Karl Olsberg Glanz

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Inhaltsangabe zu „Glanz“ von Karl Olsberg

Verloren in der virtuellen Welt

Als der 14-jährige Eric nach einer Überdosis der Droge 'Glanz' vor dem Laptop ins Koma fällt, ist seine Mutter Anna verzweifelt. Da die Ärzte keinen Rat wissen, nimmt sie schließlich die Hilfe einer mysteriösen Frau an. Das Unvorstellbare geschieht: Anna kann in die Traumwelt im Kopf ihres Sohnes vordringen, der in einem phantastischen Computerspiel gefangen zu sein scheint. Doch während sie versucht, ihn zurück ans Licht der Wirklichkeit zu führen, verdichten sich die Hinweise, dass Eric das Opfer eines üblen Spiels ist …

Die Verknüpfung von Realität, Spiritualität und Computerspiel könnte Gamern gefallen.

— AnBoe65

Eher mäßig spannend. Die Teile in der Computerwelt fand ich langatmig, nur das Ende überraschte.

— sansol

Einfach zu flach, um zu fesseln.

— Samaire

Hat mich, wie bisher alle Thriller von Karl Olsberg schnell gefesselt. :)

— kkugelmann

Recht interessante Geschichte, allerdings zum Ende hin etwas verwirrend.

— Chevy

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  • Verknüpfung von Realität, Spiritualität und Computerspiel

    Glanz

    AnBoe65

    01. July 2017 um 06:02

    Die Idee der Verknüpfung von Realität, Spiritualität und Computerspiel in der Geschichte hat mir gefallen.
    Doch so wie Computerspiele mich im Realen nicht fesseln können, konnte es auch das Abenteuer nicht, das die Mutter im Spiel ihres Sohnes durchleben musste. Ich lege das Buch unbeendet zur Seite.

  • Leserunde zu "Die Fährtenleserin" von Karl Olsberg

    Die Fährtenleserin

    KarlOlsberg

    Ein Thriller-Autor schreibt Fantasy - kann das gutgehen?!? Das möchte ich gerne von Euch wissen! Bewerbt Euch, gewinnt eins von 50 E-Books und sagt mir offen und ehrlich, ob ich weiter Fantasy schreiben oder mich lieber wieder auf mein angestammtes Genre konzentrieren soll.Darum geht's im Buch: Als die junge Fährtenleserin Andrin von einer hohen Belohnung hört, die für das Erlegen einer mörderischen Bestie ausgesetzt ist, hat sie keine Wahl, als sich der Jagdgesellschaft anzuschließen. Denn das Leben des Menschen, den sie am meisten liebt, steht auf dem Spiel. Doch nach und nach wird ihr klar, dass nichts so ist, wie es scheint, und offenbar jeder ihrer Gefährten seine eigenen, verborgenen Gründe hat, sich an der Jagd zu beteiligen. Während sie auf der Spur der Bestie immer tiefer in die menschenleere Wildnis gelangen, werden aus den Jägern mehr und mehr Gejagte, und Andrin sieht sich einer weit größeren Gefahr ausgesetzt, als sie ahnte ... "Die Fährtenleserin" ist eine Geschichte um Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung. Obwohl ich seit meiner Kindheit Fantasy lese, ist dies mein erster Fantasy-Roman. Ich habe die Geschichte im November und Dezember 2016 innerhalb von vier Wochen geschrieben - noch nie habe ich ein Buch in dieser Geschwindigkeit fertiggestellt. Ich hatte auch noch nie ein so intensives und für mich selbst spannendes Schreiberlebnis. Andrin und die anderen Figuren haben mich immer wieder überrascht. Nach über 30 veröffentlichten Romanen ist dies wohl mein persönlichstes Buch.Obwohl ich ein Angebot eines großen Verlags hatte, habe ich mich entschlossen, es selbst zu veröffentlichen. Einerseits, weil ich nicht bis zum Herbst 2018 damit warten wollte (eher war beim Verlag kein "Programmplatz" frei). Andererseits, weil ich die Geschichte nicht künstlich von aktuell 290 auf über 400 Seiten aufblähen wollte, bloß "weil Fantasy-Taschenbücher eben so dick sein müssen". Mir gefällt das Buch so, wie es ist. Und falls Ihr nach der Lektüre "mehr" wollt, schreibe ich eben eine Fortsetzung. ;)Habe ich mich richtig entschieden? Auch das möchte ich gerne von Euch wissen. Bitte sagt mir in Eurer Bewerbung kurz, ob Ihr lieber Fantasy, lieber Thriller oder sogar beides gern lest.Ich freue mich auf die Leserunde mit Euch!Karl Olsberg

