Karl Olsberg Boy in a White Room

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Inhaltsangabe zu „Boy in a White Room“ von Karl Olsberg

Ein packender Thriller, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!

Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?

„Nicht nur sagenhaft spannend, sondern auch mit philosophischem Tiefgang. Eins von den Büchern, an die man sich sein Leben lang erinnern wird.“
Andreas Eschbach

Offenes Ende...ganz mies. Ich hätte noch 4, gegeben aber dieser Umstand hätte beinahe zwei Sterne gekostet... Grrrr... knurr... 😤

— EnysBooks

Ein beklemmendes Jugendbuch, das philosophische Fragen aufwirft. Absolut für Erwachsene geeignet!!!

— MonaClement

3,5 Sterne

— not_your_candy

Ich fand's-auch für ein Jugendbuch-total schwach und schlecht geschrieben. Alle Charaktere sind blass und unglaubwürdig, die Story flach.

— JokersLaugh

Cooles Buch! Die Geschichte ist dauergehend spannend. Das Ende war mir zu kompliziert, da so viele Ereignisse auf ein paar Seiten auftraten.

— lesefant04

Sehr überraschend und einfach geschrieben

— 5n4k3

Jugendthriller mit Tiefgang

— Schugga

Ein spannender und tiefgründiger Thriller

— Traubenbaer

Insgesamt wohl eines der besten Zukunft-Thriller für Jugendliche! Eine absolute Kaufempfehlung an alle, die Rätsel und Technikaspekte mögen!

— secretbookchamber

spannender Jugendroman mit einigen überraschenden Wendungen

— Inge78

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Princess Academy - Miris Gabe

Hat mir gar nicht gefallen. Ich musste mich richtig zwingen es zu Ende zu lesen.War wie ich finde total langweilig und eher für Kinder.

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  • Leserunde zu "Boy in a White Room" von Karl Olsberg

    Boy in a White Room

    Loewe_Verlag

    Fans von Thrillern zum Miträtseln aufgepasst: In diesem Buch ist vieles nicht so, wie es scheint. In dem fesselnden Thriller ab 14 Jahren vereint „Würfelwelt“-Autor Karl Olsberg virtuelle Welten, künstliche Intelligenz und die Suche nach der eigenen Identität zu einer spannungsgeladenen Geschichte, die auch Leser ohne technisches Vorwissen begeistert.  Hast du Lust, mit Manuel das Geheimnis um seine Identität zu lüften und den richtigen, aber auch den irreführenden Spuren nachzugehen? Dann bewirb dich gleich für unsere Leserunde! Mehr zum Inhalt: Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich? Neugierig geworden? Dann klick dich doch mal durch die >> Leseprobe << Mehr zum Autor: Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups. 2007 erschien sein erster Roman Das System, der es auf Anhieb in die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich Romane für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Seine Minecraft-Romane, die er zunächst im Eigenverlag veröffentlichte, erreichten Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste. Zudem wurde sein Start-up „Papego“, das die gleichnamige App zum mobilen Weiterlesen gedruckter Bücher entwickelt, auf der Frankfurter Buchmesse als „Content-Start-up des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg. Der Loewe Verlag verlost 30 Exemplare von „Boy in a White Room“ von Karl Olsberg.  Was du tun musst, um ein Buch zu ergattern? Wirf einen Blick in die Leseprobe und beantworte bis einschließlich Dienstag, den 10. Oktober folgende Frage: Was ist laut Alice der weiße Raum? Wir drücken dir die Daumen und freuen uns auf die Leserunde :) PS: Der Autor persönlich wird diese Leserunde begleiten und du kannst ihn mit deinen Fragen löchern :) *Bitte beachte die Lovelybooks-Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen.

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  • Boy in a White Room

    Boy in a White Room

    vormi

    12. December 2017 um 23:04

    Ein packender Thriller, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?„Nicht nur sagenhaft spannend, sondern auch mit philosophischem Tiefgang. Eins von den Büchern, an die man sich sein Leben lang erinnern wird.“Andreas EschbachImhaltsangabe auf amazonMittlerweile habe ich schon einige Bücher von Karl Olsberg gelesen und bisher haben mich fast alle davon begeistert.Denn es gelingt ihm dem Leser auch komplizierte Zusammenhänge gut zu erklären. Vor allem schafft er das, ohne zu viel fachchinesisch anzuwenden um den Leser damit zu verwirren.Was mir diesmal besonders gut gefallen hat, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt.Das war eine Premiere für mich in seinen Büchern.Auch ist die Umsetzung für das junge und ältere Publikum gut gelungen. Denn er kommt ohne viel zu biel blutrünstige Gewalt aus, ohne dass die Spannung darunter leidet.Sehr gelungen!Dabei kann man sich sehr gut in die Personen hineinversetzen. Besonders mit Manuel kann man hervorragend mitfühlen, denn er muss fast ganz ohne seine persönliche Erinnerung auskommen.Pfiffig, wie er sich die Vorkommnisse um ihn herum zusammensetzt.Ein tolles Jugendbuch, dass auch beim schon länger erwachsenen Punblikum sehr gut ankommen dürfte.Ich freu mich schon auf das nächste Buch von Karl Olsberg

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  • Überraschend, abwechselnd und anders

