Karl Olsberg Delete

(37)

Lovelybooks Bewertung

  • 40 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 7 Rezensionen
(15)
(13)
(8)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Delete“ von Karl Olsberg

Eine mörderische Wirklichkeit. Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt - und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner 'Sonderermittlungsgruppe Internet' beginnt Eisenberg zu recherchieren. Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität. 'Olsberg lässt das Internet lebendig werden.' NDR

Interessantes Thema, spannend und kurzweilig. Hat mich auch nach dem Lesen der letzten Seite noch beschäftigt!

— Seehase1977

Ein sonderbares Team, Online-Games, verschwundene Studenten und philosophisch verrückte Weltansichten. Lesenswert bis zur letzten Seite!

— Constanze_Annamarie

Ein tolles Buch, welches die Cyberwelt eines Online Rollenspieles und die Wirklichkeit perfekt miteinander verschmelzen.

— trollchen

Super spannend und äußerst lehrreich. Ein Thriller, der den Wahnsinn der Übertechnisierung vor Augen führt. Ein wichtiges Thema unserer Zeit

— Torge

Ein spannender Thriller mit philosophischem Hintergrund, ungewöhnlichem Team & sympathischem Hauptcharakter. Macht nachdenklich. Lesenswert!

— darkchylde

Ein spannender Online-Thriller! Skurrile Ermittlungen, ein sonderbares Team, ein Online Serienkiller im Rollenspiel. Intelligent und komplex

— Floh

Ein tolles Buch, ein Thriller mal ganz anders. Der philosophische Anteil ist genial!

— Metalhepchen

Mein spezieller Tipp - besonders auch für Männer...: Eine fesselnde Mischung aus Krimi und Technik-Thriller mit interessanten Einblicken in

— DittrichSabine

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

3,5 Sterne werden hier zu 4 Sternen. ;-) Ein ungewöhnlicher Krimi, der fesselt, aber doch Fragen aufwirft.

Lesezeichenfee

Durst

Wenn man denkt, es ist alles geklärt und zu Ende, wähnt man sich am Anfang der nächsten Geschichte. Unglaublich spannend!

stzemp

Yakuza Requiem

Wieder hat es Andreas Neuenkirchen geschafft mit seinem Buch über Inspector Yuka Sato, mich total in den Bann zu ziehen. ALLES PERFEKT!!!

GinaFelisha87

Trüffeltod

Trüffelsaison im herbstlichen Gotland - nicht für alle ein Genuss. Doch der Krimi ist es allemal. Toller zweiter Teil der schwedischen Serie

talisha

Verfolgung

Thumbs up

mea_culpa

Der Totensucher

Spannender Reihenauftakt

kadiya

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Mirror, dein bester Freund?

