Karl Olsberg Mirror

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Inhaltsangabe zu „Mirror“ von Karl Olsberg

Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
Ob du willst oder nicht.

Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.

Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …

erschreckendes Zukunftsszenario, spannend geschrieben

— Inge78

Interessantes und spannendes Zukunftsszenario.

— Lalapeja

Erschreckend realistisc

— RickysBuchgeplauder

Interessantes Zukunftsgeplänkel, das spannend die beiden Seiten der Fortschritts-Medaille zeigt. - irveliest.wordpress.com

— Irve

Selten so ein gutes Buch gelesen!

— Lesewuffel

Super Buch, das mich von Anfang an gepackt hat!

— Jinscha

Nicht überraschend, aber erschreckend ist das Ende ... Die Nutzer, wir Menschen! Gelungener Thriller, sehr dicht an der Realität

— Janna_KeJasBlog

Absolut gruselig, weil es so nah an der Wirklichkeit ist! Wir sind nicht mehr weit entfernt davon mit unseren ganzen Big Data Wahn.

— Papillion

Erschreckend aktuell!

— Miii

Keine Genre für mich aber sehr lesenswert! Die Zukunft ist nicht mehr weit

— La_Paem

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    Mirror

    RickysBuchgeplauder

    21. February 2018 um 22:37

    RezensionMirror von Karl OlsbergGenre: ThrillerSeiten: 407Verlag: Aufbau TaschenbuchKlappentext:Dein Mirror kennt dichbesser als du selbst. Er tut allesum dich glücklich zu machen.Ob du willst oder nicht.Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …Meine Meinung:Geschichte:Vor einiger Zeit habe ich das Prequel zu dem Buch gelesen, weshalb dieses Buch auch auf meine Wunschliste gewandert ist. Mir hat es wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Durch die wechselnden Perspektiven hatte man auch die Möglichkeit die Geschichte von beiden Seiten zu betrachten. Die ersten paar Kapitel gab es auch schon im Prequel und waren mir deshalb schon bekannt. Man konnte einen Blick in eine unschöne Zukunft werfen. Wie schnell man von einem kleinen Gerät abhängig werden kann, weil es einem das Leben etwas leichter macht und zum Schluss auch noch das Denken für einen übernimmt.Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – PunktenCharaktere:Die Charaktere waren sehr realistisch dargestellt. Leuten denen man tagtäglich begegnen könnte. Ich finde das richtig gut gemacht. Man konnte auch alles was sie taten gut nachvollziehen.Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – PunktenEmotionen:Die Emotionen konnte ich gut nachfühlen. Auch hat die Geschichte einige Gefühle hervorgerufen. Es war sehr spannend und ich war tatsächlich etwas geschockt wie sich da einige verhalten haben. Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – PunktenAufmachung/ Design:Das Cover ist richtig gut gemacht. Der schwarze Hintergrund mit dem Binärcode lässt den Titel in der grünen Schrift gut zur Geltung kommen.Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – PunktenFazit:Ein interessantes und wirklich spannendes Buch. Ich finde durch den Schreibstil ist es auch für Jugendliche geeignet.Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis

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  • *+* Karl Olsberg: "MIRROR" *+*

