Tod in Schmargendorf

von Karla Blum 
4,3 Sterne bei15 Bewertungen
Tod in Schmargendorf
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Super Krimi - große Leseempfehlung!

takabayashis avatar

Heiterer Cosy über eine Buchhändlerin, die nach vielen Irrwegen dem Täter auf die Spur kommt

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Inhaltsangabe zu "Tod in Schmargendorf"

Spannend, rasant und mit viel skurrilem Berliner Humor.

Schmargendorf zittert: ein erschossener Bankangestellter – das ist ja spannender als in den Krimis, die sie verkauft, findet Buchhändlerin Wanda. Was liegt da näher, als den Mörder persönlich zu überführen und damit das schwächelnde Geschäft zu beleben? Schließlich ist sie so eine Art Fachfrau, zumindest theoretisch. Dabei kommt Wanda dem attraktiven Kommissar Yunos Kamat in die Quere, der gar nichts von ihren Alleingängen hält. Und dann erschüttert ein zweiter Mord den sonst so friedlichen Stadtteil.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740804046
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:23.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 8 Tagen
    Unterhaltsam

    Wanda arbeitet bei ihrer Freundin Miriam in der kleinen Schmargendofer Krimibuchhandlung. Als sie eines Morgens vom Raubüberfall mit Mord in der benachbarten Bankfiliale erfährt, wittert Wanda ihre Chance. Sie wird den Fall lösen und so mehr Kunden in die Buchhandlung locken. Engagiert geht Wanda an die Ermittlungen und schnüffelt in der Nachbarschaft herum. Kommissar Kamat ist nicht so begeistert darüber. Tod in Schmargendorf ist ein Cosy Crime, das und die Tatsache, dass der Krimi in Berlin Schmargendorf spielt, hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil ist sehr locker, humorvoll und herrlich leicht und flüssig zu lesen. Der Krimi ist spannend und witzig und lädt zum Miträtseln ein. Wanda ist mir sehr sympathisch, sie ist sehr naiv und verpeilt und sorgt so für so manchen Schmunzler. Ich konnte mich gut über sie amüsieren. Die anderen Figuren sind auch sehr gut gelungen, sehr skurrile Persönlichkeiten, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Ich kenne Schmargendorf sehr gut und hatte beim Lesen tatsächlich die besagte Einkaufsstraße und eine ähnliche, dort ansässige Buchhandlung vor Augen, ich fand das sehr amüsant. Ein sehr unterhaltsamer Krimi, ich habe die Lesestunden sehr genossen und bin gespannt, wann es eine Fortsetzung mit Wanda, Miriam und Kommissar Kamat geben wird.

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    Wildponys avatar
    Wildponyvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Super Krimi - große Leseempfehlung!
    Tod in Schmargendorf

    Tod in Schmargendorf   -  Karla Blum

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Spannend, rasant und mit viel skurrilem Berliner Humor.

    Schmargendorf zittert: ein erschossener Bankangestellter – das ist ja spannender als in den Krimis, die sie verkauft, findet Buchhändlerin Wanda. Was liegt da näher, als den Mörder persönlich zu überführen und damit das schwächelnde Geschäft zu beleben? Schließlich ist sie so eine Art Fachfrau, zumindest theoretisch. Dabei kommt Wanda dem attraktiven Kommissar Yunos Kamat in die Quere, der gar nichts von ihren Alleingängen hält. Und dann erschüttert ein zweiter Mord den sonst so friedlichen Stadtteil ...

    Mein Leseeindruck:

    Dieses Mal führte mich mein Krimi aus dem tollen Emons-Verlag nun nach Berlin. Und obwohl ich die Autorin Karla Blum vorher nicht kannte war eine große Vorfreude auf das Buch da.

    Ein Freundinnen-Duo zusammen in einer Krimibuchhandlung, ein Mord in einer Bank der nicht der einzige bleibt sowie ein interessanter Ermittler.... all das packt unsere Autorin gekonnt in einen wunderbaren Krimi mit Humor und Spannung.

