Winnetou 1

von Karl May 
4,2 Sterne bei169 Bewertungen
Winnetou 1
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Positiv (135):
juLyxx17s avatar

ein Klassiker, der wirklich positiv überrascht!

Kritisch (9):
Charyshers avatar

die besten Bücher las ich mit 12 Jahren, dieses war ein Annäherungsversuch am "Lesegeschmack" Gleichaltriger.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783849699321
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:468 Seiten
Verlag:Jazzybee Verlag
Erscheinungsdatum:20.02.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.10.2011 bei Der Hörverlag erschienen.

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    KiraNears avatar
    KiraNearvor 4 Monaten
    [Rezension #78] Winnetou I

    Name: Winnetou I
    Autor: Karl May
    Genre: Western, Action
    Preis: € 22,00
    Seiten: 543 Seiten
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 1992
    ISBN: 978-3-7802-0007-5

    Verlag: Karl-May-Verlag


    Rückentext:
    Wenn niemand mehr die Wahrheit sagt, musst du alles riskieren, um sie selbst herauszufinden ....

    Der Leser erfährt, wie der Ich-Erzähler zum berühmten Westmann Old Shatterhand wird und die Freundschaft des edlen Apatschen Winnetou erringt. Das tragische Schicksal Nscho-tschis verleiht dieser Geschichte jenen Hauch von Schwermut, der über dem verzweifelten Todesringen der roten Rasse liegt. -- Die vorliegende Erzählung spielt zu Beginn der 60er-Jahre des 19. Jahrhunderts.


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Um ehrlich zu sein, ich war noch nie ein großer Fan von Westerngeschichten, sei es nun in Filmen oder Büchern, ich konnte mich noch nie so wirklich dafür begeistern. Hat mich einfach nie wirklich gereizt oder stark interessiert, auch, wenn ich sie an sich nicht schlecht finde. Es war halt noch nie das Interesse da und auch kein wirklicher Berührungspunkt, da es bei mir zuhause auch sonst keiner guckt. Als ich dann allerdings in der Bücherei war und mit meinem Freund so durch die Gänge guckte, fiel uns eine lange Reihe an verschiedenen Büchern auf, die alle genauso aussahen wie das Buch oben auf dem Bild. Mein Freund hat sich dann gleich das Winnetou-Buch geschnappt (also den ersten Teil) und meinte, ich könnte es ja mal damit versuchen. Wir haben uns mehrere Buchrücken angesehen und auch wenn er selbst nicht wirklich liest, dachte ich, ja warum denn nicht? Zuvor hatte ich noch keinen Berührpunkt zum Winnetou-Universum (wenn man jetzt mal vom Film "Der Schuh des Manitu" absieht^^°) und ein bisschen neugierig war ich auch. Ich hatte absolut keine Ahnung, was mich erwarten könnte und obwohl ich so ne dezente Vorstellung hatte, lies ich mich einfach mal darauf ein.

    An sich ist das Buch ziemlich verständlich geschrieben und all die Situationen, Gefühle und Handlungen sind an sich nachvollziehbar, bis auf eine Ausnahme. Ich erfahre, wer Old Shatterhand ist und wie er zu diesem Namen gekommen war (im Nachhinein erschien es mir dann total klar, aber wie gesagt, keine Berührpunkte in der Familie). Man erfährt viel über das Denken und das Leben in dieser Zeit, wobei mich das letztere noch etwas mehr interessiert hätte. Leider fand die komplette Handlung im Grünen statt, was aber auch verständlich ist. Ich kenne mich mit der Zeit absolut nicht aus und ich hab mich immer gewundert: Sind die denn dann wirklich immer alleine, wenn die da unterwegs sind? Oder waren die da nicht so wanderfreudig wie die Leute heute? Wenn ich so an das Spiel "Red Dead Redemption" denke, dann treffe ich schon hin und wieder auf ein paar NPCs, die dort unterwegs sind. Seien es Reisende, Kriminielle oder anderes. Aber hier begegnen sie kaum jemanden, was mir ein wenig komisch vorkam.

