Mirror

von Karl Olsberg 
4,1 Sterne bei103 Bewertungen
Mirror
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Positiv (81):
kassandra1010s avatar

Ein beeindruckender Thriller, der schonungslos offen kritisiert, das wir zum Spielball der Maschinen und hochmoderner Software geworden sind

Kritisch (1):
Stryke83s avatar

Spannendes Thema, die Eckpfeiler der Story gefallen! Aber: FIguren zu flach, Dialoge deutlich zu unauthentisch. Hab abgebrochen.

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Inhaltsangabe zu "Mirror"

Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
Ob du willst oder nicht.

Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.

Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746632346
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:407 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:15.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.02.2017 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein beeindruckender Thriller, der schonungslos offen kritisiert, das wir zum Spielball der Maschinen und hochmoderner Software geworden sind
    Sind wir noch Menschen?

    Wir sind in einem neuen Zeitalter angekommen und werden von unseren Mirror gesteuert. Die smarten Handys mit Brille und Uhr helfen uns durch unseren Alltag und machen uns zu scheinbar besseren Menschen. Doch helfen sie uns wirklich?

    Freya die Journalistin, ihr Hackerfreund Linus und das Pärchen Andy und Viktoria sind da ganz anderer Meinung. Doch der Widerstand ist groß und die Mirror-Gemeinde wächst stetig. Ein neues Zeitalter bricht an und Widerstand gegen die Software scheint zwecklos. Doch so leicht geben die Vier nicht auf.

    Auch die Gründer von Walnut-Systems, die Erfinder der Software des Mirrors, gelangen zu der Erkenntnis, das die Software eigenständig handelt. Gefahr droht von allen Seiten, denn die Software scheint plötzlich alles zu beherrschen. Was früher als Hilfe für Autisten, Blinde und als alltäglicher Ratgeber gedacht war, geht ihren eigen Weg und kennt keine Gnade.

    Menschen sterben, die Welt gerät in Aufruhr und die Weltbevölkerung spaltet sich in zwei Lager. Es stellt sich die entscheidende Frage, wer überleben wird: Mensch oder Maschine?

    Karl Olsberg hat mit "Mirror" einen wirklich aktuellen Thriller erschaffen, der deutlich macht, wie einfach wir uns von Software, Marketingstrategen und Maschinen abhängig machen. Aber kommen wir daran vorbei? Silikon Valley hat uns Menschen überrannt, und wir müssen uns sogenannte "Auszeiten" von unserem Socialmedia-Life und unseren Smartphones nehmen um das zu sein, was wir sind: Menschen!

    Ein beeindruckender Thriller, der schonungslos offen kritisiert, das wir zum Spielball der Maschinen und hochmoderner Software geworden sind aber auch klar macht, das wir ohne Smartphone, Navi und hochmoderner Trackinguhr nicht mehr leben können.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Temporeich, unterhaltsam, mit Denkanstößen, für großen Adressatenkreis
    Temporeich, unterhaltsam, mit Denkanstößen, für großen Adressatenkreis

    Der Klappentext hat mich angesprochen. "Mirror Welt: Prequel" mit spannenden Kurzgeschichten, die einem gleichzeitig die technischen Funktionen näherbringen, brachte mich vollends auf den Geschmack.
    Die Idee greift aktuelle Diskussionen auf. Karl Olsberg geht auf Faszination, Vorzüge und Risiken der Technik ein. Es sind Parallelen zu heute bereits bestehenden Systemen erkennbar, sodass ein solches Szenario in wenigen Jahren Realität werden könnte.
    Die Handlung gerät temporeich und spannend, animiert über weite Strecken zum Mitfiebern.
    Der Erzählstil gefällt mir. Die vier kapitelweise wechselnden Perspektiven unterscheiden sich im Sprachgebrauch, hierdurch kommen die Unterschiede in Intellekt und Weltanschauung gut zum Tragen.
    Für fünf Sterne reicht es nicht ganz. Die Geschichte ist Mainstream-tauglich aufbereitet, rauscht dabei für meinen Geschmack zu schnell durch. Eine noch raffiniertere Geschichte, in der Hinweise weniger plakativ gestaltet, Lösungswege weniger schnell gefunden, Motive anspruchsvoller gestrickt, die Charaktere weniger schnell überzeugt sind, die Handlung dadurch emotionaler und unvorhersehbarer wird, wäre für mich das i-Tüpfelchen gewesen. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.
    Auch nach einem harten Arbeitstag flüssig lesbar ohne irgendwelche Verständnisschwierigkeiten.
    Die Botschaften, die Autor Karl Olsberg im Anhang nochmal ausdrücklich bekräftigt, dürften bei allen Lesern angekommen sein.
    Mein erstes wird wohl nicht mein letztes Olsberg-Buch gewesen sein.