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    KarlOlsberg

    20. June 2017 um 10:44
    HausmannChristiane schreibt Interessant zu lesen das Sie selbst zwar Fantasy lesen aber sich noch nie Gedanken zu einem eigenem Fantasyroman gemacht hatten. Was gab dann jetzt den Anstoß dazu? Gruß Christiane Hausmann

    Gedanken hab ich mir schon oft gemacht. Tatsächlich waren meine ersten Schreibversuche Fantasy-Romane. Doch mein erster veröffentlichter Roman war ein technischer Thriller, "Das System", und ...

  • Rezension zu "Glanz" von Karl Olsberg

    Glanz

    Sonnenwind

    "Glanz" gehört zu einer völlig neuen Sorte Roman - er ist interaktiv. Anfangs hatte ich mir viel davon versprochen, könnte man doch die Handlung mitbestimmen und nach eigenem Gefühl lenken. Ganz so funktoniert das aber nicht. Im Grunde verläuft die Handlung doch wie vorgegeben. Zumindest hatte ich den Eindruck. Nachdem ich dauernd in irgendwelchen Traumwelten herumgeirrt bin und die Handlung überhaupt nicht mehr vorwärtskam, habe ich den vorgegebenen Roman zu Ende gelesen. Jedenfalls weitestgehend. Annas Sohn Eric ist offensichtlich unter Drogeneinfluß über seinem Computerspiel, daß er bis zum Exzeß gespielt hat, zusammengebrochen. Sie kann ihn noch ins Krankenhaus schaffen und kämpft nun um sein Leben. Als sie keine andere Möglichkeit mehr sieht, nimmt sie selber die Drogen, die sie im Schreibtisch ihres Sohnes findet und begibt sich in die Traumwelt des Computerspiels. Ab da wird dann alles unrealistisch. Weder konnte ich der Handlung folgen, noch hat es mich in irgendeiner Weise angesprochen. Ständig tauchen irgendwelche Menschen oder auch Monster auf und es entstehen unrealistische Gefahren. Das wogt dann hin und her, ohne recht vom Fleck zu kommen: Keine Entwicklung in der Handlung und auch keine Entwicklung der Persönlichkeiten. Die letzten zwei, drei Kapitel sind dann wieder ganz interessant und man versteht endlich, was wirklich vorgefallen ist. Hätte man den größten Teil in der Mitte weggelassen, wäre der Roman sicher recht ansprechend, aber diese Traumwelten und die unrealistische Psychologie waren ganz und gar nicht mein Ding. Es handelt sich hier um Fantasy, auch wenn das Buch nicht so eingeordnet war. Nur was für Fans.

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  • Einfach zu flach, um zu fesseln.

    Glanz

    Samaire

    28. January 2016 um 22:24

    Als Anna eines Tages nach Hause kommt, findet Sie Ihren Sohn Eric leblos vor. Er liegt im Koma und die Ärzte scheinen Ihm nicht helfen zu können. Erst mit der Hilfe einer Seherin kommt Anna dahinter, dass Ihr Sohn in seiner eigenen Fantasiewelt, die er nach seinem Lieblingscomputerspiel gestaltet hat, gefangen ist und dringend Hilfe braucht. Ein Thriller mit Fantasyelementen. Ich dachte mir, viel kann da nicht schief gehen. Aber falsch gedacht. Von der ersten Seite an habe ich keinen Zugang zum Buch gefunden. Die Hauptfigur Anna habe ich als unglaublich nervtötend empfunden und auch das Schicksal von Eric hat mich in keinem Moment wirklich gefesselt. Auch der Schreibstil hat mir überhaupt nicht zugesagt und eher dazu geführt, dass ich tagelange Lesepausen einlege, als dass mich die Geschichte fesselt. Ich finde immer noch die Idee eines Thrillers mit Fantasyelementen spannend, aber hier ging alles schief, was schief gehen konnte. Nach quälenden 181 Seiten habe ich das Experiment abgebrochen und hoffe inständig, dass mir Karl Olsberg in meinem Leseleben nicht wieder begegnet.

