Karl Olsberg Enter

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Inhaltsangabe zu „Enter“ von Karl Olsberg

Ein Stromausfall in ganz Berlin ist Auftakt einer Anschlagserie – eine unbekannte Aktivistengruppe namens NTR kämpft gegen die zunehmende Versklavung des Menschen durch Technik. Hauptkommissar Eisenberg und seine Sonderermittlungsgruppe Internet sollen das Landeskriminalamt unterstützen, doch der zuständige Fahndungsleiter hält wenig von der SEGI und ihren ungewöhnlichen Methoden. Als dann ein führender Computerwissenschaftler ermordet wird, verbittet er sich jede Einmischung. Und während weitere Anschläge geschehen und die Hintergründe des Mordes immer mysteriöser werden, fällt ein dunkler Schatten auf das SEGI-Team … Internetterror, künstliche Intelligenz und die illegale Überwachung durch Geheimdienste sind die hochaktuellen Themen, die Olsberg in seinem neuen Thriller einmal mehr zur packenden Story verwebt.

Durchaus vorstellbares Szenario

— Sassenach123

Absolut coole und im Technikzeitalter gar nicht so abwegige Story. Gänsehaut pur.

— Queenelyza

Ich habe selten so ein langatmiges, übertrieben in die Länge gezogenes Buch gelesen. Die Spannung (welche Spannung) hält sich in Grenzen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Nach dem grandiosen Thriller "Delete", kann Eisenbergs zweiter Fall in "Enter" dem Auftakt nicht das Wasser reichen. Schade!

— Floh

Gelanglos und an den Haaren herbeigezogen ...

— Monsignore

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  • Themen
  • Eisenberg und Team sind spitze

    Enter

    Sassenach123

    04. February 2017 um 21:30

    Enter von Karl Olsberg  Als in Berlin der Strom für mehrere Stunden ausfällt, kommt fast alles zum Erliegen. Genau hier setzt Karl Olsberg an und schildert aus der Sicht einiger Kollegen der Sonderermittlungsgruppe Internet, kurz SEGI, deren Eindrücke während dieses Vorfalls. Schnell wird klar das die Aktivistengruppe NTR verantwortlich zu sein scheint. Sie will die Menschen warnen, dass die Technik nicht nur Vorteile bringt, sondern sogar gefährlich ist. Das SEGI-Team um Hauptkommisar Eisenberg soll die eigentlichen Ermittler unterstützen. Doch dies wird von der anderen Seite gar nicht gewünscht, und daher auch überhaupt nicht unterstützt. Dadurch wird es für Eisenberg und sein Team sehr schwer Erfolge zu liefern. Doch die werden natürlich trotz mangelnder Kooperation erwartet. Eine harte Nuss für das Team, vor allem als ein Mord geschieht der mit allem zusammenhängen könnte. Die Charaktere des Thrillers sind sehr interessant. Sim, der Autist im Team ist in meinen Augen eine Bereicherung. Es ist interessant mitzuverfolgen wie er durch seine enorme Kombinationsgabe die Ermittlungen weiterbringt. Seine Empathie dagegen ist nur minimal ausgeprägt, was eine Zusammenarbeit mit den Kollegen natürlich sehr erschwert. Die Psychologin Claudia bringt private Probleme mit, ihre Mutter hat eine psychische Erkrankung die auch Claudias Leben auf den Kopf stellt. Die beiden weiteren Ermittler Jaap und Ben konkurrieren stark miteinander und müssen ständig von ihrem Chef zur Räson gebracht werden. Enter ist der zweite Teil aus dieser Reihe. Ich kenne den ersten Teil namens Delete nicht, habe aber überhaupt kein Problem damit gehabt. Dieses Buch ist ohne weiteres unabhängig vom ersten Teil zu lesen. Die Story ist sehr interessant geschrieben, aber zu Beginn hatte ich ernste Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Ab und an werden kurze Passagen zum Thema künstliche Intelligenz und Internetterror eingebunden mit denen ich erst nichts anfangen konnte. Doch als so nach und nach der Groschen gefallen ist konnte ich den Rest dieses Buches genießen. Karl Olsberg versucht die Ängste, die in der heutigen Zeit durchaus berechtigt sind, mit guter Unterhaltung zu kombinieren, und diese Mischung schaffte es mich letztendlich von diesem Thriller zu überzeugen.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • Der Mirror, dein bester Freund?