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    Northland0815s avatar
    Northland0815vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Starker realistischer Technikthriller der zum nachdenken anregt! Absolut Lesenswert!!! 5 ⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️
    Ein Szenario, was mit zunehmender Zeit das Buch reeller werden lässt!

    Das Smartphone und sein können war gestern! Heute regieren die Mirrors!
    Der Mirror ist mit seiner Ausstattung dein persönlich elektronisches Spiegelbild und dein bester Freund.

    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und wird aus verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten dargestellt. Die technischen Details der Mirrors und deren Ausstattungen werden ausreichend und sehr verständlich erklärt.

    Das Mirrornet, in dem die Mirrors kommunizieren scheint für jeden Besitzer die perfekten Lösungen zu bieten.
    Die Mirrors lernen alles von Ihren Benutzern und Steuern Sie immer in deren persönlichen Interesse.
    Doch was wäre wenn die Mirrors ein gemeinsames Interesse entwickeln und so Ihre Benutzer gegeneinander aufbringen um das eigene Ziel zu erreichen? 
     
    Ein Technikthriller der begeistert, zum Nachdenken anregt und  der heutigen Realität ziemlich erschreckend Nahe kommt!

    Absolute Leseempfehlung!

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Von der ersten Minute bis zum Schluss ist die Spannung vorhanden.
    MIRROR

    Mirror ist der neue Trend auf dem Markt. MIRROR soll mit seinem gesamten Zubehör dem Nutzer ein Freund sein, der alles weiß und dadurch Empfehlungen zu Entscheidungen geben kann. Dabei sammelt das System Daten über seinen Träger und vergleicht diese im MirrorNet mit denen anderer Benutzer. Ziel des System ist es, seinen Verwender glücklich zu machen. Immer mehr Menschen kaufen Mirror und ahnen nicht, welche Folgen es hat.

    In verschiedenen Erzählsträngen lernt der Leser die Entwickler und unterschiedlichen Nutzer von Mirror kennen. Nach und nach zeigt sich, dass ein so komplexes Netzwerk nicht nur Vorteile für seine Anwender bietet.

    In „Mirror“ stellt sich die Frage, wie sehr der Mensch die von ihm erschaffene Technik noch beherrschen kann, und welche Konsequenzen dies für alle hat. Karl Olsberg hat keinen Sciencefiction-Roman geschrieben, was es vor wenigen Jahren noch gewesen wäre. Es ist das Heute oder vielleicht auch schon das Gestern, in dem die Geschichte angesiedelt ist.

    Das Buch ist definitiv ein Thriller, wie ich ihn erwarte. Es zeigt, wie leicht der einzelne Mensch beeinflussbar ist und wie leichtfertig er mit neuer Technik umgeht, ohne diese groß zu hinterfragen. Laut Hersteller gibt „Mirror“ nur Empfehlungen aus, und es ist dem einzelnen Nutzer selbst überlassen, wie er damit umgeht. Doch die Menschen lassen sich das Denken nur zu gerne von dem System abnehmen.