    Boy in a White Room

    Phoenicrux

    05. December 2017 um 13:54

    Cover:Duch wenige Elemente und kaum Farbe wurde ein stimmiges Cover erschaffen. Der Blick wird sofort auf den Jungen und den Titel gelenkt. Mich hat es neugierig auf den Inhalt und die Bedeutung des Titels gemacht.Erster Eindruck zum Buch:Der Einstieg fiel mir sehr leicht und ich fand es gut das man nicht gleich mit zu vielen Details konfrontiert wurde. Man wird langsam an die "Welt" von Manuel herangeführt.Protagonisten:Manuel ist ein wirklich interessanter Junge, gemeinsam mit ihm mach tman sich auf die Suche nach richtig & falsch. Es war leicht für mich nachzuvollziehen was seine Beweggründe sind. Die Zweifel und Hilflosigkeit hat man deutlich gespürt. Ich finde stark, da sein Wille ihn immer weiter angetrieben hat nicht aufzugeben um Licht ins Dunkel zu bringen.Meine Meinung:Thematisch spricht mich das Buch sehr an. Obwohl es ein reiner Thriller sein soll, hat es auch fantastische Elemente, die den ernsten Unterton etwas auflockern. Es war abwechslungsreich, spannend und überraschend. Wenn man glaubt zu wissen worauf es hinausläuft, täuscht man sich. Es lässt einen selbst an wahr und falsch zweifeln und man merkt noch viele Seiten später, wie ahnungslos man doch ist. Das Buch lohnt sich auch für diejenigen, die sich sonst vielleicht nicht an Thriller herantrauen, denn es ist ein richtiges Must-Read für mich, das überzeugen konnte.

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  • Fantastisches Buch

    Boy in a White Room

    Isbel

    02. December 2017 um 19:47

    Boy in a White Room beginnt mit einem Zitat aus Rene Descartes Meditationen und wenn man seine Gedanken über das Zweifeln kennt, dann findet man hier im Roman viel wieder. Aber auch ohne philosophischen Hintergrund liest sich das Buch verständlich und spannend.Zu Beginn war ich genauso ahnungslos wie Manuel und war erschrocken, als ich erfuhr, was ihm widerfahren sein soll. Und da ist schon die erste moralische Frage: Wie weit darf man gehen, um ein Menschenleben zu retten? Und würde ich so leben wollen? Je weiter die Handlung fortschreitet, desto verwirrender wird es für Manuel. Unterschiedliche Geschichten werden ihm erzählt und er muss sich entscheiden, wem er vertrauen kann. Und auch ich als Leser bin immer wieder am Zweifeln gewesen, ob das, was Manuel als Wahrheit und Realität ansieht, auch wirklich die Wahrheit und Realität ist. Die Auflösung der ganzen Story hat mich überrascht und ich habe mir noch länger Gedanken über all die Fragen, die der Roman bei mir aufgeworfen hat, gemacht.Ich habe das Buch unter philosophischen Aspekten gelesen und finde es daher sehr gut, aber auch unter Unterhaltungsaspekten kann ich es empfehlen. Manchmal hätte ich mir ein bisschen mehr Emotionalität gewünscht, aber am Ende habe ich überlegt, ob es nicht sogar logisch ist, dass Manuel nicht so viele Emotionen zeigt.  Fazit Boy in a White Room ist ein spannender Roman, bei dem ich mit Manuel migerätselt habe, was denn jetzt die Wahrheit ist und wem ich vertrauen kann. Vom Ende war ich positiv überrascht und mir gefielen die philosophischen Fragen, die in dieser Geschichte eingebaut wurden.

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  • 3,5 Sterne: Ein spannender, philosophischer Jugendthriller mit Schwächen