    Mirror

    PMelittaM

    Nachdem Carl Poulsen zusammen mit einem Freund den „Mirror“ entwickelt hat, kann er seine Firma für so viel Geld an einen Konzern weiterverkaufen, dass er bis an sein Lebensende ausgesorgt hat. Dennoch bleibt er der Firma verbunden und arbeitet weiter am Mirror, eine Art Weiterentwicklung des Smartphones, mit vielen für den User hilfreichen Features. Die Mirror sind über das MirrorNet verbunden, das Daten sammelt, um die Geräte immer weiter zu verbessern. Das oberste Ziel ist dabei den Nutzen für die User zu optimieren. Andy bekommt einen Mirror zum Geburtstag geschenkt, zuerst ist er nicht gerade begeistert, denn sein Haupthobby sind Onlinespiele, dafür scheint der Mirror aber nicht unbedingt geeignet zu sein. Doch Andy entdeckt schnell den Nutzen des Gerätes für sich, denn er hat das Asperger-Syndrom und sein Mirror hilft ihm dabei, die Gesichtsausdrücke seiner Mitmenschen zu deuten und gibt ihm damit die Möglichkeit, deren Stimmungslage zu erkennen. Tatsächlich traut sich Andy seit langer Zeit einmal wieder unter Menschen und besucht ein Einkaufszentrum, wo er Viktoria kennenlernt und sich sogar mit ihr anfreundet. Doch diese Freundschaft scheint seinem Mirror nicht zu gefallen.Nicht nur Andys Handicap wird vom Mirror kompensiert, auch die blinde Marna erlebt, wie hilfreich das Gerät für sie ist, und auch Lukas, dem es an Intelligenz mangelt, profitiert von seinem Mirror, der sein Leben innerhalb kurzer Zeit verbessert – ihn aber auch von sich abhängig macht. Jack ist ein kleiner Dealer, der untertauchen muss, der Mirror, der in seine Hände gelangt, wird ihm dabei gute Dienste leisten. Die Journalistin Freya entdeckt, dass ihr Mirror Gefühle zu haben scheint oder zumindest eigenständig agiert. Sie beginnt nachzuforschen und stößt damit in ein Wespennest.Die Geschichte spielt in Deutschland und den USA (Carl und Jack) und wird mit Hilfe vieler Perspektivewechsel und damit verbundener Cliffhanger zügig erzählt. Als Leser ist man mitten in der Geschichte, fühlt mit den Charakteren oder ärgert sich über sie, schnell ist einem aber auch klar, wohin das Geschehen steuert. Die Spannung hält sich insgesamt in Grenzen, wenn auch manche Abschnitte recht spannend sind. Trotz der techniklastigen Geschichte ist die Sprache einfach und verständlich, technische Details werden eher am Rande erwähnt.Die Charaktere sind zum Teil ganz gut