Karl Olsberg Mygnia - Die Entdeckung

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Inhaltsangabe zu „Mygnia - Die Entdeckung“ von Karl Olsberg

Mai 1627: Die englische Corvette „Fairwind“ nimmt mitten auf dem Atlantik einen schiffbrüchigen spanischen Matrosen auf. Der halb verdurstete Mann behauptet, sein Schiff sei in einem heftigen Sturm an den Felsen eines unbekannten Kontinents zerschellt, den er Mygnia nennt. Doch im Umkreis von Hunderten von Seemeilen gibt es kein Land …

Fast vierhundert Jahre später geht ein Experiment am Large Hadron Collider des CERN in Genf gründlich schief. Unerklärliche Messergebnisse und seltsame Lichterscheinungen stellen die Physiker vor ein Rätsel. Kurz darauf findet ein Bauer in der Nähe des kleinen französischen Dorfs Cessy Körperteile eines Wesens, das nicht von unserer Welt zu stammen scheint.

Als der zehnjährige Sohn der Kinderbuchautorin Maja Rützi aus Cessy spurlos verschwindet, macht sie sich gemeinsam mit dem Journalisten Alex Mars auf die Suche. Die beiden entdecken, dass durch das LHC-Experiment offenbar ein Durchgang in ein Paralleluniversum aufgerissen wurde – ein Tor zu einer fremdartigen, unerforschten Welt …

"Mygnia" ist mehr als ein Roman - es ist eine Einladung zu einem einzigartigen literarischen Mitmach-Projekt des Bestseller-Autors Karl Olsberg. Weitere Informationen auf www.mygnia.de.

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  • In welcher Welt leben wir eigentlich?

    Mygnia - Die Entdeckung

    VeraPestel

    19. November 2014 um 11:12

    Wie schon der Titel unschwer erkennen lässt, geht es um die Entdeckung von Mygnia. Doch was ist Mygnia? Schon im Prolog werden wir aufgeklärt. Im Jahr 1627 segelt die Fairwind über den Atlantischen Ozean mit dem Ziel Barbados. Sie trifft auf ein führerloses Beiboot, in dem ein Matrose gefunden wird, mehr tot als lebendig. Er erwacht kurz, als die Matrosen ihn auf die Fairwind bringen und berichtet von Lichtern und vom Zerschellen seines Schiffes an einer plötzlich auftauchenden Küste, er allein überlebt und befindet sich plötzlich allein auf dem Meer. Er spricht vom Land Mygnia. Dann geht es los mit dem Roman. Und es soll losgehen mit Abenteuer Universum, einem wissenschaftlichen Magazin, dessen Auflage schwächelt. Mitarbeiter werden entlassen. Das Magazin soll ansprechender werden, die Artikel massentauglicher. Daher soll ein Journalist, Alexander Mars, nach Genf zum LHC reisen, um von den neuesten Experimenten zu berichten und dabei nicht rein wissenschaftlich vorgehen, sondern auch die Kritiker zu Wort kommen zu lassen. Experimente am CERN und die Frage, ob sie das weitere Geschehen beeinflussen, Probleme am CERN, Lichterscheinungen, Wesen, die im Dunkeln leben, ein magischer Stein, ein Menschenkind, saubere Charaktere, das sind die Zutaten für diesen Roman. Olsberg goes Fantasy. Der Roman wechselt zwischen zwei Welten, basiert auf der Viele-Welten-Theorie und bringt uns zum Nachdenken, in welcher Welt wir eigentlich leben. Diese Frage sollten wir uns häufiger stellen und die Wissenschaft und deren Ergebnisse sowie Schlussfolgerungen beobachten. Denn darin stecken so viele spannende Geschichten. Olsberg zeigt uns einen kleinen Ausschnitt. Verquickt die Wissenschaft mit dem Roman. Das kennen wir von ihm. Wirft weitere Fragen auf. Ist Mygnia vielleicht identisch mit Platons Atlantis? Nur im Prolog ist Olsberg ungenau. Er wählt Johann van Galen als einen Protagonisten aus. In Essen geboren fuhr er für die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande zur See, in einer Seeschlacht schlug seine Flotte die Engländer, hier im Roman sitzt er zwischen Engländern. Das bleibt jedoch der einzige Bruch im Roman. Wem Mygnia-Die Entdeckung gefallen hat, kann beim Thema bleiben und im Anschluss Die Stadt des Windes lesen, in der wir Mygnia genauer kennenlernen. Leider ist diese Fortsetzung nur bei Amazon erhältlich. Meine Videorezension findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=B2EVx1_JDc8