    Manchmal musste ich ja schon über Wanda und Miriam schmunzeln. Und so wie es im normalen Leben auch passieren kann beginnt hier die Story ganz banal, in dem Miriam als Chefin ihre Mitarbeiterin Wanda zum Geldwechseln in eine Bank schickt. Das dort ein Toter liegt war so nicht vorhersehbar.

    Und natürlich ist es Wanda wohl in die Wiege gelegt selbst ermitteln zu wollen. Und wo geht das am besten als in einem Altenheim, das an den Tatort grenzt und in dem sie buchtechnisch als Empfehlung für Krimis ehrenamtlich tätig wird.

    Das sie damit dem ermittelnden Kommissar Kamat in die Quere kommt scheint sie nicht davon abhalten zu können. Und ist dieser Mann ja auch ganz interessant....

    Fazit:

    Ein super gelungener Krimi aus meinem geliebten Emons-Verlag.

    Eine tolle Autorin von der ich super gern noch weitere Krimis lesen würde und die mir wirklich spannende und humorvolle Lesestunden bereitet hat.

    Für mich eine große Empfehlung und es gibt natürlich wohlverdiente 5 Sterne dafür! *****

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein toller Lesespaß mit einer Wanda, die man kennen muss
    Tod in Schmargendorf

    In Berlin-Schmargendorf wird ein Bankangestellter erschossen. Das weckt sofort die Neugier von Wanda, ihres Zeichens Buchhändlerin und Krimi-Kennerin. Da ist es doch klar, dass sie sich daran macht, den Mörder selbst zu überführen. Dabei gerät sie immer wieder in die Quere von Yunos Kamat, dem überaus attraktiven Kommissar, der nichts von ihren Alleingängen hält. Davon lässt Wanda sich aber nicht abhalten, denn ihre Phantasie läuft bereits auf Hochtouren.

    Hach, was für ein wunderbarer Lese- und Krimispaß! Ich will unbedingt mehr von der erfrischend skurrilen Wanda!
    Der Schreibstil war locker-flockig und das Buch ließ sich wunderbar und zügig weglesen. Und ich habe diese Lesezeit unheimlich genossen!
    Wanda ist ein liebenswerter Charakter, den ich ganz schnell in mein Herz geschlossen habe. Sie ist sehr neugierig, manchmal tollpatschig und hat eine äußerst blühende Phantasie. Als vielfache Krimileserin ist sie natürlich prädestiniert, einen realen Mord aufzuklären. Wären wir Krimileser das nicht alle? Ich hatte richtig viel Spaß dabei, sie bei ihren Schnüffeleien zu begleiten und ihren Ideen zu folgen. Ich habe total viel grinsen und lachen müssen.
    Kommissar Kamat hatte es wahrlich nicht leicht mit Wanda, denn immer wieder kam sie ihm bei seinen Ermittlungen in die Quere. Die Dialoge zwischen den beiden waren super unterhaltsam und haben mich immer wieder zum Grinsen gebracht. Herrlich.
    Der Plot selbst war gut durchdacht und ich hatte viele Möglichkeiten zum Rätseln, was und wer dahinterstecken könnte. Die Spannung begann gemächlich und steigerte sich zum Ende dann ganz erheblich.

    Ein toller Krimi mit einer unwahrscheinlich sympathischen Protagonistin. Ich freue mich schon jetzt auf einen weiteren Fall für Wanda. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor einem Monat
    Tod in Schmargendorf

    Wanda, eine Krimibuchhändlerin ist am Ermitteln. Ist spannend und macht sogar richtig Spass. Ein Mord in der Bank und Wanda ist neugierig, ebenso angestachelt von ihrer Chefin Miriam.

    Gleich neben dem Grundstück der Bank ist ein Altersheim. Die Bewohner sind allesamt speziell und genau da setzt Wanda an. Dazu läuft ihr immer wieder der äußerst interessante Kommissar Yunos Kamat über den Weg. Dem passt allerdings gar nicht, wie Wanda ihm in die Quere kommt. Und bei dem einen Mord bleibt es auch nicht.

    Von mir aus dürfte Wanda noch recht viele Fälle lösen, denn sie macht eine ganz gute Figur.