    Es geht hier in diesem Buch viel um Intrigen, Rache und Vergeltung. Aber auch darum, was die Einwanderer damals mit den Einheimischen gemacht haben. Gehen in ihr Land, betrügen sie und verjagen sie aus ihrer Heimat. Das wird hier ebenfalls thematisiert und zwar nicht so zu 100% ideal gelöst, aber ich denke, das wäre zu der Zeit sowieso schwierig gewesen. Dennoch kann ich den Gedanken der Einheimischen und ganz besonders die von Winnetou komplett nachvollziehen. Er ist es auch, den ich am liebsten mag.

    Wen ich dagegen ganz ok finde, ist Old Shatterhand. Er kam aus Deutschland, um eine Art Nachhilfelehrer (oder sowas in der Richtung) zu sein, doch es wird nur davon erzählt. Er braucht wohl eine Art Auszeit und geht stattdessen los, um mit anderen auf Auftrag die Strecke für die zukünftigen Gleisverlegungen zu vermessen. Shatterhand ist ganz ok ... aber er ist mir doch zu perfekt. Anime-Fans würden sagen, er ist ein Gary Stu. Falls das jemand nicht kennt, ein Gary Stu ist die männliche Version einer Mary Sue, ein makelloser und perfekter Charakter, dem alles gelingt und den (fast) alle mögen. Der genug Glück hat, um mehrfach Millionen in einer Lotterie zu gewinnen - hat auch meist mehr Glück als Verstand - kann alles, weiß alles und ihm gelingt alles, was er anpackt. Oft genug, zumindest ist es bei Fanfictions so, dass es quasi der Autor selbst ist, der sich in diese Rolle hineingeschrieben hat, nur mit dem Unterschied, dass er darin perfekt sein möchte. Inwieweit das hier in diesem Buch zutrifft, ist fraglich und ein wirkliches Urteil kann ich mir hier nicht erlauben. Allerdings mein ich, dass ich irgendwann gelesen habe, dass May irgendwann glaubte, das alles selbst erlebt zu haben. Wäre also ein mögliches Indiz dafür, dass es ein Selbst-Insert ist.

    Jedenfalls, er scheint nicht nur ein guter Lehrer, sondern auch ein guter Schüler zu sein. Alles, was er macht, lernt er sofort. Er hat den Mut eines Bullen, aber auch den Verstand eines Adlers. Er kann sofort die richtige Entscheidung treffen und lernt alles, was er macht, gleich beim ersten Mal. Auch hat er immer so viel Glück, dass ihm alles gelingt, dass es schon ein wenig übertrieben vorkommt. Außerdem wird sein Charakter geprägt von seiner christlichen Einstellung und der Ansicht, das alles seinen gerechten Gang gehen muss - letzteres ist nachvolllziehbar. Was aber alles nicht wirklich dabei hilft, dass man Shatterhand sonderlich interessant findet. Egal, was geplant wird, man kann davon ausgehen: Ist er involviert, dann wird der Plan mit Sicherheit gelingen. So oder halt ein wenig anders über Umwege. Da finde ich Winnetou viel interessanter.

    Was auch ein wenig seltsam ist, ist die aus meiner persönlichen Sicht aus flationären Verwendung des Wortes "Liebe". Shatterhand und Winnetou haben sich recht schnell "lieb gehabt", also nicht im romantischen Sinne, sondern viel mehr familiär/brüderlich, was für mich persönlich total seltsam ist. Überhaupt sprechen die beiden oder Sam recht oft vom "lieb haben", "lieb gewonnen" und derartiges. Nun gut, ich bin recht sparsam mit diesem Wort, zumindest was meine persönlichen Kontakte angeht, da es für mich eine doch recht eindeutig romantische Bedeutung hat. Zwar lerne ich es, bei meinen Freunden und Lieben zu verwenden, aber es dauert eben noch eine ganze Weile, bis ich es verinnerlicht habe. Daher gehe ich jetzt mal eher davon aus, dass es eher an mir liegt, dass mir das seltsam vorkam. Und ich fand es auch seltsam, dass Sam ständig an Shatterhand gezweifelt und ihn als Greenhorn bezeichnet hat. Was mir ebenfalls seltsam vorkam, waren die Dialoge, die distantiert und persönlich gleich erschienen. Sie waren zwar per Du, aber doch irgendwie leicht hochgestochen.