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  • Verloren in der virtuellen Welt

    Glanz

    LindyBooks

    07. April 2013 um 17:22

     Als der 14-jährige Eric nach einer Überdosis der Droge »Glanz« vor dem Laptop ins Koma fällt, ist seine Mutter Anna verzweifelt. Da die Ärzte keinen Rat wissen, nimmt sie schließlich die Hilfe einer mysteriösen Frau an. Das Unvorstellbare geschieht: Anna kann in die Traumwelt im Kopf ihres Sohnes vordringen, der in einem phantastischen Computerspiel gefangen zu sein scheint. Doch während sie versucht, ihn zurück ans Licht der Wirklichkeit zu führen, verdichten sich die Hinweise, dass Eric das Opfer eines üblen Spiels ist … "Glanz" von Karl Olsberg ist von der ersten Seite an sehr spannend und bleibt es das ganze Buch hindurch bis zum Schluss. Es ist ein sehr ungewöhnlicher Thriller und zwar viel mehr Fantasy mit Thriller Elementen, aber mal etwas anderes und diese Idee hat mir sehr gut gefallen. Überhaupt hat mich diese ganze Geschichte sehr überrascht, ich werde nichts verraten, aber mit so etwas hätte ich nicht gerechnet ... ;-) Ein wirklich gelungener Fantasy-Thriller!

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  • Mix aus Thriller und Fantasyroman

    Glanz

    Thommy28

    20. November 2012 um 17:13

    Zum Inhalt möchte ich - über das hinaus, was man ohnehin auf der Buchrückseite erfährt bzw. hier auf der Buchseite als Inhaltsangabe nachlesen kann - nichts zusätzliches sagen. Zu gross ist die Gefahr sich in Details zu verrennen, die etwas verraten, was besser nicht verraten werden sollte. Das Buch als Thriller zu bezeichnen, ist vielleicht nicht ganz zutreffend - es ist ein Mix aus Thriller und Fantasyroman mit einem sehr hohen Unterhaltungswert und auch mit viel Spannung. Dem Autor gelingt es, den Leser in reale wie in virtuelle Welten zu entführen, bis man manchmal nicht mehr so recht sagen kann, in welcher der Welten man sich gerade befindet. Ich fand das Buch sehr gut. Für reine Thriller-Fans ist es eher nichts, aber wer sich mal etwas anderes gönnen will und sich in fremde Dimensionen entführen lassen will, der ist hier richtig.

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  • Rezension zu "Glanz" von Karl Olsberg

    Glanz

    cvcoconut

    24. June 2012 um 09:25

    Eigentlich fing das Buch ja ganz vielversprechend an. Eric fällt in ein Wachkoma und seine Mutter Anna bringt ihn erst mal in ein Krankenhaus. Durch Hilfe einer mysteriösen Frau und einer Droge schafft es Anna in Erics Gedankenwelt vorzudringen. Anfangs war das auch ganz interessant, aber es wurden mir dann zu viele Geschichten ineinander geworfen. Einmal Geschichten aus der Ritterwelt, dann die griechischen Sagen, ein großer Krieg auf der Ebene, ein Land was dem Untergang geweiht ist. Auch Anna wurde immer hysterischer, was zu lesen etwas nervig wurde. Das Ende war dann doch etwas anders als erwartet, womit ich in der Art nicht gerechnet hätte. Fazit: Es waren ein paar spannende Kapitel dabei, aber auch sehr viel lahme, umgehauen hat es mich nicht. Man kann es mal lesen, muss man aber nicht.