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    Krimines avatar
    Kriminevor einem Monat
    Kurzmeinung: Krmibuchhändlerin Wandas erster Fall überzeugt mit einer ordentlichen Portion Humor und einem rätselhaften Fall.
    Ein humorvoller Berlinkrimi mit einer Bücher liebenden Hobbydetektivin

    Die alleinerziehende Krimibuchhändlerin Wanda gerät zufällig in einen Mordfall hinein, als sie das Wechselgeld für die Ladenkasse holen will. Doch anstatt froh zu sein, dass sie nur als Zeugin aussagen muss, nimmt sie den Vorschlag ihrer Freundin und Ladenbesitzerin Miriam an und beginnt selbst zu ermitteln. Dabei stößt sie nicht nur auf einige verdächtige Bewohner eines Altenheimes, die sie durch einen Krimi-Lesekurs kennenlernt, sondern auch über einen jungen Mann, der auf dem Dachboden des Hauses merkwürdige Dinge tut. Und dann gibt es da noch einen Kommissar, der verdammt gut aussieht und der ihr bei ihren Nachforschungen regelmäßig in die Quere kommt. Vor allem, als ein zweiter Mord geschieht und Wandas Sohn Josh in höchste Gefahr gerät.


    "Tod in Schmargendorf" ist ein humorvoller Berlinkrimi, der in dem beschaulichen Ortsteil Schmargendorf angesiedelt ist, wo auch heute noch eine eher kleinstädtische Atmosphäre herrscht. Hier kennt man sich und deshalb sind die Schmargendorfer geschockt, als mitten in ihrer Idylle ein Mord geschieht. Aber nicht etwas der Tod des netten Bankers steht im Mittelpunkt des kriminellen Geschehens, sondern die mit einer ordentlichen Portion Fantasie gesegnete Krimibuchhändlerin Wanda, die den hinterlistigen Täter mit Feuereifer überführen will. Dass sie dabei ordentlich übers Ziel hinausschießt, bleibt nicht aus und so sind jede Menge lustige Szenen und amüsante Wortwechsel vorprogrammiert, bis das Verbrechen aufgeklärt werden kann.

    Der Schreibstil von Karla Blum, die bereits unter ihrem richtigen Namen erfolgreich Romane verfasst hat, ist flüssig und versteht es trotz der anfänglich noch vorherrschenden Ereignislosigkeit, den Leser in Wandas aufregendes Leben zu ziehen. Dort lernt er neben der erfrischend spontan agierenden Krimibuchhändlerin auch eine Reihe an weiteren Figuren kennen, die liebevoll gezeichnet worden sind. Wie Wandas Chefin Miriam, deren nach außen sichtbare Perfektion kleine, kaum wahrnehmbare Schwächen überdeckt oder eine nette Dame aus dem Altenheim, die trotz schäbiger Kleidung immer die neuesten Krimis kauft. Und plötzlich kehrt mit Voranschreiten der Ermittlungen auch eine greifbare Spannung in die Handlung ein, die sich im Finale mit einem ordentlichen Knall entlädt.

    Fazit:
    Es macht Spaß, den mit einer tollen Atmosphäre, einer ordentlichen Portion Humor und einem rätselhaften Fall einhergehenden Krimi zu lesen. Zwar wird die Spannung nur langsam aufgebaut, dafür aber fühlt man sich als Leser mit Wanda in der Krimibuchhandlung richtig wohl. Und außerdem gibt es neben einigen undurchsichtigen Figuren auch liebenswerte Heimbewohner und einen Kommissar, der genau wie die sympathische Krimibuchhändlerin Wanda hoffentlich noch öfter in Erscheinung tritt.