    Mirror

    Irve

    06. February 2018 um 17:06

    Die neueste technische Errungenschaft hat eine treffende Bezeichnung: MIRROR. Das bedeutet Spiegel – und genau das sind die Geräte auch. So wie ein Spiegel das Äußere des Betrachters wiedergibt, so spiegelt ein Mirror das Innere seines Besitzers. Je häufiger man seine Gefühle, Gedanken und Handlungen per Ohrclip, Armbandmanschette und visueller Brille an das Herzstück, den kleinen Kasten namens Mirror, übermittelt, umso schneller und besser könne dieser seinen Träger analysieren und ihm dienen. Dienen, indem das Gerät vorausschauend ermittelt, was sein Besitzer wünscht und braucht. Der Hersteller verspricht, der Mirror mache das Leben seines Trägers besser. Das klingt gut und sehr verlockend, nicht wahr? Wie so oft bei fortschrittlichen Errungenschaften, hat auch diese Medaille zwei Seiten. Denn die Mirror sind wirklich wahnsinnig nützlich und für so machen Träger in diesem Thriller ein wahrer Segen. Der Plan des Unternehmens geht auf, die Mirror werden schnell sehr beliebt. Allerdings hat man eine – sehr entscheidende – Komponente nicht bedacht…. Und was in den Augen der Verantwortlichen nicht sein kann, darf auch nicht sein! So wird jegliche Kritik gnadenlos abgeschmettert. Dabei stellen immer mehr Nutzer Ungereimtheiten fest und erleben Dinge, die ihnen ganz im Gegenteil zu den vollmundigen Versprechungen ihr Leben nicht vereinfachen sondern die Lebensqualität von bunt auf grau herabstufen. (Die Rezension ist meinem Bücherblog "Irve liest" entnommen.) Als sich die Wege der Protagonisten einiger der Erzählstränge kreuzen, schließen sich die Betroffenen zusammen, lassen sich nicht entmutigen und kämpfen für ihre Überzeugungen und Rechte. Karl Olsberg zeichnet in der Ausgangslage seines Thrillers eine durchaus denkbare Zukunftsvision. Maschinen analysieren uns, und helfen uns, unsere negativen Parameter durch entgegengesteuerte Handlungen zu kompensieren. Welch Möglichkeiten für diejenigen von uns, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Gefühlt könnten wir alle ein wenig gleicher werden, was die Chancen in vielen Bereichen betrifft. Wenn es so funktioniert, wie es soll, ist das eine gute Sache. Wenn jedoch das System nicht ausgereift oder mit den falschen Parametern versehen ist, oder von außen hineingepfuscht wird, laufen auch die besten Gedanken und Pläne Gefahr, einem anderen, einem falschen Ziel zu dienen. Wer es bemerkt und sich zur Wehr setzt, hat gute Chancen, mit heiler Haut hinauszukommen. Wer seinem in diesem Fall: Mirror blind folgt, hat dann oft das Nachsehen und merkt es vielleicht nicht einmal. Der Autor skizziert ein Szenario, das durch die Art der Schilderungen, den realistisch anmutenden Grundbedingungen der verschiedenen Handlungsstränge sowie den mehr als gut und glaubwürdigen Protagonisten sehr nachvollziehbar wirkt. Natürlich sind wir noch weit weg von dem beschriebenen technischen Stand, aber wir sind auf dem besten Weg dorthin. Vertrauen in unser Wissen und die Technik, die daraus entsteht, ist gut. Aber Kontrolle ist noch wichtiger. Je weiter sich die Dinge von dem ursprünglich Menschlichen entfernen, je technischer und automatisierter unsere zugegebenermaßen dadurch auch sehr komfortable Welt wird, umso wichtiger ist es, all dies zu hinterfragen, skeptisch und aufmerksam zu bleiben. All das vermittelt Karl Olsberg auch in diesem Buch sehr gut und überzeugend. Wer Wissenschaftsthriller, die einen Blick über den Tellerrand auf Zukunftsvisionen werfen, mag, könnte von MIRROR ebenso begeistert sein wie ich! Inhalt Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht. Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen. Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen … Autor Karl Olsberg promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz. Er war Unternehmensberater, Marketingdirektor eines TV-Senders, Geschäftsführer und erfolgreicher Gründer mehrerer Start-ups. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Unternehmer und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Bislang erschienen im Aufbau Taschenbuch seine Thriller „Das System“, „Der Duft“, „Schwarzer Regen“, „Glanz“ sowie „Die achte Offenbarung“. Mehr vom und zum Autor unter: http://www.karlolsberg.de Quelle: Aufbau Verlag

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  • Akuell, spannend, empfehlenswert!

    Mirror

    gynu

    09. August 2017 um 09:22

    Zusammenfassung vom Buchcover:"Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.Er tut alles, um dich glücklich zu machen.Ob du willst oder nicht.Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …"Meinung:Tolle Idee und durch die aktuelle Technik (Siri, Alexa, Handys, Google etc.) sehr nachvollziehbar, ja nahezu realistisch. Das Geschehen kann als glaubwürdig eingestuft werden. Beim Lesen war ich fast immer von der Geschichte gefesselt. Teilweise ist es fraglich, ob die Menschenmasse tatsächlich entsprechend der Buchbeschreibung ohne Hintergedanken die Aktionen vom Mirror (Computer-KI) ausgeführt hätten (Verweis auf das Buch "Psychologie der Massen"). Ggf. wären hier, neben den Beweggründen für das Erreichen der höchsten Punktzahl und einer Mirror-Fanplattform, weitere Indikatoren, wie z. B. persönlicher Vorteil, anzusetzen. Die zusätzliche Einbringung von Staat und Militär zeigen erschreckend das Ausmaß des Mirrors. Das Ende vom Buch schliesst gut ab und beantwortet meiner Meinung nach alle wichtigen Fragen. Fazit:Spannend und aktuell mit kleinsten Schwächen. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • "... denn dein bester Freund bist du selbst."