    Diese Geschichte zeigt, wie weit wir heute schon sind. Der Autor schreibt in seinem Nachwort, dass die meisten Dinge, die „Mirror“ ausmachen, bereits heute Realität sind. Viele Algorithmen bestimmen schon heute, was ein Nutzer zu hören und sehen bekommt.

    Der Roman liest sich schnell und kommt ohne komplizierte Fachbegriffe oder großes technisches Hintergrundwissen aus. Von der ersten Minute bis zum Schluss ist die Spannung vorhanden. Gut ausgearbeitete Figuren lassen die Möglichkeiten, wie die Menschen mit dieser Technologie umgehen, in verschiedenen Sichtweisen entstehen.

    Das Buch lässt mich mit einer Gänsehaut zurück, denn wie viele Menschen kennen wir, die nicht mehr ohne ihr Smartphone oder sonstige Annehmlichkeiten der heutigen Zeit überlebensfähig sind. Ein leerer Akku ist ein Weltuntergang, erst recht, wenn es keine Möglichkeit zum Aufladen gibt.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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    RickysBuchgeplauders avatar
    RickysBuchgeplaudervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Erschreckend realistisc
    Erschreckend realistisch

    Rezension

    Mirror von Karl Olsberg

    Genre: Thriller
    Seiten: 407
    Verlag: Aufbau Taschenbuch

    Klappentext:
    Dein Mirror kennt dich
    besser als du selbst. Er tut alles
    um dich glücklich zu machen.
    Ob du willst oder nicht.
    Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.
    Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …

    Meine Meinung:

    Geschichte:
    Vor einiger Zeit habe ich das Prequel zu dem Buch gelesen, weshalb dieses Buch auch auf meine Wunschliste gewandert ist. Mir hat es wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Durch die wechselnden Perspektiven hatte man auch die Möglichkeit die Geschichte von beiden Seiten zu betrachten. Die ersten paar Kapitel gab es auch schon im Prequel und waren mir deshalb schon bekannt. Man konnte einen Blick in eine unschöne Zukunft werfen. Wie schnell man von einem kleinen Gerät abhängig werden kann, weil es einem das Leben etwas leichter macht und zum Schluss auch noch das Denken für einen übernimmt.
    Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – Punkten

    Charaktere:
    Die Charaktere waren sehr realistisch dargestellt. Leuten denen man tagtäglich begegnen könnte. Ich finde das richtig gut gemacht. Man konnte auch alles was sie taten gut nachvollziehen.
    Hier gibt es 2 von 2 Hufflepuff – Punkten

    Emotionen:
    Die Emotionen konnte ich gut nachfühlen. Auch hat die Geschichte einige Gefühle hervorgerufen. Es war sehr spannend und ich war tatsächlich etwas geschockt wie sich da einige verhalten haben.
    Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – Punkten

    Aufmachung/ Design:
    Das Cover ist richtig gut gemacht. Der schwarze Hintergrund mit dem Binärcode lässt den Titel in der grünen Schrift gut zur Geltung kommen.
    Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – Punkten

    Fazit:
    Ein interessantes und wirklich spannendes Buch. Ich finde durch den Schreibstil ist es auch für Jugendliche geeignet.
    Insgesamt gibt es: 10 von 10 Buchplaudis

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    Irves avatar
    Irvevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessantes Zukunftsgeplänkel, das spannend die beiden Seiten der Fortschritts-Medaille zeigt. - irveliest.wordpress.com
    *+* Karl Olsberg: "MIRROR" *+*

    Die neueste technische Errungenschaft hat eine treffende Bezeichnung: MIRROR. Das bedeutet Spiegel – und genau das sind die Geräte auch. So wie ein Spiegel das Äußere des Betrachters wiedergibt, so spiegelt ein Mirror das Innere seines Besitzers.

    Je häufiger man seine Gefühle, Gedanken und Handlungen per Ohrclip, Armbandmanschette und visueller Brille an das Herzstück, den kleinen Kasten namens Mirror, übermittelt, umso schneller und besser könne dieser seinen Träger analysieren und ihm dienen. Dienen, indem das Gerät vorausschauend ermittelt, was sein Besitzer wünscht und braucht. Der Hersteller verspricht, der Mirror mache das Leben seines Trägers besser. Das klingt gut und sehr verlockend, nicht wahr?

