Karl Wolfgang Barthel Dresden verbrennt

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Inhaltsangabe zu „Dresden verbrennt“ von Karl Wolfgang Barthel

Ich bin Zeitzeuge, einer der Überlebenden der schrecklichen Dresdner Bombennacht vom 13. Februar 1945. Zweimal war ich dem Tode nah, zweimal entging ich ihm. Wir gedenken 2010 des 65. Jahrestages dieses furchtbaren Geschehens. Das Gefühl der Trauer ist ungebrochen. Aus diesem Gefühl heraus schreibe ich über ein Erlebnis und über das, was ich von anderen weiß. Ressentiment sei möglichst vermieden. Die geschlagenden Wunden verbieten es. Die mehr als eine halbe Million Opfer auf der deutschen Seiten verlangen Besinnung. Die Bilder sind so grausam, dass sie mit Worten nicht wiederzugeben sind. Mich, den inzwischen Achtzigjährigen, schauert es heute noch, wenn ich zurückdenke. Ich will mahnen. Wir Alten tragen heute noch daran, und unsere Zahl wird weniger. Junge Menschen hierzulande haben kaum Vorstellungen von dem, was über uns kam. Längst sind die Städte wieder aufgebaut. Nur noch ganz vereinzelt sind die Betonklötze der Luftschutzbunker stehen geblieben, die der Sprengung widerstanden. Unzählige Familien, die unter ihren Lieben Opfer zu beklagen hatten. Mein Onkel Hermann ist unter ihnen. Ich half mit, dass er unter die Erde kam. Ich war damals fünfzehn Jahre jung. Ich will den Unbeschwerten nicht das Herz schwer machen. Aber all denen, denen nach einem tiefen Einblick zumute ist, sei dieser Band an die Hand gegeben. Sie selbst wissen, welche Lehren zu ziehen sind. (Karl Wolfgang Barthel)

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