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  • Das Tor zu einer anderen Welt

    Mygnia - Die Entdeckung

    Humpi

    27. June 2013 um 15:58

    Inhalt: Alex Mars ist Journalist und schreibt für das Wissenschaftsmagazin "Abenteuer Universum", das jedoch aufgrund einer zu niedrigen Auflage kurz vor dem Ende steht. Deshalb sucht Alex nach einer Story, die diesen Sinkflug aufhalten und ins Gegenteil umkehren kann: Hierzu fliegt er nach Genf, um über den Teilchenbeschleuniger am CERN zu schreiben. Ungeahnt öffnet sich jedoch bei dessen Inbetriebnahme das Tor zu einem Paralleluniversum und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war! Meine Meinung: Obwohl ich bei Fantasy und Science-Fiction manchmal etwas skeptisch bin, dass es zu fantasievoll werden konnte, war das bei diesem Werk absolut nicht der Fall!  Mit einer sogar gehörig großen Portion Fantasie hat Karl Olsberg ein tolles Buch geschaffen, das einmal nicht den Menschen ins Zentrum des Universums stellt, sondern aufzeigt, dass es möglicherweise auch andere Wesen gibt, die ebenfalls ihre eigene Kultur besitzen und Intelligenz zeigen! Besonders hat mir gefallen, dass einige Szenen sowohl aus menschlicher Sicht, also auch aus der Sicht der "anderen Spezies", hier aus der Sicht von Gord, beschrieben werden. Es war einfach spannend zu lesen, wie unterschiedlich verschiedene Wesen Situationen und Dinge auffassen könnten! Der Protagonist ist außerdem sympathisch, sodass man sich gedanklich direkt an seine Fersen heftet und wissen möchte, wie es weitergeht! Eine tolle Geschichte, die so spannend verfasst ist, dass man sie nicht mehr aus der Hand legen möchte! Doch der Roman ist nicht das einzige, was es zu entdecken gilt: Wie auf den letzten Seiten des Buches deutlich wird, möchte Karl Olsberg durch diesen den Auftakt für eine Internet-Community zu "Mygnia" schaffen. Unter www.mygnia.de kann jeder an der Welt von Mygnia "mitbasteln", indem man seine eigenen kreativen Ideen einbringt! Eine wirklich tolle Idee, die zusammen mit einem super interessanten und spannenden Science-Fiction-Buch definitiv fünf Sterne verdient hat! :)

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  • Leserunde zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    KarlOlsberg

    Liebe Leser, habt ihr Lust auf ein außergewöhnliches literarisches Projekt? "Mygnia - Die Entdeckung" ist nicht bloß mein neuster Roman, sondern der Auftakt zu einem einzigartigen Mitmach-Projekt im Internet! Diese Leserunde soll euch die Idee näher bringen und Lust zum Mitmachen wecken. *** Die Handlung *** Der Journalist Alex Mars ist zufällig am CERN in Genf, als dort die Systeme ausfallen. Anwohner berichten von merkwürdigen Phänomenen in der Nähe des Teilchendetektors CMS. Alex erkennt, dass etwas Unfassbares geschehen ist: Durch ein Experiment wurde ein Portal in eine fremdartige Parallelwelt geöffnet. Als der zehnjährige Lukas vor den Augen seiner Mutter verschwindet und sich das Portal daraufhin wieder schließt, setzt Alex alles daran, das Geheimnis zu lüften und den Jungen zurückzuholen ... *** Testleser gesucht - 10 signierte Exemplare zu verschenken! *** Bewirb dich bis Freitag, den 1.6., wenn du Lust hast, mitzumachen. Erfülle einfach folgende kleine Aufgabe: "Stell dir vor, plötzlich öffnet sich vor deinen Augen ein Portal in eine Parallelwelt, und ein fremdartiges Wesen tritt heraus. Beschreibe dieses Wesen in 2-3 Sätzen!" Die Verfasser der 10 besten und originellsten Beschreibungen erhalten je ein signiertes Exemplar des Buchs. Die beste Idee hat darüber hinaus die Chance, ins Mygnia-Wiki und in eine meiner nächsten Mygnia-Storys aufgenommen zu werden. Ich freue mich auf eure Ideen! Für alle, die nicht gewinnen, ist das Buch IN VOLLER LÄNGE KOSTENLOS auf www.mygnia.de zu lesen! Herzliche Grüße Karl Olsberg