    Mirror

    PMelittaM

    Nachdem Carl Poulsen zusammen mit einem Freund den „Mirror“ entwickelt hat, kann er seine Firma für so viel Geld an einen Konzern weiterverkaufen, dass er bis an sein Lebensende ausgesorgt hat. Dennoch bleibt er der Firma verbunden und arbeitet weiter am Mirror, eine Art Weiterentwicklung des Smartphones, mit vielen für den User hilfreichen Features. Die Mirror sind über das MirrorNet verbunden, das Daten sammelt, um die Geräte immer weiter zu verbessern. Das oberste Ziel ist dabei den Nutzen für die User zu optimieren. Andy bekommt einen Mirror zum Geburtstag geschenkt, zuerst ist er nicht gerade begeistert, denn sein Haupthobby sind Onlinespiele, dafür scheint der Mirror aber nicht unbedingt geeignet zu sein. Doch Andy entdeckt schnell den Nutzen des Gerätes für sich, denn er hat das Asperger-Syndrom und sein Mirror hilft ihm dabei, die Gesichtsausdrücke seiner Mitmenschen zu deuten und gibt ihm damit die Möglichkeit, deren Stimmungslage zu erkennen. Tatsächlich traut sich Andy seit langer Zeit einmal wieder unter Menschen und besucht ein Einkaufszentrum, wo er Viktoria kennenlernt und sich sogar mit ihr anfreundet. Doch diese Freundschaft scheint seinem Mirror nicht zu gefallen.Nicht nur Andys Handicap wird vom Mirror kompensiert, auch die blinde Marna erlebt, wie hilfreich das Gerät für sie ist, und auch Lukas, dem es an Intelligenz mangelt, profitiert von seinem Mirror, der sein Leben innerhalb kurzer Zeit verbessert – ihn aber auch von sich abhängig macht. Jack ist ein kleiner Dealer, der untertauchen muss, der Mirror, der in seine Hände gelangt, wird ihm dabei gute Dienste leisten. Die Journalistin Freya entdeckt, dass ihr Mirror Gefühle zu haben scheint oder zumindest eigenständig agiert. Sie beginnt nachzuforschen und stößt damit in ein Wespennest.Die Geschichte spielt in Deutschland und den USA (Carl und Jack) und wird mit Hilfe vieler Perspektivewechsel und damit verbundener Cliffhanger zügig erzählt. Als Leser ist man mitten in der Geschichte, fühlt mit den Charakteren oder ärgert sich über sie, schnell ist einem aber auch klar, wohin das Geschehen steuert. Die Spannung hält sich insgesamt in Grenzen, wenn auch manche Abschnitte recht spannend sind. Trotz der techniklastigen Geschichte ist die Sprache einfach und verständlich, technische Details werden eher am Rande erwähnt.Die Charaktere sind zum Teil ganz gut gelungen, besonders Andy gefällt mir, man kann gut nachvollziehen, was in ihm vorgeht. Auch die Gefühlswelt der anderen Charaktere beschreibt der Autor anschaulich, teilweise sind mir diese aber zu klischeehaft beschrieben, vor allem Lukas ist ein reiner Stereotyp. Da es in der Geschichte aber weniger um die Charaktere geht, sondern mehr um die künstliche Intelligenz und ihre Vor- und Nachteile, ist das zu verschmerzen, die Charaktere sollen nur die Story tragen und anschaulich machen. Wirklich stört mich aber, wenn Charaktere unlogisch handeln, z. B. erst mirrorkritisch, intelligent und vernünftig sind, und dann doch alles glauben, was das Gerät ihnen sagt und sich zu entsprechendem Tun verleiten lassen, selbst wenn ein bisschen gesunder Menschenverstand Zweifel schüren müsste. Im Übrigen finde ich es schade, dass die Charaktere aus dem Prequel im Roman keine Rolle spielen und noch nicht einmal die dortigen Rätsel aufgeklärt werden (allen voran das Attentat auf den Zug), sicher hätte man das „nebenbei“ auch noch mit aufnehmen können.Leider hat für mich aber auch die Geschichte an sich ihre Probleme. Manche Storyentwicklungen scheinen mir zu sehr aus dem Hut gezaubert. Vor allem gefällt mir das Ende nicht. Die Grundgeschichte, nennen wir es „was passiert, wenn künstliche Intelligenz zu intelligent wird“, ist ein alter Hut, da gibt es einige Geschichten, die davon handeln, und ich hatte von „Mirror“ etwas Neues, Innovatives erwartet, zumal Karl Olsberg in Anwendungen Künstlicher Intelligenz promoviert hat. Leider wurde meine Erwartung diesbezüglich enttäuscht, vor allem das Ende der Geschichte erscheint mir sehr klischeehaft. Gegen Ende zieht sich die Geschichte immer mehr. Dass es dann noch einen Todesfall innerhalb der Charaktere geben muss, scheint einem Soll geschuldet und ist in meinen Augen unnötig.So habe ich den Roman letztlich eher unzufrieden aus der Hand gelegt, weswegen ich auch nur 3 Sterne vergebe.Vielleicht werde ich langsam alt, habe schon zu viel gelesen und gesehen, und kann deshalb manchen Romanen einfach nicht mehr genug abgewinnen? „Mirror“ ist mir letztlich zu klischeehaft und bietet nichts wirklich Neues. Sicher kann der Roman aber nachdenklich machen, wenn es um den Umgang mit technischen Fortschritten geht und der Überlegung, ob alles, was möglich ist, auch gemacht werden sollte. Aber auch diese Frage ist für mich nicht Neues.  

