Karl Hohenthal Hadschi Halef Omar im Wilden Westen

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Inhaltsangabe zu „Hadschi Halef Omar im Wilden Westen“ von Karl Hohenthal

Der große neue Roman zum Karl-May-Jahr 2012 Ein schmökerdickes Wiedersehen mit Winnetou, Old Shatterhand/Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar! Der humorvoll-spannende Wüsten- und Amerika-Roman vereint alles, was Karl Mays berühmte Reiseerzählungen ausmachen: grandiose Landschaften wie die Gebirgskette des Tassili n'Ajjer in der Sahara und den Yellowstone Park in Nordamerika, dazu schillernde Figuren wie den verbrecherischen Kupferkönig Milton Hayes, die sächsischen Zwillingsschwestern Erna und Alma, einen schrulligen bayerischen Hofkoch sowie den Besitzer eines geheimnisvollen »Bärenmessers«. Der Mythos Karl May lebt! Es beginnt in der Sahara: Hadschi Halef Omar, treu-pfiffiger Gefährte von Kara Ben Nemsi, wie Old Shatterhand in der Wüste heißt, gerät zusammen mit einer Karawane in die Fänge von Abu Saleh, dem »Vater des Teufels«. Dieser zwingt ihn, ihm Kara Ben Nemsi herbeizuschaffen, weil er sich im Duell mit ihm messen will. Kurzerhand reist Halef, der Arabien noch nie verlassen hat, ins ferne Amerika. Dort begleiten Old Shatterhand und Winnetou die Langford-Washburn-Doane-Expedition in den Rocky Mountains durch das Gebiet des heutigen Yellowstone Parks. Als es zum Wiedersehen zwischen Halef und seinem »Sihdi« kommt, sind die Freunde von Widersachern umzingelt: Wird es ihnen gelingen, den Marterpfählen der Schoschonen zu entkommen? Können sie die Zerstörung des einzigartigen Geysirs »Old Faithful« verhindern? Und was geschieht, wenn zarte Frauenbande sich um die Herzen zweier Blutsbrüder schlingen?

http://literatwo.wordpress.com/2012/03/22/karl-hohenthal-alias-karl-may-alias-mr-x-im-interview-mit-literatwo/

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  • Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal

    Hadschi Halef Omar im Wilden Westen
    Mika2003

    Mika2003

    Auf dieses Buch im Stile von Karl May war ich sehr gespannt. Zum einen war eine Freundin, die den Autoren auf der LBM 2012 kennen lernen durfte und das Buch verschlungen hatte, sehr begeistert. Zum anderen überschlagen sich die Rezensionen auf verschiedenen Plattformen regelrecht. Es gibt etliche Autoren, die mehr recht als schlecht auf den Zug aufspringen wollen, die der nach wie vor ununterbrochene Hype auf Werke von Karl May mit sich bringt. Doch nicht jedem gelingt es und leider ist es meiner Meinung auch hier der Fall. Der Stil von Karl May, seine Art Geschichten zu erzählen, haben mich in meiner Jugendzeit immer fasziniert. Viele wunderbare Lesestunden hat mir mein Lieblingsautor, in dessen Museum in Radebeul ich über Jahre hinweg mindestens 2mal jährlich war, beschert. Bei diesem Buch hier war ich sehr schnell genervt. Noch nie habt mich Hadschi Halef Omar mit seiner Art so genervt wie hier. Auch die Beschreibungen des Verhältnisses zwischen Winnetou und Old Shatterhand hat mir absolut nicht gefallen. Ich muss als Vergleich mal wieder einen echten Karl May lesen, aber so eine Beziehung – fast eine Art „Liebesbeziehung“ hatten die beiden nicht. Auch so kam mir die ganze Geschichte zu konstruiert vor, teilweise zu an den Haaren herbei gezogen. Ich gebe zu, dass ich ab der Mitte des Buches angefangen habe, zu „springen“. Ich hab gehofft, es ändert sich etwas am Stil aber er blieb gleich. Es war für mich der zweite Versuch, etwas Ähnliches im Stile von Karl May zu lesen und auch der zweite Versuch ging daneben. Für mich heißt das, ich bleib in dem Fall lieber beim Original.