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    booklovings avatar
    booklovingvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gelungener kurzweiliger Krimi-Auftakt mit viel Lokalkolorit & einer ordentlichen Portion Humor!
    Amüsanter Wohlfühlkrimi

    INHALT
    Ein erschossener Bankangestellter in Schmargendorf – das ist ja spannender als die Krimis, die sie verkauft, findet Buchhändlerin Wanda. Was liegt da näher, als den Mörder persönlich zu überführen und damit das schwächelnde Geschäft zu beleben? Schließlich ist sie so eine Art Fachfrau, zumindest theoretisch. Dabei kommt Wanda dem attraktiven Kommissar Yunos Kamat in die Quere, der gar nichts von ihren Alleingängen hält. Und dann erschüttert ein zweiter Mord den sonst so friedlichen Stadtteil.
    (Quelle: Klappentext Emons Verlag)


    MEINE MEINUNG
    Mit „Tod in Schmargendorf“ ist der deutschen Autorin Tania Krätschmar ein herrlich kurzweiliger und amüsanter Wohlfühlkrimi mit Berliner Humor, viel Lokalkolorit und tollem Flair gelungen. Der unter dem Pseudonym Karla Blum veröffentlichte Krimi ist der vielversprechende Auftakt einer neuen „cosy crime“-Reihe um die alleinerziehende, chaotisch-quirlige Krimibuchhändlerin und selbsternannte Hobby-Ermittlerin Wanda. Angesiedelt ist die Handlung im idyllischen Schmargendorf, eine heile dörfliche Welt mitten in Berlin … gäbe es da nicht den netten Bankangestellten, der eines Morgens als Opfer eines Raubüberfalls tot in der Bankfiliale aufgefunden wird. Natürlich fühlt sich Wanda, die sich eines messerscharfen Verstands rühmt, gleich dazu berufen, ihre Schnüffelnase überall reinzustecken und dem attraktiven Kommissar Kamat ungefragt bei den Ermittlungen unter die Arme zu greifen. Durch ihren mitreißenden Schreibstil, spritzigen Dialogen und einer ordentlichen Portion Witz konnte die Autorin mich von Beginn an bestens unterhalten, so dass ich das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Der Krimi lebt vor allem von seiner rundum liebenswerten Hauptfigur und Ich-Erzählerin Wanda, die man mit all ihren Schrullen, ihrer überbordenden Fantasie und abstrus-naiven Ideen einfach ins Herz schließen muss. Außerdem gibt es eine Menge Nebenfiguren, die sehr lebendig und echt wirken, insbesondere die Bewohner des Seniorenheims, aber auch Wandas Chefin und Freundin Miriam. Sie liefern einen interessanten Rahmen für den Krimi und stellen das skurrile, aber liebenswerte Personal für Wandas Fall dar.
    Auch wenn man atemlose Spannung vergeblich sucht, und der Fall eher gemächlich voranschreitet, gibt es ein paar unerwartete Wendungen und viel Raum zum gemütlichen Miträtseln und Spekulieren. Im letzten Drittel läuft Wanda mit ihrem richtigen Riecher zu Bestform auf, die Ereignisse überschlagen sich regelrecht und gipfeln in einem fesselnden Finale. Sehr stimmungsvoll und authentisch sind auch die Beschreibungen der verschiedenen Schauplätze im beschaulichen Schmargendorf. Man spürt, dass sich die Autorin hier bestens auskennt und ihren Kiez liebt.
    Schön, dass der Fall in sich abgeschlossen ist und man sich auf eine Fortsetzung der Krimi-Reihe mit der liebgewonnenen Wanda und manch einer interessanten Nebenfigur freuen darf!

    FAZIT
    Ein gelungener kurzweiliger Krimi-Auftakt mit viel Lokalkolorit und einer ordentlichen Portion Humor. Sehr empfehlenswert für alle, die es etwas gemütlicher lieben!

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Monat
    Kurzmeinung: Der Krimi punktet mit einer liebenswerten Ermittlerin, viel Humor und einer großen Portion Lokalkolorit
    Rezension zu "Tod in Schmargendorf" von Karla Blum

    Karla Blum hat sich als Handlungsort für ihren Krimi ein idyllisches Fleckchen in Berlin ausgesucht: Schmargendorf. Ruhe und Gelassenheit zeichnen den im südwestlichen Teil der Hauptstadt gelegenen Stadtteil aus - doch diese Beschaulichkeit ist trügerisch, denn hier wird gemordet! In der Wilmsbank wurde der Bankangestellte Jürgen Heuhausen erschossen.