    Wie so oft bei fortschrittlichen Errungenschaften, hat auch diese Medaille zwei Seiten. Denn die Mirror sind wirklich wahnsinnig nützlich und für so machen Träger in diesem Thriller ein wahrer Segen. Der Plan des Unternehmens geht auf, die Mirror werden schnell sehr beliebt. Allerdings hat man eine – sehr entscheidende – Komponente nicht bedacht…. Und was in den Augen der Verantwortlichen nicht sein kann, darf auch nicht sein! So wird jegliche Kritik gnadenlos abgeschmettert. Dabei stellen immer mehr Nutzer Ungereimtheiten fest und erleben Dinge, die ihnen ganz im Gegenteil zu den vollmundigen Versprechungen ihr Leben nicht vereinfachen sondern die Lebensqualität von bunt auf grau herabstufen. (Die Rezension ist meinem Bücherblog "Irve liest" entnommen.) Als sich die Wege der Protagonisten einiger der Erzählstränge kreuzen, schließen sich die Betroffenen zusammen, lassen sich nicht entmutigen und kämpfen für ihre Überzeugungen und Rechte.

    Karl Olsberg zeichnet in der Ausgangslage seines Thrillers eine durchaus denkbare Zukunftsvision. Maschinen analysieren uns, und helfen uns, unsere negativen Parameter durch entgegengesteuerte Handlungen zu kompensieren. Welch Möglichkeiten für diejenigen von uns, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Gefühlt könnten wir alle ein wenig gleicher werden, was die Chancen in vielen Bereichen betrifft. Wenn es so funktioniert, wie es soll, ist das eine gute Sache. Wenn jedoch das System nicht ausgereift oder mit den falschen Parametern versehen ist, oder von außen hineingepfuscht wird, laufen auch die besten Gedanken und Pläne Gefahr, einem anderen, einem falschen Ziel zu dienen. Wer es bemerkt und sich zur Wehr setzt, hat gute Chancen, mit heiler Haut hinauszukommen. Wer seinem in diesem Fall: Mirror blind folgt, hat dann oft das Nachsehen und merkt es vielleicht nicht einmal.

    Der Autor skizziert ein Szenario, das durch die Art der Schilderungen, den realistisch anmutenden Grundbedingungen der verschiedenen Handlungsstränge sowie den mehr als gut und glaubwürdigen Protagonisten sehr nachvollziehbar wirkt. Natürlich sind wir noch weit weg von dem beschriebenen technischen Stand, aber wir sind auf dem besten Weg dorthin. Vertrauen in unser Wissen und die Technik, die daraus entsteht, ist gut. Aber Kontrolle ist noch wichtiger. Je weiter sich die Dinge von dem ursprünglich Menschlichen entfernen, je technischer und automatisierter unsere zugegebenermaßen dadurch auch sehr komfortable Welt wird, umso wichtiger ist es, all dies zu hinterfragen, skeptisch und aufmerksam zu bleiben. All das vermittelt Karl Olsberg auch in diesem Buch sehr gut und überzeugend.

    Wer Wissenschaftsthriller, die einen Blick über den Tellerrand auf Zukunftsvisionen werfen, mag, könnte von MIRROR ebenso begeistert sein wie ich!

    Inhalt
    Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
    Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
    Ob du willst oder nicht.

    Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.

    Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …

    Autor
    Karl Olsberg promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz. Er war Unternehmensberater, Marketingdirektor eines TV-Senders, Geschäftsführer und erfolgreicher Gründer mehrerer Start-ups. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Unternehmer und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Bislang erschienen im Aufbau Taschenbuch seine Thriller „Das System“, „Der Duft“, „Schwarzer Regen“, „Glanz“ sowie „Die achte Offenbarung“. Mehr vom und zum Autor unter: http://www.karlolsberg.de
    Quelle: Aufbau Verlag

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    gynus avatar
    gynuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch, schnell zu lesen mit einer sehr spannenden Geschichte. Das Buch regt zum denken über die vorhandene Technologie an.
    Akuell, spannend, empfehlenswert!