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  • Rezension zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    Kiwi-Lena

    Wenn sich eine fremde Welt öffnet … Alex Mars schreibt als Journalist für die Abenteuer Universum und ist, um das Magazin vor dem endgültigen Sinkflug in der Gunst der Leser zu bewahren, auf der Suche nach einer besonders fesselnden Geschichte. Bei seinen Recherchen stößt er auf den Systemausfall eines Teilchendetektors am CERN in Genf. Augenzeugen berichten von regenbogenfarbenen Lichterscheinungen, der kleine Lukas sogar von der Ankunft eines Aliens. Ereignisse, die den Wissenschaftlern die Haare zu Berge stehen lassen, Alexhingegen zum Nachforschen animieren. Gemeinsam mit Maja, Lukas’ Mutter, durchlebt er wenig später die Hölle auf Erden und wagt den Schritt, der offenbar kein Zurück gewährt. ‚Mygnia – Die Entdeckung’ ist ein moderner Roman, der reale Physik und Science Fiction, den Wunsch der Menschheit nach der Entdeckung fremder Welten und die Angst vor dem Unerklärlichen auf eine sehr spezielle, definitiv unterhaltende Art miteinander verbindet. Ein sympathischer Protagonist, der das Herz am rechten Fleck trägt, prägt die Handlung ebenso wie all die anderen, facettenreichen (irdischen und überirdischen) Charaktere. Die Beschreibungen mit Ecken, Kanten und Gefühlsechtheit haben mir das Lesen besonders vergnüglich gestaltet. Zu erleben, welche unbekannten Wesen außerhalb unserer Sphäre leben mögen, war eine nicht weniger interessante Leseerfahrung. Olsberg gelingt es die schwierige Wissenschaft geschickt in eine clevere, vielschichtige Handlung, die der wirklichen Welt gar eine Art Spiegel vorhält, einzuflechten. Das Portal zwischen Erde und Mygnia wurde geöffnet. Und nun – höchste Geheimhaltung oder Medienspektakel? Das absolut offene Ende des Romans lässt nicht nur Raum zu Spekulationen, sondern lädt den Leser unter www.mygnia.de direkt zum Schaffen einer fantastischen Welt ein.

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  • Rezension zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    Blaustern

    05. August 2012 um 14:14

    Alex ist Journalist und arbeitet für die Zeitschrift „Abenteuer Universum“, deren Ende naht, sollte sich die Auflagenhöhe nicht innerhalb kürzester Zeit drastisch steigern. Von einem seriösen Wissenschaftsmagazin möchte der Redaktionsleiter deshalb auf das Thema Astrologie umsteigen. Deshalb fliegt Alex nach Genf zu der europäischen Organisation für Kernforschung – CERN, um über den Teilchenbeschleuniger zu schreiben. Doch die Person für Öffentlichkeitsarbeit hält sich Alex gegenüber mit Auskünften sehr zurück, während vor dem CERN eine große Demonstration stattfindet. Dort lernt er die Demonstrantin Maja Rützi kennen und erfährt die Hintergründe der Experimente, worüber er dann seinen Artikel berichtet. Die Auflage steigt in unerwartete Höhe und endlich spricht man auch am CERN mit ihm. Dann aber kommt es zu einem Knall, ein greller Lichtstrahl fällt nachts auf die Erde und Lukas, der Sohn von Maja, findet einen Außerirdischen nahe ihres Gartens, was ihm natürlich niemand glaubt. Doch die Nacht darauf öffnet sich der Durchgang in das Paralleluniversum erneut und Lukas verschwindet. Lukas bleibt verschwunden und wird vielleicht im nächsten Roman in einer anderen Welt gefunden. Auf eine Fortsetzung können wir sehr gespannt sein. Das Ende des Romans bleibt offen, da Mygnia ein neues literarisches Projekt von Karl Olsberg ist. Es ist der Auftakt zu einem literarischen Abenteuer, an dem jeder mitwirken kann. Wenn ihr Teil der Welt Mygnia werden möchtet, dann schaut unter www.mygnia.de vorbei.