    Wanda Cameron, Buchhändlerin und Mitarbeiterin in der unweit des Tatortes ansässigen Krimibuchhandlung „Agatha“, fühlt sich - aufgrund ihres theoretischen Wissens über Mordermittlungen und dem aufmunternden Zuspruch ihrer Chefin - dazu berufen, dem Mörder des sympathischen Bankangestellten auf die Schliche zu kommen.

    Geschickt nimmt Wanda ihr Umfeld unter die Lupe. Sie beobachtet hier und schnüffelt dort. Das sich direkt neben der Bank befindende Seniorenheim ist für sie genauso interessant wie der rätselhafte Mieter des Dachgeschosses über der Buchhandlung.

    Die sympathische Buchhändlerin wurde für ihre Ermittlungen von der Autorin nicht nur mit einem detektivischen Spürsinn ausgestattet, Wanda verfügt auch über eine überschäumende Fantasie. Ihre Vorstellungskraft kennt keine Grenzen und sie malt sich die wildesten Szenarien in schillernden Farben aus, wenn sie einen Verdächtigen im Visier hat – das ist sehr amüsant und es macht großen Spaß, Wanda zu begleiten und ihr bei ihrer Spurensuche über die Schulter zu schauen.

    Die Spannung braucht einen etwas längeren Anlauf, kann dann aber im letzten Drittel des Krimis auftrumpfen. Obwohl die Hobbydetektivin und auch der offizielle Ermittler - Hauptkommissar Yunos Kamat, der natürlich alles andere als begeistert von Wandas Alleingängen ist - sich sehr bemühen, scheint eine rasche Aufklärung des Falls lange Zeit unwahrscheinlich, denn Verdächtige haben Alibis und hoffnungsvolle Hinweise verlaufen immer wieder im Sande. Dann geschieht ein zweiter Mord und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse…

    „Tod in Schmargendorf“ hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi kommt zwar nicht mit atemloser Höchstspannung daher, kann jedoch mit einer liebenswerten Ermittlerin, viel Humor und einer großen Portion Lokalkolorit punkten.

    Kommentare: 1
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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor einem Monat
    Kurzmeinung: Skurrile, aber spannende Ermittlungen in und und Smargendorf - oh, what a cosy crime...
    Skurrile, aber spannende Ermittlungen in und und Smargendorf - oh, what a cosy crime...

    (Inhalt, übernommen)
    Schmargendorf zittert: ein erschossener Bankangestellter – das ist ja spannender als in den Krimis, die sie verkauft, findet Buchhändlerin Wanda. Was liegt da näher, als den Mörder persönlich zu überführen und damit das schwächelnde Geschäft zu beleben? Schließlich ist sie so eine Art Fachfrau, zumindest theoretisch. Dabei kommt Wanda dem attraktiven Kommissar Yunos Kamat in die Quere, der gar nichts von ihren Alleingängen hält. Und dann erschüttert ein zweiter Mord den sonst so friedlichen Stadtteil.

    Zur Autorin:
    Karla Blum wurde 1960 in Berlin geboren.
    Nach einer Buchhändlerlehre und einem Studium der Germanistik arbeitete sie als Book Scout in New York. Heute ist sie in Berlin als Autorin, Texterin und Übersetzerin tätig und macht sich für Kinder- und Jugendliteratur stark.

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an...den Emons-Verlag bzw. Karla Blum für Eure Zusage und schnelle Belieferung...ich freute mich, ua eine für mich noch unbekannte dt. Autorin sowie entsprechenden, gar aussergewöhnlichen Stadtteil literarisch einfach besser kennengelernt zu haben.

    Der Wohlfühlkrimi in und um Berlin spielend wies authentische Züge auf, war witzig, skurril, skrupellos, direkt und auch amüsant zu lesen - mit vielen aha-Momenten der besonderen Art & Weise.

    Ich fühlte mich wohl, hatte entsprechende Bilder vor Augen, wurde gut unterhalten und genoss es, dank spannenden Recherchen und eifrigem Mitermitteln, in unserer Bundeshauptstadt, abzutauchen!