    Mehr
    • 7
  • Rezension zu Mirror

    Mirror

    KruemelGizmo

    Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht. Mirrors wissen, wie ein digitales Spiegelbild, immer was ihre Besitzer wollen, fühlen oder brauchen. Dabei steuern sie ganz subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als sich der Mirror der Journalistin Freya merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf den autistischen Andy, dessen Mirror sich immer mehr in sein Leben eingemischt hat und das auch gegen seinen Willen. Als sie mit ihrem Wissen über die Mirrors an die Öffenlichkeit geht, hat das Folgen… Mirror ist der neuste Thriller von Karl Olsberg. Mirror ist die neueste technische Errungenschaft nach dem Smartphone. Als ständiger Begleiter seiner Besitzer lernt er ständig dazu und unternimmt alles damit dieser sich wohl fühlt, erfolgreich ist, ein(e) Freund(in) bekommt, endlich einen Job ergattert und so weiter. Für den autistischen Andy, ist sein Mirror eine wirkliche Hilfe im Alltag, da er nicht dazu fähig ist Gefühlsregungen in der Mimik anderer Menschen zu lesen übernimmt dies nun sein Mirror. Dadurch wird für ihn der Umgang mit seinen Mitmenschen endlich einfacher und er fühlt sich auch durch die Umwelt nicht mehr so bedrängt. Durch den Mirror findet Andy auch seine erste Freundin, als er versucht ohne seinen Mirror zurecht zu kommen, entwickelt es ein Eigenleben. Auch die Journalistin Freya entdeckt, dass bei den Mirrors nicht alles so ist wie es scheint, und stößt bei ihre Recherchen auf immer Ungereimtheiten. Als sie mit ihren Entdeckungen an die Öffentlichkeit geht, ruft dies das Mirrornet auf den Plan was böse Folgen hat.  Die Thematik dieses Thrillers hat mich sehr angesprochen, denn sie ist hochaktuell. Schon heute ist das Smartphone kaum noch aus dem Alltagsleben vieler Leute wegzudenken. Durch Social Media sind Millionen Menschen miteinander verknüpft und sowohl diese als auch Google, Amazon, Kreditkartenanbieter, Payback und viele andere sammeln Informationen über uns, und erstellen an Hand dieser Informationen auch ein Profil, was sie für Ihre Zwecke wie Werbung und Verkauf nutzen. Allerdings empfand ich den Einstieg in die Geschichte mit den verschiedenen Handlungssträngen und den Vorstellungen der verschiedenen Protagonisten etwas langwierig, wirkliche Spannung kam da bei mir persönlich nicht auf. Erst nach und nach wird aus einer interessanten Geschichte eine spannende und das mehr oder weniger erst im letzten Drittel des Buches. Auch die Protagonisten konnten mich nicht immer so für sich einnehmen, manche wirkten mir zu flach und waren einfach zu oberflächlich beschrieben, bei anderen wie der Journalistin Freya konnten mich vor allem ihre Handlungen zum Ende hin nicht immer überzeugen. Alles in allem war Mirror für mich eine wirklich interessante Geschichte, über die Gefahren des technologischen Fortschrittes, und wie gut- und leichtgläubig Menschen sind und dabei auch schnell manipuliert werden können. Ein Thriller war es für mich aber nicht. Mein Fazit: Eine interessante und lesenswerte Geschichte, aber nicht der erwartete Thriller.

    Mehr
    • 6
  • Delete

    Delete

    Seehase1977

    09. January 2016 um 10:23

    Klappentext: Eine mörderische Wirklichkeit. Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt – und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner »Sonderermittlungsgruppe Internet« beginnt Eisenberg zu recherchieren. Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität… Zum Inhalt: Hauptkommissar Eisenberg wechselt seinen Dienstsitz aus mehr oder weniger persönlichen Gründen von Hamburg nach Berlin. Dort wird ihm die Leitung der „Sonderermittlungsgruppe Internet“ zugetragen. Ein Gebiet, mit dem sich der Kommissar bis jetzt eher weniger beschäftigt hat. Er hofft, dass durch die Fähigkeiten seines Teams die Drahtzieher aus seinem alten Fall in Hamburg doch noch ergriffen werden können. Doch dann entdeckt sein Mitarbeiter vier Vermisstenfälle, alle vier sind Studenten und haben das gleiche Online-Computerspiel gespielt. Vermutlich haben sie die das RL, also das Real Life, das reale Leben für eine Simulation gehalten. Was hat die Studenten dazu gebracht, so zu denken? Eisenberg ist noch nicht davon überzeugt, dass es sich hier um ein Verbrechen handelt, bis die junge Frau, die einen der Vermisstenfälle zur Anzeige gebracht hat, selbst spurlos verschwindet. Ist hier ein perfider Killer am Werk, oder ist die Realität in der wir glauben zu leben, doch eine ganz andere? „Delete“ von Karl Olsberg spielt im Word Wide Web, genauer gesagt geht es um ein Online-Rollenspiel und um die Frage, ob die Welt in der wir leben überhaupt noch real ist oder nicht. Ähnlich wie in der Matrix-Reihe von den Wachowski-Geschwistern. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Durch die permanente Spannung, einen guten Schreibstil und perfekter Recherche schafft es Olsberg hervorragend den Leser in regelrechte Glaubenskonflikte zu stürzen. Wahnvorstellung oder Wirklichkeit? Ist die Welt in der wir leben wirklich real? Oder hängt unser aller Leben wirklich am Draht und alles ist simuliert? Eine beängstigende Vorstellung. Mit dem Hauptcharakter Kommissar Adam Eisenberg, ein Mann, der für und durch seinen Beruf lebt, hat der Autor eine starke Persönlichkeit geschaffen, der die skurrile Sonderermittlungsgruppe aus Nerds, Egoisten, Psychologen und einem mit Aspberger-Syndrom wunderbar ausgleicht und mit seiner Stärke erst zu einem Team macht. Gut gefallen hat mir, dass sich auch der Autor in seinem Buch eine Rolle als Schriftsteller gegeben hat.  „Delete“ von Karl Olsberg ist ein spannungsgeladener und nachdenklich machender Thriller auf hohen Niveau, der einem auch dann noch beschäftigt, nachdem man die letzte Seite gelesen hat. Absolut empfehlenswert!

