Kasimir, einziges Kind seiner Eltern und damit Erbe eines Textilbetriebes, lebt auf dem Hof >Gaymeinsam<, zusammen mit 6 weiteren Männern. Und das inzwischen seit 100 Monaten, also seit knapp 8 Jahren. Damalige Vorfälle trieben ihn zu diesem cut mit seiner Familie. Wie im Märchen war auch hier der fehlende 13. Teller Grund für den Ausspruch eines „Fluches“. Keiner glaubt an ihn, schließlich leben wir im 21. Jh., aber alle nehmen ihn irgendwie sehr ernst.
Die gemeinsamen Jahre der Männer auf dem Hof schweißen zusammen und irgendwie kümmern sich alle sehr rührend um Kasimir. Dieser ist immer müde, sein Schlafbedarf ist inzwischen so legendär, dass sich am Lagerfeuer darüber die Geschichten ausgetauscht werden, zu welchen unpassenden Gelegenheiten Kasimir schon einschlief.
Jeder auf dem Hof verdient sein Geld mit selbstgemachten Produkten. Kasimir stellt auf traditionelle Art Garne und Stoffe her, die sehr beliebt sind. Bei dieser Arbeit vergisst er stets die Zeit.
Keiner vom Hof kennt Kasimirs wahre Herkunft, Er hat den Mädchennamen seiner Mutter angenommen, denn er will einfach nicht gefunden werden. Die Erinnerung an die Gründe seines Weggangs schmerzen noch immer. Eines Tages taucht Lorenz auf dem Hof auf und alles wird auf einmal anders ...
Dieses Buch hat mir eine schöne Lesezeit beschert. Ich empfehle diese Märchenadaption von Dornröschen sehr gerne.


