gelungen, besonders Andy gefällt mir, man kann gut nachvollziehen, was in ihm vorgeht. Auch die Gefühlswelt der anderen Charaktere beschreibt der Autor anschaulich, teilweise sind mir diese aber zu klischeehaft beschrieben, vor allem Lukas ist ein reiner Stereotyp. Da es in der Geschichte aber weniger um die Charaktere geht, sondern mehr um die künstliche Intelligenz und ihre Vor- und Nachteile, ist das zu verschmerzen, die Charaktere sollen nur die Story tragen und anschaulich machen. Wirklich stört mich aber, wenn Charaktere unlogisch handeln, z. B. erst mirrorkritisch, intelligent und vernünftig sind, und dann doch alles glauben, was das Gerät ihnen sagt und sich zu entsprechendem Tun verleiten lassen, selbst wenn ein bisschen gesunder Menschenverstand Zweifel schüren müsste. Im Übrigen finde ich es schade, dass die Charaktere aus dem Prequel im Roman keine Rolle spielen und noch nicht einmal die dortigen Rätsel aufgeklärt werden (allen voran das Attentat auf den Zug), sicher hätte man das „nebenbei“ auch noch mit aufnehmen können.Leider hat für mich aber auch die Geschichte an sich ihre Probleme. Manche Storyentwicklungen scheinen mir zu sehr aus dem Hut gezaubert. Vor allem gefällt mir das Ende nicht. Die Grundgeschichte, nennen wir es „was passiert, wenn künstliche Intelligenz zu intelligent wird“, ist ein alter Hut, da gibt es einige Geschichten, die davon handeln, und ich hatte von „Mirror“ etwas Neues, Innovatives erwartet, zumal Karl Olsberg in Anwendungen Künstlicher Intelligenz promoviert hat. Leider wurde meine Erwartung diesbezüglich enttäuscht, vor allem das Ende der Geschichte erscheint mir sehr klischeehaft. Gegen Ende zieht sich die Geschichte immer mehr. Dass es dann noch einen Todesfall innerhalb der Charaktere geben muss, scheint einem Soll geschuldet und ist in meinen Augen unnötig.So habe ich den Roman letztlich eher unzufrieden aus der Hand gelegt, weswegen ich auch nur 3 Sterne vergebe.Vielleicht werde ich langsam alt, habe schon zu viel gelesen und gesehen, und kann deshalb manchen Romanen einfach nicht mehr genug abgewinnen? „Mirror“ ist mir letztlich zu klischeehaft und bietet nichts wirklich Neues. Sicher kann der Roman aber nachdenklich machen, wenn es um den Umgang mit technischen Fortschritten geht und der Überlegung, ob alles, was möglich ist, auch gemacht werden sollte. Aber auch diese Frage ist für mich nicht Neues.  

