Karlheinz Büttner

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf

Buchautor von über 30 Publikationen zur Eisenacher Geschichte verdiente sich durch die Bewahrung regionaler Geschichte sowie um den Erhalt wertvoller Zeugnisse in Eisenach und der Umgebung hohes Ansehen. Karlheinz Büttner wurde am 3.11.1947 in Eisenach geboren. Er besuchte die Polytechnische Oberschule bis 1964 und absolvierte 1964 – 1966 eine Lehre als Schriftsetzer mit Facharbeiterabschluss. 1966 – 1968 war er als Schriftsetzer bei Schierig-Druck Geyer tätig, 1969 – 1990 als Schriftsetzer und Bereichsleiter im Betriebsteil Eisenach der Druckerei Fortschritt Erfurt. 1990 – 2004 arbeitete er als Buchhändler in der Karlsbuchhandlung Eisenach, 2005 – 2015 als Buchhändler & Antiquar in selber geführtem Antiquariat & Buchhandlung St. Georg Eisenach. Seit 2016 lebte er im Ruhestand in Eisenach. Er arbeitete bis in den Dezember 2021 weiter an Publikationen zur Geschichte seiner Heimat, konnte jedoch, behindert durch schwere Krankheit nicht mehr sämtliche Vorhaben zur Veröffentlichung bringen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Karlheinz Büttner

Cover des Buches Ein Haus unter der Wartburg (ISBN: 9783982087627)

Ein Haus unter der Wartburg

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Erschienen am 19.01.2022
Cover des Buches ... so lang noch das Lämpchen glüht (ISBN: 9783981315950)

... so lang noch das Lämpchen glüht

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Erschienen am 01.11.2015
Cover des Buches Auf Luthers Patmos war der Teufel los ... (ISBN: 9783981315967)

Auf Luthers Patmos war der Teufel los ...

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Erschienen am 01.12.2015
Cover des Buches Das Eisenach unserer Urgroßväter (ISBN: 9783981315943)

Das Eisenach unserer Urgroßväter

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Erschienen am 01.09.2015
Cover des Buches Der Sagenkranz der Wartburg (ISBN: 9783981315912)

Der Sagenkranz der Wartburg

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Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Die Mühlen der Wartburgstadt Eisenach (ISBN: 9783959666862)

Die Mühlen der Wartburgstadt Eisenach

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Erschienen am 01.06.2023

Neue Rezensionen zu Karlheinz Büttner

Cover des Buches ... so lang noch das Lämpchen glüht (ISBN: 9783981315950)
Frank1s avatar

Rezension zu "... so lang noch das Lämpchen glüht" von Karlheinz Büttner

… so lang noch das Lämpchen glüht: Eisenachs historischen Gaststätten auf der Spur
Frank1vor einem Jahr

Klappentext:

Freut euch des Lebens …; wer kennt nicht diese von Sinnenfreude strot­zende Lied­stro­phe, deren zwei­ten Teil ich zum Titel die­ses Buches aus­wählte, wohl wis­send, dass nicht das Lämp­chen über der Tür der lang ver­ges­senen Gast­stätte „Klos­ter­kel­ler“ auf dem Titel­bild damit ge­meint ist, die im Volks­mund nur unter dem Namen „Grü­ner Kof­fer“ be­kannt war. Aber da es in dem vor­lie­gen­den klei­nen Büch­lein um Eisen­achs his­tori­sche Gastst­ätten geht …


Rezension:

Wie in wahrscheinlich jeder Stadt lebt auch in Eisenach die Erin­nerung an zahl­reiche Gast­stätten, die es längst nicht mehr gibt. Von ihnen blie­ben nur Ein­träge in alten Adress­büchern, Zei­tungen, Akten und na­tür­lich den Köpfen alter Eisen­acher. Andere exis­tie­ren auch heute noch in mehr oder weni­ger ver­änder­ter Form.

Karlheinz Büttner ist in Eisenach bekannt für eine ganze An­zahl Bücher über die lokale Ge­schichte. Eigen­arti­ger­weise sind einige die­ser Bücher wie auch das vor­lie­gende bei den ein­schlä­gi­gen On­line­händ­lern nicht ge­lis­tet, son­dern aus­schließ­lich im ört­lichen Han­del er­hält­lich. In die­sem Buch wid­met sich der Autor den his­to­ri­schen Gast­stätten Eisen­achs. Neben einer Auf­lis­tung der über­lie­fer­ten Er­wäh­nungen und der Nen­nung der Wirte in alten Adress­büchern fin­den sich bei vie­len der Eta­blisse­ments auch Ab­bil­dungen, oft in Form von durch die In­haber ver­öffent­lich­ter Post­kar­ten. Nega­tiv fällt aller­dings auf, dass die Ein­träge manch­mal etwas un­über­sicht­lich sind. Viele Gast­stätten haben im Laufe der Zeit mehr­mals Namen und Adres­sen ge­wech­selt. Dabei ist oft nicht er­kenn­bar, ob das Lokal um­ge­zo­gen ist oder nur die Haus­num­mer ge­än­dert wurde. Trotz­dem stellt das Werk eine höchst interes­sante Zu­sam­men­fas­sung der his­tori­schen Ent­wick­lung des Eisen­acher Gast­ge­wer­bes dar.


