Karl Hohenthal

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Karl HohenthalHadschi Halef Omar im Wilden Westen
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Hadschi Halef Omar im Wilden Westen
Hadschi Halef Omar im Wilden Westen
 (5)
Erschienen am 01.03.2012

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Mika2003s avatar

Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal

Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal
Mika2003vor 6 Jahren

Auf dieses Buch im Stile von Karl May war ich sehr gespannt. Zum einen war eine Freundin, die den Autoren auf der LBM 2012 kennen lernen durfte und das Buch verschlungen hatte, sehr begeistert. Zum anderen überschlagen sich die Rezensionen auf verschiedenen Plattformen regelrecht.

Es gibt etliche Autoren, die mehr recht als schlecht auf den Zug aufspringen wollen, die der nach wie vor ununterbrochene Hype auf Werke von Karl May mit sich bringt. Doch nicht jedem gelingt es und leider ist es meiner Meinung auch hier der Fall.

Der Stil von Karl May, seine Art Geschichten zu erzählen, haben mich in meiner Jugendzeit immer fasziniert. Viele wunderbare Lesestunden hat mir mein Lieblingsautor, in dessen Museum in Radebeul ich über Jahre hinweg mindestens 2mal jährlich war, beschert.

Bei diesem Buch hier war ich sehr schnell genervt. Noch nie habt mich Hadschi Halef Omar mit seiner Art so genervt wie hier. Auch die Beschreibungen des Verhältnisses zwischen Winnetou und Old Shatterhand hat mir absolut nicht gefallen. Ich muss als Vergleich mal wieder einen echten Karl May lesen, aber so eine Beziehung – fast eine Art „Liebesbeziehung“ hatten die beiden nicht.

Auch so kam mir die ganze Geschichte zu konstruiert vor, teilweise zu an den Haaren herbei gezogen.

Ich gebe zu, dass ich ab der Mitte des Buches angefangen habe, zu „springen“. Ich hab gehofft, es ändert sich etwas am Stil aber er blieb gleich.

Es war für mich der zweite Versuch, etwas Ähnliches im Stile von Karl May zu lesen und auch der zweite Versuch ging daneben. Für mich heißt das, ich bleib in dem Fall lieber beim Original.

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Gospelsingers avatar

Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal

Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal
Gospelsingervor 6 Jahren

Vor 100 Jahren ist Karl May gestorben, aber mit diesem Buch wird seine Seele wieder lebendig. Die Geschichte hätte durchaus von ihm stammen können, seine Sprache ist in diesem Buch beibehalten worden, kurz, es liest sich wie ein weiteres Werk dieses Autors. Durchaus passend also, dass es unter einem der Pseudonyme Karl Mays erscheint.
Wie immer werden wir in ferne Länder geführt. Die Geschichte beginnt in der Sahara, wo Hadschi Halef Omar, den wir als Gefährten von Old Shatterhand, in der Wüste Kara Ben Nemsi genannt, kennen, mit seiner Karawane in Gefangenschaft gerät. Um sich und die anderen zu retten, wird Hadschi Halef Omar von Abu Saleh, genannt „Vater des Teufels“, nach Amerika geschickt, um Old Shatterhand und Winnetou zu einem Duell herbeizuholen.
Im Wilden Westen begleiten Old Shatterhand und Winnetou die Washburn-Langford-Expedition in die Rocky Mountains. Dort soll ein Naturschutzgebiet geschaffen werden, im Wettlauf gegen Geschäftemacher, denen der Abbau von Kupfer wichtiger ist, als die Erhaltung der einmaligen Geysire.
Nachdem sie mit Hadschi Halef Omar zusammengetroffen sind, müssen sich Old Shatterhand und Winnetou in gewohnter Manier gegen eine Überzahl von Gegnern durchsetzen, sich vor den Marterpfählen der Schoschonen retten und dafür sorgen, dass der Geysir „Old Faithful“ nicht gesprengt wird. Dabei wartet noch eine zusätzliche Ablenkung auf Old Shatterhand, der sich in eine Frau verliebt.
Ich war immer ein untypisches Mädchen, und so habe ich auch die Karl-May-Bücher, die sich eigentlich an Jungen richteten, verschlungen. Dieser Roman hat mich an meine zahlreichen Kindheits-Schmökerstunden erinnert, und zum Glück lässt das Ende auf eine Fortsetzung hoffen.
Eigentlich hätte ich dieses Buch mit der Taschenlampe unter der Bettdecke lesen müssen, so sehr hat es mich in meine Kindheit versetzt. Aber schließlich ist einer der Vorteile des Erwachsenseins, selbst zu entscheiden, wie lange man noch lesen darf…

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Federchens avatar

Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal

Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal
Federchenvor 7 Jahren

Gut 100 Jahre nach dem Tod von Karl May erscheint im Heyne-Verlag ein Buch mit dem Titel „Hadschi Halef Omar im Wilden Westen“. Doch nicht der große Reiseerzähler selbst ist Verfasser des Manuskriptes sondern ein Herr, der sich eines der Pseudonyme von Karl May bemächtigt. Herr Hohenthal, ein stiller Verehrer, ein verspäteter Schüler des unerreichbaren großen Meisters. Skepsis macht sich breit. Kann jemand einfach so das Vermächtnis mit einer neuen Reiseerzählung fortführen? Herr Hohenthal kann es. Dieses Abenteuer liest sich leicht, ist spannend, zeitweise witzig und sollte doch nicht einfach so nebenbei gelesen werden. Es braucht Zeit im Kopf und im Herzen. Wer Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi, und Hadschi Halef Omar schätzt, der sollte an diesem Werk nicht einfach so vorbei gehen. Das Buch beinhaltet alles, was das May-Leserherz zum Hüpfen bringt. Um es mal mit den Worten des großen Meisters selbst zu sagen: „Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muss es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknöpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen.“ Wenn dieses Buch etwas hat, dann ist es eine eigene Seele. Das Herzblut des Autors, die Detailliebe der einzelnen Personen all dies wird auf den Leser transportiert. Mir bleibt nur eines noch zu sagen. Maynen Respekt, Herr Hohenthal! Bis zum nächsten Buch.

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