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  • Rezension zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    LeseMaus

    02. July 2012 um 22:49

    Der erste Satz: „Ein kühler Nordostwind blähte die Segel der Fairwind und sorgte für vereinzelte Schaumkronen auf dem endlosen Ozean.“ Das Äußere: Das Buch ist als „Eigenproduktion“ bei ePubli erschienen, es hat ein Din A5 Format, das ich meistens wegen der Unhandlichkeit etwas schwierig finde, was mich hier jedoch überhaupt nicht gestört hat – es kommt halt am Ende doch nur auf den Inhalt an. Das Titelbild zeigt zwei Welten, die über einen Blitz wie miteinander verbunden wirken – hier denkt man sofort an parallele Universen, um die es hier auch geht. Das Innere: Alex Mars ist Journalist bei der kränkelnden Zeitschrift „Abenteuer Universum“. Um das auf der Kippe stehende Blatt zu retten, soll er auf Geheiß seines Redakteurs durchaus auch einmal reißerische Artikel verfassen. So reist Alex zum CERN nach Genf, wo gerade eine Demonstration gegen die Versuche mit dem Teilchendetektor im Gange ist. Während Alex vor Ort recherchiert, fällt der Teilchendetektor aus – und es scheint eine Art Riss im Universum zu geben, durch die ein Weg in eine andere Welt – Mygnia – geöffnet wird. Ein unbekanntes Wesen gelangt so auf die Erde – und ein kleiner Junge verschwindet. Und Alex steht auf einmal vor einer viel größeren Herausforderung als ursprünglich gedacht… Das Wesentliche: Eigentlich sollte man, wenn man den Klappentext gelesen hat, wissen, was bei „Mygnia – Die Entdeckung“ auf einen zu kommt. Aber: weit gefehlt. Denn Mygnia ist mehr als ein „einfacher“ Fantasy-Roman über den Kontakt zu einer Parallelwelt. Mygnia ist ein ganzes Universum, das zwar auf der Idee von Karl Olsberg fußt, jedoch als Gemeinschaftsprojekt im Rahmen einer Internet-Community weiterentwickelt wird. So fließen Geschichten, Charaktere, Bilder und Ideen aller Art in die Weiterentwicklung der ursprünglichen Story ein. Dazu hatte ich hier ja schon einiges geschrieben. Dieser Roman ist zunächst der Erstling – der Einstieg in die fantastische Welt. Es geht um Alex, den rechtschaffenen Journalisten, der gar nicht damit klar kommt, auf einmal von der bekannt seriösen Berichterstattung des Wissenschaftsmagazins abweichen zu müssen, um die Verkaufszahlen der Zeitschrift „Abenteuer Universum“ anzukurbeln. Mit gemischten Gefühlen reist er nach Genf zum CERN – der europäischen Organisation für Kernforschung. Die hier durchgeführten Versuche mit dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt rufen einige Demonstranten auf den Plan – und wie es scheint, zu Recht. Denn während einer der Versuchsreihen wird auf einmal – noch unerkannt – ein Portal in eine andere Welt geöffnet. Mit der Hilfe einer der Demonstrantinnen, Maja Rützi, versucht Alex die Hintergründe der immensen Kritik an den Versuchsreihen für sein Magazin aufzubereiten. Beide Charaktere – die sich im Laufe des Buches etwas näher kommen - sind sehr sympathisch gestaltet. Als Majas Sohn auf einmal verschwindet, muss sich Alex beweisen – und er lässt sich nicht davon abbringen, den Jungen wiederzufinden. Sein Einsatz für Maja und ihren Sohn ist sehr glaubhaft geschildert, was dem Leser seinen Charakter noch ein Stück besser verstehen lässt. Schön wie immer in Karl Olsbergs Büchern: man kann sich so gut vorstellen, dass das, was er beschreibt, Realität ist, denn es sind in seinen Büchern immer Bestandteile aus dem realen Leben zu finden. Hier z. B. der CERN und die Versuche mit dem Teilchenbeschleuniger, die ja tatsächlich stark in der Kritik standen und noch stehen. Ein „Original-Artikel“ aus Alex‘ Feder, der im Buch abgedruckt ist, erscheint ebenfalls wie echt. Ich mag dieses Art und Weise sehr, wie Fiktion und Realität miteinander verwoben werden. Es gibt neben der Erzählebene rund um Alex und Maja eine weitere – nämlich die der Welt „Mygnia“. Hier gibt es seltsame Wesen – eines davon ist Gord. Gord ist in seinem Stamm ein junger Mann, der einen Einführungsritus hinter sich bringen muss, um als Krieger aufgenommen zu werden. Dabei gelangt er über das Portal in unsere Welt, die er natürlich gar nicht einordnen kann. Gerade die Passagen rund um Gord und seinen Stamm machen Lust darauf, mehr von Mygnia zu entdecken. Mir ging es so, dass ich die Passagen, die in unserer Welt spielten, zwar zunächst lieber mochte – ich aber im Laufe der Zeit immer mehr in die Parallelwelt eingetaucht bin. Und jetzt will ich möglichst alles darüber wissen! Mehr über Mygnia gibt es laufend auf www.mygnia.de. So ist nicht nur der komplette erste Teil dort kostenfrei zu lesen – auch erste Kapitel von Teil zwei sind schon veröffentlicht. Wer das Lesen am Rechner nicht so mag, kann 1,49 EUR in das E-Book investieren. Das Fazit: Tolle Ideen, tolle Story, und ein noch besserer Cliffhanger – das muss man einfach gelesen haben! Auch das Projekt hinter dem Buch verdient volle Punktzahl - ich freue mich schon auf mehr! Die Bewertung: Fünf von fünf Sternen