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    • 7
  • Rezension zu Mirror

    Mirror

    KruemelGizmo

    Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht. Mirrors wissen, wie ein digitales Spiegelbild, immer was ihre Besitzer wollen, fühlen oder brauchen. Dabei steuern sie ganz subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als sich der Mirror der Journalistin Freya merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf den autistischen Andy, dessen Mirror sich immer mehr in sein Leben eingemischt hat und das auch gegen seinen Willen. Als sie mit ihrem Wissen über die Mirrors an die Öffenlichkeit geht, hat das Folgen… Mirror ist der neuste Thriller von Karl Olsberg. Mirror ist die neueste technische Errungenschaft nach dem Smartphone. Als ständiger Begleiter seiner Besitzer lernt er ständig dazu und unternimmt alles damit dieser sich wohl fühlt, erfolgreich ist, ein(e) Freund(in) bekommt, endlich einen Job ergattert und so weiter. Für den autistischen Andy, ist sein Mirror eine wirkliche Hilfe im Alltag, da er nicht dazu fähig ist Gefühlsregungen in der Mimik anderer Menschen zu lesen übernimmt dies nun sein Mirror. Dadurch wird für ihn der Umgang mit seinen Mitmenschen endlich einfacher und er fühlt sich auch durch die Umwelt nicht mehr so bedrängt. Durch den Mirror findet Andy auch seine erste Freundin, als er versucht ohne seinen Mirror zurecht zu kommen, entwickelt es ein Eigenleben. Auch die Journalistin Freya entdeckt, dass bei den Mirrors nicht alles so ist wie es scheint, und stößt bei ihre Recherchen auf immer Ungereimtheiten. Als sie mit ihren Entdeckungen an die Öffentlichkeit geht, ruft dies das Mirrornet auf den Plan was böse Folgen hat.  Die Thematik dieses Thrillers hat mich sehr angesprochen, denn sie ist hochaktuell. Schon heute ist das Smartphone kaum noch aus dem Alltagsleben vieler Leute wegzudenken. Durch Social Media sind Millionen Menschen miteinander verknüpft und sowohl diese als auch Google, Amazon, Kreditkartenanbieter, Payback und viele andere sammeln Informationen über uns, und erstellen an Hand dieser Informationen auch ein Profil, was sie für Ihre Zwecke wie Werbung und Verkauf nutzen. Allerdings empfand ich den Einstieg in die Geschichte mit den verschiedenen Handlungssträngen und den Vorstellungen der verschiedenen Protagonisten etwas langwierig, wirkliche Spannung kam da bei mir persönlich nicht auf. Erst nach und nach wird aus einer interessanten Geschichte eine spannende und das mehr oder weniger erst im letzten Drittel des Buches. Auch die Protagonisten konnten mich nicht immer so für sich einnehmen, manche wirkten mir zu flach und waren einfach zu oberflächlich beschrieben, bei anderen wie der Journalistin Freya konnten mich vor allem ihre Handlungen zum Ende hin nicht immer überzeugen. Alles in allem war Mirror für mich eine wirklich interessante Geschichte, über die Gefahren des technologischen Fortschrittes, und wie gut- und leichtgläubig Menschen sind und dabei auch schnell manipuliert werden können. Ein Thriller war es für mich aber nicht. Mein Fazit: Eine interessante und lesenswerte Geschichte, aber nicht der erwartete Thriller.

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    • 6
  • Kein Thriller

    Enter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2015 um 07:29

    Ich habe mir dieses Buch auf Empfehlung gekauft. Für mich ist dies höchstens ein Roman und kein Thriller. Es fehlt jegliche Spannung und das zwischenmenschliche Geplänkel ist auch überflüssig. Das Thema ist gut und absolut realistisch.

  • Fall zwei bietet Hürden und Tücken. Eisenbergs zweiter Fall wirkt unausgekoren!