    Mirror

    Janna_KeJasBlog

    06. July 2017 um 17:24

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de | Der Mirror scheint in dem gleichnamigen Buch zunächst sehr hilfreich, bietet den Nutzern verschiedene Hilfestellungen an.– Für erblindete Nutzer sind Klickgeräusche zum ‚erhören‘ des Umfeldes eingearbeitet.– Autisten erhalten  zu den verschiedenen Gesichtsausdrücken (Mimik/Gestik – Gefühlsregungen) eine Definition.– Scheint die Atmung oder Herzfrequenz sich auffällig zu verändern, wird automatisch der Notarzt benachrichtigt. Alles Punkte die ganz klar für eine Nutzung des Mirror sprechen, dies wird durch die Werbesprüche des Walnut-Systems noch verstärkt. Der Mirror soll in schwierigen Lebenslagen helfen. Sei es beim flirten, einem Bewerbungsgespräch oder bezüglich der eigenen Verhaltensweise(n) – dein Mirror soll dich besser kennen als du selbst, ein Abbild deiner selbst sein, „denn dein bester Freund bist du selbst„. Und so fernab der Realität ist dieser Thriller nicht! Genügend vergleichbare Erfindungen sind bereits in unser Leben integriert: Siri (Apple), Cortana (Windows 10) oder ganz banal Google – unsere Suchmaschine welche optional zu unserem Verhalten im Internet Werbeangebote macht. Und so ist auch der Mirror aufgebaut. Optionale Suchfunktion für bspw. den „perfekten“ Partner und obendrauf mit einer genauen Ortsangabe wo diese Person zu finden ist. Traumhaft? Einfaches kennenlernen? Wo für mich der Mirror seine Vorzüge hat (Unterstützung für Autisten & Blinde zum Beispiel), beginnt er ab diesem Punkt unheimlich zu werden. Dieses Gerät geht jedoch weit über Bekanntes hinaus – Anleitung für den perfekten Geschlechtsakt – kurios ist schon kein Ausdruck mehr.Doch genau diese gezielte und lebensübergreifende (-eingreifende) Unterstützung macht einen Großteil der Gesellschaft schon fast abhängig von diesem Gerät.Der Mirror – dein Freund und Helfer?! Auf den ersten Blick mag dies stimmen, aber auf den zweiten … „Es kann nicht sein, dass wir mit dem […] MirrorNet immer mehr rechtsfreie Räume schaffen […]“ An verschiedenen kleinen Beispielen weist der Autor auf, wozu dieses Netzwerk/Gerät genutzt werden kann – strukturiert geplante Überfälle oder die Vereinigung bestimmter Gruppen, ohne das die Polizei Zugriff auf die Portale hat – Datenschutz ist die Parole von ‚Walnut System‘ (Hersteller des Mirror). Alle Daten, jeder Austausch und die virtuelle Treffen sind geschützt vor Dritten. Die Gradwanderung bezüglich des „gläsernen Menschen„. Das durchleuchten des Verhaltens innerhalb des Internets möchte niemand und doch sehen wir uns nach Sicherheit – ohne dies zu werten, baut der Autor diesen Punkt mit ein, regt zum Nachdenken an. Zwei Punkte störten mich beim Lesen etwas. Die Funktion des Gerätes, sowie der Inhalt der Geschichte sind gut verständlich geschrieben und leicht zu verstehen. Durch diese einfach gehaltene Ausdrucksweise leiden jedoch die Dialoge der Protagonisten. Einige Passagen wiederholen sich inhaltlich und die Konversationen wirken für die Thematik zu oberflächlich. Es benötigt keinen Tiefgang, aber stellenweise hätte der Autor die emotionale Ebene intensiver herausarbeiten können.Das Ende überholt sich leider selbst und wird zu schnell abgehandelt. Der Kernpunkt des Buches ist die Darstellung verschiedener Situationen – was passieren könnte – wenn solch ein System eine Eigenständigkeit entwickeln würde. Ein schleichender Prozess, zu Beginn kaum wahrnehmbar, baut sich zu einer lebensbedrohlichen Situation auf. Diese Entwicklung hätte mehr Raum bekommen dürfen, ein intensiveres Spiel mit den Ängsten und Gedanken der LeserInnen. In kleinen Ausschnitten ist ein Gefühl der Unbehaglichkeit entstanden, von dem ich mir mehr gewünscht hätte. „>>[…] tu mir bitte einen Gefallen: Nimm deinen MirrorClip aus dem Ohr, wenn wir miteinander reden, okay?<<>> Tu das nicht<<, sagte der Mirror.“ „Der Mirror mischt sich ein. Er macht das nur, wenn es um das zentrale Computersystem geht, das im Roman das Führungssystem heißt. Wenn ich etwas schreibe, das dieses Syszem in einem schlechten Licht erscheinen lässt, wenn es etwas Böses tut, dann – und nur dann – schlägt mir der Mirror vor, dass ich genau das Gegenteil schreiben soll.“ Dennoch war ich von der Geschichte eingenommen. Viele Filme mit dieser Thematik habe ich bereits geschaut, für mich war dieses Buch als ‚buchiger‘ Einstieg darin genau richtig. -- Prequel zum Buch --

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  • Beängstigend realistisch

    Mirror

    Miii

    15. April 2017 um 22:12

    "Dein bester Freund bist du selber." Eine neue, technische Entwicklung, der sogenannte "Mirror", soll nun das Ebenbild einer Person, dessen besten Freund darstellen und durch dessen Verhalten, Tätigkeiten und ähnlichem helfen, seinem Träger bestmögliche Verhältnisse und Entscheidungen zu ermöglichen. Doch wie genau kann ein Computer wissen, was das beste für eine Person ist?Ich habe dieses Buch mehr aus Jux statt aus echter Neugier gelesen. Und doch muss ich sagen, dass es mich unglaublich in seinem Bann geschlagen hat.Was uns in diesem Buch gezeigt wird, ist nur eine etwas 'übertriebene' (aber auch nicht wirklich stark übertrieben) Darstellung der Lebensumstände, in der wir uns befinden. Die Digitalisierung ist eine Entwicklung, die mit beängstigend schnellem Tempo voranschreitet. Viele sind sich gar nicht bewusst, was das für die Menschheit eigentlich bedeutet. Die meisten sehen nur die Vorteile darin, aber leugnen ist zwecklos: Wie stark werden wir eigentlich beeinflusst? Wie sehr sind wir uns dem digitalen Fußabdruck bewusst, den wir hinterlassen? Wie lang wird es noch dauern, bis unser Leben komplett von der Technik beherrscht wird?Was mich einfach fasziniert hat, ist, dass im Gegensatz zu anderen Dystopien diese Geschichte eine ist, bei der ich mir durchaus vorstellen kann, dass sie eintritt, eine Geschichte die bereits jetzt in abgeschwächter Form vorhanden ist. Und in Anbetracht des Tempos, mit dem sich künstliche Intelligenz entwickelt ist es nur eine Frage der Zeit, bis man tatsächlich zu dem Punkt angelangt, der auch in diesem Buch erreicht wurde.Ich habe mir beim Lesen mehr als einmal bewusst vor Augen führen müssen, wie abhängig man mittlerweile von Dingen wie Smartphone/Smartwatch, Notebook, Internet, etc. ist und wie sehr wir uns auf diese Dinge verlassen.Ein sehr tolles Buch, das zum Nachdenken anregt! Definitiv empfehlenswert!