    Boy in a White Room

    Lovely_Lila

    27. November 2017 um 21:50

    * Spoilerfreie Rezension! *~ Ein interessantes Jugendbuch mit einer spannenden Ausgangslage, das sich streckenweise zu einem echten Pageturner entwickelt. Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen, die Hauptfigur ist sympathisch und philosophische Fragestellungen regen zum Nachdenken an. Leider haben mir teilweise Spannung, Emotionen bei der Hauptfigur und Tiefe, was den Schreibstil betrifft, gefehlt. ~InhaltOhne jegliche Erinnerung und vollkommen orientierungslos erwacht Manuel allein in einem leeren, weißen Raum. Eine weibliche Computerstimme namens Alice ist sein einziger Kontakt. Mit ihrer Hilfe hat Manuel Zugriff aufs Internet und erfährt, was mit ihm geschehen ist: Bei einer versuchten Entführung wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wo befindet sich Manuel nun überhaupt genau? Eine gefährliche Suche nach seiner Erinnerung und seiner wahren Identität beginnt…ÜbersichtEinzelband oder Reihe: EinzelbandErzählweise: Ich-Erzähler, PräsensPerspektive: aus männlicher Perspektive (Manuel)Kapitellänge: kurz bis mittel (ca. 8-10 Seiten) Tiere im Buch: ++ Es werden im Buch keine Tiere gequält, aber ein Hund wird grundlos und brutal getötet. Warum dieses Buch?Ich kannte bisher nur ein Buch des Autors: „Mirror“. Dieses fand ich wahnsinnig interessant, daher war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Dazu trug natürlich auch die äußerst spannende Ausgangssituation bei. Zitate„Ich habe keinen Körper. Ich habe keine Erinnerungen. Und nun sind auch noch alle Sinneseindrücke abgeschaltet. Ich bin nur noch ein Gedanke im Nichts.“  Seite 92Meine MeinungEinstiegDer Einstieg fiel mir als Leserin sehr leicht, da man am Beginn genauso wenig weiß wie Manuel und man sich natürlich auch allerhand verschiedene Theorien ausdenkt, um die gegenwärtige Situation zu erklären. Wie Manuel möchte man dieses Geheimnis ergründen.SchreibstilDer Schreibstil ist flüssig, angenehm und schnell lesbar. Obwohl er für Jugendliche daher prinzipiell sehr gut geeignet ist, hätte ich mir stellenweise mehr Tiefe gewünscht und teilweise auch bei Beschreibungen mehr Details (zum Beispiel bei den Dialogen), um die Geschichte noch dichter und atmosphärischer zu machen. Eines kann der schlanke Schreibstil sehr gut: Spannung erzeugen, denn stellenweise entwickelt sich das Buch zu einem echten Pageturner.HauptpersonManuel ist ein angenehmer, sympathischer Protagonist, seine Handlungen waren für mich stets nachvollziehbar. Dennoch hat mir eines bei ihm über weite Strecken gefehlt: Emotionalität. Seine Gefühle schienen mir häufig recht gedämpft und gemäßigt für die Situationen, in denen er sich befand. Hier findet sich sicher eine Überschneidung zum Schreibstil: Es hätte dem Buch gutgetan, wenn hier mehr Worte dem Beschreiben von Manuels Empfindungen gewidmet worden wären. Auch hervorstechende Ecken und Kanten und charakterliche Tiefe haben mir gefehlt. Manuel ist keine Figur, die mir immer in Erinnerung bleiben wird. Beide Kritikpunkte sind teilweise durch spätere Enthüllungen zu erklären, beim Lesen habe ich diese Punkte allerdings trotzdem als negativ wahrgenommen.NebenfigurenAuch viele Nebenfiguren erhalten eher wenig Tiefe, was schlicht an der Situation liegt, in der sich Manuel befindet. Dies fand ich also verständlich und absolut logisch. Wer allerdings viel Wert auf durchgehend detailliert ausgearbeitete Nebencharaktere legt, die eine große Rolle im Buch spielen, der wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Idee & ThemenDie Idee ist ohne Frage das Beste an diesem Buch. Die Ausgangslage, in der sich Manuel befindet, war für mich als Leserin wahnsinnig spannend. Ich hatte Spaß daran, dieses Geheimnis um seinen Gedächtnisverlust zu ergründen. Auch wenn hier meiner Meinung nach teilweise durchaus etwas Potential verschenkt wurde, so war ich auch von vielen Wendungen sehr begeistert, einfach weil sie so unerwartet kamen.Auch philosophische Fragen zum Thema „Bewusstsein“ und „Ich“ werden sehr interessant und tiefgründig verarbeitet. Immer wieder wurde ich als Leserin zum Nachdenken angeregt, auch was manche Entwicklungen in der Gegenwart betrifft und ihre möglichen, beängstigenden (!) Auswirkungen in der Zukunft. Auch hier merkt man wieder, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Aufgrund des fordernden letzten Teiles der Geschichte würde ich das Buch persönlich vor 14 Jahren prinzipiell nicht empfehlen. Allerdings hat der Autor in der zugehörigen Leserunde erzählt, dass auch jüngere Kinder schon äußerst interessante Fragestellungen beim Lesen des Buches entwickelt haben, daher sollte die Altersempfehlung individuell abgewägt werden. Diesen letzten Teil des Buches, seine Enthüllungen und Anregungen, sehe ich als einen der stärksten Teile des Buches an - er gibt allem, was zuvor geschehen ist, im Nachhinein eine teilweise vollkommen andere Bedeutung.Atmosphäre & SpannungImmer wieder dominieren in diesem Buch Gefühle der Verwirrung und Überraschung – nämlich immer dann, wenn der Autor (wieder einmal) alles durcheinanderwirft, was man bisher glaubte über Manuel und sein Leben zu wissen. Durch diese vielen Wendungen, Geheimnisse und Richtungsänderungen entsteht stellenweise eine große Spannung, man fliegt nur so durch die Seiten. Hin und wieder ließ die Spannung leider auch nach, was sehr schade ist.TippDie äußerst praktische, vom Autor mitentwickelte App „Papego“ ermöglicht es, das Printbuch unterwegs digital weiterzulesen, indem die aktuelle Seite abfotografiert wird. Unbedingt ausprobieren! Eine sehr nützliche, moderne App, die auf bestehende Probleme von Pendlern elegant antwortet.Mein FazitEin interessantes Jugendbuch mit einer spannenden Ausgangslage, das sich streckenweise zu einem echten Pageturner entwickelt. Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen, die Hauptfigur ist sympathisch und philosophische Fragestellungen regen zum Nachdenken an. Leider haben mir teilweise Spannung, Emotionen bei der Hauptfigur und Tiefe, was den Schreibstil betrifft, gefehlt.Empfehlung: Für jüngere LeserInnen ist „Boy in a White Room“ ein interessantes Buch, das sie dazu einlädt, aktiv mit- und über so manche philosophische Frage nachzudenken.BewertungIdee: 5 Sterne ♥Ausführung: 3,5 Sterne Schreibstil: 3,5 Sterne Personen: 3,5 Sterne Hauptperson: 3,5 Sterne Spannung: 3,5 Sterne Emotionale Involviertheit: 3,5 SterneRegt zum Nachdenken an!Insgesamt:❀❀❀,5Dieses Buch erhält von mir dreieinhalb Lilien!

