Karl Kraus Letzten Tage der Menschheit

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Inhaltsangabe zu „Letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus

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    Letzten Tage der Menschheit
    sKnaerzle

    sKnaerzle

    08. February 2014 um 23:02

    Das Drama wurde zu Kraus Lebzeiten nie aufgeführt und war wohl auch nicht für die Bühne gedacht, aber Kraus hat immer wieder daraus vorgelesen und das muss so ähnlich geklungen haben wie diese Lesung von Qualtinger. Er schlüpft in jede Person und gibt ihr eine eigene Stimme und Sprache: österreichischer Dialekt, jiddische Anklänge, knarzende preußische Offiziere, nicht ganz reines Hochdeutsch für die Hofbeamten, alles gleichzeitig bei den Straßenszenen... das muss man können und das kann Qualtinger! Zum Inhalt: Kraus schildert in kurzen Episoden das Alltagsleben in Österreich während des Ersten Weltkriegs. Die Szenen sind weitgehend unabhängig von einander, manchmal kommen Personen in mehreren Szenen vor. Jeder Akt beginnt mit einer Szene auf der Ringstraße, wo die Stimmung der Bevölkerung vorgeführt wird. Die Personen sind Karikaturen, die Szenen sind satirisch überspitzt, wenn die Minister sich im Kaffeehaus langweilen, während sie gerade einen Krieg begonnen haben, wenn militärische Leistungen dazu dienen, sich bei Kaffeehauskellnern in Szene zu setzen, wenn begeisterter Patriotismus eigentlich nur dummdreister Fremdenhass ist, die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen unter dem Kriegsrecht, die wachsende Armut und bei Kraus unvermeidlich, die Eitelkeit und der Egoismus von Schriftstellern und Journalisten. Und natürlich hat man den Verdacht, dass dies nicht Satire ist, sondern die pure Wahrheit

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