    Mehr
  • Perfekt, viel Spannung und Nervenkitzel

    Delete

    trollchen

    07. March 2015 um 09:41

    Delete Cover: Das Cover passt hervorragend zum Inhalt des Buches, ein Hund, böse und bedrohlich aussehend steht in einer dunklen Gasse und wartet auf mich, den Leser. Die Umrisse sind dunkel und verzerrt, eben wie in der Cyberwelt, es passt treffend. Herausgeber ist Berlin Verlag Taschenbuch (15. Oktober 2013) und das Buch hat 464 spannende Seiten. Kurzinhalt: Eine mörderische Wirklichkeit. Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt – und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner »Sonderermittlungsgruppe Internet« beginnt Eisenberg zu recherchieren. Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität ... Meine Meinung: Ich war von Anfang an gefangen von diesem Buch, denn es geht um fiktive Dinge, die aber schon bald Realität sein können. Denn das Rollenspiel, was sehr lebendig in dem Buch mitspielt, wird bald Realität und lässt sich auch aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegdenken, denn heutzutage spielen auch sehr viele Menschen diese Rollenspiele und verlieren sich in diesen Welten. In dem Buch werden Wirklichkeit und Spielwahn zu einem Ganzen vermischt und es kommt eine schlechte Mischung heraus. Aber ich bin absolut begeistert und war auch sehr positiv überrascht. Es war ja nicht mein erstes Buch von Karl Olsberg, aber mit Abstand das beste, wie ich finde.  Es kommt absolut keine Langeweile auf, denn die Cyberwelt wird sehr plastisch erzählt und der Autor muss sich sehr gut auskennen, in dieser fiktiven Welt. Er besitzt auch einen sehr sprachlich fundierten Schreibstil, der sehr sympathisch und viel Hintergrundwissen aufweist. Auch die vielen Darsteller sind allesamt sehr sympathisch und eigen dargestellt, die wunderbar in die Handlung passen und zu einem tollen Ende zusammenlaufen. Meine Meinung: Ein tolles Buch, welches die Cyberwelt eines Online Rollenspieles und die Wirklichkeit perfekt miteinander verschmelzen. 5 Sterne, viel Spannung, egal in welcher Welt, hervorragend erzählt, ein toller deutscher   Roman, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Perfekt, top, ich möchte gern mehr von diesem Autor lesen.

