Karl May Der blaurote Methusalem

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Inhaltsangabe zu „Der blaurote Methusalem“ von Karl May

Zwischen Dieben, die Götterbilder stehlen, Beamten, die gegen klingende Münze einsperren und auch wieder laufen lassen, und gefährlichen Dschunkenpiraten spielt diese humorvolle wie auch spannende Erzählung. Karl May zeichnet in ihr ein farbenprächtiges Bild vom damaligen China.
Die vorliegende Erzählung spielt in der ersten Hälfte der 70er-Jahre des 19. Jahrhunderts.
Der Titel ist als ebook erhältlich!

Liest sich wie eine Parodie von Karl Mays Abenteuergeschichten!

— Karin_Kehrer

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  • Abenteuer in China

    Der blaurote Methusalem

    Karin_Kehrer

    18. January 2017 um 19:56

    Der Student Degenfeld, genannt „blauroter Methusalem“ wegen seiner Schnapsnase und der langen Studierzeit, beschließt, eine Reise nach China zu unternehmen. Zum einen, um seinem eintönigen Leben neuen Schwung zu geben, zum anderen, um den Onkel des Gymnasiasten Richard Stein ausfindig zu machen, der in China eine Ölquelle bewirtschaftet. Dann auch noch, weil er für seinen Nachbarn, den chinesischen Teehändler Ye-kin-li, dessen verschollene Familie ausfindig machen will.Begleitet wird er von seinem Freund und Diener Gottfried, seinem Hund, dem wackeren Kapitän Frick Turnerstick und dem dicken Mijnheer von Aardappelenbosch. Zahlreiche Abenteuer haben die merkwürdigen Gefährten zu bestehen, ehe alles sich zu einem guten Ende findet.Eine ziemlich skurrile Truppe erobert das Reich der Mitte: Der „blaurote Methusalem“ weiß alles und kann alles, ist aber längst nicht ein so markanter Held wie Old Shatterhand oder Kara Ben Nemsi. Er hat „alles und nichts“ studiert und zieht in seiner Studentenkleidung, die natürlich besonders in China auffallen muss, durch die Welt. Die Handlung wird hauptsächlich von ihm getragen, denn er weiß bei allen Widrigkeiten und unglücklichen Zufällen Rat und spricht außerdem perfekt Chinesisch.Sein Freund und Diener „Gottfried von Bouillon“ schleppt die Wasserpfeife seines Herrn und eine Oboe durch die Gegend. Dazu der riesige Hund, ein Neufundländer, der den Bierkrug in seinem Maul zu transportieren hat. Kapitän Turnerstick und Mijnheer von Aardappelenbosch zeichnen sich durch eine geradezu himmelschreiende Naivität aus. Besonders zu Beginn der Geschichte kann man sich über dieses seltsame Gespann durchaus amüsieren. Die Sprachspielereien, denen der Autor Gottfried, den Kapitän und den Holländer unterwirft, sind allerdings mit der Zeit ein wenig mühsam zu lesen. Gottfried spricht Dialekt, der Kapitän vermeint, Chinesisch zu reden, wenn er deutschen Wörtern die Endungen -ing, -ang, -eng oder -ung anhängt. Und von Aardappelenbosch plappert in Holländisch, das immerhin übersetzt wird, aber dann eben doppelt zu lesen ist.Richard Stein, der einzig „normale“ in der Gruppe, der eigentlich einen der Gründe für die Reise liefert, bleibt eine Randfigur.Problematisch finde ich – wie so oft bei Karl May – die Darstellung der Einwohner des bereisten Landes. „Der Chinese“ wird – mit wenigen Ausnahmen - als grausam, feige und verlogen geschildert.Sehr viele Zufälle bringen die Handlung und somit die diversen Familienzuführungen zu einem guten Ende.Die Stärken dieser Geschichte liegen eindeutig wieder auf den sehr anschaulichen und detaillierten Landschaftsschilderungen. 

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  • Jugendroman

    Der blaurote Methusalem

    Buderballa

    19. October 2016 um 10:12

    Studentenfahrt nach China, durch die vielen ausländischen Namen etwas schwierig zu lesen.

  • Rezension zu "Gesammelte Werke / Der blaurote Methusalem" von Karl May

    Der blaurote Methusalem

    Schreiberlehrling

    29. January 2008 um 22:39

    Karl May hat eine Art zu Schreiben, an die ich mich erst gewöhnen musste. Doch es ist nicht so schwer, sich auf Korfu in der Sonne am Pool in eine andere Welt zu versetzen. So landete ich mich dem blauroten Methusalem in China, einem Land, das Karl May wohlgemerkt nie besucht hat. So sind die (Vor-)Urteile, die er über die Landsleute dort fällt sowie sämtliche Erläuterungen über das Land an sich wahrscheinlich komplett ausgedacht. Da erscheint es mir um so lobenswerter, dass sich das Buch nach der anfänglichen Gewöhnungsphase recht leicht las. Vielleicht liegt das daran, das aus jeder Zeile ein leicht ironisches oder schelmisches Lächeln zu sprechen scheint. Karl May ist einfach gut.

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