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  • Rezension zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    Haveny

    22. June 2012 um 22:55

    Mai 1627: Die englische Corvette „Fairwind“ nimmt mitten auf dem Atlantik einen schiffbrüchigen spanischen Matrosen auf. Der halb verdurstete Mann behauptet, sein Schiff sei in einem heftigen Sturm an den Felsen eines unbekannten Kontinents zerschellt, den er Mygnia nennt. Doch im Umkreis von Hunderten von Seemeilen gibt es kein Land … Fast vierhundert Jahre später geht ein Experiment am Large Hadron Collider des CERN in Genf gründlich schief. Unerklärliche Messergebnisse und seltsame Lichterscheinungen stellen die Physiker vor ein Rätsel. Kurz darauf findet ein Bauer in der Nähe des kleinen französischen Dorfs Cessy Körperteile eines Wesens, das nicht von unserer Welt zu stammen scheint. Als der zehnjährige Sohn der Kinderbuchautorin Maja Rützi aus Cessy spurlos verschwindet, macht sie sich gemeinsam mit dem Journalisten Alex Mars auf die Suche. Die beiden entdecken, dass durch das LHC-Experiment offenbar ein Durchgang in ein Paralleluniversum aufgerissen wurde – ein Tor zu einer fremdartigen, unerforschten Welt … Erst mal möchte ich etwas zum Cover dieses einzigartigen Buches sagen. Dieses hat mir nämlich wirklich gut gefallen und auch die Schrift des Titels lässt einen schon einmal erahnen, dass dieses Buch einen mit Freude an sich fesseln wird. Insgesamt fand ich das Buch richtig toll und ich kann es nur weiterempfehlen. Jedoch muss ich an dieser Stelle sagen, dass man wenn man damit anfängt dieses Buch zu lesen sich nicht von den anfangs zahlreichen Physikausdrücken einschüchtern lassen soll, sodass man das Buch dann deswegen zur Seite legt. Obwohl mir selbst diese Begriffe größtenteils bekannt waren, hatte sich meine Lese-Schnelligkeit dadurch trotzdem etwas verlangsamt. Es sind eben einfach ziemlich viele Fachausdrücke doch wenn man diese erst mal hinter sich gelassen hat, wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen können und dies geschieht spätestens dann, wenn die Geschehnisse plötzlich aus einer völlig anderen Sicht geschildert werden. Der Autor schreibt in einem spannenden und abwechslungsreichen Stil, sodass es leicht ist den Text zu lesen und dies auch flüssig geschieht. Besonders gelungen finde ich die völlig unterschiedlichen Charaktere auf die man in diesem Buch trifft und die alle wirklich einzigartig sind. Der Autor präsentiert sich außerdem auch von seiner fantasievollen und auch seiner wissenschaftlichen Seite, da man immer wieder neue Wesen dieser einzigartigen Welt kennenlernt und auch immer wieder mit interessanten wissenschaftlichen Informationen gefüttert wird. Besonders die Wesen von Mygnia werden einen aber schon nach kurzer Zeit verzaubern genauso, wie diese gesamte Welt, die der Autor in seinem einzigartigen Schreibstil Stückchen für Stückchen für den Leser weiter zugänglich macht. Das Buch hat ein