    Mehr
  • Auf welcher Seite

    Delete

    walli007

    Nach einem aus Sicht seines Vorgesetzten missglückten Einsatz zieht Kommissar Adam Eisenberg in Erwägung sich versetzen zu lassen. Als er mit einem alten Studienkollegen über seine Unzufriedenheit spricht, schaut der, ob er was machen kann. Und tatsächlich ergibt sich ein ungewöhnliches Stellenangebot. In Berlin wird ein Gruppenleiter gesucht, der aus vier zusammengewürfelten Spezialisten ein Team machen kann. Die Abteilung hat bisher noch nichts vorzuweisen und unter Eisenberg soll sie die letzte Chance wahrnehmen nicht aufgelöst zu werden. Gleichzeitig beginnt die Studentin Mina Hinrichsen nach einem Kommilitonen zu suchen, den sie eigentlich eher aus einem Online-Computerspiel kennt, aber eben auch in der Realität. Ein Spiel mit oder in verschiedenen Realitäten. Der Autor greift die Thematik des Buches Simulacron 3 auf, das schon Grundlage für die Filme „Welt am Draht“ und „Matrix“ war. Denn in den virtuellen Welten, in denen sich Mina und viele andere bewegen, streut jemand das Gerücht, die reale Welt sei nur ein virtuelles Experiment. Geschickt werden dabei Zweifel an der realen Welt gesät und mit wissenschaftlichen Begründungen untermauert. Kommissar Eisenberg und sein ungewöhnliches Team untersuchen allerdings sehr reale Vermisstenfälle, wobei die Ermittlungen doch sehr irdisch ablaufen und die Polizei dem Täter immer näher zu kommen scheint. Es verdichten sich Hinweise, dass es sich um einen psychisch Kranken handelt, der meint, er lebe in einer virtuellen Welt und müsse, um die reale Welt kennenzulernen, unbedingt aufwachen. Vor dem Hintergrund der Vorlagen, wobei ich persönlich nur die Filme kenne, von denen mich „Welt am Draht“ beeindruckt und die Vorstellung, eine von anderen gelenkte Marionette zu sein, irgendwie schockierend war, während ich "Matrix" eher als spannenden Sci-Fi Thriller empfand, entwickelt der Autor seine Story. Doch wie schon bei den Vorläufern löst die Lektüre dieses Buches einiges Unbehagen aus. Könnte es tatsächlich möglich sein? Die Welt wie wir sie uns denken, ist nur ein Abbild dessen, was wir uns denken? Die echte Welt ist eine andere? Der Gedanke in dieser Welt zu verlöschen und in einer anderen aufzuwachen, kann zwar tröstlich sein, doch ist er nicht auch erschreckend? Was ist wahr und was ist eingebildet? Werden wir alle von fremden Einheiten gelenkt? Kann die Evolution nur durch Zufälle geführt worden sein oder muss es nicht etwas gegeben haben, das einen Plan hatte? Eine zwar anregende Thematik, über die man sich allerdings nicht allzu viele Gedanken machen sollte, da es keine neutral wahre Antwort geben kann. Die Antwort kann immer nur ein Abbild der eigenen oder ein Konglomerat vieler Gedanken sein. Da genieße ich doch lieber den spannenden Thriller, der schließlich einige Möglichkeiten offen lässt.

    Mehr
    • 2

    parden

    16. January 2015 um 17:37
  • Delete - Gelöscht! "Die Welt ist nicht real". Ein Online-Rollenspiel übernimmt die Realität. TOP!