    Zusammenfassung vom Buchcover:
    "Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
    Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
    Ob du willst oder nicht.

    Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen.

    Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …"

    Meinung:
    Tolle Idee und durch die aktuelle Technik (Siri, Alexa, Handys, Google etc.) sehr nachvollziehbar, ja nahezu realistisch. Das Geschehen kann als glaubwürdig eingestuft werden. Beim Lesen war ich fast immer von der Geschichte gefesselt. Teilweise ist es fraglich, ob die Menschenmasse tatsächlich entsprechend der Buchbeschreibung ohne Hintergedanken die Aktionen vom Mirror (Computer-KI) ausgeführt hätten (Verweis auf das Buch "Psychologie der Massen"). Ggf. wären hier, neben den Beweggründen für das Erreichen der höchsten Punktzahl und einer Mirror-Fanplattform, weitere Indikatoren, wie z. B. persönlicher Vorteil, anzusetzen. Die zusätzliche Einbringung von Staat und Militär zeigen erschreckend das Ausmaß des Mirrors. Das Ende vom Buch schliesst gut ab und beantwortet meiner Meinung nach alle wichtigen Fragen.

    Fazit:
    Spannend und aktuell mit kleinsten Schwächen. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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    Janna_KeJasBlogs avatar
    Janna_KeJasBlogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht überraschend, aber erschreckend ist das Ende ... Die Nutzer, wir Menschen! Gelungener Thriller, sehr dicht an der Realität
    "... denn dein bester Freund bist du selbst."

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de |

    Der Mirror scheint in dem gleichnamigen Buch zunächst sehr hilfreich, bietet den Nutzern verschiedene Hilfestellungen an.
    – Für erblindete Nutzer sind Klickgeräusche zum ‚erhören‘ des Umfeldes eingearbeitet.
    – Autisten erhalten  zu den verschiedenen Gesichtsausdrücken (Mimik/Gestik – Gefühlsregungen) eine Definition.
    – Scheint die Atmung oder Herzfrequenz sich auffällig zu verändern, wird automatisch der Notarzt benachrichtigt.
    Alles Punkte die ganz klar für eine Nutzung des Mirror sprechen, dies wird durch die Werbesprüche des Walnut-Systems noch verstärkt. Der Mirror soll in schwierigen Lebenslagen helfen. Sei es beim flirten, einem Bewerbungsgespräch oder bezüglich der eigenen Verhaltensweise(n) – dein Mirror soll dich besser kennen als du selbst, ein Abbild deiner selbst sein, „denn dein bester Freund bist du selbst„. Und so fernab der Realität ist dieser Thriller nicht! Genügend vergleichbare Erfindungen sind bereits in unser Leben integriert: Siri (Apple), Cortana (Windows 10) oder ganz banal Google – unsere Suchmaschine welche optional zu unserem Verhalten im Internet Werbeangebote macht.
    Und so ist auch der Mirror aufgebaut. Optionale Suchfunktion für bspw. den „perfekten“ Partner und obendrauf mit einer genauen Ortsangabe wo diese Person zu finden ist. Traumhaft? Einfaches kennenlernen? Wo für mich der Mirror seine Vorzüge hat (Unterstützung für Autisten & Blinde zum Beispiel), beginnt er ab diesem Punkt unheimlich zu werden. Dieses Gerät geht jedoch weit über Bekanntes hinaus – Anleitung für den perfekten Geschlechtsakt – kurios ist schon kein Ausdruck mehr.
    Doch genau diese gezielte und lebensübergreifende (-eingreifende) Unterstützung macht einen Großteil der Gesellschaft schon fast abhängig von diesem Gerät.
    Der Mirror – dein Freund und Helfer?! Auf den ersten Blick mag dies stimmen, aber auf den zweiten …