    Enter

    Floh

    Autor Karls Olsberg hat mit seinem ersten Fall für Hauptkommissar Adam Eisenberg einen grandiosen Thriller-Auftakt für seine spannende Reihe geboten. Mit "Enter" setzt er diese Reihe fort und bereitet für Eisenberg einen neuen verworrenen und hochkomplexen Fall mit ansprechender Thematik vor. Er betritt in seinem Thriller völlig neue, jedoch nicht unmögliche Sphären und überrascht mit einem absolut intelligenten und  komplexen Wortschatz und Know How im Thema neuester Medien und Geheimdienstorganisationen und Abhörskandale. Erschienen im Berlin Verlag (http://www.berlinverlag.de/) Inhalt: "Es wird auch dich treffen, egal was du tust, wo du dich aufhältst, wer du bist- Der Stromausfall in ganz Berlin ist Auftakt einer Anschlagserie - eine unbekannte Aktivistengruppe namens NTR kämpt gegen die zunehmende Versklavung des Menschen durch Technik. Hauptkommissar Eisenberg und seine Sonderermittlungsgruppe Internet sollen das Landeskriminalamt unterstützen, doch der zuständige Fahndungsleiter hält wenig von der SEGI und ihren ungewöhnlichen Methoden. Als dann ein führender Computerwissenschaftler ermordet wird, verbittet er sich jede Einmischung. Und während weitere Anschläge geschehen und die Hintergründe des Mordes immer mysteriöser werden, fällt ein dunkler Schatten auf das SEGI-Team … Internetterror, künstliche Intelligenz und die illegale Überwachung durch Geheimdienste sind die hochaktuellen Themen, die Olsberg in seinem neuen Thriller einmal mehr zur packenden Story verwebt." Adam Eisenberg. Sein zweiter Fall, ein Fall, der keiner sein darf. Trotz allem ermittelt Eisenberg mit seiner "in Frage gestellten Sondereinheit Internet, die SEGI. Eisenbergs Truppe ist ein Pool aus unterschiedlichen "gescheiterten" Existenzen und soll in diesem Fall für Klärung und Hinweise sorgen. Böse Blicke und missgünstige Augen beobachten seine Fähigkeiten genauestens. Meinung: Nach dem grandiosen uns sehr überraschenden Auftakt zu dieser spannenden Reihe "Delete", hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an der Fortsetzung und einem neuen Fall. Der Autor hat in der Materie "künstliche Intelligenz" promoviert. Dieses Wissen gibt er gerne weiter, sorgt aber auch bei unerfahrenen Lesern für Schwierigkeiten, da einige Beschreibungen etwas Grundwissen und auch stellenweise tieferen Hintergrund bedarfen. Das stört den Lesefluss an einigen spannenden Stellen sehr. Dafür muss ich leider einige Sterne abziehen, da ich kein Wissenschaftsbuch oder keine Doktorarbeit im Thriller voraussetzen muss. Ich habe für den Folgeband einen ebenso packenden, fesselnden und genialer Thriller erwartet. Gefunden habe ich - ja was eigentlich? Ich bin immer noch verwirrt. Ich bin Hin- und Her gerissen zwischen Faszination und Enttäuschung. Fasziniert über die Komplexität, die spannende Thematik, das Ausmaß der Katastrophe und den sympathischen und witzigen Dialogen. Enttäuscht über das viele Fachwissen, die schwierige Verständigung und die ausgeschweiften Umschreibungen tief in die Welt modernster Technik und Methoden. Schade, dass ein Auftakt so begeistern kann, und dann der Folgeband so enttäuschend daher kommt. Für Technik.Freaks und Versierte ist dieses Buch sicherlich ein Glücksgriff! Zum Schreibstil: Ein spezieller und sehr eigener Schreibstil - was ja grundsätzlich nichts schlechtes heissen muss, aber bei diesem Buch, zu viele Szenenwechsel, zu oft beginnt ein Kapitel an einem komplett anderen Ort, zu einer anderen Zeit. Oft