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    • 2
  • Der Mensch, das schwache Wesen ...

    Mirror

    Unzertrennlich

    13. March 2017 um 22:18

    Schreibstil Vor langer, langer Zeit habe ich bereits "Delete" von Karl Olsberg gelesen und ich habe das Buch über ein Online-Rollenspiel wahrlich geliebt! Jetzt war es mal wieder an der Zeit für ein weiteres Werk dieses tollen Autoren, da ich bereits wusste, dass ich es erneut von vorne bis hinten genießen werden können und so war es auch. Karl Olsbergs Schreibstil wusste mich mit "Mirror" wieder einmal zu begeistern. Durch ständige Wechsel der Perspektiven wird eine enorme Spannung erzeugt und ich als Leser habe wieder einmal seine Leidenschaft spüren können. Ich mag es, Bücher zu lesen, die einen einfach mitnehmen, die von Anfang an das Kopfkino einschalten - und solche Geschichten schreibt Karl Olsberg, der für mich mittlerweile zu einem der liebsten deutschen Autoren geworden ist.  Witzig finde ich, dass Karl Olsberg sich auch ein wenig selbst auf die Schippe nimmt mit der Figur des Carl Poulson, der hier mit einem Freund die Mirrors erschaffen hat. Humor hat er, der gute Karl Olsberg und zusätzlich einen guten Blick auf unsere Gesellschaft, die sich ja gerne manipulieren lässt ... Charaktere - Andy - Mein absolute Lieblingscharakter in Mirrors war auf jeden Fall Andy, der selbst viel Zeit am PC verbringt, aber kein normaler Junge ist. Andy hat eine leichte Form von Asperger und deswegen hat er Probleme im direkten Menschenkontakt. Als er einen "Mirror" geschenkt bekommt, ist er erst einmal skeptisch, merkt dann aber, wie hilfreich dieses Teil im "realen" Leben ist. Er findet endlich eine Freundin und gehört plötzlich "dazu". Da Andy jedoch ein sehr nachdenklicher Mensch ist, stellt er bald fest, dass die Mirrors nicht unbedingt nur Gutes vollbringen ... Ich mochte Andy sehr, denn ich liebe Charaktere, die einfach anders sind und gegen den Strom schwimmen. Andy ist ein vielschichtiger junger Erwachsener, der durch seinen Mirror zwar erst neues Selbstvertrauen findet, aber schnell begreift, dass dieses nicht nur durch einen Computer hervorgebracht wird ... - Freya´- Freya ist eine Journalistin, die durch einen kleinen Vorfall bemerkt, dass irgendwas mit den Mirrors nicht stimmt. Ihrer Einsatzbereitschaft und ihren Nachforschungen ist es zu verdanken, dass die Geschichte voran getrieben wird und nach und nach die Wahrheit über die Mirrors ans Licht kommt. Freyas Kapitel mochte ich ebenfalls, denn sie waren für mich der größte Spiegel der aktuellen Gesellschaft. Freya hat vieles durchschaut, doch durch ihren Job als Journalistin weiß sie, wie hart es ist, dass alles an die Öffentlichkeit zu bringen.  Meine Meinung Dass wir schon lange in einer Dystopie leben, ist nicht mehr zu verleugnen. Auch die Technik ist kaum noch aufzuhalten, so sehr man sich auch dagegen wehrt. Ich selbst besitze kein Handy, wir haben keinen Fernseher und auch kein Telefon, einfach weil wir es nicht brauchen. Aber was, wenn man durch den gesellschaftliche Druck abhängig von der Technik gemacht wird? Sind wir das in Zeiten von Smartphones nicht vielleicht bereits? Karl Olsberg hat mit "Mirror" zwar kein neues Thema auf den Tisch gebracht, dafür aber eine Geschichte geschrieben, die uns mal wieder einen Spiegel vor die Nase hält. Das Szenario, das der Autor hier beschreibt, ist gar nicht einmal so abwegig. Die Mirrors, kleine Computer mit verschiedensten Funktionen und Erweiterungen, sollen in erster Linie dem Menschen helfen und dienen. In den ersten Kapitel gibt der Autor ein umfangreiches Bild über die Mirror und was sie so können und für mich als Technik-Muffel war das auch absolut notwendig. Die technischen Fortschritte der Mirrors kann man fast schon auf unsere Zeit übertragen. Ich bin der festen Überzeugung, dass all das bereits möglich ist oder in anderer Form bereits auf dem Markt vorhanden ist. Genau deswegen ist das Szenario auf der einen Seite so faszinierend und auf der anderen Seite so erschreckend. Karl Olsberg wechselt zu Beginn sehr häufig die Perspektiven und wir erfahren von unterschiedlichen Personen, wie sehr die Mirrors ihr Leben beeinflusst. Ich möchte vom Inhalt gar nicht so viel erzählen, denn das Buch ist ein wahres Erlebnis, auf das man sich einfach einlassen muss. "Mirror" regt zum Nachdenken und urteilen über das eigene Leben ein. Inwieweit möchte ich mich von der Technik beeinflussen lassen? Braucht der Mensch wirklich Computer, Handys und co? All das kann der Leser nach der Lektüre dieses Buches selbst entscheiden und ich spreche dem Autoren hier wieder ein Lob aus. Es war sicher nicht mein letztes Werk von ihm! Fazit Ein spannender und aktueller Thriller über den technischen Fortschritt, Abhängigkeit und Manipulation. Aber Achtung, manch einer schaut mit diesem Buch wohl in den eigenen Spiegel ...