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  • Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal

    Hadschi Halef Omar im Wilden Westen
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    25. May 2012 um 01:47

    Vor 100 Jahren ist Karl May gestorben, aber mit diesem Buch wird seine Seele wieder lebendig. Die Geschichte hätte durchaus von ihm stammen können, seine Sprache ist in diesem Buch beibehalten worden, kurz, es liest sich wie ein weiteres Werk dieses Autors. Durchaus passend also, dass es unter einem der Pseudonyme Karl Mays erscheint. Wie immer werden wir in ferne Länder geführt. Die Geschichte beginnt in der Sahara, wo Hadschi Halef Omar, den wir als Gefährten von Old Shatterhand, in der Wüste Kara Ben Nemsi genannt, kennen, mit seiner Karawane in Gefangenschaft gerät. Um sich und die anderen zu retten, wird Hadschi Halef Omar von Abu Saleh, genannt „Vater des Teufels“, nach Amerika geschickt, um Old Shatterhand und Winnetou zu einem Duell herbeizuholen. Im Wilden Westen begleiten Old Shatterhand und Winnetou die Washburn-Langford-Expedition in die Rocky Mountains. Dort soll ein Naturschutzgebiet geschaffen werden, im Wettlauf gegen Geschäftemacher, denen der Abbau von Kupfer wichtiger ist, als die Erhaltung der einmaligen Geysire. Nachdem sie mit Hadschi Halef Omar zusammengetroffen sind, müssen sich Old Shatterhand und Winnetou in gewohnter Manier gegen eine Überzahl von Gegnern durchsetzen, sich vor den Marterpfählen der Schoschonen retten und dafür sorgen, dass der Geysir „Old Faithful“ nicht gesprengt wird. Dabei wartet noch eine zusätzliche Ablenkung auf Old Shatterhand, der sich in eine Frau verliebt. Ich war immer ein untypisches Mädchen, und so habe ich auch die Karl-May-Bücher, die sich eigentlich an Jungen richteten, verschlungen. Dieser Roman hat mich an meine zahlreichen Kindheits-Schmökerstunden erinnert, und zum Glück lässt das Ende auf eine Fortsetzung hoffen. Eigentlich hätte ich dieses Buch mit der Taschenlampe unter der Bettdecke lesen müssen, so sehr hat es mich in meine Kindheit versetzt. Aber schließlich ist einer der Vorteile des Erwachsenseins, selbst zu entscheiden, wie lange man noch lesen darf…

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  • Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal

    Hadschi Halef Omar im Wilden Westen
    Federchen

    Federchen

    Gut 100 Jahre nach dem Tod von Karl May erscheint im Heyne-Verlag ein Buch mit dem Titel „Hadschi Halef Omar im Wilden Westen“. Doch nicht der große Reiseerzähler selbst ist Verfasser des Manuskriptes sondern ein Herr, der sich eines der Pseudonyme von Karl May bemächtigt. Herr Hohenthal, ein stiller Verehrer, ein verspäteter Schüler des unerreichbaren großen Meisters. Skepsis macht sich breit. Kann jemand einfach so das Vermächtnis mit einer neuen Reiseerzählung fortführen? Herr Hohenthal kann es. Dieses Abenteuer liest sich leicht, ist spannend, zeitweise witzig und sollte doch nicht einfach so nebenbei gelesen werden. Es braucht Zeit im Kopf und im Herzen. Wer Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi, und Hadschi Halef Omar schätzt, der sollte an diesem Werk nicht einfach so vorbei gehen. Das Buch beinhaltet alles, was das May-Leserherz zum Hüpfen bringt. Um es mal mit den Worten des großen Meisters selbst zu sagen: „Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muss es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknöpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen.“ Wenn dieses Buch etwas hat, dann ist es eine eigene Seele. Das Herzblut des Autors, die Detailliebe der einzelnen Personen all dies wird auf den Leser transportiert. Mir bleibt nur eines noch zu sagen. Maynen Respekt, Herr Hohenthal! Bis zum nächsten Buch.

