Karl Zbigniew Grund In den Häusern der Irren

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Inhaltsangabe zu „In den Häusern der Irren“ von Karl Zbigniew Grund

38/1 ist eine besondere und berühmt berüchtigte Abteilung in einer psychiatrischen Anstalt, wo sich unter den drogenabhängigen Patienten ungewöhnlich viele Todesfälle ereignen. Es geht um das Leben und Sterben in einer weitgehend unbekannten Welt. Der Autor berichtet über die besonderen, kaum vorstellbaren Ereignisse und Erfahrungen, die er in verschiedenen Anstalten, aber auch in seinem bewegten Leben erleben und überleben konnte.

Für viele meine Freunde, die aus dem Teufelskreis der Sucht nicht heraus finden konnten und viel zu früh ihr Leben beendeten.

Hier danke ich auch vor allem meiner Freundin, Petra Piskar, die als Graphik-Designerin die Gestaltung des Buches kompetent erledigte und mit deren Hilfe mein Vorhaben überhaupt realisiert werden konnte. Ebenso danke ich vielen anderen Freunden, die mich ermutigten und motivierten, diesen Roman zu schreiben.

Gewappnet mit feinem Sarkasmus flaniert Karl durch seine eigene, schmerzliche Biografie.

— MariaKornflint

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    In den Häusern der Irren

    MariaKornflint

    21. October 2017 um 09:52

    Wer gerne die Augen vor der Realität verschließt, wird sich mit der Lektüre der autobiografischen Geschichte eventuell schwertun; obwohl der Autor sein Schreibhandwerk meisterlich beherrscht.Mit feinem Sarkasmus und lakonischer Sprache führt er uns durch eine Welt, in der sich die Grenzen zur sogenannten Normalität weit verschoben haben. Hier wimmelt es von ver-rückten Gestalten, denen wir, ohne es zu ahnen, auch im täglichen Leben ständig begegnen. Denn wir sitzen alle auf die eine oder andere Weise im Glashaus der Unzulänglichkeiten und keiner weiß, ob und wann der erste Stein fliegt.„In den Häusern der Irren“ führt uns eindrücklich vor Augen, dass nach dem Komplettabsturz ein Neubeginn möglich sein kann.Der Autor wirkt auf mich wie ein Flâneur durch die eigene Biografie, der sich auch von schmerzlichen Erlebnissen, stets verständnisvolle Bilder bewahrt. Auf jeden Fall ist Karl Grund in seinem Schriftstellerleben angekommen – nicht zuletzt auch dank der Nibelungentreue seiner Frau.

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