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  • Beängstigende Zukunft?

    Boy in a White Room

    trollchen

    26. November 2017 um 15:05

    Boy in a white RoomHerausgeber ist Loewe (11. Oktober 2017) und hat 288 Seiten.Kurzinhalt: Ein packender Thriller, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?Meine Meinung: Das Buch lässt sich sehr spannend an, leider hält die Spannung nicht bis zum Ende durch. Obwohl es am Ende doch noch mal hochschraubt, ist es ein wenig mühselig, am Ende die gefühlten 50 Seiten alles das zu lesen, was dann rauskommt. Denn leider könnten die Ereignisse in der Mitte vom Buch schon ein wenig in die Richtung zeigen, wo es hingehen soll, da wäre es spannender gewesen. Denn so liest man alles am Ende , ist zwar schön, aber dann doch wieder so anstrengend, denn dann kamen auf einmal so viele Informationen auf den Leser zu, dass ich auch einiges erstmal sortieren musste, zu viel Input. Aber ich wurde immer wieder vom Autor in eine andere Richtung gelenkt, immer wenn ich dachte, ach, das ist ja so einfach, dann war es wieder falsch. Und es ist keine seichte Kost, auch wenn es manchmal so erscheinen mag, denn immer wieder weiss man nicht, ob es nun Realität oder Trugbild ist. Auch die technisierten Dinge, mit denen der Autor spielt, die finde ich sehr interessant, auch wenn man nicht viel über die Wirkweise erfährt, ist es doch zukunftsweisend und undenkbar ist es nicht mehr. Auch das Geschehen im Buch und die vielen Gedanken, die Manuel hat, sind sehr nachhaltig. Es regt zum nachdenken an. Mein Fazit: Ich habe das Buch gern gelesen und es wird noch länger in meinem Kopf herumspuken, denn diese Realität könnte schneller dasein, als man denkt. Ich vergebe 4 Sterne, da mir am Ende zu viel Input war und es phasenweise ein wenig langweilig war.

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  • Jugendthriller mit Tiefgang

    Boy in a White Room

    Schugga

    23. November 2017 um 16:41

    Stell dir vor, du erwachst in einem völlig leeren, weißen Raum. Du kannst dich an nichts erinnern: Weder, was geschah, noch an deinen Namen! Wie würdest du reagieren? Verwirrt? Panisch? Über die künstliche Intelligenz "Alice" erhälst du Zugang zum Internet und suchst nach Informationen. Langsam kristallisiert sich heraus, dass du das tragische Opfer einer missglückten Entführung wurdest. Doch kannst du den Informationen aus dem WWW trauen?! "Ich denke, also bin ich." Mit "Boy in a White Room" hat Karl Olsberg einen Jugendthriller hervorgebracht, in welchem er geschickt Science Fiction und Philosophie miteinender verwebt. Der Leser erlebt den Roman aus Manuels Sicht, sucht gemeinsam mit ihm nach der Wahrheit, muss hierbei lernen, sämtliche Informationen in Frage zu stellen. Neben Rätseln und überraschenden Twists spielt auch Virtual Reality und die Künstliche Intelligenz an sich eine nicht unwichtige Rolle und es stellt sich die philosophische Frage nach der Definition des Lebens und dem Sein. Doch auch Spannung und Action haben ihren Weg in den Roman gefunden und runden diesen Roman ab zu einem spannenden und empfehlenswerten Buch definitiv nicht nur für Jugendliche!

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  • Rezension für "Boy in a white room"