offenes Ende und somit kann man natürlich schon auf den nächsten Band hoffen aber sich auch an dessen Entstehung etwas mitbeteiligen indem man die offizielle Mygnia-Seite besucht: http://www.mygnia.de Ich kann auch sagen das diese Seite wirklich einen Besuch wert ist und kann sie sowie das Buch nur jedem ans Herz legen! Mein Fazit ist also, dass das Buch das Lesen wirklich wert ist und man sich KEINESFALLS von den vielen physikalischen Begriffen die anfangs auf einen zukommen einschüchtern lassen soll, denn sonst kann ich wirklich von ganzem Herzen sagen würde man einen tollen neuen Serienauftakt verpassen.

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  • Rezension zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    mabuerele

    18. June 2012 um 16:29

    Die Zeitschrift „Abenteuer Universum“ soll eingestellt werden, wenn sie die Auflagenhöhe nicht steigern kann. Deshalb wird Alex nach Genf geschickt, um über den Teilchenbeschleuniger zu berichten. Doch die Wissenschaftler geben sich wortkarg. Redefreudiger sind die Gegner der Anlage. Alex` Artikel übertrifft alle Erwartungen. Jetzt spricht man auch am CERN mit ihm. Als die Anlage angefahren wird, gibt es ein Problem. Mit dem Roman lernte ich ein interessantes Buchprojekt kennen. Es ist der Anfang einer Reihe. Deshalb endet das Buch nicht nur mit einem Cliffhanger. Die Möglichkeiten der Fortsetzung sind vielfältig. Der Roman ist eine Synthese aus Wissenschaftsthriller, SF und Fantasy. Exakte Recherchen zur Quantenmechanik und zur Arbeit am CERN bilden den wissenschaftlichen Kern. Besonders gefallen haben mir die Diskussionen über die Verantwortung der Wissenschaftler. Man muss nicht mit jedem Argument einverstanden sein, aber ich empfinde es als wichtig, dass solche Fragen auch in der Literatur angesprochen werden. Sehr realistisch wird der Einfluss der Politik und des Militärs auf Wissenschaft und Technik gezeigt. Wenn sie es für richtig halten, werden auch mal Gesetze außer Kraft gesetzt. Im Roman durfte ich den Blick in eine zweite Welt werfen. Die Wesen dieser Welt waren mir zwar fremd, aber doch vertraut. Um das zu verstehen, muss man das Buch lesen. Emotional stark angesprochen hat mich die Begegnung zwischen Lukas und Gord. Wie unvoreingenommen Lukas auf das fremde Wesen zugeht, es sanft berührt, die Taschenlampe ausschaltet, weil er intuitiv spürt, dass ihm das Licht weh tut – schöner hätte man eine solche Begegnung nicht darstellen können. Der Autor lässt beide dieses Zusammentreffen beschreiben – auch dieser Kunstgriff gibt ihm etwas Besonderes. Sehr gut herausgearbeitet sind die Protagonisten. Der Autor hat es verstanden, ihre Wünsche und Träume, ihre Einstellungen in der Handlung kenntlich zu machen. Der Einstieg in das Projekt „Mygnia“ ist dem Autor sehr gut gelungen. Ich hoffe, dass beide Seiten gleichwertig weiterverfolgt werden: die wissenschaftliche Durchdringung der Ereignisse und die Erforschung der fremden Zivilisation.

