontan fällt einem Familienmitglied wieder etwas ein und dann nehmen sich alle die Zeit dafür. Bei uns wird dieser Tag mit Familie und Freunden verbracht, immer wieder kommt jemand kurz auf einen Weihnachtswunsch, bringt das Friedenslicht, trinkt ein Gläschen Rotwein oder genießt nur ein paar ruhige Augenblicke. Ich freue mich, dass wir unsere Sammlung an Weihnachtsbüchern mit dem großen kleinen Buch ergänzen können und werde ganz sicher oft darin schmökern. Es wird heuer und in Zukunft ein Bestandteil unseres „Weihnachten“. Man könnte auch ein Geschenk damit noch zusätzlich aufwerten oder es einfach als kleines Mitbringsel verwenden.

Wirklich eine nette Idee vom Verlag, diese Geschichten in dieser Version herauszubringen.

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Rezension zu "Das Wiesenbuch" von Karl Heinrich Waggerl

Ein handbreit Flecken Boden vor meinen Augen
buchwanderervor 3 Jahren

„Ich betrachte genau diesen handbreit Flecken Boden vor meinen Augen und zuletzt ist auch er eine große Welt, weitläufig und mühselig und schwer zu begreifen.“ (S.66)

Zum Inhalt: Beinahe einen ganzen Jahreskreis begleitet der Autor seine Wiese, wie er sie bezeichnet, immer wieder eintauchend in die Fülle der Eindrücke, die ihm der „handbreit Flecken Boden vor seinen Augen“ (S.66) enthüllt. Eingebunden in die großen und kleinen pitoresken Ereignisse findet auch der Mensch in Person des Bauer, des Erzählers oder gar eines begehrten Mädchens seinen Platz in dieser an naive Malerei erinnernden Szenerie an den Grenzen zwischen Tag und Nacht, Frühling und Sommer, Wiese und Wald, Mann und Frau. Die vielen einzelnen Versatzstücke denen die Aufmerksamkeit Waggerls gilt stellen individuelle Pinselstriche im idyllischen Arrangement um die Wiese und nicht zuletzt um ein Lebensjahr des Erzählers dar. Dabei stellt Waggerl immer wieder den Menschen oder vielmehr seine Rolle im Weltengeschehen in Frage, besonders bezugnehmend auf dessen allzu oft übersteigert wahrgenommene Wertigkeit. „Was könnte man tun um einen Platz unter den Gestirnen zu erobern? Ein Mensch baut die Pyramiden, ein anderen Mensch sitzt ein Leben lang in der Einöde für das Heil seiner Seele, und der Himmel lächelt über beiden.“ (S.70)
Besonders eindrucksvoll sind auch die Scheerenschnitte gelungen, welche Wiesenkräuter darstellen, die auch für den botanisch interessierten Laien gut zu erkennende Wiedergaben der Pflanzen in realiter repräsentieren.

Fazit: Es ist kein klassisch literarisch herausragendes Werk welches der Leser mit diesem Inselbüchlein in Händen hält, aber nichts desto weniger etwas für die Seele. Wie es stets seine Art war, schrieb Waggerl in einfachen und direkt zugänglichen Bildern von Eindrücken die wir oft verlernt haben wahrzunehmen. Dieses Sensorium wieder zu schärfen und daraus Ästhetik in scheinbaren Kleinigkeiten zu finden gelingt dem Text bravourös.

Zum Buch: Ein sehr sauber fadengeheftetes Buch, dessen Text in Fraktur gesetzt und mitsamt den 16 Scheerenschnitten des Verfassers gedruckt wurde, hält der Leser mit dem 426. Insel-Bücherei-Band in Händen. Dabei wurde auch bei diesem Buch nicht auf einen individualisierten Einband in bester Insel-Buch-Manier verzichtet. Da der Druck der Schwarz/Weiß-Tafeln teils die Motive auch auf der Rückseite durchscheinen lässt wurde wohlweislich für die Tafeln ein einseitiger Druck gewählt, was dem Buch einen zusätzlichen Reiz verleiht.

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Alexander_Ballys avatar

Rezension zu "Liebe Dinge" von Karl Heinrich Waggerl

Rezension zu "Liebe Dinge" von Karl Heinrich Waggerl
Alexander_Ballyvor 7 Jahren

Es ist ein besinnliches, ruhiges Buch. Es geht um die unscheinbaren, ganz alltäglichen Dinge, die einem an Herz wachsen können und nicht so einfach zu ersetzen sind, auch wenn sie keinen großen materiellen Wert haben. Meist sind es alte Dinge. Dinge voller Vergangenheit und Spuren langen Gebrauchs. Dinge, die dem Autor ein Fenster in die eigene Vergangenheit eröffnen. So ist es auch immer wieder ein Stück Lebenserinnerung und ruhige, unaufgeregte Rückschau auf ein einfaches Leben, das aber reich ist an Erinnenswertem.

Die literarische Form bezeichnet Waggerl als Miniaturen und es ist ein gut gewählter Begriff. Es sind Kabinettstückchen der Sprachkunst, anzusiedeln zwischen Erzählung und den Essays von Montaigne. Es sind Betrachtungen über das Wesen der Dinge und des Lebens – auch des eigenen. Ihr Ton ist stets ruhig, fast betulich, die Sprache wirkt einfach und schlicht, ein Eindruck, der jedoch spätestens beim Vorlesen revidiert werden muss. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich die Sätze oft als überraschend lange und dennoch flüssig zu lesende Zeilenfresser, voller kleiner, aber feiner Wendungen und vollendeter Wortwahl, aus der immer wieder wahre Poesie aufblitzt. So verbirgt sich unter im schlichten Sprachkleid eine sehr ausgefeilte und feine Wortkunst.

Karl Heinz Waggerl auf alpenländischen Humoristen zu verbuchen, ist eine einseitig verkürzte Wahrnehmung. Ja ... das Buch ist auch durchdrungen von feinem, beinahe augenzwinkerndem Humor. Doch der Witz entsteht nicht aus inszenierten Pointen. Es ist immer der stille, unaufdringliche Witz, der plötzlich mit einem unerwarteten Wort dem Leser neue und unverhoffte Perspektiven eröffnet, der das Buch durchdringt und prägt.

Als Leser habe ich das Buch genossen. Als Autor werde ich vor diesem Bändchen immer wieder demütig und ein wenig neidisch.

Ein feines Büchlein.

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