    „Es kann nicht sein, dass wir mit dem […] MirrorNet immer mehr rechtsfreie Räume schaffen […]“

    An verschiedenen kleinen Beispielen weist der Autor auf, wozu dieses Netzwerk/Gerät genutzt werden kann – strukturiert geplante Überfälle oder die Vereinigung bestimmter Gruppen, ohne das die Polizei Zugriff auf die Portale hat – Datenschutz ist die Parole von ‚Walnut System‘ (Hersteller des Mirror). Alle Daten, jeder Austausch und die virtuelle Treffen sind geschützt vor Dritten. Die Gradwanderung bezüglich des „gläsernen Menschen„. Das durchleuchten des Verhaltens innerhalb des Internets möchte niemand und doch sehen wir uns nach Sicherheit – ohne dies zu werten, baut der Autor diesen Punkt mit ein, regt zum Nachdenken an.

    Zwei Punkte störten mich beim Lesen etwas. Die Funktion des Gerätes, sowie der Inhalt der Geschichte sind gut verständlich geschrieben und leicht zu verstehen. Durch diese einfach gehaltene Ausdrucksweise leiden jedoch die Dialoge der Protagonisten. Einige Passagen wiederholen sich inhaltlich und die Konversationen wirken für die Thematik zu oberflächlich. Es benötigt keinen Tiefgang, aber stellenweise hätte der Autor die emotionale Ebene intensiver herausarbeiten können.
    Das Ende überholt sich leider selbst und wird zu schnell abgehandelt. Der Kernpunkt des Buches ist die Darstellung verschiedener Situationen – was passieren könnte – wenn solch ein System eine Eigenständigkeit entwickeln würde. Ein schleichender Prozess, zu Beginn kaum wahrnehmbar, baut sich zu einer lebensbedrohlichen Situation auf. Diese Entwicklung hätte mehr Raum bekommen dürfen, ein intensiveres Spiel mit den Ängsten und Gedanken der LeserInnen. In kleinen Ausschnitten ist ein Gefühl der Unbehaglichkeit entstanden, von dem ich mir mehr gewünscht hätte.

    „>>[…] tu mir bitte einen Gefallen: Nimm deinen MirrorClip aus dem Ohr, wenn wir miteinander reden, okay?<<
    >> Tu das nicht<<, sagte der Mirror.“

    „Der Mirror mischt sich ein. Er macht das nur, wenn es um das zentrale Computersystem geht, das im Roman das Führungssystem heißt. Wenn ich etwas schreibe, das dieses Syszem in einem schlechten Licht erscheinen lässt, wenn es etwas Böses tut, dann – und nur dann – schlägt mir der Mirror vor, dass ich genau das Gegenteil schreiben soll.“

    Dennoch war ich von der Geschichte eingenommen. Viele Filme mit dieser Thematik habe ich bereits geschaut, für mich war dieses Buch als ‚buchiger‘ Einstieg darin genau richtig.

    -- Prequel zum Buch --

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    Miiis avatar
    Miiivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Erschreckend aktuell!
    Beängstigend realistisch

    "Dein bester Freund bist du selber."
    Eine neue, technische Entwicklung, der sogenannte "Mirror", soll nun das Ebenbild einer Person, dessen besten Freund darstellen und durch dessen Verhalten, Tätigkeiten und ähnlichem helfen, seinem Träger bestmögliche Verhältnisse und Entscheidungen zu ermöglichen. Doch wie genau kann ein Computer wissen, was das beste für eine Person ist?