    Boy in a White Room

    Traubenbaer

    "Boy in a white room" von Karl Olsberg (erschienen bei Loewe) ist ein Jugendbuch mit Thrillercharakter, dass sicher Liebhaber in allen Altersklassen findet.Der Hauptprotagonist erwacht in einem sterilen Raum und kann sich an nichts persönliches erinnern. Während er alle Informationen abrufen kann, die sein Allgemeinwissen betreffen, scheint sein episodisches Gedächtnis wie ausgelöscht. Er kann sich nichteinmal mehr an seinen Namen erinnern. Nach und nach erarbeitet er sich durch Nachdenken und Internetrecherchen einige Informationen. Als sein Vater zu ihm Kontakt aufnimmt wird alles vermeintlich aufgeklärt, bis er zufällig ein Mädchen in einem Livestream sieht, dass ihm sehr bekannt vorkommt... Wer ist sie und sagt sein Vater ihm die Wahrheit?Der Roman spielt in einer virtuellen Welt. Der Junge erwacht dort und befindet sich auch lange Zeit des Romans darin. Das macht es ihm schwer zu unterscheiden, welche Informationen, die er erhält echt sind und welche gefälscht. Einzig auf seinen Verstand kann er sich voll verlassen. Da der Roman in der Ich- Perspektive verfasst ist, tappt der Leser genauso im Dunkeln, was den Wahrheitsgehalt der Informationen angeht. Dadurch kann man sich besonders gut in die besondere Lage des Protagonisten hineinversetzen und seine Emotionen und Gedankengänge gut nachvollziehen. So bleibt die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Unvorhergesehene Wendungen tun dazu ihr übriges. Die Geschichte ist sehr philosophisch. Immer wieder wird Bezug auf Descartes genommen, wodurch dessen Theorien eine moderne Anwendung erfahren. Trotzdem ist der Roman leicht verständlich und keineswegs langatmig. Im Gegenteil: Die pilosophischen Elemente fügen sich nahtlos in die rasante Handlung ein und regen zum Nachdenken an. Durch gelungene Dialoge und einen detailreichen Schreibstil wird das ganze abgerundet. Besonders die einzelnen virtuellen Welten sind sehr detailverliebt beschrieben, wodurch man sie sich problemlos vorstellen kann.Der Roman ist eigentlich ein Jugendbuch. Trotzdem denke ich, dass man ihn auch getroßt unter dem Genre "Thriller" verkaufen könnte, denn die spannende und tiefgründige Handlung ist für alle Altersklassen geeignet.

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    • 2
  • Mehr als ein Jugendbuch

    Boy in a White Room

    Kikiwee17

    16. November 2017 um 22:36

    Das Cover passt meiner Meinung nach perfekt zum Buch und der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht. Manuel erwacht ohne Erinnerung in einem weißen Raum. Ein absoluter Alptraum! Wer ist er? Wie ist er dorthin gekommen? Und vor allen Dingen, wie kommt er dort wieder weg? Mit Hilfe des Computers Alice, der ihm Zugang zu Google und anderen Internet Programmen ermöglicht, beginnt er Antworten zu suchen. Der Autor versteht es Spannung zu erzeugen. ich wurde förmlich von der Handlung mitgerissen. Manuels Verzweiflung über seine Situation konnte ich gut nachempfinden und eine Zeile, die mich in diesem Zusammenhang besonders berührt hat, stand auf Seite 92. "Ich bin bloß noch ein Gedanke im Nichts. Ich wünschte, auch dieser Gedanke würde verlöschen. Ich wünschte, ich würde einfach aufhören zu existieren.“ Der Spannung bleibt das ganze Buch über erhalten und immer, wenn man glaubt die Lösung zu kennen, wartet der Autor mit einer neuen Wendung auf. Das Ende regt sehr zum Nachdenken über das Menschsein und das Leben an. Ich möchte hier nicht Zuviel verraten, aber mich hat die Handlung in Atem gehalten und die Auflösung fand ich überraschend und gelungen.

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  • Toller spannender Schreibstil rund um ein sehr interessantes Thema.

    Boy in a White Room

    Uwes-Leselounge

    14. November 2017 um 13:02

    STORYBOARD:Manuel erwacht ohne Erinnerungen in einem weißen Raum. Ohne Fenster und Tür ist er von der Außenwelt völlig isoliert. Sein einziger Kontakt ist eine Computerstimme mit Namen Alice und Zugriff auf das Internet. Wer hat ihn eingesperrt und was ist passiert? Warum kann er sich an vieles nicht mehr erinnern? So bleibt Manuel keine andere Wahl, als über das Internet Informationen zu sammeln. Als er bei seiner Recherche auf einen versuchten Entführungsfall mit Todesfolge stößt, wird das Ganze immer mysteriöser. Und als sich der Multimillionär Henning Jaspers als sein Vater vorstellt, ist Manuel froh, endlich Gewissheit zu haben. Doch entspricht dies alles der Wahrheit?Wer ist Manuel wirklich?MEINUNG:Der Klappentext von "Boy in a White Room" ließ mein Herz höher schlagen und ich hatte eine große Erwartung an diese Geschichte. Der Autor schmeißt den Protagonisten Manuel und auch den Leser ins kalte Wasser. Manuel erwacht in einem weißen lichtdurchfluteten Raum ohne Fenster oder einer Tür und ohne jegliche Erinnerung. Was ist geschehen? Wo befindet sich Manuel und wie kam er hier her? Verzweifelt sucht er nach einem Ausweg, ohne jedoch einen zu finden. Er ist eingesperrt und von der Außenwelt völlig abgeschnitten. Als ihm schließlich eine computergenerierte Stimme mit dem Namen Alice antwortet, wirkt alles nochmals eine Dimension gruseliger. Auf seine Fragen weicht Alice aus, bis sich plötzlich eine Wand des Raumes in einen übergroßen Bildschirm verwandelt und eine Eingabemaske erscheint. Manuel wird schnell klar, dass er Zugriff auf das Internet hat und somit einen Zugang zur Außenwelt. So startet er eine Suchanfrage nach der anderen, um mehr über sich und sein Umfeld zu erfahren. Doch das bisschen, was er in Erfahrung bringt, ist für ihn umso verwirrender. Dazu trägt auch die Kontaktaufnahme des Multimillionärs Henning Jaspers bei, der vorgibt, sein Vater zu sein. Manuel und seine Mutter sollen bei einem missglückten Entführungsversuch schwer verletzt bzw. getötet worden sein. Doch stimmt dies und kann Manuel diesem Henning wirklich vertrauen?Karl Olsberg beschreibt die Gefühlswelt von Manuel sehr bildlich und eindrucksvoll. Ich fieberte und litt während dem Lesen so sehr mit Manuel mit, dass ich selbst nicht mehr wusste, was Realität und was Fiktion ist. Darüber hinaus ist die Story sehr spannend und fesselnd zu lesen. Manuel ist klug und lässt sich nicht so schnell hinters Licht führen. Als in seiner virtuellen Umgebung immer wieder eine Frau im weißen Kleid, welche augenscheinlich nur er sehen kann, auftaucht, hinterfragt er die Dinge immer mehr.Bis zum Ende hin, wusste ich nicht, was wirklich der Wahrheit entspricht. Beim Finale blieb mir kurz der Mund offen stehen, denn mit diesem Turnaround habe ich nicht gerechnet.FAZIT:Boy in a White Room von Karl Olsberg (Loewe) ist ein wirklich packender Thriller, der mir unter die Haut ging. Sehr eindrucksvoll zeigt uns der Autor in diesem Jugendbuch die Gefahren einer virtuellen Welt sowie einer künstlichen Intelligenz auf. Was ist Wirklichkeit und was ist Fiktion? Diese und weitere Fragen hat Karl Olsberg sehr gut ausgearbeitet und für mich auch zufriedenstellend beantwortet. Dank dem erwähnten Twist zum Schluss der Story, konnte er mich mit seiner Idee überzeugen - 4,5 von 5 Nosinggläser.

