Karl Heinz Wesemann

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Rezension zu "Der Seuche entstiegen: Wie schwarz und wie tot war der Schwarze Tod?" von Karl Heinz Wesemann

Rezension zu "Der Seuche entstiegen"
Zsadistavor 4 Jahren

Die Archäologen Elvira und Gerd finden bei ihrer archäologischen Ausgrabung in einer alten Kirche einen geheimen Raum. In diesem Raum sind massenweise Schriftrollen und Bücher gelagert. Elvira kommt nicht herum direkt am selben Tag noch zu lesen anzufangen. Die Schriften stellen sich als alte Dokumente heraus, die unsagbares berichten. Elvira kann kaum noch aufhören zu lesen. Doch als sie endlich versucht Schlaf zu finden, passiert das unmögliche. Sie fällt selbst in die Geschichte ein und erlebt mit, was damals geschehen ist. Was wir heute als „Die Pest“ kennen, war alles andere, als nur die Pest. Vielmehr stiegen die Toten selbst aus ihren Gräbern und fielen über die Lebenden her. Kann Elvira das Geheimnis der Schriftrollen lösen und wie wird die Ausgrabung enden?

„Der Seuche entstiegen“ ist ein Roman mit einer neuen Mischung aus Horror und Historik. Anfänglich wird auch in etwas älterer Sprache gesprochen, was sich mit der Zeit, wenn Elvira in das Geschehen tritt, dann aber ändert. Somit wird der Lesefluss dann auch einfacher. Die Geschichte ist angelehnt an die wahren Geschehnisse der Pestzeit, verknüpft sich aber im Laufe der Geschichte mit dem Genre Zombie-Horror.

Mit hat der Schreibstil und die Geschichte soweit sehr gut gefallen. Probleme hatte ich allerdings damit, dass Elvira selbst immer in die Geschichte gefallen ist. Ich fand das trotz der fiktiven Geschichte nicht überzeugend. Wenn es allerdings anders gewesen wäre, hätten einige Teile der Geschichte nicht so funktioniert, wie sie dargestellt wurden. Daher auch von mir der eine Stern Abzug.

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Suselpis avatar

Rezension zu "Der Seuche entstiegen: Wie schwarz und wie tot war der Schwarze Tod?" von Karl Heinz Wesemann

Solide in der Idee, aber mit kleinen Schwächen.
Suselpivor 5 Jahren

Die Archäologin Ellie findet, zusammen mit ihrem Kollegen, in der Ruine eines Klosters eine versteckte Tür. Und hinter dieser Tür eröffnen sich ihr ein Fund der ihr Herz höher schlagen lässt. Sie finden Aufzeichnung eines Priesters und Listen mit denen sie nicht allzu viel anzufangen wissen.

 

Die Aufzeichnungen des Priesters berichten von Toten die nicht in ihren Gräbern bleiben. Die Pest hat die Leute nicht in ihrem Gräbern gehalten, sondern sie wieder auferstehen und durch Land ziehen lassen.

 

Seit sie sich von diesen Aufzeichnung nicht mehr losreißen kann, wird ihr Schlaf von Träumen beschatten die sie nicht zuordnen kann.

 

Was kann das alles bedeuten? Können die Aufzeichnungen echt sein?

 

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Mix aus einem Historischen Roman und Zombies. Keine schlechte Mischung muss ich sagen, aber anfänglich hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil. Die Geschichte wird aber spannend und an den Schreibstil hatte ich mich nach einer Weile gewöhnt.

 

Die Geschichte wechselt immer zwischen der Sicht von Ellie und der Erzählung des Priesters. Dies hält das Buch spannend, da man nie allzu lang in einer Sicht gehalten wird.

 

Für mich war es etwas schwierig, dass viele Wörter aus dem alten Sprachgebrauch verwendet wurden. Zwar gab es eine Erklärung im Buch, die befand sie aber leider ganz hinten, wodurch ich abgeschreckt war sie nachzuschlagen (Ich habe das Buch als ebook gelesen). Dadurch gab es einige Dinge die ich nicht zuordnen konnte.

 

Ich persönlich bin ein riesen Zombies-Fan und jeder Gleichgesinnte wird in diesem Buch auf seine Kosten kommen. Für mich war das Buch sehr solide, aber könnte an einigen Stellen noch optimiert werden.