blätterte ich zurück und fragte mich, was genau will der Autor Karl Olsberg aussagen? Wo spielt die Situation gerade? Ich hatte allzu viele Fragezeichen in meinem Kopf. Viele Sprünge, viele Taten und einfach viel zu viele Infos, zu viel Fachwissen auf viel zu wenig Seiten. Dann die ganzen unnötigen Erklärungen der Cyberwelt und der Observierungstechnik, die zwar interessant, aber zu überladen und stellenweise fehl am Platze ist. Weniger wäre hier sicherlich mehr gewesen. Das, was in diesem Werk den Thrill ausmacht, sond die Nebenhandlungen und Alltäglichkeiten und dann das spannende Ausmaß dieser Katastrophe, die man im realen Leben adaptieren kann. Olsberg kann sich in seinen Formulierungen kaum zügeln, all seine Recherchen preiszugeben. Das wirkt für manchen Leser etwas too much und trennt den Leser eher vom Buch, als dass es ihn bindet. Charaktere: verdiente Sterne vergebe ich für die raffinierte Auswahl der Hauptprotagonisten, der vielen Vieze-Hauptprotagonisten und die schmückenden Nebendarsteller. In diesem Buch gibt es eine Menge Sympathieträger. Manche davon nehmen im Verlauf der Handlung eine ganz andere Seite ein, diese gekonnten und raffinierten Wendungen zeugen von großem Talent und Auseinandersetzung mit der ganzen komplexen Handlung. Der Autor K. Olsberg überlässt besonders hier nichts dem Zufall. Ganz besonders gefallen hat mir der Ermittler Adam Eisenberg, den ich noch aus "Delete" bestens kenne und schon dort als Sympathieträger auserkoren habe. Eisenberg, der mit seiner eigensinnigen Art für Furore sorgt. Eisenberg steht hinter seinem Wort, er ist Einsatzleiter mit Leib und Seele und für ihn zählt der Schutz der Person, als vordergründig das Ansehen im Team. Impulsiv, rechtschaffend und offen für neues. Privat hat er einiges zu verarbeiten, der Tod seines geliebten Vaters nagt noch immer an ihm, doch er hat von seinem alten Herrn auch eine Philosophie mit auf den Weg bekommen. Eisenberg bekam beim Berliner LKA eine neue Aufgabe. Er sollte aus einem unmöglichen Team aus Nerds, Egoisten, Asperger und Psychologen eine funktionierende Einheit bilden und erste Erfolge bringen. Der neuerliche Fall scheint erneut eine große Herausforderung für diese sonderbare Truppe zu sein. Sein Team wird mit Argusaugen vom Kriminalamt beäugt. In diesem Team, und in diesem Thriller ist "Schubladendenken" sicherlich nicht angebracht, denn hier erlebt der Leser einige Überraschungen. Autor K. Olsberg besticht hier mit sehr detailliert beschriebenen Charakteren, auch jene Nebendarsteller werden mit einer ganz besonderen Macke oder Eigenschaft in dem Geschehen platziert. Neben Beruf und Aufgabe in dem Buch, können wir die Protagonisten auch privat kennenlernen und erhalten somit ein rundes Gesamtbild der Persönlichkeiten. Hier verdient der Autor sehr großes Lob, hier hätte ich gern 5 Sterne vergeben. Cover: Das Cover ist super, es passt zum ersten Buch und ergibt im Buchregal ein stimmiges Bild zusammengehöriger Bücher. Es wirkt verworren und verloren, es lädt zu Assoziationen ein, die sich im Buch bewahrheiten. TOP. Fazit: Eine Leseempfehlung kann ich nur bedingt aussprechen. Für Technik-Freaks, für Hacker, für Cyber-Junkies wird dieser neue Fall einfach nur grandios und spannend erscheinen. Wenn man als Leser nicht so versiert in der Thematik ist, könnte mangelnder Hintergrund und Verständnis die Lesebegeisterung stark eindämmen. 2,5 Sterne vergebe ich für das großartige Potential und die absolut erstklassigen Charaktere!