    Leseprobe:
    Lieber Leser, weißt du, was das Wort Greenhorn bedeutet? Eine höchst ärgerliche und geringschätzige Bezeichnung für jeden, auf den sie angewendet wird!
    "Green" heißt grün und unter "horn" ist Fühlhorn gemeint. Ein Greenhorn ist demnach ein Mensch, der noch grün, also neu und unerfahren im Land ist und seine Fühlhörner behutsam ausstrecken muss, wenn er sich nicht der Gefahr aussetzen will, unliebsam anzustoßen.
    Ein Greenhorn ist ein Mensch, der nicht von seinem Stuhl aufsteht, wenn eine Lady sich setzen will; der den Herrn des Hauses grüßt, bevor er der Mistress und Miss seine Verbeugung gemacht hat; der beim Laden des Gewehrs die Patrone verkehrt in den Lauf schiebt oder erst den Propfen, dann die Kugel und dann zuletzt das Pulver in den Vorderlader stößt. Ein Greenhorn spricht entweder gar kein oder ein sehr reines und geziertes Englisch. Ihm ist das Yankee-Englisch oder gar die Hinterwäldler-Mundart ein Gräul. Sie wollen ihm nicht in den Kopf und noch viel weniger auf die Zunge. Ein Greenhorn hält ein Racoon für ein Opossum und eine leidlich hübsche Mulattin für eine Quadrone. Ein Greenhorn raucht Zigaretten und verabscheut den Tabaksaft speienden Sir. Ein Greenhorn läuft, wenn er vom Paddy eine Ohrfeige erhalten hat, mit seiner Klage zum Friedensrichter, anstatt, wie ein richtiger Yankee tun soll, den Kerl einfach auf der Stelle niederzuschießen. Ein Greenhorn hält die Stapfen eines Turkey für eine Bärenfährte und eine schlanke Sportjacht für einen Mississippistreamer. Ein Greenhorn scheut sich, seine schmutzigen Stiefel auf die Knie seines Mitreisenden zu legen und seine Suppe mit dem Schnaufen eines verendenden Büffels hinabzuschlürfen.


    Fazit:
    Jetzt habe das eine oder andere nicht so gute Haar an dem Buch ausgelassen und ich muss sagen, es ist alles andere als perfekt, im Gegensatz zum Hauptcharakter Shatterhand, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt ist. Man merkt einfach den Unterschied zwischen dem Buch und heutigen Geschichten. Ich bin mir sicher, wenn das Buch in der heutigen Zeit spielen oder erscheinen würde, dann wäre Shatterhand lange nicht so perfekt, sondern hätte ein paar Fehler, die ihn greifbarer und auch interessanter machen. So aber hoffe ich aber mehr über Winnetou zu erfahren, was auch meine Hauptmotivation ist, die zwei anderen Bücher, Teil II und Teil III, mir irgendwann mal zu besorgen und sie mal zu lesen. Es eilt jedoch nicht. Nun, wenn man mit einem Gary Stu leben kann, dann kann man das Buch lesen. An sich kann man ihm schon eine Chance geben, man muss halt nur dran denken, dass es nicht die Art von Hauptcharakter ist, wie man sie eben heute zu lesen bekommt. Leseempfehlung, ja, kann man mal lesen, aber es ist kein Muss. Insgesamt bekommt von mir das Buch 4 Rubine.