    Delete

    Floh

    Autor und Promovierter über "Künstliche Intelligenz" Karls Olsberg betritt in seinem Thriller "Delete" völlig neue, jedoch nicht unmögliche Spheren und überrascht mit einem absolut intelligenten, komplexen und sehr durchdachten hochspannenden Thriller-Werk. Ein Online-Rollenspiel, welches von mehreren Millionen Menschen weltweit gespiel wird, bricht in die Realität ein. Von Wahn und Wirklichkeit vernebelt beginnt ein paranoider Serienkiller beide Welten zu vermischen und das bisherige Sein in Frage zu stellen. Ich bin sehr begeistert und auch sehr intensiv überrascht. Erschienen im Berlin Verlag (http://www.berlinverlag.de/) Zur Handlung: Autor und WissenschaftlerKarl Olsberg begibt sich mit seinem Thriller "Delte" in die Welt des World Wide Web, eine Welt aus Online Rollenspiel und globaler Community, eine Welt aus Anonymität und genügend Raum für Verschwörungen und Auswirkungen. Thrillerautor Karls Olsberg behandelt die erschreckende Thematik der Möglichkeiten der Cyberwelt, des Realitätsverlusts, der Frage nach Wahn und Wirklichkeit und die Auswirkungen und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und Fortschritt. Ein Thema der menschlichen Moral und die Frage nach Richtig und Falsch, nach Gut und Böse. Keines falls belehrend, oder mahnend, nein: Der Leser bekommt sein eigenes Bild und wird qualvoll in Gewissenskonflike verstrickt... Dieser Thriller trägt starke Züge eines Psychothrillers und Autor Karl Olsberg glänzt mit Recherche, eigenem Wissen und 1A Komplexität in diesem Themenfeld. Verständlich und realistisch werden die Möglichkeiten der Zerstörung über digitale Ebenen ausgearbeitet und in einem sehr packenden Thriller verwebt. Aktuell, nah und so real. Gepaart mit einem skurrilen und sonderbaren Ermittlungsteam der neuen Einheit SEGI versucht Ermittler Adam Eisenberg den aktuellen Fall mehrerer Vermissten zu lösen und auf den Spuren des Serienkillers zu kommen. Nach dem Lesen kann ich sagen: ich bin begeistert und erschüttert zugleich. Ein Thriller, der nachwirkt. Klapptext: "Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt – und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner »Sonderermittlungsgruppe Internet« beginnt Eisenberg zu recherchieren. Was ist geschehen? Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität ..." Schreibstil: Der Schreibstil des Autors überzeugt durch Anspruch, hoher Intelligenz und unübertrefflicher sprachlicher Gewandtheit. Karl Olsberg schreibt und bewegt sich in seiner Thematik sehr selbstbewusst, er besitzt fundiertes Wissen und überzeugt durch intelligente Handlung und Umsetzung seiner Story. Die futuristische Cyberwelt wird mit einem ganz besonderen Pool aus Schauplätzen und Charakteren versehen, sodass keine Langatmigkeit oder Monotonie entsteht. Sehr rasant, hochspannend, komplex und überaus gut durchdacht und komponiert. In "Delete" zeigt der Autor sein ganzes Geschick und Können. In diesem Buch behandelt Karl Olsberg eine gar nicht neue, und keine unrealistische, Thematik, er provoziert, erregt, erschüttert, regt zum Nachdenken hat. Trotz aller Provokation und Entsetzen, die Leser bekommen das, was sie suchen: einen erstklassigen Thriller, der lange unvergessen bleibt. Der Autor besitzt eine ganz besondere Note. Ihm ist es gelungen, durch was auch immer er es schafft, den Leser in seine Welt zu versetzen, sie an die Schauplätze zu bringen, sich mit den Charakteren zu identifizieren und zu schockieren. Der Leser hat bis zum Schluss das Gefühl, unter ständiger Spannung und Anspannung zu stehen, dieses spitzt sich bis zum Ende zu. Allein hierfür würde ich gerne 5 Sterne vergeben! Weitere 5 Sterne für den hohen Anspruch und die Qualität seiner schriftstellerischen Art. Auf knapp 470 Seiten elebt der Leser absolute Genialität und Komplexität. Atemberaubendes Talent und verblüffendes Geschick! Charaktere: weitere Sterne vergebe ich für die raffinierte Auswahl der Hauptprotagonisten, die vielen Vieze-Hauptprotagonisten und die schmückenden Nebendarsteller. In diesem Buch gibt es eine Menge Sympathieträger. Manche davon nehmen im Verlauf der Handlung eine ganz andere Seite ein, diese gekonnten und raffinierten Wendungen zeugen von großem Talent und Auseinandersetzung mit der ganzen komplexen Handlung. Der Autor überlässt nicht dem Zufall. Ganz besonders gefallen hat mir der Ermittler Adam Eisenberg, der mit seiner eigensinnigen Art für Furore sorgt. Eisenberg steht hinter seinem Wort, er ist Einsatzleiter mit Leib und Seele und für ihn zählt der Schutz der Person, als vordergründig das Ansehen im Team. Impulsiv, rechtschaffend und offen für neues. Privat hat er einiges zu verarbeiten, aber die innige Beziehung zu seinem alternden Vater hat mich sehr berührt. Eisenberg bekommt beim Berliner LKA eine neue Aufgabe. Er soll aus einem unmöglichen Team aus Nerds, Egoisten, Asperger und Psychologen eine funktionierende Einheit bilden und erste Erfolge bringen. Der neuerliche Fall scheint