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  • Rezension zu "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" von Karl Hohenthal

    Hadschi Halef Omar im Wilden Westen
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    Karl May... Am 30. März vor 100 Jahren starb diese große deutsche Feder. Und nun halte ich ein Buch in Händen, das so sehr nach dem großen Meister aussieht. Das Cover erinnert an die Cover meiner Jugend und der Autorenname lässt alle buchigen Frühwarnsystem Alarm schlagen. Da schreibt ein gewisser Karl Hohenthal einen Roman mit dem Titel "Hadschi Halef Omar im Wilden Westen" und das Titelbild zeigt unverkennbar die Helden der Vergangenheit auf einem Fleck – Winnetou, Old Shatterhand und Hadschi Halef Omar – ich bin neugierig… sehr sogar. Schon auf den ersten Seiten stelle ich für mich fest, dass dies kein Experiment ist – kein Versuch, auf einer Welle zu reiten oder ein Trittbrett der Literatur zu besteigen. Dieses Buch ist eine gewachsene Liebeserklärung an Karl May. Der Autor – nun mehrfachpseudonymisch spiegelnd schreibend – erzählt eine Geschichte, die nur erzählt werden kann, wenn man tief im Werk von Karl May verhaftet ist, der ja selbst je nach globalem Schauplatz in die Rolle des Old Shatterhand oder des Kara Ben Nemsi geschlüpft ist. Nun muss Karl May zulassen, dass ein Autor der Moderne in alles schlüpft, was ihm und seiner Fantasie zur Verfügung steht. Was wäre, wenn jener Kara Ben Nemsi im fernen Algier dringend benötigt würde? Was wäre, wenn sein treuer Gefolgsmann Hadschi Halef Omar in eine Zwangslage geriete, die nur einen Ausweg böte: nach Amerika zu reisen und genau dort nach jenem Kara zu suchen, wohl wissend, dass er sich dort Old Shatterhand nennt. Was wäre, wenn die treuesten Gefährten jenes Doppelprotagonisten aufeinanderträfen – wie würden sie aufeinander reagieren? Jener unantastbare, fast sakrosankte Häuptling Winnetou und der ständig zu Übertreibungen neigende Hadschi Halef Omar? Ein niemals gedachter Gedanke – und nun wird er einem sprachgewaltigen Roman Realität. Er materialisiert sich in einer so typischen Karl May – Erzählung, in einer so lange vermissten Sprache, dass man nach wenigen Seiten nicht mehr glauben kann, dass nicht der alte Meister selbst hier geschrieben hat. Diese Hommage ist kein Experiment – Karl Hohenthal (oder wie auch immer er heißen mag) legt den Liebhabern von Karl May eine Geschichte zu Füßen, die liebevoller nicht hätte geschrieben werden können. Hochachtung und Respekt gegenüber Karl May sind in jedem Kapitel fühlbar und die reine Qualität der Story ist so überzeugend, dass man dieses Spiel gerne mitspielt. Hohenthal spielt auf höchstem Niveau und er gibt seine Leser am Ende frei – er bietet ihnen die Chance, den letzten Traum alleine zu leben und in den Gedanken von Karl May eine Reise zu beenden, die für viele seiner Fans völlig undenkbar war. Artikel, Bilder und die Frage nach dem Autor -> Literatwo: http://literatwo.wordpress.com/2012/03/05/der-may-ist-gekommen-hadschi-halef-omar-im-wilden-westen/

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