Karlhans Frank Menschen sind Menschen. Überall

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Inhaltsangabe zu „Menschen sind Menschen. Überall“ von Karlhans Frank

P.E.N.-Autoren schreiben gegen Intoleranz und Gewalt P.E.N.-Autoren erklären in ihren Texten, die ausdrücklich für Jugendliche geschrieben wurden, ihre Ablehnung gegenüber jeglicher Gewalt und ihre Solidarität mit dem Bündnis gegen Rechts. Erzählungen, Gedichte, Satiren, Theaterstücke, Lieder, die sich vielschichtig mit Intoleranz, Anderssein und Fremdenhass auseinander setzen, verfasst von Günter Grass, Peter Härtling, Friedrich Schorlemmer, Benno Pludra und vielen anderen renommierten Autoren.

Packende epische, dramatische und lyrische Beiträge zum Thema Menschenrechte und Diskriminierung. Lesen gegen den Hass - das lohnt sich!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Menschen sind Menschen. Überall" von Karlhans Frank

    Menschen sind Menschen. Überall

    Gilfaen

    21. February 2011 um 18:55

    Teilweise emotional aufgeladen, teilweise sachlich erweisen sich diese Geschichten, Erzählungen, Essays und Gedichte. Sie wissen nicht zu begeistern, nicht mitzureißen, fehlt ihnen doch das wichtigste, nämlich eine Botschaft, aber auch eine für den Leser verständliche gemeinsame Form. Alle Texte vereint ein gemeinsamer Feind – der Nationalsozialismus, allgemeiner die Xenophobie. Und genau das scheint die Krux, die wenigsten Texte haben Distanz zu diesem Thema, sie versuchen nicht die Umstände zu ermitteln, unter denen Verbrechen dieser Art funktionieren bzw. gemacht werden können, sie untersuchen auch nicht, wie das Ereignis auf den Einzelnen wirkt und wenn, sind diese Erklärungen nur unzureichend und auch unglaubwürdig. Dieses Buch moralisiert, es wird eine einseitige Verurteilung aller Phänomene des Rechtsextremismus vorgenommen, um damit eine Form von Demokratie und Toleranz zu formulieren, was mir widersprüchlich erscheint. Die Texte schwanken auch sehr stark in ihrer stilistischen Qualität, gerade einmal zwei Erzählungen wissen den Leser irgendwie zu begeistern, so dass mich die Lektüre mehr unbefriedigt, denn gelöst und unterhalten zurücklässt.

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