dafür perfekt zu sein... In diesem Team, und in diesem Thriller ist "Schubladendenken" sicherlich nicht angebracht, denn hier erlebt der Leser einige Überraschungen. Autor K. Olsberg besticht hier mit sehr detailliert beschriebenen Charakteren, auch jene Nebendarsteller werden mit einer ganz besonderen Macke oder Eigenschaft in dem Geschehen platziert. Neben Beruf und Aufgabe in dem Buch, können wir die Protagonisten auch privat kennenlernen und erhalten somit ein rundes Gesamtbild der Persönlichkeiten. Die Darstellung der handelnden Personen ist authentisch und personifiziert geschildert. Wie ein Dominospiel zieht eine Aktion eine ganze Kette von Folgen und fatalen Auswirkungen mit sich. Knackige Diologe, frische Anekdoten und eine knisternde Hochspannung runden die Gesamtheit der Darsteller gekonnt ab. Schauplätze: Seine Recherchen hat der Autor Karl Olsberg auch auf seine Schauplätze ausgeweitet. Auch diese sind absolut stimmig, authentisch und erwecken zum Leben. Das kleinste noch so unscheinbare Detail wird plötzlich ungeheuer wichtig und prägnant. Die einzelnen Schauplätze sind so vielzählig wie die Charaktere in dem Buch. Bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen. Der Autor bietet dem Leser einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen, und in die Welt von moderner Technik und seinen Gefahren und den perfiden Spielen eines Psychopathen. Ein Wettlauf gegen die Zeit.... Die Welten, Figuren und Rollen aus World of Wizardry, dem Online-Rollenspiel, aus denen unschuldige Spieler spurlos verschwinden. Diese schildert er authentisch, ohne zu übertreiben und geschmacklos zu wirken. Das Rollenspiel scheint mit wirklich real und möglich zu sein. So stelle ich mir die Spielewelt und Spielerwelt vor. Gewürzt werden die Handlungsorte mit einer Brise Schock und bitteren Wahn mit bitterer Wahrheit, aber auch mit den alltäglichen Normalitäten wie sie die Welt fernab der modernen Technik zu bieten hat. Kurze Anekdoten formen die Schauplätze und bieten ein gradioses Bild. Zum Autor: "Karl Olsberg (geb. 1960) promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz, war Unternehmensberater, Marketingdirektor eines TV-Senders, Geschäftsführer und erfolgreicher Gründer zweier Unternehmen in der »New Economy«. Er wurde unter anderem mit dem »eConomy Award« der Wirtschaftswoche für das beste Start Up 2000 ausgezeichnet. Heute arbeitet er als Unternehmensberater und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Bislang erschienen u.a. seine Thriller »Das System«, »Der Duft«, »Schwarzer Regen« und zuletzt »Delete« sowie das Sachbuch »Schöpfung außer Kontrolle«. Im Frühjahr 2015 wird sein neuer Technikthriller »Enter« im Berlin Verlag Taschenbuch erscheinen." Meinung: Dieses Buch lässt mich völlig gefesselt, überrascht, begeistert und schockiert und erleichtert zurück. Dieser Roman verdient es hoch gelobt zu werden, auch wenn eine kleine Schwäche einen Sternabzug bewirkt, denn im zweiten Drittel tauchte eine störende Länge auf, die sich sehr zäh lesen lies und somit den Lesegenuß etwas getrübt hat, hier ging es mir etwas zu technisch und digital zu. Karl Olsberg überzeugt jedoch mit einer Komplexität, sprachlichem Niveau, Genialität, Brutalität, Abartigkeit, Nervenkitzel und einer ernsten Botschaft, so dass ich "fast" 5 Sterne vergebe. 4,5 Sterne gerundet zu 5 Sternen. Gerade wenn dann noch der Buchinhalt nachwirkt, dann hat der Autor mehr erreicht als einfach nur ein gutes Buch abzuliefern. Ich jedenfalls bin absolut fasziniert, mit welchen Know How und Wissen der Autor die Szenerie in mehrere Handlungsstränge abarbeitet und am Ende einen Teppich aus vielen Handlungssträngen verwebt. Großes Talent, grandioses Werk. Ganz besonderes Augenmerk sollte der Leser auf den Epilog II richten. Hier erhält man sehr viele Hintergrundinformationen und Basis zur Thematik. Sehr toll gemacht. Der Umstand, dass der Leser unfreiwillig die Augen öffnet und die Botschaft erkennt, ist mir weiteres Lob wert. Technik, anregende Dialoge, intelligente Gespräche, Ratlosigkeit, Mutmaßungen, bizarre Wendungen, Verblüffung, rasante Action, Tragik und Dramatik, Atemlosigkeit, sympathische Ermittler in einem ganz sonderbaren Team, klasse Wendung und gelungene Struktur, Spannung auf dem Höhepunkt....Es gibt vieles zu nennen, was für dieses Buch spricht. "Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begegnen, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben. (Nikolaus Lenau)" Seite 433 Cover / Buch: Das Cover ist gut gewählt, denn die Szene vom Cover findet sich im Buche wieder. Versprochen! Das Buch ist sehr hochwertig und liegt absolut angenehm in der Hand. Das Schriftbild ermöglicht ein einfaches Lesen, die Kapitel sind von angenehmer Länge und gut unterteilt. Fazit: Da mir der Thriller durchweg mehr als sehr gut gefallen hat und ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen kann, sogar muss, kann ich gar nicht anders, als eine Leseempfehlung auszusprechen!