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  • Rezension zu "Glanz" von Karl Olsberg

    Glanz

    glitzerfee22

    05. July 2011 um 19:09

    Inhalt: Es geht um einen Jungen Eric der den ganzen Tag vor dem PC hängt und ein Onlinespiel spielt. Als die Mutter Anna in sein Zimmer geht sieht sie ihn vor dem PC bewusstlos liegen und findet Tabletten der Droge Glanz. Sie bringt in ins Krankenhaus wo er im künstlichen Koma liegt. Von der Schwester die Tante kann in andere Seelen gehen und indem Anna auch von der Droge nimmt kommt sie in Eriks Traumwelt und man erlebt wie sie dort mit ihm zusammen genau in dem Computerspiel versucht zu überleben. Anna glaubt sie müsse Eric zum Licht führen damit er aus dem Koma erwacht. Es ist ein WEchsel zwischen Annas leben und dem von Eriks Traumwelt. Mehr kann ich zum Inhalt leider nicht sagen weil ich das Buch nicht komplett gelesen habe und den schluss will ich nicht verraten Meine Meinung: Für mich war das Buch kein richtiger Thriller. Ich habe mich wirklich geqäult überhaupt so weit zu kommen und habe leider aufgegeben. Nur den Schluss habe ich noch gelesen und der war auch ganz anders als erwartet. Ich fand den Wechsel zwischen realer Welt und Fantasiewelt zwar ganz nett aber diese Spielewelt mit dem Helden und dort rumzulaufen als wenn man selber spielt war dann nichts mehr für mich und wurde leider schnell langweilig. Zudem konnte ich dem auch nichts abgewinnen das wenn Anna die Droge genommen hat in Eriks Welt eintauchen konnte. Ich habe mir das Buch ganz anders vorgestellt. Dieses Buch war so gar nicht mein Fall und eigentlich ist es nicht meine Art ein Buch abzubrechen.

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  • Rezension zu "Glanz" von Karl Olsberg

    Glanz

    Tordis

    Flop! Der Plot als solcher klang eigentlich ganz gut, aber auch ich falle immer mal wieder auf die Versprechungen der Klappentexte herein. Hier hab ich meine Zeit eindeutig vergeudet. Ich habs noch nicht mal zu Ende gelesen, weils mich einfach nicht mehr interssiert hat. Komplette Verschwendung aller Ressourcen - Papier, Tinte, Leim, Nerven, Geld=Altpapier.

    • 3
  • Rezension zu "Glanz" von Karl Olsberg

    Glanz

    beowulf

    05. May 2011 um 07:35

    Für mich ist dies das schlechteste Buch von Karl Olsberg- da hat mir z.B. mein letzter (Rafael 2.0 ) wesentlich besser gefallen. Mag sein ich finde das Thema ausgetreten, mag sein ich finde den Plot zu nah an Fitzek- mag sein ich spiele zu wenig Computerspiele um von den Fantasyszenen begeistert zu sein, im Zusammenspiel ist das Buch für mich durchgefallen.

  • Rezension zu "Glanz" von Karl Olsberg

    Glanz

    Gospelsinger

    27. April 2011 um 02:31

    Das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann, ist, dass ihrem Kind etwas zustößt. Anna muss genau das durchmachen. Sie findet ihren 14jährigen Sohn Eric bewusstlos vor dem Laptop, auf dem er ein Fantasy-Computerspiel gespielt hat. Eric ist im Wachkoma, und Anna ist verzweifelt. So verzweifelt, dass sie die Hilfe einer Frau namens Emily annimmt, die behauptet, die Seelen anderer Menschen berühren zu können. Die Ärzte sind überhaupt nicht begeistert davon, und so entführt Anna ihren Sohn aus dem Krankenhaus. Mit Hilfe von Emily und einer geheimnisvollen Droge schafft Anna es tatsächlich, in Erics Gedankenwelt einzudringen, und taucht so in die Handlung des Computerspiels ein. Aber beides ist gefährlich und lebensbedrohend. Und auch die Wirklichkeit wird immer bedrohlicher. War Eric Teil eines perfiden Experiments? Ich fand die Idee, einen Thriller mit Fantasyelementen zu verquicken, ziemlich gewagt. Aber Karl Olsberg hat diese schwierige Aufgabe glänzend gelöst. Das Buch wird durch den ständigen Wechsel zwischen Realität und Spielwelt spannend und lebendig. Zum Schluss wusste ich genauso wenig wie die Protagonistin, wo die Realität aufhört und die Spielebene anfängt. Es war für mich völlig unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen, so sehr habe ich mich als Mutter mit Anna identifiziert. Das überraschende Ende ist ein weiterer Pluspunkt dieses ungewöhnlichen und brillant komponierten Thrillers.