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  • Insgesamt wohl eines der besten Zukunft-Thriller für Jugendliche

    Boy in a White Room

    secretbookchamber

    11. November 2017 um 11:17

    Der Schreibstil des Buches hat mir sehr gut gefallen und ließ sich sehr gut und schnell lesen. Der Spannungsaufbau ist ebenfalls sehr gut gelungen. Im Buch gibt es viele Stellen, an denen etwas, dass man gerade noch für das Wahre gehalten hat, sich einfach so als Lüge entpuppt. So gibt es viele Überraschende Momente und man fängt an sich zu fragen, was den alles überhaupt noch wahr ist.Im Laufe der Geschichte lernt man immer mehr Manuel kennen, aus dessen Sicht die Geschichte auch geschrieben ist. Er handelte für mich sehr verständlich und auch seine Emotionen konnte ich gut nachvollziehen. Während der gesamten Geschichte hat weder der Leser noch Manuel mehr Information, so war es nie langweilig und auch Manuel handelte nicht komisch. Auch konnte ich ihm sein Alter sehr gut „abkaufen“, da er trotz der Tatsache, dass er sein Gedächtnis verloren hat sehr logisch handelt.Viele verschiedene Details kann man im Buch entdecken, wie zB. Eine für Manuel nachgebaute „Herr der Ringe Welt“ oder verschiedene Ausschnitte und Aspekte aus „Alice im Wunderland“. Zwar wird auf anderer Charaktere nicht so genau eingegangen, was ich anfangs zwar ziemlich merkwürdig und blöd fand, letzten Endes erfährt man aber am Ende den Sinn der hinter.Man merkt, dass sich der Autor ausreichend mit dem Thema künstliche Intelligenz und Virtuelle Reality beschäftigt hat. Trotz ein paar kleinen Logik-Fehlern, kann man gut in die eher etwas zukunftsmäßige Computerwelt abtauchen.Am Ende gibt es noch einmal eine gewaltige Überraschung, die sehr gelungen ist. Zwar ahnt man kurz davor schon etwas, trotzdem hat es mich sehr überrascht. Es werden auch noch einige philosophische Gedanken aufgegriffen, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben. Das letzte Kapitel ist noch einmal sehr dramatisch und endet ziemlich abrupt und offen, was ich aber sehr gut finde, denn es ist kein schlechtes offenes Ende. Tatsächlich schafft es der Autor, dass man noch lange nach beenden des Buches darüber grübelt, was den nun passiert sein könnte. [Falls jetzt einer neugierig geworden ist, lest das Ende auf gar keinen Fall zuerst! Ihr zerstört euch die gesamte Spannung und den Lesespaß]Insgesamt wohl eines der besten Zukunft-Thriller für Jugendliche! Großes Lob an den Autor und eine absolute Kaufempfehlung an alle, die Rätsel und viele Computeraspekten mögen!

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  • Ich denke, also bin ich ...