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    itwt69s avatar
    itwt69vor einem Jahr
    Old Shatterhand trifft auf Winnetou

    Der 1.Teil des Vierteilers erzählt von der ersten Begegnung Old Shatterhands mit dem Wilden Westen, seiner Wandlung vom Hauslehrer zum Westmann und letztlich zum Blutsbruder Winnetous. Danach bestehen die beiden ihre ersten gemeinsamen Abenteuer. Zunächst liest sich das Buch etwas zäh, doch bald entwickelt sich der spezielle Charme der wohl berühmtesten "Indianergeschichten".

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 3 Jahren
    Einer von vielen Klassikern

    Winnetou kennt wohl so gut wie jeder Leser, ebenso den Autor Karl May.

    Egal ob man jetzt die Filme gesehen hat oder sich tatsächlich an die Bücher wagte, eines ist bei diesem Autor nicht abzustreiten, er besaß einen einzigartigen Schreibstil.

    An manchen Stellen brachte er es fertig sich in die Landschaft zu verlieren und dem Leser ein Bild in den Kopf zu setzen, dass man gerne als Kopfkino bezeichnen möchte. Doch ab und an schleichen sich damit auch längen in den Text, der es schwer macht kontinuierlich weiterzulesen.

    Dennoch ist Band 1 der Reihe ein guter Einstieg, wenn man gerne etwas über die amerikanische Geschichte, Indianer und dem großen Abenteuer liest.

    Fazit: Ein solider Einstieg für eine Reihe die noch einiges an Spannung und Unterhaltung bereit hält. Und obwohl kein Fantasy schafft es doch die Fantasie zu beflügeln.

    Kommentare: 1
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    JuliaSchus avatar
    JuliaSchuvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Langatmig und manchmal verdammt langweilig. Kann allerdings die Faszination für die Geschichte verstehen. Hat auch was!
    Langatmig, aber mit gewissem Faszinationsfaktor!


    Seit ich meinen Kindle habe, habe ich ein Buch darauf, was immer darauf wartete gelesen zu werden: Winnetou Band 1. Meine Mutter war in ihrer Jugend ein absoluter Karl May Freak und so wurde ich als Kind durchaus dazu verdonnert die Filme in einer Endlosschleife zu genießen. Und nichts tat ich lieber als Cowboy und Indianer spielen. Nun wollte ich aber sehen, warum meine Mutter die Bücher so geliebt hat und ich kann sagen: Ich kann es nur in Teilen verstehen.

    Ein deutsches Greenhorn im wilden Westen. Das ist es, was der spätere Old Shatterhand zu Beginn des Romans „Winnetou Band 1“ ist. Er unterrichtet in einer Familie, bis man sein Talent entdeckt und er als Vermesser für eine Bahnstrecke mitten durch den wilden Westen angeheuert wird. Der ambitionierte Mann nimmt dies gern auf sich und wird vom Westman Sam Hawkens bald wie ein eigener Sohn behandelt, dem er alles über den Westen versucht beizubringen. Ein Greenhorn bleibt er aber dennoch. Doch bald schon begegnet man Indianern, denn die Eisenbahn soll durch ihr Land verlaufen, was dem Stamm der Appachen gar nicht gefällt. Old Shatterhand – der schnell wegen seines unglaublichen Fausthiebes so genannt wird – erliegt bald seiner Schwäche für den Häuptling der Appachen: Winnetou. Eine Geschichte beginnt, der die ganze Welt gefolgt ist. Winnetou und Old Shatterhand, die Blutsbrüder, die alle Abenteuer des Westens bestehen.