    Dem Wortwitz sei Dank, dazu eine unkonventionelle Ermittlerin! Mach' einfach weiter so...ich hab's definitiv genossen :)

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    Teewursts avatar
    Teewurstvor einem Monat
    Kurzmeinung: Buchhändlerin Wanda ermittelt: viele lustige Szenen, im letzten Drittel wird es auch richtig spannend
    Witziger Wohlfühlkrimi: Wanda legt los

    „Ich hatte, weil Tarnung heute alles war, meine Sonnenbrille auf und ein Basecap auf dem Kopf. Ein bisschen kam ich mir vor wie Schlemihl aus der Sesamstraße, der immer „Psst, genauuuhhh“ sagte und dabei seinen Mantelkragen hochschlug.“ Wer sich hier gerade zu Schmargendorfs neuer Hobby-Detektiv-Hoffnung aufschwingt? Gestatten, Wanda Cameron, Mitte 30, Buchhändlerin, alleinerziehende Mutter eines zehnjährigen Sohnes und mit einer überbordenden Fantasie ausgestattet. Unweit der Buchhandlung „Agatha“ im Berliner Ortsteil Schmargendorf, in der Wanda arbeitet, wird ein erschossener Bankangestellter aufgefunden. Wandas Spürsinn erwacht, zusätzlich beflügelt vom Ansinnen ihrer Chefin und Freundin Miriam, die findet: „Wäre es nicht die beste Werbung für uns, wenn das Agatha mit den Ermittlungen in einem echten Fall in Verbindung gebracht würde?“

    Wanda legt los - und kommt immer wieder Hauptkommissar Yunos Kamat in die Quere. Der ist ziemlich attraktiv, aber offensichtlich auch ziemlich genervt von Wandas Aktionismus. „So geht das aber nicht“, sagte Kamat deutlich atemlos. „Ich leite die Ermittlungen, nicht Sie. Her mit dem Schlüssel.“ Jetzt gab ich ihm freundlicherweise den Schlüssel, auf den Rest seines Satzes ging ich nicht ein. „Sie sollten mit dem Rauchen aufhören“, lenkte ich stattdessen vom Thema ab.
    Schmargendorfs Antwort auf Miss Marple bleibt dran. Hat jemand aus dem benachbarten Altenheim etwas mit dem Mord zu tun? Oder doch einer der Mieter von Wandas Chefin Miriam? Oder etwa die Bewohner der Wagenburg? Dann geschieht auch noch ein zweiter Mord - und Wanda kommt dem Täter näher, als ihr lieb ist…

    Ich sitze hier und kann nicht anders:  Wer mich bereits auf den ersten Seiten dazu bringt, laut loszulachen, den schließe ich in mein Cosy-Krimi-Herz. Wanda ist einfach herrlich, gerade weil immer wieder die Fantasie mit ihr durchgeht, sie unüberlegt und unkonventionell handelt. Dadurch manövriert sie sich selbst immer wieder in urkomische, aber manchmal auch gefährliche Situationen. Zuweilen ist dabei überraschend einsichtig: „Ich hatte mich mal wieder selbst in die Irre geführt. Langsam erkannte ich, dass die Detektivarbeit für mich vielleicht doch nicht das Richtige war. Die Realität hinkte meiner Fantasie entschieden hinterher.“ Manchmal ist sie aber auch einfach nur unmöglich. Zum Glück! Sonst könnte der nette Kommissar nicht so herrlich genervt von ihr sein, auch das hat mich ziemlich amüsiert. Zudem bildet Wandas Freundin Miriam mit ihrer unterkühlten und rationalen Art ein interessantes Gegenwicht zur gefühlsbetonten und chaotischen Wanda. 


    Und was ist mit der Spannung bei all der Belustigung? Zugegeben, die geht in den ersten beiden Dritteln etwas zu Lasten des Wohlgefühls, das bei den Beschreibungen von Wanda und ihrem Umfeld vorherrscht. Dafür legt die Krimi-Handlung allerdings im letzten Drittel deutlich an Tempo und Spannung zu.
    Ich gestehe: Ich bin Wanda-Fan. Wenn jemand so meinen Humor trifft, dann kann ich nicht anders. Ich vergebe gerne fünf von fünf Hüpfmägen und hoffe auf viele weitere Wohlfühl-Krimis mit Wanda, Miriam und Kommissar Kamat. 