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  • Mirror

    Mirror

    vormi

    01. February 2017 um 20:01

    Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht. Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen. Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen … Inhaltsangabe von amazon.de Ein Buch, das mich schwer beeindruckt hat. Eines der wenigen Bücher, die ich bis zum letzten Wort des Nachsatzes verschlungen habe. Denn ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Nachwort gerne auchmal nur querlese. Ein Buch, dass unbedingt nachdenklich machen sollte und das auch tut. Ich habe vor mehreren Jahren schon "Das System" von Herrn Olsberg gelesen und fand auch das wunderbar. Der Autor schafft es gnadenlos, die Spannung kontinuierlich hochzuhalten. Der Wechsel der Erzähl-Perspektiven hilft dabei ungemein. Denn das Buch hat mehrere Erzählstränge, die gerne an einer spannenden Stelle unterbrochen werden, damit der Leser es nicht schafft, das Buch auch nur kurz zur Seite zu legen. Die Technik ist auch mir als komplettem Laien sehr gut verständlich rü bergebracht worden. Man versteht die Zusammenhänge hervorragend und ist an keiner Stelle damit überfordert. "Chapeau, Herr Olsberg!"  - wie ich eingangs schon gesagt habe - Beeindruckend!!!

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  • Mirror

    Mirror

    Lissy77

    27. January 2017 um 10:52

    Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht. Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen - auch gegen deren Willen.   Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von Karl Olsberg und mit Sicherheit nicht mein letztes. . Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich persönlich sehr gerne mag. Hier wird aus der Sicht von völlig unterschiedlichen Charakteren berichtet, die alle ihre Erfahrungen mit den "Mirrors" machen und deren Leben sich dadurch drastisch verändert. Dem autistische Andy hilft der "Mirror" sein Umfeld besser einzuschätzen, Gesichtsausdrücke zu deuten und sich außerhalb der vier Wände zurecht zu finden. Den Drogendealer Jack rettet sein "Mirror" vor einer Abreibung durch seinen Boss. Dem Verlierer Lukas, der nicht gerade der hellste ist und von seinen Mitmenschen eher belächelt wird, beschert der Mirror einen gehörigen Egoschub plus neuer Freundin. Doch was zu Beginn so phantastisch erscheint, hat auch auch seine Schattenseiten. So macht die Journalistin Freya bei einer Recherche eine merkwürdige Entdeckung, die nicht ohne Folgen bleibt und nicht nur die Journalistin in eine große Gefahr bringt. Der Schreibstil des Autors und die Sichtweise der verschiedenen Charaktere haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen, da ich unbedingt wissen wollte, was als nächstes passiert und wie es weiter geht. Spannend, brisant und erschreckend realitätsnah! Von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne!

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  • Wenn die Technik einen eigenen Willen hat

    Mirror

    StMoonlight

    20. January 2017 um 14:04

    Damals gab es Smartphones, Tablets und Fitnesstracker, heute gibt es den „Mirror“. Es ist ein Gerät das mich ein wenig an Google Glass erinnert, denn es kennt seinen Eigentümer etwas zu genau. Aber nicht nur dass, sondern der Mirror sagt seinem Träger auch noch was er zu tun hat! Dem autistisch veranlagten Andy hilft der Mirror sich in der Realität zu Recht zu finden, denn Andy kann z.B. keine Gesichtsausdrücke deuten. Das übernimmt der Mirror für ihn und praktischerweise schlägt er ihm auch gleich vor, wie er auf die jeweilige Situation reagieren soll. So kommt es auch, dass Andy sich ein Mädchen verliebt. Doch nach kurzer Zeit passiert etwas merkwürdiges, denn Viktoria ist für den Jungen nicht mehr erreichbar. Ihr Mirror teilt Andy mit, dass sie ihn nicht mehr mögen würde. Während das für Andy verwirrend ist, jagt eine Journalistin einer großen Story hinterher: Der Mirror soll Gefühle entwickeln können. Bald wird klar, dass die Technik ihre ganz eigenen Pläne entwickelt hat und der Mensch nicht mehr als ein Mittel zum Zweck ist … Anfangs sind die Handlungsstrenge etwas wirr, sie fügen sich jedoch sinnvoll zusammen, je weiter die Geschichte voranschreitet. Das Andy als einer der Hauptprotagonisten Autist ist, passt hervorragend, denn so behält er einen reellen Blick für die Dinge. Es verdeutlicht auch sehr schön, dass in jedem eine Stärke steckt. Manchmal muss man sie eben erst erkennen. Der Schreibstil ist gut und alles lässt sich flüssig lesen. Leider sind die Handlungen ab und ab ein wenig vorauschaubar. Hier hätte ich mir ein wenig mehr „Überraschungseffekt“ gewünscht. Ein sehr spannendes und zeitgemäßes Thema. Die Umsetzung ist so gut, dass sich beim Leser ein beklemmendes Gefühl einstellt und selbst das eigene Smartphone plötzlich mit ganz anderen Augen gesehen wird.