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  • Rezension zu "Glanz" von Karl Olsberg

    Glanz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2011 um 08:36

    Klappentext: Als der 14-jährige Eric nach einer Überdosis der Droge »Glanz« vor dem Laptop ins Koma fällt, ist seine Mutter Anna verzweifelt. Da die Ärzte keinen Rat wissen, nimmt sie schließlich die Hilfe einer mysteriösen Frau an. Das Unvorstellbare geschieht: Anna kann in die Traumwelt im Kopf ihres Sohnes vordringen, der in einem phantastischen Computerspiel gefangen zu sein scheint. Doch während sie versucht, ihn zurück ans Licht der Wirklichkeit zu führen, verdichten sich die Hinweise, dass Eric das Opfer eines üblen Spiels ist … Meine Meinung: Selten bin ich so hin und hergerissen, wie es nun bei diesem Thriller ist. Bis Seite 250 war ich mir nicht einmal sicher, ob die Bezeichnung Thriller hier wirklich das Genre trifft. Die Grundidee, die hinter dieser Handlung steckt, hat mir sehr gut gefallen und auch der Klappentext machte mich sehr neugierig. Dennoch fehlte es mir definitiv an Spannung und vieles wirkte so an den Haaren herbei gezogen, dass ich am liebsten abgebrochen hätte. Wäre da nicht der Schreibstil des Autors gewesen … Irgendwie schaffte er es, dennoch mich zu fesseln und mich weiter lesen zu lassen. Die Figuren sind ebenfalls sehr detailreich beschrieben und verwirren den Leser zunächst einmal nicht. Auch werden die verschiedenen Welten gut beschrieben, sodass der Leser recht einfach unterscheiden kann, ob die Mutter sich gerade in der Welt ihres Sohnes befindet oder aber in ihrer eigenen. Auch die Angst der Mutter um ihren Sohn ist sehr gut dargestellt und leicht nachvollziehbar. Sie wirkt stark und kampfbereit und vor allem selbstbewusst. Die Welt ihres Sohnes ist recht fantasievoll beschrieben, und da es mir zunächst ja so an Spannung fehlte, hab ich schon überlegt ob dieser Roman vielleicht eher ins Fantasygenre gehört. Hier wiederum störten mich aber einige Bezeichnungen. Zum Beispiel die der Mutter, deren Bezeichnung für mich einfach etwas zu übertrieben wirkte. Spätestens im letzten Drittel beweist „Glanz“ aber das er ein Thriller ist. Denn mangelte es vorne an Spannung, schlägt einem die Spannung am Ende nur so um die Ohren! Der Leser sollte sich bei diesem Roman auf ein wenig Esoterik gefasst machen. Für mich war es etwas ungewohnt und auch überraschend, da der Klappentext dieses nicht vermuten ließ. Mit 394 Seiten wirkte mir der Thriller zeitweise zu langatmig, einige Seiten weniger wäre für mich persönlich nicht schlimm gewesen. Das Cover finde ich ganz gut gemacht. Der Titel Glanz ist fühlbar, ist also etwas „erhaben“ aufgedruckt in grün- schwarzem Hintergrund. Fazit: Ein Roman, der in mir viele Widersprüche geweckt hat. Ich hatte mich sehr auf diesen Thriller gefreut und denke mir mittlerweile, er war nicht so toll, wie ich erhofft hatte. Dies kann an mir persönlich liegen oder aber auch einfach an diesem Roman selbst. Ich hatte mir von „Glanz“ einfach mehr versprochen und so richtig „glänzen“ vermochte er nach dem Lesen nicht.

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