Karl Schlögel Terror und Traum

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Inhaltsangabe zu „Terror und Traum“ von Karl Schlögel

Moskau 1937: Die sowjetische Metropole auf dem Höhepunkt der stalinistischen Diktatur. In einem Orkan der Gewalt geht eine Gesellschaft vollständig zugrunde. Karl Schlögel rekonstruiert Monat für Monat, wie sich der Terror eines Notstandsregimes zum "Großen Terror" steigerte, dem binnen eines Jahres anderthalb Millionen Menschen zum Opfer fielen. Doch damit ist noch nicht die ganze Geschichte erzählt: Im Schatten des Terrors will das Regime um Stalin eine neue Gesellschaft aufbauen. Gestützt auf zahllose Dokumente, vergegenwärtigt Schlögel in seinem historischen Meisterwerk eine Zeit, in der Terror und Traum fließend ineinander übergingen.

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    Terror und Traum

    sKnaerzle

    14. January 2014 um 10:16

    1937 ist das Jahr der großen Säuberung, aber das interessiert Schlögel zunächst nicht. In einzelnen abgeschlossenen Kapiteln zeigt er Alltägliches und historisch Bedeutendes aus dem Leben der Stadt. Das sind Themen wie das Puschkin-Jubiläum, die Lebensweise der Arbeiter, der Städtebau, die Volkszählung, der Parteitag, Begeisterung für die USA... Dabei erklärt er kaum, wie das Regime funktioniert und so ist das Buch weniger für Menschen gedacht, die sich für den Stalinismus interessieren, eher für die, die gern etwas über fremde Kulturen erfahren. Erst im letzen Kapitel schildert er Massenerschießungen politischer Gegner und damit den Terror. Aber erst wenn man das Buch zugeklappt hat, merkt man, dass man doch einiges über die sozialen und kulturellen Voraussetzungen des Stalinismus gelernt hat.

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  • Rezension zu "Terror und Traum" von Karl Schlögel

    Terror und Traum

    Sokrates

    18. March 2012 um 09:07

    Ein Opus, das zu Lesen nicht leicht fällt. Sehr detaillastig, sehr engmaschige Ereignisschilderung und sicher aufgrund des engen Themas nur etwas für absolut Interessierte der russischen Geschichte der jungen Stalin-Zeit. -- Schlögel - ausgewiesener Russlandgeschichtskenner - widmet sich der End-30er der Moskauer Geschichte. Stalins Ziel war es in jenen Jahren, eine ideal-stalinistische Stadt zu errichten. Historische Bausubstanz wird radikal beseitigt, eine Idealstadt soll errichtet werde. Parallel dazu wird der Schauprozess um Trotzki geführt - Stalin baut obsessiv seine (Gewalt-)Herrschaft aus. Schlögels Einschätzung geht dahin, dass er jene Jahre als Bruch zwischen der "alten" und der "neuen" Zeit ansieht; um die weitere Entwicklung Europas (Russlands) verstehen zu können, muss man jene Jahre des radikalen und forcierten Umbaus verstehen können. Lesenswert!

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