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Susi180s avatar

Der Roman schildert die Zeit um 1350 aus der Sicht eines Priesters, der im Rheinland nicht nur gegen die Pest zu kämpfen hat, sondern gegen noch etwas, was der Seuche entstiegen zu sein scheint.
Die Archäologin, die seine Aufzeichnungen und Berichte findet, vertieft sich immer mehr in die Schriften und wird in ihren Bann gezogen.

Der Umschlagtext:

Elvira von Rensdorf gräbt, wie sie es schon oft getan hat, etwas aus dem Boden.
Nur dieses Mal verändert ihr Fund das Leben der Archäologin.
Das Buch, das sie entdeckt, entpuppt sich als ein Werk eines Priesters zur Zeit der Pestepedemie im Europa des 14. Jahrhunderts. Und das, was er schreibt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Denn nicht der Tod wandelte durch Europa und das Rheinland. Es waren die Toten, die der Seuche entstiegen waren.

Der Autor:

Karl Heinz Wesemann wurde mitte der 60er Jahre im Rheinland geboren, wuchs dort auf, und hat dieses (ausser zu Urlaubszwecken)auch nie verlassen.Der Rhein gehört scheinbar zu seinem Leben dazu.Vielleicht wohnt der Exilkölner deshalb auch immer noch in seiner Nähe.Nach Jahren in der Mittelalterszene verband er seine mittelalterliche Affinität (insbesondere der zum Bogenschiessen) und Vorliebe für Zombie Filme/Bücher mit der wieder aufgekeimten Lust am Schreiben.

Meine Meinung:

Ich war skeptisch das muss ich ehrlich zugeben. Kann das wirklich zusammenpassen Zombies und Mittelalter, ja es kann. Der Autor hat hier eine ganz neue Variante erschaffen und ich finde es ist ihm ganz gut gelungen. Er schreibt sehr flüssig und bildreich. Die Figuren haben mir sehr gefallen. Sie waren sympathisch und ihr Handeln konnte ich immer nachvollziehen. Die Art wie die Geschichte sich aufbaut fand ich super. Wir lesen in zwei Zeitebenen, einmal die Gegenwart und mit Hilfe von alten Schriftrollen tauchen wir immer wieder ins Mittelalter. Durch diese Art des Lesens entwickelt sich ein schöner Spannungsbogen der für mich auch bis zum Ende des Buches nicht abgenommen hat. Ich kann dieses Buch jedem Zombie Fan ans Herz legen. Für mich gelungen.

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knuckle66s avatar
Hallo liebe Lovelybooks- und Horrorfangemeinde.

Ich möchte euch hier zu einer Leserunde einladen, bei der es um ein "etwas anderes Buch" geht.
Zum einen ist es eins aus einem Genre, das hier meiner Meinung nach einfach zu kurz kommt. Nämlich dem Horror, bzw. dem Zombiegenre.
Zum anderen vermischt es dieses Thema mit einer historischen Hintergrundgeschichte.
Dies ist der sog. Klappentext:
Elvira von Rensdorf gräbt, wie sie es schon oft getan hat, etwas aus dem Boden.
Nur dieses Mal verändert ihr Fund das Leben der Archäologin.
Das Buch, das sie entdeckt, entpuppt sich als ein Werk eines Priesters zur Zeit der Pestepedemie im Europa des 14. Jahrhunderts.
Und das, was er schreibt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Denn nicht der Tod wandelte durch Europa und das Rheinland.
Es waren die Toten, die der Seuche entstiegen waren.

Wenn ihr Interesse habt, dieses Buch zu lesen, meldet euch einfach.
Es wird ausreichend Ebooks für den Kindle geben (leider nur für diesen) um gemeinsam zu schmökern.
Nach Ablauf der "Bewerbungszeit" gibt es die genaue Info dazu.

Ich freue mich über viele Bewerber und bin sehr gespannt, ob dieses Genre bzw. dieser Genremix überhaupt auf Interesse stößt.

Ich wünsche allen Teilnehmern jetzt schon viel Spaß!
K. H. Wesemann (Autor)

Zsadistas avatar
Letzter Beitrag von  Zsadistavor 4 Jahren
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