Ruby hat es satt, es immer allen recht zu machen und vernünftig und verantwortungsbewusst zu sein. Nach ihrem dreißigsten Geburtstag beschließt sie, dass sich das unbedingt ändern muss, vor allem in Bezug auf die Männerwelt, um die sie seit einer negativen Erfahrung einen großen Bogen macht.
Zufällig läuft ihr Griffin über den Weg. Griffin, ihr ehemaliger Nachbar und jetzt gefeierter Footballstar, der, im Gegensatz zu ihr, kein Kind von Traurigkeit ist, wenn es um das schwache Geschlecht geht und der sich bereit erklärt, sie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Geschichte lässt sich dadurch leicht lesen. Die Kapitel sind sowohl aus Sicht von Ruby als auch von Griffin geschrieben. Auf diese Weise bekommt man ihre Gedanken mit und welche Überlegungen bei ihren jeweiligen Entscheidungen eine Rolle spielen.
Griffin und Ruby sind zwei Personen, die auf den ersten Blick vom Charakter her nicht unterschiedlicher sein könnten. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr Gemeinsamkeiten entdecken sie und ihnen wird bewusst, dass sie ihr Verhalten nur den Erwartungen Dritter angepasst haben, anstatt sich so zu geben, wie sie in Wahrheit sind.
Anfangs hat mich die fast hundert Grad Wende in Rubys Verhalten etwas irritiert, doch nachdem man den Grund dafür erfährt, konnte ich ihr Handeln viel besser nachvollziehen.
In dieser Geschichte geht es im wahrsten Sinne des Wortes um eine Herzensangelegenheit und auch darum, dass man das Glück annehmen soll, wenn es an die Tür klopft, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie lange es andauern wird, weil es sich, auch wenn es nur für eine kurze Zeit sein sollte, auf jeden Fall auszahlt, denn schließlich kann niemand vorhersagen, was in der Zukunft passieren wird.