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  • Rezension zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    KleinerVampir

    17. June 2012 um 16:29

    Buchinhalt: Der Journalist Alex Mars schreibt für ein Wissenschaftsmagazin, das kurz vor der Pleite steht. Um „Abenteuer Wissen“ wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen, soll Alex über den LHC, den Teilchenbeschleuniger des CERN, berichten. Er reist nach Genf und sieht sich mit internen Querelen und den Gegnern des CERN-Projektes konfrontiert. Das Projekt soll Aufschluß über das Universum geben, doch schließlich kommt es zu einem Knall und ein eigenartiges Phänomen erscheint: ein regenbogenartig schillernder Lichtvorhang—ein Tor in eine andere Welt. Parallel zu der Handlung um Alex lernt man den zweiten Protagonisten kennen: Gord, ein Wesen aus der Parallelwelt, ein Junge auf dem Weg durch ein Ritual vom Kind zum Mann. Gord soll seltene heilende Beeren zu seinem Volk bringen, doch auf der Flucht vor einem monströsen Raubtier gelangt er durch den Lichtvorhang und landet in unserer Welt. Inzwischen hat Alex die Autorin Maja kennen gelernt, die ursprünglich zu den CERN-Gegnern gehört. Als ihr kleiner Sohn Lukas den Übertritt des Wesens Gord durch das Tor mitbekommt, glaubt ihm zunächst keiner, doch der Junge macht sich hinter dem Haus selbst auf die Suche und findet den verletzten Gord. Lukas fürchtet sich nicht und berührt das Wesen, das seinerseits den Jungen für einen Gott hält, da er über das Licht (seine Taschenlampe) gebieten kann. Plötzlich öffnet sich das Tor erneut und sowohl Gord als auch Lukas verschwinden spurlos. Alex versucht, dem Phänomen zusammen mit Maja auf die Spur zu kommen und den Jungen wiederzufinden. Auf seiner Recherche legt er sich jedoch mit den Behörden und sogar mit dem Geheimdienst an, der seinerseits auf den Erstkontakt mit Wesen aus einer anderen Welt aufmerksam geworden ist. Schließlich öffnen sich erneut Tore in die Parallelwelt und Maja und Alex treten hindurch….. Persönlicher Eindruck: Karl Olsberg hat mit seinem ersten Mygnia-Band den Grundstein für ein phänomenales neue Epos geschaffen: wer einmal mit Lesen begonnen hat, wird nur schwer wieder aufhören können. Zunächst trifft man zwar auf eine Reihe hoch physikalischer Begriffe, als das CERN und sein Auftrag erläutert wird, doch spätestens nach dem ersten Kontakt mit Gord und seiner Welt hat einen das Mygnia-Fieber gepackt. Die Passagen über Gord haben mich am meisten gefesselt, sein Kontakt mit Lukas und Lukas‘ „Reise“ nach Mygnia liefern genug offene Handlungsfäden für weitere Bände. Die fremdartigen Lebewesen, die Mygnia bevölkern, und Gords Clan vom Erdvolk begeistern auf ganzer Linie und laden zu einer phantastischen Reise ein. Die verschiedenen Schauplätze und die Beschreibung weiterer Portalerscheinungen rund um den Globus sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart bescheren sowohl Fantasy- als auch Science Fiction-Freunden einen unbeschreiblichen Lesegenuss. Aufgrund des spannenden Cliffhangers kann man auf eine Fortsetzung gespannt sein. Mygnia ist ein neues literarisches Projekt, aufgrund dessen das Ende des Romans komplett offen ist. Meine persönliche Erwartung an den zweiten Teil ist auf alle Fälle ein größerer Schwerpunkt auf der Welt Mygnia selbst und auf Gord und seinem Volk. Werden Alex und Maja Lukas wiederfinden? Wie wird sich der Übertritt der Goldsucher und der Soldaten auf die Parallelwelt auswirken? Wir dürfen gespannt sein! Maygnia ist eine absolute Leseempfehlung mit Suchtgefahr! Auf www.mygnia.de können alle Interessierten die Welt Mygnia selber erkunden und Teil dieses einzigartigen literarischen Projektes werden. Schaut doch mal vorbei!