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor einem Monat
    Kurzmeinung: Liebenswerte Ermittlerin in schöner Umgebung. Das ist auf alle Fälle eine Ausflug nach Schmargendorf wert.
    Wanda erlebt ihren eigenen Krimi

    Schmargendorf ist ein beschaulicher Stadtteil Berlins, eher ein Dorf, wo jeder jeden kennt. So trifft es Wanda, die liebenswert-chaotische Buchhändlerin von der Krimibuchhandlung „Agathe“ ganz besonders, als sie beim morgendlichen Geldwechseln Zeugin eines Raubmords wurde. Der sympathische Bankangestellte Herr Hellmann liegt im Vorraum der Bank in einer Blutlache.

    Wer so viele Krimis gelesen hat wie Wanda, fühlt sich durchaus zum Ermitteln berufen, auch wenn das der Kommissar Kamat ganz anders ist. Wandas Chefin und Freundin Miriam ist da auch nicht abgeneigt, so ein bisschen Publicity könnte der kleinen Buchhandlung nicht schaden. Die Online Konkurrenz macht auch ihr zu schaffen. Gut dass Miriam eine erfolgreiche Scheidung hinter sich hat und als Abfindung ein Mehrfamilienhaus bekommen hat.

    Da Bank und Altersheim Hof an Hof liegen und zudem noch einen gemeinsamen Keller haben, ist das Wandas erster Ermittlungsansatz. Ein Krimilesekreis bei den Senioren bietet doch die beste Möglichkeit zum Schnüffeln.

    Wanda hat zwar ziemlich oft den richtigen Riecher, aber mit dem Kombinieren hapert es ein wenig. Trotzdem liefert sie Kommissar Kamat, übrigens ein ausgesprochen gutaussehendes Exemplar seiner Gattung, immer wieder ein Ansatz und einen Grund zur Befragung. Neben Job und Ermittlungen stemmt Wanda noch die Aufgaben einer alleinerziehenden Mutter und findet trotzdem immer noch Zeit ihrer Freundin Miriam unter die Arme zu greifen, die Probleme mit ihren Mietern hat.

    Dieser Krimi ist wie Schmargendorf, heimelig und gemütlich. Man muss Wanda einfach sympathisch finden, auch wenn ihre Ticks manchmal nerven. Gemütlich entwickelt sich auch die Spannung dieses richtigen Cosy Krimis. Es macht Spaß mit Wanda zu kombinieren und zu rätseln und die Autorin trifft ihrem Sprachstil und ihren Protagonisten genau meinen Geschmack.

    Das war genau das richtige Buch um die Herbstlesesaison auf dem Sofa einzuläuten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    taniakraetschmars avatar
    15 x Tod in Schmargendorf - Verlosung!

    Krimipremiere! Die Premierenlesung am 30.8. war ausverkauft, jetzt verlosen der Emons Verlag und ich 15 Exemplare von diesem witzigen Berliner Krimi um die Schmargendorfer Krimibuchhändlerin Wanda. 
    Verratet mir einfach: Wie unterscheidet sich ein Cosy Crime von einem Thriller? Unter den Antworten - hey, es gibt kein Richtig und Falsch! - verlosen wir 15 Bücher. 

    Ein erschossener Bankangestellter in Schmargendorf – das ist ja spannender als die Krimis, die sie verkauft, findet Buchhändlerin Wanda. Was liegt da näher, als den Mörder persönlich zu überführen und damit das schwächelnde Geschäft zu beleben? Schließlich ist sie so eine Art Fachfrau, zumindest theoretisch. Dabei kommt Wanda dem attraktiven Kommissar Yunos Kamat in die Quere, der gar nichts von ihren Alleingängen hält. Und dann erschüttert ein zweiter Mord den sonst so friedlichen Stadtteil.
    taniakraetschmars avatar
    Letzter Beitrag von  taniakraetschmarvor 8 Tagen
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