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  • Beängstigende Zukunft

    Mirror

    trollchen

    06. January 2017 um 16:34

    MirrorHerausgeber ist Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (15. August 2016) und hat 400 beängstigende Seiten.Kurzinhalt: Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.Er tut alles, um dich glücklich zu machen.Ob du willst oder nicht.Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen. Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …Meine Meinung: Ich kenne ja schon alle Bücher von Karl Olsberg und ich wurde diesmal auch nicht enttäuscht, ich hatte das Buch an einem Wochenende durch. Der Schreibstil war wieder sehr leichtflüssig und man las sehr schnell. Das einzige, diesmal bin ich mit der Schreibschrift nicht klar gekommen, dazu noch so ein komisches Papier, das hat mir das Lesen ein wenig schwerer gemacht. Aber die Spannung war von Anfang da und sie riss nicht ab bis zum Ende, das eigentlich sehr offen war, genau wie meine Gedanken, denn die Thematik war schon sehr beängstigend, denn wenn ich daran denek, dass fast alle Menschen auf der Welt schon nur noch mit ihren Handys zu sehen sind, was sollen dann erst diese Mirrows anstellen. Denn heutzutage wird ja auch schon alles vernetzt und alles wird öffentlich gemacht. Und dann die Vorstellung, dass sich die Hersteller dann noch nicht mal einen Kopf machen, was mit diesen Teilen passieren kann. Und auch dass ein Mensch gestorben ist in dem Buch, nur durch die Technik, das macht schon Angst. Bei mir ist ein regelrechtes Kopfkino eingetreten und ich denke immer noch über das Buch nach.Mein Fazit: Ein spannendes Buch über neue Technik, die gar nicht mehr so weit entfernt ist von unserer Realität. Und es mach Angst, was alles so passieren kann. Ich vergebe 5 tolle Sterne. Ich empfehle dieses Buch allen, die auch ihre Sorgen mit der neuesten Technik haben, die nicht alles für das beste halten, nur weil alle es auf einmal besitzen.

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  • Spannender und erschreckender Thriller

    Mirror

    Drakonia007

    26. December 2016 um 20:45

    Karl Olsberg – Mirror Erscheinungsdatum: 15. August 2016Format: BroschiertVerlag: Aufbau VerlagSeiten: 400Preis: 12,99 € ISBN: 978-3-7466-3234-6 Klappentext/Inhaltsangabe: Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.Er tut alles, um dich glücklich zu machen.Ob du willst oder nicht.Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen … Meine Meinung: In letzter Zeit habe ich ein paar Bücher über die Zukunft gelesen. Doch "Mirror" ist erschreckend. Erschreckend nah. Ein etwas größeres Smartphone, mit ganz viel Zubehör wie z.B. Einem Clip für das Ohr, eine Brille oder ein Armband hilft seinem Besitzer im Alltag. Eigentlich eine gute Sachen. Dies merkt man an dem Protagonistin Andy. Er leidet unter dem Asperger Syndrom und hat aufgrund dessen Probleme z.B. Gesichtsausdrücke zu erkennen. Durch die Brille kann sein Mirror diese Audrücke erkennen und Andy durch den Clip mitteilen. Die Umgebung wird sogar als 3D – Welt aufgezeichnet so dass man immer wieder, über die Onlinewelt, dort hingehen kann und auch dort seine Mirrorfreunde treffen kann. Diese Szenario hat mich sehr an die Technik des VR (Virtual Reality) erinnert, eine Technik die mir nicht geheuer ist. Die Geschichte wird aus verschiedene Perspektiven erzählt, z.B. Durch den autistischen Andy, der Journalistin Freya, einem Anhänger der Mirrorgemeinde oder durch den Erfinder und der Firma des Mirrors. Aber dennoch ist die Story nicht verwirrend. Die Kapitel sind teilweise sehr kurz und knapp gehalten. Der Schreibstil ist leicht verständlich trotz ab und zu einigen technischen Details des Mirrors. Ich muss sagen, obwohl es etwas abstrakt klingt, ein Gerät was deine Gefühle steuert, finde ich ist in der heutigen Zeit nicht weit hergeholt. Die Technik macht einen rasanten Fortschritt und wer weiß, vielleicht gibt es bald so etwas wie Mirrors. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich denke, dass es nicht das letzte Buch von Karl Olsberg sein wird, dass ich lesen werde. Ein spannender und erschreckender Thriller. Eine klare Empfehlung. 5 von 5 Büchern Anmerkung:"Mirror" wurde mir vom Aufbau Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank !

