Karla Brandt Schwester, bleibt mein Arm so?

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Inhaltsangabe zu „Schwester, bleibt mein Arm so?“ von Karla Brandt

Auf der Intensivstation ist immer was los. Gut – es geht nicht immer um Leben und Tod. Manchmal geht es auch nur um die Frage, warum der Patient in Zimmer 7 im hinteren Teil eines Zebrakostüms angeliefert worden ist oder wie man zwei afghanischen Frauen mit Handzeichen erklärt, dass Tollkirschen nicht unbedingt das beste Mittel gegen Wechseljahrsbeschwerden sind. Karla Brandt beschreibt mit wachem Blick und liebevollem Humor den alltäglichen Wahnsinn auf der Intensivstation. Kurioses, Krasses und vor allem Komisches hat sie in den neun Jahren »auf Intensiv« erlebt, hat Menschen aus allen möglichen Kulturkreisen, Lebensabschnitten und Gehaltsklassen nackt gesehen, physisch wie psychisch. Ihre Einblicke in die »Parallelwelt Krankenhaus« sind mal urkomisch, mal tieftraurig, aber immer voller Scharfblick und Menschenliebe.

leider nicht dass was ich erwartet habe...

— sophie206
sophie206

Lustiger Einblick in den bunten Krankenhausalltag...

— MartinaSuhr
MartinaSuhr

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  • Die Intensivstation aus einer anderen Perspektive

    Schwester, bleibt mein Arm so?
    MartinaSuhr

    MartinaSuhr

    29. December 2015 um 14:50

    Inhalt: Schwester Karla arbeitet in einem Krankenhaus auf der Intensivstation und berichtet von ihren teilweise skurrilen Erlebnissen mit den Patienten und Kollegen. Auf sehr humorvolle Art bekommt man einen guten Blick hinter die Kulissen und erlebt den Klinikalltag aus einer etwas anderen Perspektive. Charaktere: Karla ist eine resolute Frau, die nach ihrem Schulabschluss verschiedene Berufsoptionen ausprobiert und durch einen Mitbewohner und ein Praktikum bei dem der Krankenschwester hängen bleibt. Neben der Lehrzeit und den damit verbundenen Erlebnissen, gibt sie einen herrlich komischen Einblick in den harten Alltag einer Krankenschwester. Schreibstil: Die Autorin hat Talent im Umgang mit der Sprache. Sie wechselt gekonnt zwischen gehobener Ausdrucksweise, Fachtermini und manchmal derbe anmutender Wortwahl. Mit Fußnoten und Anmerkungen erklärt sie die, von ihr benutzten medizinischen Fachtermini, so dass man bei der Lektüre auch sein Wissen erweitern kann. Die Geschichte ist dynamisch und spritzig. Der Leser erlebt den harten und beschwerlichen Alltag auf humorvolle Weise. Trotz all der vermittelten Komik und der überspitzt anmutenden Situationen, wird die Wichtigkeit und Bedeutung des harten Jobs einer Krankenschwester deutlich. Fazit: Ein unterhaltsamer Literaturtrip in den wundersamen Kosmos eines Krankenhauses. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und habe wichtige Einblicke in den Beruf der Krankenschwester bekommen. Der amüsante Exkurs in eine Welt, die normalerweise vor unseren Augen verschlossen bleibt. Dennoch musste ich einen Stern abziehen, da mir die Sprache manchmal zu derbe war und ich bei blutigen und zu realitätsgetreuen Beschreibungen aus der Intensivstation etwas zu viel Fantasie bewiesen habe. Die Abläufe sind wirklich sehr realistisch und plastisch beschrieben, weswegen mir das ein oder andere Mal flau wurde und ich dezent über die betreffenden Stellen hinweg gelesen habe. Dieser subjektive Eindruck sollte jedoch niemanden abschrecken, denn das Buch hat es wirklich verdient gelesen zu werden. Es öffnet einem die Augen, wie schwer das Pflegepersonal arbeitet und wie groß deren Beitrag für die Allgemeinheit ist. 

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  • aus dem Leben

    Schwester, bleibt mein Arm so?
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    07. May 2015 um 11:13

    für das Leben...Sehr originell beschreibt Frau Brandt ihren Alltag auf einer Intensivstation. Als Leser gewinnt man einen guten Einblick in den Arbeitsalltag und über die Tücken der Behandlung. Auch die Patienten werden gut beschrieben, lustig aber immer mit ernstem Hintergrund. Sprachlich hätte das Buch etwas  weniger flapsig daherkommen können gerade was die Beschreibung der Ausbildung betrifft. Das Kapitel war nicht so gut, die Kapitel über die Intensivmedizin  waren gut und es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

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