Karl May Bildatlas zu Leben und Werk

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Inhaltsangabe zu „Bildatlas zu Leben und Werk“ von Karl May

Im Unterschied zu seinen älteren Autorenkollegen wie Friedrich Gerstäcker oder Balduin Möllhausen war Karl May kein Abenteuerschriftsteller mit großer persönlicher Reiseerfahrung. Sein Hauptwerk war nahezu schon abgeschlossen, als er 1899/1900 seine erste außereuropäische Reise unternahm, auf der er Ägypten, Palästina, Aden, Massaua, Ceylon und Sumatra besuchte und über Kairo, den Libanon, Stambul, Griechenland und Italien wieder nach Sachsen zurückkehrte. Mays spätere Reise nach Nordamerika 1908 verschaffte ihm die Begegnung mit dem Land der Indianer, das er bislang nur mit dem Herzen des Schriftstellers gesucht hatte und hauptsächlich aus der Lektüre zeitgenössischer Reise- und Abenteuerliteratur kannte. Karl Mays Inspirationsquelle waren hauptsächlich die Prachtbildbände des 19. Jahrhunderts mit ihren aufwendigen Stahl- oder Holzstichen (Xylographien). Für die virtuelle Realität seiner Abenteuer bedeutete dies, dass er die Welt eines Kara Ben Nemsi oder Old Shatterhand so schilderte, wie er sie in der Reiseliteratur und in Bildern vorgefunden hatte. Die mehr als 300 Bildreproduktionen dieses Buches wollen Eindrücke von den Ländern, Landschaften, Orten und Menschen vermitteln, wie sie die Helden der Erzählungen von Karl May erlebt hätten. Die Bilder dieses Bandes sind, abgesehen von einigen Fotografien aus dem persönlichen Umfeld Mays, ausnahmslos zeitgenössischen Werken entnommen, aus Reisebüchern, populären Gesamtdarstellungen in der Art moderner Sachbücher und aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Eine Sonderstellung nehmen die Landkarten und Skizzen ein. Sie helfen nicht nur gut, die Reisewege seiner Helden und die Bilder zu lokalisieren, sondern zeigen auch merkwürdige Reiserouten, die May in seinen Romanen schilderte. Lassen sich beispielsweise Strecken durch den südlichen Balkan relativ gut verfolgen, so wählte May plötzlich unlogische Teilrouten pder strapazenreiche Umwege.
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