    Mehr
    • 9

    Avirem

    16. December 2014 um 20:00
  • To be or not to be... ein Thriller mit Nachwirkung!

    Delete

    Prisha

    12. May 2014 um 14:55

    Ein außergewöhnlicher Thriller den ich mir da ausgesucht hatte. Karl Olsberg hat es geschafft frischen Wind in das Thriller-Allerlei zu bringen und einen anderes Ansatz zu finden.  Das Thema verbindet sich perfekt mit der "Sondereinsatzgruppe Internet". Denn es sind Computer Spieler verschwunden und nun wird die "SEGI" auf diesen Verlust regelrecht gestoßen. Kein Wunder das Hauptkommissar Eisenberg erst einmal nicht wirklich darauf reagieren möchte. Denn was im Netz ist, bleibt im Netz. Und so verbindet sich die echte Realität mit der des Computerspiel(ers). Doch am Ende verwickelt sich sich das Ereignis auch mit der eigenen Gedankenwelt. Und das ist außergewöhnlich, denn man hat durchaus das Gefühl, das der Autor dich aufruft. Man erwischt sich, mehr als 3 Gedanken  an das Thema und die aufkommende Frage, nicht zu verschwenden sondern wirklich darüber nachzudenken.

    Mehr
  • Zwischen Wahn und Wirklichkeit ... ist unsere Welt real?

    Delete

    chiara

    19. January 2014 um 19:58

    „Delete“ ist der zweite Roman, den ich von Karl Olsberg gelesen habe. Wie auch bei „Das System“ liegt bei dem aktuellen Buch der Schwerpunkt auf dem Thema Computer, auch wenn sich dies mit der Suche nach mehreren vermissten Personen vermissten Personen vermischt. Doch die Gemeinsamkeit der verschwundenen Menschen liegt darin, dass sie alle im Online-Rollenspiel „World of Wizardry“ aktiv waren. Die Ermittlungen werden von einer wenig bekannten und vielfach belächelten Arbeitsgruppe im LKA Berlin durchgeführt, die mit Adam Eisenberg einen neuen Chef bekommen hat, und in erste Linie aus Solo- statt Teamplayern besteht. Dieser Fall wird für die Gruppe Feuertaufe, da sie bisher nie einen richtigen Auftrag hatte. Gleichzeitig wird dieser Fall auch über deren Zukunft entscheiden … Ich habe sehr schnell in das Buch hineingefunden und fand es im Allgemeinen gut lesbar. Einzig der Bereich der Online-Rollenspiele könnte vielleicht einigen etwas Schwierigkeiten bereiten. Da ich selbst Rollenspiele am PC gespielt habe, kann ich nicht beurteilen, ob für Laien die Erklärungen in Bezug auf die Erfahrungslevel und den damit verbundenen Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenständen gut verständlich waren. Da aber weitestgehend auf Fachausdrücke im Computerbereich verzichtet wurde, dürfte es eigentlich keine Verständnisschwierigkeiten in Bezug auf die technische Seite geben. Beim zweiten Schwerpunkt des Buches hatte ich schon eher meine Probleme. Mir vorzustellen, dass die gegenwärtige Welt eine Simulation sein könnte, fiel mir doch schon ziemlich schwer. Natürlich denkt man beim Lesen zwangsläufig darüber nach. Doch ich hatte auch etwas die Befürchtung, dass das Buch in den Bereich Fantasy abdriftet. Ob sich meine Befürchtungen als richtig erwiesen haben oder nicht, werde ich nicht hier schreiben. Ich will niemanden die Spannung nehmen. Denn gerade bei den Ermittlungen ist es dieser zweite Schwerpunkt, der den besonderen Reiz ausmacht und den Leser zum Nachdenken einlädt. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war spannend geschrieben und die kurzen Kapitel habe das Lesetempo ziemlich erhöht. So wollte ich immer nur noch gerade das aktuelle Kapitel zu Ende lesen und dann dachte ich mir im Anschluss: ach komm das Nächste kannst Du auch noch lesen. So waren die etwas mehr als 450 Seiten schnell gelesen. Was ich etwas schade finde, ist die Tatsache, dass die Figuren teilweise den gängigen Klischees entsprechen. Es gibt die unnahbare Psychologin und den dicken, ungepflegten Technikspezialisten. Hier wäre etwas Abwechslung wünschenswert gewesen. Einzig der Abteilungsleiter Adam Eisenberg ist klischeefrei. Dass bei diesem Thriller Klischees verwendet werden, überraschte mich nicht wirklich. Aber man freut sich als Leser auch, wenn es der Autor mal ohne schafft. Alles in allem vergebe ich für dieses Buch 4 Sterne.

    Mehr
  • Spannend, intelligent, philosophisch - tolle Mischung!

    Delete

    DittrichSabine

    12. November 2013 um 10:06

    Mein spezieller Tipp - besonders auch für Männer...: Eine fesselnde Mischung aus Krimi und Technik-Thriller mit interessanten Einblicken in die Welt von virtuellen Spielen und "Big Data" - hochaktuell gerade jetzt in Zeiten der "NSA-Diskussion". Darüber hinaus wird man fast schon ein bisschen philosophisch angeregt, über die Wirklichkeit an sich und seine eigene Wahrnehmung der Welt nachzudenken. "Belohnt" wird man zudem mit einem tollen gänzlich unerwarteten Schluß...

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks