Karlheinrich Biermann Victor Hugo

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Inhaltsangabe zu „Victor Hugo“ von Karlheinrich Biermann

Victor Hugo, der produktivste und populärste unter den großen Schriftstellern des 19. Jahrhunderts in Frankreich, ist hierzulande vor allem als Autor der Romane "Der Glöckner von Notre Dame" und "Die Elenden" bekannt. Gewiß sind diese Werke Höhepunkte eines Schaffes, das alle literarischen Gattungen umfaßt und in dem sich die großen Umwälzungen der Epoche abbilden: Der engagierte Intellektuelle wurde zum Widersacher der Diktatoren seiner Zeit und zum Fürsprecher der Unterdrückten.

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  • Rezension zu "Hugo, Victor" von Karlheinrich Biermann

    Victor Hugo
    Sokrates

    Sokrates

    13. November 2010 um 12:17

    Die kleine Biographie über Victor Hugo bringt in kurzer und prägnanter Form alles Wesentliche über Frankreichs berühmtesten Autor auf einen Punkt. Der Autor Biermann, selbst Professor für Romanische Philologie (Lit-Wissenschaft), kann mit einer knappen, sauberen Sprache überzeugen. Es gelingt ihm, das turbulente und facettenreiche Leben des Victor Hugo im Rahmen der kleinen rororo-Monographien gut darzustellen. Hugo, einer der kommerziell erfolgreichsten Schriftsteller Frankreichs im 19. Jh, kann sich mit seiner Literatur, Theaterstücken (von denen fast nichts im deutschsprachigen Raum bekannt ist) und politischen Schriften einen Namen machen. Er tritt in unsicheren, politisch turbulenten Zeiten ein für die Freiheit des Volkes, die Befreiung der Unterdrückten und der Einführung der Demokratie; leider nur in Zeiten, in denen Frankreich immer wieder nach dem Ende der ersten Napoleonischen Ära unter Napoleon I. zwischen den sich stetig reibenden konservatorischen und reformierenden Bestrebungen zerrieben wird. Hugo engagiert sich auf Seiten der Reformfreudigen, tritt für die "Sache des Kleinen Mannes" ein - ein Motiv, dass sein gesamtes literarisches Schaffen wie einen roten Faden durchziehen wird. Die Vielschichtigkeit seiner persönlich-emotionalen Beziehungen im privaten Bereich beleuchtet Biermann ebenso: so erfahren wir von der schwierigen, zunächst als Liebesehe geschlossenen Verbindung zu seiner Frau Adèle. Die Ehe zerbricht emotional, nicht jedoch rechtlich - die Hugo's lassen sich trotz emotionaler Trennung nie scheiden, sondern akzeptieren die Bindungen des jeweils anderen an neue Partner. Mdm. Hugo bleibt weiterhin offiziell die Herrn des Hauses Hugo. V. Hugo selbst sucht sich vielerlei neue Frauen, die Schauspielerin Juliette Drouet bleibt ihm aber bis ans Lebensende freundschaftlich verbunden. Viele Schicksalsschläge muss Hugo verkraften, so den Tod seiner Söhne noch vor dem eigenen Ende; oder der frühe Tod der Lieblingstochter und der Verfall in die Wahnsinngkeit der zweiten Tochter. Aus diesem Hin und Her zwischen Erfolg und persönlichen "Niederlagen" speist sich wohl auch die große Dramatik seiner Werke - denn derjenige, der das Geschriebene selbst erleben konnte, wird wohl auch am besten darüber schreiben können. Fazit: Wer eine kurze, aber komplette Einführung in Leben und Werk Hugo's sucht, dem sei dieses Heft empfohlen.

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