    Boy in a White Room

    Unzertrennlich

    08. November 2017 um 09:27

    Schreibstil Karl Olsberg gehört seid "Mirror" und "Delete", zwei wahnsinnig tollen Büchern, zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Umso gespannter war ich auf sein neues Werk, das sich wieder einmal den technischen Fortschritt widmet, den ich so furchtbar erschreckend finde. "Boy in a White Room" ist hierbei fast schon ein philosophisches Buch. Es geht um die Frage, was einen Menschen ausmacht, inwiefern wir noch eigenmächtigen Willen zeigen und wie sich die Welt vielleicht in ein paar Jahren entwickeln wird, wenn das Thema "künstliche Intelligenz" immer greifbarer wird. Natürlich ist "Boy in a White Room auch ein Thriller. Der Spannungsbogen ist dem Autoren gut gelungen, es gibt viele Rätsel und viele Wendungen, die das Buch wie immer abwechslungsreich machen! Charaktere Manuel Manuel (Was für ein passender Name!) erwacht in einem weißen Raum. Er erinnert sich nicht daran, wer er ist und warum er in dieser virtuellen Welt ist. Er beginnt nachzuforschen und findet dann heraus, dass er bei einem Entführungsversuch so schwer verletzt wurde, das er nur noch in dieser "unechten" Welt am "Leben" gehalten werden kann. Manuel könnte in dieser "virtuellen" Welt problemlos leben. Er ist mit dem Internet verbunden, kann sich Streams von Menschen ansehen und sogar in eine extra für ihn erschaffene Welt in Form von Mittelerde eintauchen. Doch Manuel möchte dies nicht, er will wieder zu einem echten Menschen werden. Meine Meinung "Ich denke, also bin ich." Dieses Zitat von René Descartes steht im Zentrum der Geschichte rund um Manuel, den "Boy in a White Room". Der Autor Karl Olsberg beschäftigt sich in seinem Buch mit der Frage, was genau einen Menschen zum Menschen macht. Ist es das eigene Denken? Der eigene Wille? Doch was, wenn beides irgendwie beeinflusst wird? Manuel ist ein starker Charakter. Von Anfang an stellte er seine Existenz in dieser virtuellen Welt in Frage und versucht, sich selbst wieder kennenzulernen. Gefangen in einem weißen Raum muss er sich selbst finden, bevor er komplett in diese "Welt" eintauchen kann. Spannend ist hier natürlich die Tatsache, dass wir bereits in einer Welt leben, die sich genau in diese von Karl Olsberg beschriebene Richtung entwickelt. Das Internet wird immer wichtiger, ja, man kann sagen, dass es mittlerweile überlebenswichtig ist. Gerade junge Menschen unterschätzen auch hier die Gefahren, die aus einer Abhängigkeit entstehen können. Während Manuel in der Geschichte aus dieser virtuellen Welt fliehen möchte, um endlich wieder Mensch zu sein, gibt es doch in unserer Zeit viel zu viele Leute, die ins Internet flüchten. Dort ist doch auch alles so furchtbar leicht, nicht wahr? Manuel hat Zugriff auf eine virtuelle Welt, die extra für ihn programmiert wurde. Er könnte dort in Frieden leben, denn sein Körper scheint in der echten Welt nicht mehr überlebensfähig zu sein. Warum reist er also nicht einfach nach Tolkiens Mittelerde und führt dort das heldenhafte Leben eines Elfs? "Boy in a White Room" ist zeitgleich ein spannender Thriller mit vielen überraschenden Wendungen. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint und Karl Olsberg reißt das Ruder mehr als einmal rum. Gemeinsam mit Manuel begeben wir uns auf Spurensuche nach einer Identität, die immer wieder in Frage gestellt wird. Irgendwann weiß der Leser selbst nicht mehr, was wahr oder falsch ist. "Alice im Wunderland" spielt auch noch eine wichtige Rolle in der Geschichte. Manuel muss das eine oder andere Rätsel lösen, was sich zwar teilweise etwas zieht, dennoch aber seine intensiven Momente besitzt. Das Ende habe ich in dieser Form wohl erwartet (Als ich mit dem Buch angefangen habe, hatten mein Mann und ich genau darüber ein längeres Gespräch ...), dennoch fand ich es passend, vielleicht, weil es etwas pessimistisch ist und das gut zur Gesamtthematik passt! Fazit "Boy in a White Room" ist ein spannender Jugendthriller über eine virtuelle Welt, die uns Menschen zunehmend gefangen nimmt. Karl Olsberg kombiniert hier viele philosophische Ansätze mit einer düsteren Zukunftsprognose. Was macht uns eigentlich zum Menschen?

