Karo Stein

 4.6 Sterne bei 130 Bewertungen
Autorin von MargeritenEngel, positiv verliebt (German Edition) und weiteren Büchern.

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Chéri: Weil du mich siehst

 (2)
Neu erschienen am 27.09.2018 als E-Book bei .

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MargeritenEngel

MargeritenEngel

 (29)
Erschienen am 27.05.2013
positiv verliebt (German Edition)

positiv verliebt (German Edition)

 (25)
Erschienen am 05.12.2013
WhiskyTeufel

WhiskyTeufel

 (11)
Erschienen am 12.03.2015
Willst du ein Eis?

Willst du ein Eis?

 (9)
Erschienen am 03.04.2016
Flammenerbe

Flammenerbe

 (8)
Erschienen am 27.06.2015
Von Nikoläusen und Niko-Mäusen

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 (5)
Erschienen am 28.11.2014
Wenn es Liebe ist

Wenn es Liebe ist

 (6)
Erschienen am 22.03.2016
Liebesschlösser

Liebesschlösser

 (4)
Erschienen am 04.08.2013

Neue Rezensionen zu Karo Stein

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annlus avatar

Rezension zu "Unglaublich verliebt" von Karo Stein

Homosexualität und Glaube
annluvor einem Jahr

„Das ist echt witzig. Mister Promisk hat einen heiligen Zwilling.“


Seit Jahren hat sich Daniel von seiner Familie abgenabelt und nimmt sich genau das vom Leben, was er haben will. Dazu gehören auch eine Menge Männer, denen er nichts als gelegentlichen Spaß verspricht. Doch dann meldet sich sein Zwillingsbruder Moritz bei ihm. Er möchte einige Monate zu ihm ziehen und die alten Bande zwischen ihnen wieder verknüpfen. Nur leider weiß Moritz nicht, dass Daniel schwul ist. Für einen angehenden katholischen Pfarrer kann es wohl nichts schlimmeres geben, als einen schwulen Bruder. So verleugnet Daniel sein wahres Leben und versucht seinem Bruder eine Lüge vorzuspielen – nur blöd, dass es gerade jetzt einen Mann in seinem Leben gibt, der ihm nicht mehr aus den Gedanken geht.



Eigentlich hatte ich mir die Geschichte etwas anders vorgestellt. Durch die vielen Missverständnisse habe ich mit mehr Humor gerechnet, aber auch mit mehr positiven Gefühlen – besonders, was Daniel und Lukas angeht. Das Versteckspiel – aber auch die vielen Erinnerungen an die Kindheit und Jugend, die die Zwillinge in einer streng gläubigen Familie verbracht haben – haben dazu geführt, dass der erste Teil von einem mehr als nur frustriertem Daniel erzählt wird.


Neben der Frustration waren es seine Einstellung, dass seine Lust vor allem anderen steht und er sich einfach nimmt, was er will, die ihn nicht sonderlich sympathisch gemacht haben. Besonders, da er in Bezug auf Sex in eine sehr derbe Sprache verfallen ist, der ich gar nichts abgewinnen konnte. Er hat seine Gedanken und seinen Lebenswandel zwar, genau wie ich, als das gesehen, was er darstellt – als starke Rebellion gegen seine bisherige Erziehung, die auch daraus gewachsen ist – dennoch fand ich einiges unsympathisch.


Im Laufe der Geschichte führen die Ereignisse dazu, dass das Lügenkonstrukt in sich zusammenbricht. Dadurch bessert sich Daniels Laune wenigstens teilweise. Dennoch hat er immer noch einige verwirrte Momente, aber auch wieder rebellische Phasen. Besonders dann, wenn es um die Kirche geht, benimmt er sich oft daneben. Zwar gibt die Erzählung auch eine Erklärung für sein Handeln, richtig fand ich es dadurch aber nicht. Immer wieder fand ich ihn unreif und egoistisch.


Durch Moritz Auftauchen ist der Glaube ein großes Thema des Buches. Auch seine bisherigen Entscheidungen sind nicht immer auf Wohlwollen gefallen, er scheint sich aber schon intensiver mit sich und seinen Plänen auseinandergesetzt zu haben, sodass er mir – bei all den Zweifeln, die auch ihn überkommen – bei weitem reifer vorkam, als Daniel.


Fazit: Dadurch, dass die Geschichte von Daniel erzählt wird und ich mich mit seinem Charakter sehr schwer getan habe, fiel es mir nicht leicht, ins Buch zu finden. Die Verbindung der Themen Homosexualität und Glaube fand ich interessant, die Umsetzung hier nicht immer überzeugend. Ich hatte mir eine nette Geschichte erwartet, wurde hier aber viel mehr mit Daniels Zweifel, Verwirrung und Wut überschüttet – was mir zuviel (egozentrisches) Drama war.

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LiehsaHs avatar

Rezension zu "Flammenerbe" von Karo Stein

Mit male pregnancy kann man mich vergraulen...
LiehsaHvor einem Jahr

Das Cover besitzt einen mystischen Touch. Die Schrift passt sehr gut, aber die Männer hätte man sich sparen können. Warum sabotiert man die Fantasie der Leser mit so etwas?