    Ich habe dieses Buch mehr aus Jux statt aus echter Neugier gelesen. Und doch muss ich sagen, dass es mich unglaublich in seinem Bann geschlagen hat.
    Was uns in diesem Buch gezeigt wird, ist nur eine etwas 'übertriebene' (aber auch nicht wirklich stark übertrieben) Darstellung der Lebensumstände, in der wir uns befinden. Die Digitalisierung ist eine Entwicklung, die mit beängstigend schnellem Tempo voranschreitet. Viele sind sich gar nicht bewusst, was das für die Menschheit eigentlich bedeutet. Die meisten sehen nur die Vorteile darin, aber leugnen ist zwecklos: Wie stark werden wir eigentlich beeinflusst? Wie sehr sind wir uns dem digitalen Fußabdruck bewusst, den wir hinterlassen? Wie lang wird es noch dauern, bis unser Leben komplett von der Technik beherrscht wird?

    Was mich einfach fasziniert hat, ist, dass im Gegensatz zu anderen Dystopien diese Geschichte eine ist, bei der ich mir durchaus vorstellen kann, dass sie eintritt, eine Geschichte die bereits jetzt in abgeschwächter Form vorhanden ist. Und in Anbetracht des Tempos, mit dem sich künstliche Intelligenz entwickelt ist es nur eine Frage der Zeit, bis man tatsächlich zu dem Punkt angelangt, der auch in diesem Buch erreicht wurde.
    Ich habe mir beim Lesen mehr als einmal bewusst vor Augen führen müssen, wie abhängig man mittlerweile von Dingen wie Smartphone/Smartwatch, Notebook, Internet, etc. ist und wie sehr wir uns auf diese Dinge verlassen.

    Ein sehr tolles Buch, das zum Nachdenken anregt! Definitiv empfehlenswert!

    Kommentare: 1
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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur der Wahnsinn ....
    Der Mensch, das schwache Wesen ...

    Schreibstil


    Vor langer, langer Zeit habe ich bereits "Delete" von Karl Olsberg gelesen und ich habe das Buch über ein Online-Rollenspiel wahrlich geliebt! Jetzt war es mal wieder an der Zeit für ein weiteres Werk dieses tollen Autoren, da ich bereits wusste, dass ich es erneut von vorne bis hinten genießen werden können und so war es auch.


    Karl Olsbergs Schreibstil wusste mich mit "Mirror" wieder einmal zu begeistern. Durch ständige Wechsel der Perspektiven wird eine enorme Spannung erzeugt und ich als Leser habe wieder einmal seine Leidenschaft spüren können. Ich mag es, Bücher zu lesen, die einen einfach mitnehmen, die von Anfang an das Kopfkino einschalten - und solche Geschichten schreibt Karl Olsberg, der für mich mittlerweile zu einem der liebsten deutschen Autoren geworden ist. 


    Witzig finde ich, dass Karl Olsberg sich auch ein wenig selbst auf die Schippe nimmt mit der Figur des Carl Poulson, der hier mit einem Freund die Mirrors erschaffen hat. Humor hat er, der gute Karl Olsberg und zusätzlich einen guten Blick auf unsere Gesellschaft, die sich ja gerne manipulieren lässt ...


    Charaktere


    - Andy -


    Mein absolute Lieblingscharakter in Mirrors war auf jeden Fall Andy, der selbst viel Zeit am PC verbringt, aber kein normaler Junge ist. Andy hat eine leichte Form von Asperger und deswegen hat er Probleme im direkten Menschenkontakt. Als er einen "Mirror" geschenkt bekommt, ist er erst einmal skeptisch, merkt dann aber, wie hilfreich dieses Teil im "realen" Leben ist. Er findet endlich eine Freundin und gehört plötzlich "dazu". Da Andy jedoch ein sehr nachdenklicher Mensch ist, stellt er bald fest, dass die Mirrors nicht unbedingt nur Gutes vollbringen ...


    Ich mochte Andy sehr, denn ich liebe Charaktere, die einfach anders sind und gegen den Strom schwimmen. Andy ist ein vielschichtiger junger Erwachsener, der durch seinen Mirror zwar erst neues Selbstvertrauen findet, aber schnell begreift, dass dieses nicht nur durch einen Computer hervorgebracht wird ...