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  • Boy in a White Room

    Boy in a White Room

    nellsche

    05. November 2017 um 15:43

    Der fünfzehnjährige Manuel erwacht in einem weißen Raum, ohne jegliche Erinnerung an sich selbst oder wie er in diesen Raum kam. Sein einziger Kontakt ist Alice, eine Computerstimme. Sie reagiert auf seine Fragen und zeigt ihm den Zugriff auf das Internet. Dadurch kann Manuel Stück für Stück herausfinden, was mit ihm geschah. Er wurde bei einem schrecklichen Überfall lebensgefährlich verletzt und befindet sich im Koma. Aber wie konnte er überleben? Und ist das tatsächlich die Wahrheit oder steckt was anderes dahinter?Dieser Jugendthriller hat mir sehr gut gefallen. Dank des flüssigen und sehr gut verständlichen Schreibstils war ich in der Lage, sofort in das Geschehen und die Geschichte um Manuel einzutauchen.Manuel wurde sehr anschaulich und real und sehr sympathisch beschrieben. Seine Gedanken und Überlegungen, wie er in diesem weißen Raum gelandet ist und warum ihm jegliche Erinnerungen fehlen, wurden sehr gut und verständlich beschrieben. Auch ich fragte mich, was es damit auf sich hat.Auch die weiteren Personen wurden toll beschrieben. Und auch bei ihnen war ich sehr unsicher, welche Absichten sie hatten und ob sie wirklich die waren, für die sie sich ausgaben. Ein tolles Verwirrspiel. Manuel bekommt die Möglichkeit, in eine virtuelle Welt einzutauchen und dort Abenteuer zu erleben. Diese virtuelle Welt ist Herr der Ringe nachempfunden, was mir sehr gut gefiel. Außerdem kann er anhand von Kameras, die Menschen im realen Leben mit sich führen und aktivieren, in die wirkliche Welt eintauchen und das sehen, was die Menschen sehen. Das alles fand ich sehr faszinierend. Allerdings fand ich es auch teilweise erschreckend und möchte gewisse Dinge davon bloß nicht selbst erleben.Die Idee bzw. den Plot fand ich super. Ich wusste selbst nicht, was real ist, wer Manuel wirklich ist und wie alles zusammenhängt. Wird Manuel die Wahrheit gesagt? Oder wird er belogen? Und weshalb? Ich war absolut gefesselt und musste immer weiterlesen.Das Ende bietet dann eine Überraschung, mit der ich nicht gerechnet habe. Und es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.Ein spannender Thriller, der nicht nur für Jugendliche passend ist. Ich vergebe 5 von 5 Sternen. 

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  • Ein sehr zu empfehlender Jugendthriller!

    Boy in a White Room

    LegalJulian

    04. November 2017 um 22:31

    Karl Olsberg hat in diesem Thriller die Gedanken vieler Jugendlicher niedergeschrieben. Er schreibt über Manuel, der in einer virtuellen Welt gefangen ist. Nach und nach erfährt Manuel mehr über sich selbst. Er hat angeblich einen Vater, der ein reicher Millionär ist, und seine Frau, Manuels Mutter, bei einem Raubüberfall verloren hat. Dabei hat Manuel eine Kugel erwischt, deswegen liegt er in einem Krankenhaus und sein Vater ermöglicht ihm in der virtuellen Realität zu leben. Immer mehr lernt Manuel über sich, bis er irgendwann von dem ehemaligen Kollegen von seinem Vater erfährt, dass die ganze Geschichte gelogen sein soll. Wenn da nicht Julia wäre, seine angebliche Schwester...Nur wem soll er glauben?Für mich ist auch der Appell Olsbergs sehr interessant. Viele Jugendliche träumen insgeheim davon in einer virtuellen Realität, beziehungsweise in einem Computerspiel leben zu dürfen. Olsberg macht aber klar, wie toll es ist leben zu dürfen, und dass es viel wichtiger ist, dass man in der Realität leben kann und sich richtig bewegen kann. 

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  • Nichts ist wie es scheint

    Boy in a White Room

    StMoonlight

    30. October 2017 um 09:42

    Henning Jaspers, Softwareentwickler und dazu noch Millionär, liebt seine Familie. Umso tragischer scheint es, als bei einem Überfall seine Frau getötet wurde und sein Sohn lebensgefährlich verletzt. Doch Manuel ist nicht tot, denn sein Bewusstsein lebt weiter. Nur leider weiß Manuel von alledem nichts. Noch nicht. Als er in einem komplett weißen Raum erwacht, in dem es nichts gibt, als eine Computerstimme, hält er alles für ein Spiel. Doch nach und nach erschließt sich ihm die Wahrheit. Und als er über Eyestream (Quasi eine SocialMedia-Plattform, bei dem die User Kameras tragen.) Mädchen entdeckt, zu dem er eine Verbindung fühlt, kommen ihm Zweifel. Für Manuel beginnt ein erbitterter Kampf um die Wahrheit. Und die Wahrheit kann nicht nur erschreckend, sondern auch tätlich sein… Die Geschichte des „Jungen aus dem weißen Raum“ vereint viele Komponenten: Ein wenig Drama, jede Menge SciFi und eine Portion Liebe und Freundschaft. Der Autor hat es geschafft, mit seinen vielen Ideen, und einer Verschachtelung der Handlungen, etwas ganz neues zu schaffen. Spannung garantiert. Vorwissen z.B. zu technischen Details ist nicht notwendig, denn sollte ein Fachbegriff fallen, wird dieser auch direkt erklärt. Als empfohlenes Lesealter ist 14 – 17 Jahre angegeben. Das halte ich durchaus für angemessen. Für jüngere Leser könnte die eine oder andere Beschreibung doch etwas „erschreckend“ sein. Ältere Leser (so wie ich ;)), die sich für Künstliche Intelligenz interessieren,  kann ich diesen Roman aber ebenfalls ans Herz legen. ~°~ Fazit ~°~ Ich liebe es, wenn ein Buch nicht nur spannend, logisch und dabei flüssig zu lesen ist, sondern besonders dann, wenn es mich überrascht. Alle Kriterien hat „Boy in a white room“ erfüllt. Karl Olsberg hat mich immer wieder auf eine falsche Fährte geführt und hielt am Ende etwas für mich bereit, das ich bereits am Anfang schnell ausgeschlossen hatte. Ein wunderbarer Zukunftsroman – nicht nur für Jugendliche!

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