"Flammenerbe" ist ein guter Titel, weil er passt und Aufmerksamkeit erregt. Einer der Gründe für den Kauf meinerseits.

Erzählt wird aus der personalen Perspektive, die kapitelweise zwischen Justus und Mathis wechselt. Gut finde ich, dass Mathis' Naivität dort deutlich wird.

Der Schreibstil ist solide und passt zur Geschichte. Man merkt, dass die Autorin sich weiterentwickelt hat, wenn man sich dieses Buch und eines ihrer ersten Werke anschaut.

Nachdem die Äußerlichkeiten geklärt sind, kommen wir nun zur Handlung. Um es gleich vorweg zu nehmen: Sie hat mir nicht wirklich gefallen. Gay Fantasy (ohne Gestaltwandler) ist für mich noch ein neues Genre, daher war ich sehr gespannt darauf. Die Autorin erwähnte im Netz auch mehrmals, dieser Roman sei ein Experiment und sie sei gespannt auf die Reaktionen.
Auch wenn es mir eigentlich widerstrebt zu spoilern, komme ich dieses Mal nicht ohne aus: Es kommt mpreg vor, was im Fanfiktionbereich für male pregnancy bzw. männliche Schwangerschaft steht. Auch wenn ich mich als eher offenen Menschen sehe, zählt das zu meinen No-Gos und sollte im Fanfiktion-Bereich bleiben. Ähnlich wie Sex mit Dinosauriern oder ähnlicher Kram. Auch wenn ich das so sage, gebe ich einem Buch, in dem das vorkommt, selbstverständlich trotzdem eine Chance. Aber auch da hat die Autorin versagt. Man hätte diese Schwangerschaft bestimmt überzeugender einbauen können. Fantasy macht's möglich! Aber nicht, indem man sie einer weiblichen Schwangerschaft zu 90% angleicht. Das macht jede Glaubwürdigkeit zunichte.
Außerdem kommt es mir so vor, als habe man sich die Flammenerben allein für die mpreg-Sache ausgedacht. Abgesehen davon erfüllen sie nämlich keine Funktion und besitzen fast keine Fähigkeiten. Das ist besonders kurios, wenn man bedenkt, dass sie die einzigen magischen Wesen zu sein scheinen.
Wenn man mal die Schwangerschaft außer Acht lässt, ist aber auch der Geschlechtsverkehr an sich problematisch. Denn der geschieht anfangs ohne Mathis' Zustimmung. Natürlich gefällt es ihm dennoch irgendwie und er fühlt sich hinterher auch nicht schlecht deswegen oder so. Aber im Grunde genommen ist es eine Vergewaltigung gewesen. Wie kann man das einbauen und das Thema dann einfach zur Seite schieben, als hätte es keine langfristigen Folgen?
Abgesehen von diesen Punkten leidet auch die Spannung. Der Anfang war gut, keine Frage, aber sobald Justus und Mathis zusammenleben, ist die Luft raus. Es gibt ein wenig Happy Family mit Pseudo-Hürden, aber gefesselt hat mich das nicht. Zum Ende hin gab es nochmal einen größeren Konflikt, der eher erzwungen war. Intrigen gibt es auch ein wenig, aber die Konflikte sind zu schwach, um maßgeblich zur Spannung beizutragen...
Erneuter Spoiler: Das Happy End war süß. Ich hätte jedoch ein Sad End bevorzugt, weil die ganze Geschichte schon so klebrig-süß und lockerleicht war.

Mathis ist für seine 19 Jahre ein dummer kleiner Junge und war mir eher unsympathisch.
Justus war mir deutlich lieber, auch wenn der Altersunterschied und sein plötzlicher Sinneswandel seltsam waren.
Auch wenn sie nur kurz vorkam, so mochte ich die blinde Hebamme von den Nebencharakteren am liebsten.

Fazit:

Diese Geschichte ist leider äußerst kritikwürdig. Potential ist da, aber es wurde nicht genutzt. Zwei Sterne gibt es nur, weil ein Stern den abgebrochenen Büchern vorbehalten ist. Ich würde diesen Roman nicht weiterempfehlen.

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Kristinas_Buecherwelts avatar

Rezension zu "Willst du ein Eis?" von Karo Stein

Emotionale Geschichte über ein Coming out
Kristinas_Buecherweltvor einem Jahr

In die Geschichte von Tobi und Markus stürzt man als Leser hinein, genau wie Tobi in Markus bei seinem Einkauf. Seine verwirrenden Gefühle und diese erste Liebe mitzuerleben, hat etwas sehr Schönes und fast Unschuldiges.

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen. Gerade Tobis Ängste sind gut ausgearbeitet worden, die Fragen die er sich stellt, sind alle nachvollziehbar und auch die Tatsache, dass er sich leicht beeinflussen und verunsichern lässt, scheint mir nur zu natürlich. Auch Markus agiert in weiten Teilen verständlich, allerdings gibt es ein paar Punkte, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte.

