Karl Louis Curves

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Inhaltsangabe zu „Curves“ von Karl Louis

Vor einem reinen weißen Hintergrund hockt ein wohlgeformter Frauenkörper in anmutendem Schwarzweiß. Farblich stechen nur zwei Elemente ...

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  • Curves, besprochen von Marcus Offermanns

    Curves
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    07. January 2015 um 09:28

    I take photographs, I don't do Photoshop". Dieser markante Satz ist ein unmissverständliches Statement des Fotografen Karl Louis, der für "Curves" knapp 400 Fotos seines reichhaltigen Schaffens bereit stellte, die seine spannende Auffassung eindringlicher Aktfotografie repräsentieren. Statt digitaler Spielereien verlässt er sich auf das handwerkliche Element der Fotografie, nutzt verschiedenste Mittel und Wege der Gestaltung. Bei Louis spielen Farben und Lichtgebung eine große Rolle. Bei Freiluftaufnahmen spielen natürliche Lichtquellen eine wichtige Rolle, doch auch seine Studioaufnahmen bringen stets einen unverfälschten Charakter mit, der sich durch den kompletten Band zieht. Wie der Schweizer im Vorwort erklärt, liegen die Wurzeln seines Schaffens in der Landschafts- und Porträtfotografie. Markante Formationen, Kurven eben, hätten ihn schon immer fasziniert. Später habe sich das Interesse für weibliche Formen und Körper entwickelt, wer "Curves" durchblättert wird feststellen, dass der heute 52-jährige all jene Betätigungsfelder zum künstlerischen Ganzen geformt hat. Seine Arbeiten sind stark im Ausdruck und vermitteln sein Gespür für Formen - sowohl für die weiblichen als auch natürliche, die er wunderbar miteinander in Einklang bringt. "Curves" beinhaltet spannende Blicke, die weitestgehend ohne extreme oder explizite Darstellungsweisen auskommen. Stets herrscht ein Gleichgewicht zwischen allen Elementen der Bilder. Ob Schwarzweißaufnahmen oder poppig bunte Shots, Bilderserien in einer natürlichen Kulisse oder (Einzel-)Aufnahmen vor Wänden, Türen, Treppenaufgängen oder kahlen Baustellen - trotz aller Verspieltheit und der Freude am Experiment findet Louis das Gleichgewicht zwischen den gezeigten Elementen. Nacktheit ist dabei nur ein Aspekt, der oft zentralen Stellenwert einnimmt, jedoch nicht zwingend gegeben sein muss. Ebenso verfeinert der Sinn für Accessoires, Kostüme, ausgefallene Kleidungsstücke, Autos, Tüchern oder Folien für die Zuspitzung die visuellen Ausdrucksweise. Stil und Klasse bringen zudem die Models mit ein, die weder Allerweltsgesichter besitzen noch großartig gekünstelt wirken. Auch sie funktionieren als außergewöhnliche Elemente in den durchstilisierten Bildkompositionen, die sich durch ungemeine Kreativität und Klasse auszeichnen. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/15413/curves

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