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  • Spannende Unterhaltung

    Mirror

    SillyT

    21. December 2016 um 14:34

    Mit dem neuen Mirror haben Wissenschaftler etwas schier unglaubliches geschaffen, denn man kann mit ihm nicht nur telefonieren, surfen, Nachrichten schreiben etc. Nein, der Mirror spürt, was sein Träger möchte und setzt alles daran, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Jeder scheint von diesem Gerät völlig begeistert zu sein, bis auf zwei Personen. Andy, ein junger Mann mit Asperberger Syndrom und die Journalistin Freya bemerken, dass sich ihre Mirrors seltsam verhalten. Beinahe scheint es, als würden die Geräte Gefühle entwickeln, doch das kann doch eigentlich nicht sein. Während Freya mit ihren Nachforschungen anfängt, beginnen die Mirror mit etwas, das niemand auch nur ansatzweise geglaubt hätte, denn sie beginnen sich miteinander zu verbinden. Kann man diese Allianz noch aufhalten, oder ist es bereits zu spät?Meine Meinung:Puh, was für eine erschreckende Vorstellung der Zukunft, die der Autor Karl Olsberg da erschaffen hat. Ich muss gleich zu Beginn feststellen, dass das ganze Szenario gar nicht so weit hergeholt klingt, denn die Technik entwickelt sich in einem so rasanten Tempo, dass ich mir durchaus ein Gerät wie den Mirror vorstellen kann. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, flüssig und trotz des technischen Themas leicht verständlich, läßt sich die Geschichte schnell weglesen. Dabei bleibt die Sprache durchaus in einem modernen und jugendlichen Stil und wirkt auf den Leser, als wäre man direkt beim Geschehen dabei. Mir hat das auch sehr gut gefallen, da ich mich so sehr schnell auf das Gelesene einlassen und in die Geschichte vertiefen konnte, ohne noch zu grübeln, was mir der Autor denn da gerade erklären möchte.Die Story an für sich beginnt noch recht langsam und ruhig, wobei man durch viele schnelle, kapitelweise Perspektivenwechsel keine Langeweile hat. Stattdessen hat man die perfekte Gelegenheit zu erkennen, wie der Mirror auf die unterschiedlichsten Personen wirkt und man spürt da ist etwas, was man noch nicht ganz fassen kann. So beginnt die Geschichte langsam Fahrt aufzunehmen und die Spannung kann sich permanent steigern. Man knüpft seine Verbindungen zu den Charakteren, die einem zum Teil schnell sympathisch werden, wie z. B. Andy oder Freya.Erzählt wird die Geschichte durch den personellen Erzähler in der dritten Person, der sehr glaubhaft die Szenarien schildert und den Leser immer wieder stückchenweise das Geschehen schildert. Trotz der vielen Perspektiven behält Olsberg hier seinen roten Faden bei und führt die unterschiedlichen Erzählstränge langsam und geschickt aufeinander zu. Alles wirkt logisch, sehr durchdacht und auch sehr gut recherchiert.Charaktere gab es dann hier so einige in der Geschichte, wobei diese schon das ein oder andere Klischee bedienten, was mich aber bei einem spannenden Thriller eher weniger stört. Da wäre zum einen der Konzern, der Mirror herstellt und vertreibt, was dieser hier in der Geschichte für eine Rolle spielt, ist nur absolut logisch und glaubhaft. Dann ist da noch der Wissenschaftler, der das Gerät erfunden hat, bei dem ich schnell merkte, auf wessen Seite er steht. Freya und vor allem Andy mochte ich sehr und ich fand auch, dass es dem Autor sehr gut gelungen ist, die Eigenheiten des jungen Mannes einzufangen und darzustellen. Alles in allem fand ich die Charaktere sehr passend zu der ganzen Geschichte.Mein Fazit:Mirror ist ein Buch für absolut spannende und abwechslungsreiche Lesestunden, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das Thema ist sehr aktuell und die Geschichte, die der Autor entwickelt liegt durchaus im denkbaren Bereich und lässt mich mit einem kleinen Schaudern zurück. Wer spannende Thriller mag, der sollte hier zugreifen.

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  • Spannendes Thema, fachkundiger Autor, Handwerkszeug fehlt

    Mirror

    Stryke83

    21. December 2016 um 12:41

    Mich hat das Thema, als eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte sehr gereizt. Die Eckpfeiler der Story sind gut gewählt und die Spannung baut sich in angenehmen Bögen auf. Verschiedene parallel verlaufende Erzählstränge zeigen ein Panorama davon, wie "wir" (representiert durch die verschiedenen Protagonisten) mit dem technischen Fortschritt (den vernetzten "Mirrorrs") umgehen. Störend empfand ich direkt die überzeichneten Stereotype, mit denen diese Protagonisten dargestellt sind. Darüber hinaus waren mir die Dialoge nicht authenthisch genug. Ich hab sie mir in der Realität einfach nicht vorstellen können; so dass es fast zu Framdscham führte (Beispiel: der etwas minderbemittelte Lukas). Irgendwann konnten die merkbaren Fachkenntnisse, die der Autor mitbringt (Unternehmer und vom wissenschaftlichen Hintergrund her, ein Insider in Sachen 'künstliche Intelligenz') diese handwerklichen Unzulänglichkeiten nicht mehr kompensieren. Ich habe nach 3/5 abgebrochen. Mit Interesse habe ich noch das Nachwort gelesen, weil mich das Thema sehr interessiert; womöglich wird die Spannung noch mit gewitzten Wendungen aufgewertet; möglich, aber ich hielt es für zu unwahrscheinlich...