Fazit:

Dieser Einblick in die Geschichte Eisenachs aus einem speziellen Blick­winkel ist für his­torisch interes­sierte Eisen­acher einen Kauf wert.


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Cover des Buches Ein Haus unter der Wartburg (ISBN: 9783982087627)
Frank1s avatar

Rezension zu "Ein Haus unter der Wartburg" von Karlheinz Büttner

Eisenach in der Geschichte seiner Häuser
Frank1vor 2 Jahren

Klappentext:

Der Eisenacher Autor Karlheinz Büttner dokumentiert in diesem Buch eine Aus­wahl Eisen­acher Haus­an­sichten unter einem ein­zigen Gesichts­punkt – ihrem Erschei­nen als Post­karte.

In drei Kapiteln erfährt der Leser interessante Einblicke:

· Vom Hausbau, nicht nur in Eisenach
· Der historische Hausbau Eisenachs
 · Die Häuser geordnet nach Straßen

Dem interessierten Leser erwarten teils seltene Bild­an­sich­ten, auf­wän­dig recher­chierte Beschrei­bungen zu Gebäu­den, deren Funk­tion, ihren Bau­herren und den Bewoh­nern, die in der reiz­vol­len Um­ge­bung Eisen­achs ein zu Hause fan­den.


Rezension:

Bildbände mit historischen Ortsansichten gibt es mittlerweile wohl von jeder grö­ßeren Ort­schaft, denn das Thema Lokal­geschichte ist schon längere Zeit in Mode. Von Städten wie mei­ner Heimat­stadt Eisen­ach erschien in den letz­ten 30 Jah­ren sogar eine ganze Anzahl der­artiger Bild­bände. Eine ganze Reihe davon ist auch aktuell noch liefer­bar. Da könnte man sich natür­lich die Frage stel­len, ob es wirk­lich sinn­voll ist, noch ein wei­teres der­arti­ges Buch hin­zu­zu­fügen. Die Ant­wort auf diese Frage fällt nach dem Betrach­ten die­ses Buches aller­dings leicht: Es ist eine sinn­volle Be­reicher­ung die­ses Seg­ments. Wäh­rend sich ein Groß­teil der bereits erschie­nenen Werke näm­lich bekann­ten Gebäu­den, Stra­ßen, Plät­zen und all­gemeinen Stadt­an­sich­ten wid­met, liegt der Schwer­punkt hier auf ‚nor­malen‘ Häu­sern. Als Vor­lagen dien­ten über­wie­gend Post­kar­ten, die meist von den stol­zen Bau­herren beziehungs­weise Eigen­tümern in Auf­trag gege­ben wur­den. (Im Gegen­satz zum im Klap­pen­text Gesag­tem wur­den aller­dings auch einige wenige Bilder auf­ge­nom­men, die nicht als Post­kar­ten erschie­nen.) Dass bei den gezeig­ten Gebäu­den schmucke Villen und Ge­schäfts­häuser über­wie­gen, liegt wohl in der Natur der Sache. Wer lässt schon eine Post­karte eines nor­malen Miets­hauses drucken? Daher domi­nieren An­sichten der vor­neh­men Villen­be­bauung, die Ende des 19., An­fang des 20. Jahr­hun­derts vor allem im Süden der Stadt ent­stand, als Eisen­ach ein bevor­zug­ter Alters­ruhe­sitz für zahl­reiche finan­ziell Bes­ser­ge­stellte war. Ein erheb­licher Teil der abge­bil­deten Villen hat es auch bis in die heu­tige Zeit ge­schafft, sodass man die his­torischen An­sich­ten auf einem klei­nen Stadt­spazier­gang mit dem aktu­ellen Zu­stand ver­gleichen kann. Auf­fallend ist dabei, dass viele impo­sante Villen, die damals von ihren reichen Bau­herren als ‚Ein­familien­häuser‘ für sich und das wahr­schein­lich umfang­reiche Per­sonal errich­tet wur­den, heute von 6 und mehr Familien bewohnt wer­den.

Die Bildtexte beschreiben oft den ganzen Werdegang des jewei­ligen Hau­ses mit allen Besit­zer­wech­seln bis 1950. Dabei kann man sich nur wun­dern, wieso man­che ansehn­lichen Ge­bäude den Besit­zer teil­weise inner­halb weni­ger Jahre mehr­fach wech­sel­ten. Man­che Villen hatten inner­halb eines einzi­gen Jahr­zehnts 3 unter­schied­liche Eigen­tümer. An man­chen Punk­ten hätten die Erläu­ter­ungen aber auch etwas aus­führ­licher aus­fallen kön­nen. So wird bei­spiels­weise erwähnt, dass ein bestimm­tes Haus nicht vor dem Jahr x erbaut wor­den sein kann, ohne zu begrün­den, aus wel­chem zu erken­nen­den Detail sich diese Schluss­folger­ung ableitet. Für den Autor ist das in sol­chen Fäl­len wahr­schein­lich offen­sicht­lich, für den Leser jedoch nicht zwangs­läufig.

Für den lokalhistorisch interessierten Eisenacher oder auch für Fans der Stadt ist dieses Buch eine Be­reicher­ung des Bücher­schranks.


Fazit:

Dieser Bildband illustriert Eisenachs Geschichte im Werde­gang seiner Häuser.


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