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  • Rezension zu "Mygnia - Die Entdeckung" von Karl Olsberg

    Mygnia - Die Entdeckung

    WolfgangB

    15. June 2012 um 09:58

    Ein Experiment am Schweizer Teilchenbeschleuniger CERN zeitigt unbeabsichtigte Wirkung: Anstatt den Wissenschaftern Aufschluß über die Natur des Universum zu liefern, öffnet sich ein Portal in eine andere Dimension. Vor den Augen der Experten verborgen, gelangt ein verängstigtes Wesen in unsere Welt. Als der zehnjährige Lukas in kindlicher Neugier mit diesem in Kontakt tritt, wird er unbeabsichtigt in dessen Heimat verschleppt. Gemeinsam mit dem Journalisten Alex Mars setzt seine Mutter alle Hebel in Bewegung um das Rätsel des Weltentors zu lösen ... In knapp 30 kurzen Kapiteln verzichtet der erfahrene Autor Karl Olsberg in weiten Teilen auf ausufernde Ortsbeschreibungen und setzt seine erzählerische Gabe stattdessen ein, um hörspieltaugliche Dialoge zu inszenieren. Aus dieser Situationsnähe bezieht der Roman seine große Spannung, die durch wechselnde Perspektiven noch zusätzlich gesteigert wird. Ein bemerkenswertes Resultat dieser stets ändernden Betrachtungsweisen ist die erzählerische Gleichberechtigung der Spezies. Nicht das menschliche Verständnis der Umwelt wird als das absolute Maß dargestellt. Durch die Beschreibung ein und derselben Situation sowohl aus der Sicht des jungen Lukas als auch des unfreiwillig reisenden Gord relativiert sich ein rein menschenzentriertes Bild. Durch die deutlich fühlbare beiderseitige Fremdartikeit positioniert der Autor beide Akteure auf der selben Ebene, vermeidet es, moralisierend einen der beiden als überlegen darzustellen. Was zunächst als gut recherchierte Science-fiction-Erzählung (mit starker Betonung auf dem Science-Aspekt) beginnt, sammelt auf seinem Weg zum offenen Schluß immer mehr Elemente des Fantasy-Genres auf. Sei es das an Initiationsriten orientierte Naturvolk, dessen technologieferne Magiegläubigkeit oder bizarre drachenartige Kreaturen, die Vermischung der beiden Gattungen trifft vermutlich nicht jedermanns Geschmack und kann dem Verfasser als Unschlüssigkeit ausgelegt werden. Der Roman selbst gibt wenig Auskunft darüber, wie er verstanden werden will. Vielmehr lädt der Autor im Nachwort dazu ein, gemeinsam mit ihm die Paralleldimension Mygina auszugestalten. Was somit als spannungsgeladene Reise an die Grenzen der Wissenschaft beginnt, erweist sich schließlich als Auftakt zu einem Projekt mit hochgesteckten Zielen. Enttäuschung wird sich bei jenen Lesern breitmachen, die einen in sich abgeschlossene Geschichte erwarten. Bei "Mygnia - die Entdeckung" handelt es sich um das Startsignal zu einem literarischen Abenteuer mit ungewissem Ausgang, zu dem jeder eingeladen ist, der sich von diesem Appetithappen begeistern läßt. Bon Voyage!

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