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  • Realistisches Horrorszenario

    Mirror

    Linsenliebe

    16. December 2016 um 09:27

    Der sogenannte Mirror hat die Smartphones von heute abgelöst. Immerhin ist er viel komplexer, kann viel mehr Dinge und kennt seinen Besitzer noch viel besser als die Geräte unserer Zeit uns schon heute kennen. Er löst mit Leichtigkeit die Probleme vieler Menschen: Besorgt ihnen Jobs, neue Partner oder übersetzt Gesichtsausdrücke für den autistischen Jugendlichen Andy. Andy verliebt sich in ein Mädchen, alles nur wegen seinem neuen Mirror. Doch als seine Freundin Victoria plötzlich für ihn nicht mehr erreichbar ist und ihr Mirror ausrichten lässt, Victoria würde ihn nicht mögen und erst recht nicht mehr sehen wollen, bricht eine Welt für Andy zusammen. Derweil stellt die Journalistin Freya fest, dass auch ihr Mirror sich eigenartig verhält, ja, er scheint sogar Gefühle zu entwickeln. Immer mehr spitzen sich die einzelnen Geschichten zu und der Verdacht manifestiert sich immer mehr: Die Mirror entwickelt eigene Ziele, die sie kaltblütig durchsetzen - auch wenn sie ihre Besitzer damit in große Gefahr bringen.Das Thema hinter "Mirror" finde ich sehr interessant. Wie viele Geräte benutzen wir tagtäglich, ohne uns wirklich Gedanken darüber zu machen, was sie für Daten über uns sammeln? Was würde passieren, wenn diese Daten nicht nur zu unserem besten verwendet würden sondern die Geräte uns ganz gezielt manipulieren würden? Und woher wollen wir überhaupt wissen, dass dem nicht schon längst so ist? Dieses Gedankenexperiment ist Karl Olsberg wirklich gut gelungen. Behutsam führt er uns an die Benutzung der Mirror heran und mit seinen Protagonisten lernen auch wir als Leser das Gerät schätzen und sehen die Vorteile, die es bringen kann. Doch es dauert nicht lange bis auch die Schattenseiten ans Tageslicht treten und sich eine enorme Spannung aufbaut. Die Kapitel zeigen unterschiedliche Handlungsstränge um die einzelnen Protagonisten, die zu Beginn noch nicht so recht zusammengehören wollen. Im Verlauf des Buchs fügen sie sich jedoch wie Puzzleteile zusammen und ergeben zum Schluss ein perfektes Gesamtbild. Ich hatte während des lesens häufiger ein beklemmendes Gefühl und den Gedanken "Bitte lass es niemals Wirklichkeit werden"! Ich bin überzeugt davon, dass der Mirror und sein Einfluss nicht so weit von unserer Realität entfernt ist und wir alle besser über die Verwendung solcher Geräte nachdenken sollten, um ein ähnliches Szenario zu vermeiden. Die Menschheit ist aber leider nunmal bequem und verschließt die Augen vor Problemen zugunsten einer Technik, die das Leben kurzfristig einfacher macht. Was den technischen Fortschritt und die "Verdummung" der Menschen angeht, trifft Karl Olsberg meiner Meinung nach ins Schwarze.Von einem wirklich guten Thriller erwarte ich vor allem Spannung, gut ausgearbeitete Charaktere und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. "Mirror" erfüllt diese Punkte fast zu 100 %, an ein paar Stellen hätte es aber noch einen Tick unerwarteter sein können. Ich hätte für das Genre eher die Bezeichnung Scrience-Fiction-Thriller verwendet weil es das meiner Meinung nach noch besser trifft.Ich hab "Mirror" sehr gerne gelesen und fand es wirklich spannend, ich könnte mir auch einen zweiten Teil vorstellen. Auch ein Film wäre bestimmt sehr gut umsetzbar. Sehr gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen. 

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  • Falsche Freunde

    Mirror

    Maddinliest

    07. November 2016 um 20:20

    Ein spannender und bewegender Thriller um eine erschreckende Zukunftsvision.Eine technische Innovation erobert den Markt. Der sogenannte Mirror ist der individualisierte technische Freund in Form eines Smartphones an deiner Seite, der immer einen guten Tipp parat hat. Der Mirror passt sich seinem Besitzer an und lernt von allen anderen Mirrors auf der Welt, um möglichst gute und passende Antworten für den Besitzer zu liefern. Ein scheinbar perfektes System, welches anfangs auch mit vielen Millionen verkaufter Exemplare einen durchschlagenden Erfolg feiert. Doch plötzlich kommt es z.u ungewöhnlichen Vorkommnissen, die viele Frage aufwerfen. Hat sich die künstliche Intelligenz selbstständig gemacht? Ist sie noch beherrschbar? Muss und kann sie abgeschaltet werden? Selbst die ERfinder dieses Systems beginnen sich diese Fragen zu stellen...Karl Olsberg zeichnet mit Mirror eine erschreckende weil nah an der Realität befindliche Vision. Die Angstvorstellung vieler Science Fiction Romane einer Maschinenherrschaft über die Menschen bekommt hier eine neue und intelligente Gestalt. Der lebendige und temporeiche Schreibstil von Karl Olsberg lässt diesen Blick in die Zukunft authentisch und packend erscheinen. In vielen Situationen kann der Leser für uns schon teilweise zur Normalität gewordene Verhaltensweisen der Gesellschaft  wiedererkennen, die letztendlich die Gefahr heraufbeschwören. Es wird so nach und nach ein Spannungsbogen aufgebaut, der durch das Misstrauen auf die Technik und die Auswirkungen der unglaublichen Verbreitung dieser neuen Technik getragen wird. Das Buch hat mich ein wenig nachdenklich zurückgelassen mit dem Gedanken, ob alle technischen Innovationen, so toll sie anfangs scheinen, nicht auch hinterfragt werden müssen. Insgesamt waren es für mich spannende und auch interessante Stunden mit dem Buch, so dass ich es weiterempfehle und mit 4 von 5 Sterne bewerte!!!

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