Bei Tobi hätte ich durchaus erwartet, dass er sich bei der Erkundung seiner Sexualität, die ihm ja sozusagen vor die Füße gefallen ist, deutlich entdeckungsfreudiger gezeigt hätte. Ich habe zugegebenermaßen ein kleines Problem damit gehabt, dass für ihn (und seine beste Freundin Dani) von vorn herein feststeht, dass er den (Zitat!) "weiblichen" Part in der Beziehung einnimmt. In diese Richtung gibt es keine Neugier, nicht einmal ein Gedanke daran? Das war für mich leider nicht nachvollziehbar, weil darauf auch nicht eingegangen wird. Das ist einfach so.

Markus hat mir ein bisschen Schwierigkeiten mit seiner Vergangenheit gemacht. Seine Reaktion auf den Vorfall, der vorläufig zur Eskalation führt, erklärt sich durch die vergangenen Probleme nicht. Oder zumindest erklärt sich mir das nicht und ich kann keine Brücke dahin schlagen. Der Kontrast zwischen dieser absoluten Begeisterung für Tobi und der völligen Distanziertheit ist ohne Erklärung zu groß.

Und letztlich bleibt die Situation mit Tobis bestem Freund nicht nur offen, sie fällt quasi am Ende vom Tisch.

Diese Dinge lassen mich etwas ambivalent zurück, weil sie einen nicht unerheblichen Anteil an der Handlung oder der Entwicklung dieser haben.

Mangelnde Emotionalität kann ich allerdings nicht beklagen, die schwierigen und traurigen Passagen sind so umgesetzt worden, dass ich sehr nahe an den Protagonisten dran war. Das Miterleben ist intensiv und mitunter sehr traurig.

Dazu ist die Geschichte sprachlich sehr ansprechend, sie liest sich flüssig weg und hat eine angenehme und leicht zu folgende Spannungskurve.

Fazit: Eine süße Geschichte über das Coming out, die verwirrenden Gefühle darüber und eine glaubhaften Liebe.

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Gespräche aus der Community

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karo_steins avatar
Liebe Leser,
hiermit möchte ich Euch zu meiner ersten eigenen Leserunde einladen. Das Buch "positiv verliebt" habe ich als Botschafterin zum Weltaidstag 2013 geschrieben und veröffentlicht. Es handelt sich um Gay Romance mit einem Hauch Drama.

Immer wenn Jakob im Club ist und Fabian tanzen sieht, wünscht er sich ihn besser kennenzulernen. Doch seit Fabian weiss, dass er HIV-positiv ist, lässt er niemanden mehr an sich heran. Jakob gibt trotzdem nicht auf und kämpft, nicht nur um Fabians Vertrauen, sondern auch gegen seine eigenen Dämonen.

Ich vergebe für die Leserunde 10 ebooks wahlweise als mobi oder epub.
Ihr solltet mindestens 16 Jahre alt sein.
Bewerben könnt ihr Euch bis zum 19.1.2014.
Ich hoffe, dass sich einige Leser finden, die Lust auf dieses Buch
haben und bin gespannt, wie Euch die Geschichte gefällt.





karo_steins avatar
Letzter Beitrag von  karo_steinvor 5 Jahren
Vielen Dank für deine Rezension. Ich freue mich, dass dir das Buch insgesamt gefallen hat. ich finde es immer wieder spannend, was die verschiedenen Leser aus einer Geschichte für sich mitnehmen, allerdings erstaunt es mich, wo genau du meinen Aufruf zum bedenkenlosen und vor allem schutzlosen Sex gelesen hast. Das ist keineswegs die Botschaft des Buches, denn hier geht es um ein Paar, das, so wie viele andere Paare auch, die Möglichkeit nutzt, die besondere Intimität von ungeschütztem Sex zu haben. Sollte ich diese Möglichkeit überbetont haben, dann liegt es nur daran, weil ich selbst so beeindruckt davon bin ... aber die Bedinungen sind eng geknüpft und ich dachte, ich habe das ziemlich deutlich gemacht. Natürlich ist dieses Buch nicht für 12-jährige ... ich schreibe Slash- Geschichten für Erwachsene, nicht für Kinder. In erster Linie sind die Tabletten großartig, denn die Tatsache, dass HIV- positive Menschen mittlerweile eine nahezu ebenso lange Lebenserwartung haben, wie nicht-positive ist eine unglaubliche Errungenschaft ... Natürlich gibt es Langzeitwirkungen, wir reden hier von Tabletten mit Hammerwirkstoffen ... aber ich glaube nicht, dass es Sinn macht, sich an diesem Punkt darüber Gedanken zu machen. Vielleicht ist die Medizin in ein paar Jahren soweit, HIV wirksam zu heilen. Ich glaube nicht, dass ein HIV- Positiver sich zu diesem Zeitpunkt wirklich fragen sollte, was er macht, wenn in 10 oder 20 oder 30 Jahren die Wirkung umschlägt. ich kenne viele Menschen, die aus anderen Gründen ein Leben lang von Tabletten abhängig sind und ich weiß, dass es keinen Sinn macht, darüber nachzudenken, denn das Jetzt zählt ... lg Karo
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