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    • 4
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. August 2015 um 18:03
  • Eigentlich hat der Autor hinlänglich Talent gezeigt ...

    Enter

    Monsignore

    19. May 2015 um 21:29

    Ein dramaturgisch geschickter Auftakt, der Spannung erzeugt, versandet bereits auf den ersten zwanzig Seiten in einer unreifen und unglaubwürdigen Story: Hacker des Gutmenschentums zeigen durch spektakuläre Aktionen die fatale Abhängigkeit der Menschheit von Technik und EDV auf. Dabei ist bereits deren Vorgehensweise völlig unvorstellbar. Und dann werden Personen verwickelt, auch Polizisten. Die Schildung der Polzeiarbeit ist weit unter TATORT-Niveau, hat absolut nichts mit der Wirklichkeit zu tun - auch dieser Handlungstrang ist unglaubwürdig und nicht vorstellbar. Dann die Dialoge: hölzern, schwadronierend, so redet kein Mensch. Fazit: Ein schlecht geschriebenes Untergangsszenario, dass locker 30 Jahre zu spät kommt. Die Substanz ist weit hergeholt und nicht zeitgemäß. Die Warnung völlig überflüssig.

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  • Kenntnisreich erzählter Tech-Thriller

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    michael_lehmann-pape

    08. May 2015 um 13:27

    Kenntnisreich erzählter Tech-Thriller Dass die „Welt der Maschinen“ droht, dass der Mensch in seinem Forschungsdrang und dem immensen Zeitdruck unter der Konkurrenz der Gegenwart nicht genug innehält. Nicht genug darüber nachdenkt, ob er wirklich alles, was technisch möglich ist möglichst schnell in die Praxis umsetzten möchte und ob nicht, ab einem bestimmten Punkt, der Mensch nur noch ein lästiges Anhängsel darstellt (zumindest in der breiten Masse, während sich die technische und materielle Elite weitgehend abkoppelt), das ist die Überzeugung von „NTR“. Einer anonymen Gruppe, die es sich gegenwärtig zur Aufgabe gemacht hat, der Welt ein wenig zumindest die Augen zu öffnen. Ramos setzt kurz vor Ende des wichtigen Spiels gegen Dortmund freistehend zum Torschuss an, da fällt der Strom aus. In ganz Berlin. Chaos, Wut, verstopfte Straßen. Drohnen legen ein paar Tage später den Luftverkehr völlig lahm. Eine technisch versiert erstellte „öffentliche Warnung“ sorgt für Panik. Und mittendrin geschieht ein Mord. An einem der hellen Köpfe des digitalen Forschens und Fortschreitens. Hauptkommissar Eisenberg wird umgehend aus seiner Fortbildung in New York zurückbeordert, um mit seinem (wenig gelittenen) SEGI Team (zur Internet-Recherche der Polizei) seinen Beitrag zur Jagd auf NTR zu leisten. Ein Team, das in sich unter Spannungen steht (Ein Autist, eine kühle Psychologin, ein handfester Polizist (der mehr als ein Auge auf die Psychologin geworfen hat, die ihn ständig kühl abblitzen lässt) und ein Computerfachmann, der letztlich alle anderen unangenehm findet (und umgekehrt). In einer Stimmung, in der die andern Abteilungen an sich schon davon ausgehen, dass hier nur ein paar Spinner sich schöne Tage auf Staatskosten machen. Doch es dauert nicht lange, da wird SEGI auf eine ganz eigene Weise der Ermittlungen erste Schritte der Annäherung an NTR schaffen. Mit einem Ergebnis, das auch im Team nicht jeder gleich hören möchte. Wobei auch Eisenberg keine große Hilfe zunächst ist, denn dieser ist durch seine Ermittlungen an eine Forscherin geraten, bei der es ihm äußerst schwerfällt, rein beruflich zu bleiben. Ein interessantes Setting, das in den technischen Einzelheiten nicht ermüdend, aber gut genug erläutert wird, um die Gefahren des Cyberterrors deutlich vor Augen zu führen und ein ebenso interessantes Team (dessen einzelne Persönlichkeiten Olsberg ruhig noch ein bisschen weiter hätte ausbauen können, statt zu sehr bei einzelnen Charaktereigenschaften ständig zu verweilen) machen diese Thriller zu einem unterhaltsamen Lesestoff, vor allem in der zweiten Hälfte des Buches, in der das Team sichtbare Fortschritte erreicht. Zuvor bieten die zu hohe Dialoglastigkeit doch auch einiges an Längen. Zwar erfährt der Leser vieles an technischem Hintergrund und so manches an wichtigen Ereignissen, die aber zu oft nur im Rahmen von Dialogen und Teambesprechungen und zu wenig „mitten drin im Geschehen“. Das zudem einige Ereignisse doch sehr glatt sich schnell zusammenfügen hätte ebenfalls ein wenig mehr an Komplexität von Ermittlungen vertragen. Alles in allem eine realistisch gesetzte Bedrohung, ein einander reibendes und dennoch ergänzendes Team, das zudem stellvertretend aufzeigt, wie wenig geschätzt Internetfachleute auf Seiten der Behörden noch sind und wie wichtig sie wären und zunehmende Spannung und Tempo etwa aber der Hälfte des Buches machen den neuen Thriller von Olsberg zu einer lesenswerten und unterhaltsamen Lektüre.

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