    Ich muss gestehen, dass ich das ganze Buch hinweg etwas enttäuscht war. Es ist dick und auch wirklich langatmig. Bis Winnetou überhaupt auftaucht vergehen schon mehr als 100 Seiten und bis das eigentliche Abenteuer beginnt, befindet man sich ungefähr bei 70% des Buches. Es gibt unglaublich dichte Beschreibungen und teilweise hatte ich das Gefühl, als wenn das Buch nicht nur zeitdeckend, sondern sogar zeitdehnend erzählt werden würde – allerdings nur an bestimmten Stellen. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte langatmig.
     Old Shatterhand ist der Ich-Erzähler und er will seinen Leser etwas über den Wilden Westen lehren. Das gelingt ihm auch sehr gut, allerdings wird zu diesem Zweck jede Vermessung, Bisonjagd und jeder Indianerstamm ausführlich beschrieben. Hier wäre ich aber an einem zweischneidigen Punkt angekommen. Denn ich glaube gerade dies macht die Faszination aus, die mit den Karl May Büchern einhergeht. Man befindet sich in einer völlig fremden Welt und die Begegnung mit den Indianern ist genau das: faszinierend! Auch ich fand die Geschichte in Teilen sehr interessant, wenn sie eben nicht so langweilig erzählt wäre. Aber dadurch spürt man wenigstens auch ein bisschen den Zeitgeist.

    Ein weiterer Punkt der mir zu denken gab: Ich habe durchaus bewusst die Worte in der Inhaltsbeschreibung gewählt „Old Shatterhand erliegt bald seiner Schwäche für den Häuptling der Appachen: Winnetou“. Denn manchmal fragte ich mich, ob ich nicht doch „Brokeback Mountain“ lese…Winnetou und Old Shatterhand verbindet von der ersten Sekunde an etwas Unbeschreibliches. Sie haben sich sehr lieb (Achtung, Zitat) und halten sich auch oft an den Händen. Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber auch damals war das doch nicht rein freundschaftlich, oder? Vielleicht irre ich mich da und ich hätte damit ja auch gar kein Problem, aber ich empfand die beiden ab und zu als ziemlich verliebt. Aber hey…Männergeschichte ;)

    Ansonsten haben mir die Charaktere eigentlich ganz gut gefallen. Von Winnetou selbst, der ja immerhin der Namensgeber des Romans ist, erfährt man nicht allzu viel. Und sein Gegenstück Old Shatterhand war mir manchmal richtig unsympathisch. Warum? Der Mann ist einfach zu großartig und perfekt. Er kann einfach alles, ist intelligent, stark und sportlich und kann alles und jeden beeinflussen. Also im Ernst…so toll kann doch niemand sein. Aber okay…Für mich hat vor allem Sam Hawkens die Fahnen hochgehalten und auch die anderen Nebenfiguren gefielen mir gut. 

    Alles in allem muss man aber sagen, dass nicht wirklich viel Spannendes im Buch passiert. Das Ende ist zwar rasant und gut, das reicht mir für den ganzen Roman aber nicht. Toll ist, dass man wirklich eine Faszination für die Zeit der Indianer entwickelt und man auch viel aus dem Buch lernen kann. Nicht so toll ist aber manchmal die Umsetzung. Ich muss jedenfalls gestehen, dass ich nicht das Bedürfnis habe direkt „Winnetou Band 2“ zu lesen. Für den Faszinationsfaktor gibt es von mir aber dennoch 3 Sterne. Jeder, der sich auf dieses Abenteuer einlassen will, muss hart im Nehmen sein und Durchhaltewillen zeigen. 
    Ich habe gesprochen. Howgh!

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    Sabine17s avatar
    Sabine17vor 5 Jahren
    Der Anfang einer langen Reihe

    In diesem Band wird erzählt wie Old Shatterhand in den "Wilden Westen" kommt und seinen Namen erhält. Er ist dort als Ingenieur aus Deutschland tätig, um eine Bahnstrecke zu bauen. Dabei begegnet er zum ersten Mal Winnetou. Er befreit ihn unerkannt vom Marterpfahl. Durch Missverständnisse halten ihn Winnetou und sein Stamm für einen Feind und wollen ihn an den Marterpfahl stellen. Er hat zwar einen Beweis für seine Rettung Winnetous, aber die ist ihm im Kampf abhanden gekommen. So soll er gegen Winnetou in einem Wettkampf antreten, um seine Unschuld zu beweisen. Währenddessen versucht Winnetous Schwester, die sich in Old Shatterhand verliebt hat, den Beweis seiner Unschuld aufzutreiben. Es wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

    Dies ist stark verkürzt der Inhalt des Buches.
    Es ist lange her, dass ich es gelesen habe. Ich weiß aber noch, dass ich heimlich am Wochenende die Nächte durchgelesen habe, weil es so spannend war. Für jeden, der gern Abenteuerromane liest, ein absolutes Muss.

    Kommentare: 2
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    batzns avatar
    batznvor 6 Jahren
    Rezension zu "Gesammelte Werke / Winnetou I" von Karl May

    Ein Klassiker der Deutschen Literatur und trotz allem...seien wir uns ehrlich: Eine gewisse unfreiwillige Komik liegt darin. Bei den Dialogen- ich hoffe Karl May dreht sich nicht im Grabe um- musste ich teilweise losprusten vor lachen! An alle Winnetou und Old Shatterhand -Fans...ich habe das nicht extra gemacht, es kam eben so. Aber ich liebe diese Romane! Empfehlung: Jeder sollte ein Karl May-Buch gelesen haben....Punkt um!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Winnetou I" von Karl May

    Karl May entführt den Leser mit seiner Geschichte in den Wilden Westen. Man begleitet einen Deutschen, der noch neu im Land ist und als „Greenhorn“ bezeichnet wird. Wenig später erhält er den Namen „Old Shattenhand“ und die Abenteuer beginnen.

    Den Anfang des Buches hab ich als etwas lahm empfunden. Es dauert eine Weile, bis man richtig in das Buch hineinkommt und die Spannung zunimmt. Dies lag auch an dem Schriftstil Karl Mays. Da er das Buch schon vor langer Zeit schrieb, ist es nur natürlich, dass sich der damalige Sprachstil stark vom heutigen unterscheidet. Dennoch gewöhnt man sich daran du dann ist das Buch größtenteils auch flüssig zu lesen.

    Ich habe nur den ersten Teil der Winnetou-Bücher gelesen, so dass ich nur einen kleinen Ausschnitt aus den Erlebnissen erfahren habe. Dennoch passiert in dem Buch viel und das Leben von „Old Shatterhand“ wird ausführlich, aus seiner eigenen Sicht, beschrieben.
    Der Charakter „Old Shatterhands“ mag vielen zu perfekt erscheinen, aber ich habe ihn genau so lieb gewonnen. Wenn ich auch sonst die perfekten Hauptcharakter immer kritisiere, hier mag es mir nicht gelingen. Es wird in einer aufrichtigen Art erzählt, so dass dieses Manko verzeihbar scheint.

    Auch wenn Karl May nie im Wilden Westen war – er erzählt alles sehr detailgetreu und vor allem authentisch. Die Beschreibungen der Umgebung erscheinen glaubhaft und helfen, sich in die Geschichte einzufühlen.

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    michella propellas avatar
    michella propellavor 8 Jahren
    Rezension zu "Winnetou I" von Karl May

    tja. indianerwilderwestenblutsbrüderschaftidylle eben.
    mit der besonderen prise karl-may verfeinert.
    super!

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    M
    miramiovor 8 Jahren
    Rezension zu "Winnetou I" von Karl May

    Wer kennt sie nicht die Blutsbrüder Winnetou und old Shatterhand?
    Doch wie hat ihre Freundschaft angefangen.
    Um Abenteuer zu erleben zieht Karl May in den Wilden Westen und wird zum Feldvermesser für einen Eisenbahnlinie, die durch das Gebiet der Indianer führt.

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    ralluss avatar
    rallusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Gesammelte Werke / Winnetou I" von Karl May

    Das ist Karl Mays bekanntestes Buch, verfilmt immer wieder aufgeführt und jeder kennt es auswendig. Besticht durch die gewohnt zahlrecihen Naturbeschreibungen so daß man das Gefühl hat man ist mitten in der Handlung und zeigt die Menschen so wie sie sich Karl May erwünscht hat. Tragisch und einfach schön zu lesen!

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