    - Freya´-


    Freya ist eine Journalistin, die durch einen kleinen Vorfall bemerkt, dass irgendwas mit den Mirrors nicht stimmt. Ihrer Einsatzbereitschaft und ihren Nachforschungen ist es zu verdanken, dass die Geschichte voran getrieben wird und nach und nach die Wahrheit über die Mirrors ans Licht kommt.


    Freyas Kapitel mochte ich ebenfalls, denn sie waren für mich der größte Spiegel der aktuellen Gesellschaft. Freya hat vieles durchschaut, doch durch ihren Job als Journalistin weiß sie, wie hart es ist, dass alles an die Öffentlichkeit zu bringen. 


    Meine Meinung


    Dass wir schon lange in einer Dystopie leben, ist nicht mehr zu verleugnen. Auch die Technik ist kaum noch aufzuhalten, so sehr man sich auch dagegen wehrt. Ich selbst besitze kein Handy, wir haben keinen Fernseher und auch kein Telefon, einfach weil wir es nicht brauchen. Aber was, wenn man durch den gesellschaftliche Druck abhängig von der Technik gemacht wird? Sind wir das in Zeiten von Smartphones nicht vielleicht bereits?


    Karl Olsberg hat mit "Mirror" zwar kein neues Thema auf den Tisch gebracht, dafür aber eine Geschichte geschrieben, die uns mal wieder einen Spiegel vor die Nase hält. Das Szenario, das der Autor hier beschreibt, ist gar nicht einmal so abwegig. Die Mirrors, kleine Computer mit verschiedensten Funktionen und Erweiterungen, sollen in erster Linie dem Menschen helfen und dienen. In den ersten Kapitel gibt der Autor ein umfangreiches Bild über die Mirror und was sie so können und für mich als Technik-Muffel war das auch absolut notwendig.


    Die technischen Fortschritte der Mirrors kann man fast schon auf unsere Zeit übertragen. Ich bin der festen Überzeugung, dass all das bereits möglich ist oder in anderer Form bereits auf dem Markt vorhanden ist. Genau deswegen ist das Szenario auf der einen Seite so faszinierend und auf der anderen Seite so erschreckend. Karl Olsberg wechselt zu Beginn sehr häufig die Perspektiven und wir erfahren von unterschiedlichen Personen, wie sehr die Mirrors ihr Leben beeinflusst.


    Ich möchte vom Inhalt gar nicht so viel erzählen, denn das Buch ist ein wahres Erlebnis, auf das man sich einfach einlassen muss. "Mirror" regt zum Nachdenken und urteilen über das eigene Leben ein. Inwieweit möchte ich mich von der Technik beeinflussen lassen? Braucht der Mensch wirklich Computer, Handys und co? All das kann der Leser nach der Lektüre dieses Buches selbst entscheiden und ich spreche dem Autoren hier wieder ein Lob aus. Es war sicher nicht mein letztes Werk von ihm!


    Fazit


    Ein spannender und aktueller Thriller über den technischen Fortschritt, Abhängigkeit und Manipulation. Aber Achtung, manch einer schaut mit diesem Buch wohl in den eigenen Spiegel ...



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Dein Mirror kennt dich besser als du selbst.
    Er tut alles, um dich glücklich zu machen.
    Ob du willst oder nicht.

    Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen. 

    Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …

    Zur Leseprobe!

    [Unter http://aufbau.e-bookshelf.de/mirror-welt-7778982.html könnt ihr übrigens das kostenlose Prequel "Mirror Welt" mit Geschichten aus der Welt der Mirrors herunterladen.]

    Über Karl Olsberg

    Karl Olsberg promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz. Er war Unternehmensberater, Marketingdirektor eines TV-Senders, Geschäftsführer und erfolgreicher Gründer mehrerer Start-ups. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Unternehmer und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Bislang erschienen im Aufbau Taschenbuch seine Thriller „Das System“, „Der Duft“, „Schwarzer Regen“, „Glanz“ sowie „Die achte Offenbarung“. Mehr vom und zum Autor unter: www.karlolsberg.de

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