Karo Stein MargeritenEngel

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Inhaltsangabe zu „MargeritenEngel“ von Karo Stein

Bengts Liebesleben ist eigentlich so, wie er es sich immer gewünscht hat: eine feste, monogame Beziehung mit seinem Freund Kevin, Liebe und alles, was dazu gehört. Wenn da nicht diese leisen Zweifel über Kevins Treue wären. Und dann ist da auch noch Kevins Freund Rik, der nicht nur Bengts Probleme mit Kevin plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt, sondern auch die Leere in Bengts Herz zu schließen scheint. (Quelle:'Flexibler Einband/13.12.2013')

Ein gelungenes Buch, ohne künstliche Szenen in das man eintauchen kann und erst wieder heraus kommt, wenn man die letzte Seite gelesen hat.

— Shaddowlino
Shaddowlino

Wahnsinnig gefühlvoll. Habe es schon 2 X gelesen.

— shadow_breeze
shadow_breeze
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  • Die Sicht eines Engels mit einem kleinen Stolperstein am Ende

    MargeritenEngel
    Shaddowlino

    Shaddowlino

    05. October 2014 um 21:24

    Klappentext: Bengts Liebesleben ist eigentlich so, wie er es sich immer gewünscht hat: eine feste, monogame Beziehung mit seinem Freund Kevin, Liebe und alles, was dazu gehört. Wenn da nicht diese leisen Zweifel über Kevins Treue wären... Und dann ist da auch noch Kevins Freund Rik, der nicht nur Bengts Probleme mit Kevin plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt, sondern auch die Leere in Bengts Herz zu schließen scheint... Eigene Meinung: Das Buch ist in der ich-Form geschrieben, sodass man wirklich sehr tief in Bengts Gedanken und Gefühle eintauchen kann. Das ist hier auch wirklich gut umgesetzt. Es ist nicht übertrieben und auch nicht zu wenig. An einigen Stellen habe ich zwar mit den Kopf geschüttelt, wie er so naiv sein kann, aber das liegt einfach daran, dass ich ein völlig anderer Mensch bin und einfach nie so denken könnte wie er, aber wenn ich meine eigene Art außen vor gelassen habe, ist alles schlüssig. Auch das was passiert war gut aus dem Leben gegriffen. Es wirkte nichts, als würde es nicht in die Geschickte gehören oder passiert zu viel nacheinander. Alles völlig alltägliche Dinge, die vielleicht für den einen Leser eher langweilig waren, aber ich fand es sehr angenehm einfach etwas aus einem normalen Leben zu lesen, ohne, dass eine eigene Welt gebastelt wurde. Auch die explizierten Sexszenen waren sehr stimmig. Wahnsinnig sympathisch war mir Frau Schumann, die sicherlich jeder gerne als Oma hätte und auch sonst kamen mir alle Personen sehr echt und Lebensnah vor. Ich bin auch sicher, dass es genug solche Kevins gibt. An sich ein rundum gelungenes Buch, wenn nicht der Epilog wäre und mein Verlangen immer alles über alle wissen zu wollen. Zuerst zum Epilog. Er wühlt etwas auf, was eigentlich fertig war und dann wird ein Thema angeschnitten, dass einfach, wenn man es anschneidet, viel mehr Aufmerksamkeit benötigt, als nur ein paar Seiten vom Epilog. Es passt an sich, dass sich so ein Mensch wie Bengt nicht einfach um 180 Grad drehen kann (das kommt auch zum Ende der Geschichte in der einen oder anderen Situation schon ein kleines Stück durch, dass eben nicht alles so einfach ist, wie man es sich erträumt) und wenn, dann dauert es sehr lange, aber genau das hätte ich mir dann nicht als Epilog sondern sind die Geschichte eingebunden gewünscht. Was mein Wissensdurst angeht, hätte ich mir schon noch eine Erklärung von Kevin gewünscht (vielleicht gibt es ja da noch eine Fortsetzung). Sicherlich ist mir bewusst, dass eben Bengt nicht der Typ ist, der das alles hinterfragt, aber ich hätte Kevin so eingeschätzt, dass er ihm das unter die Nase reiben muss. Auch in der Beziehung deutet der Epilog einiges an, gerade weil mir dort Kevin etwas zu sehr veränder vorkam. Und auch über Rik hätte ich gerne noch die ein oder andere Information mehr gewünscht. Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch, wenn man mal eine einfach Geschichte lesen will und damit zufrieden ist, dass man sich nach den ersten Seiten schon denken kann, wie es ausgeht.

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  • Rezension zu "MargeritenEngel" von Karo Stein

    MargeritenEngel
    JulesB

    JulesB

    18. August 2014 um 17:30

    Bengt könnt ein glückliches Liebesleben haben, wären da nicht die leisen Zweifel an der Untreue seines Freundes Kevin. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, tritt auch noch ein alter Freund Kevins in ihr Leben und stellt dieses auf den Kopf. Denn Rik teilt nicht nur Bengts Skepsis, sondern wirbelt auch noch dessen Gefühle mächtig durcheinander: Schon nach kurzer Zeit fühlt sich Bengt ihm viel näher als Kevin - und Rik scheint es ähnlich zu gehen. Aber kann er Rik wirklich trauen? Sicher ist er sich nicht und letztlich ist da ja auch immer noch Kevin. Eigentlich hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, obwohl ich über Bengt irgendwann nur noch den Kopf schütteln konnte und auch sagen muss, dass mir einige Dinge zu undurchsichtig geblieben sind. Außerdem fand ich es ein wenig anstrengend, immer diese kaltherzigen Sexszenen zwischen Kevin und Bengt lesen zu müssen. Dafür waren aber alle Szenen zwischen Bengt und Rik wahnsinnig süß. Eine ausführlichere Rezension findet ihr auf meinem Blog: www.julesbunteweltderbuecher.blogspot.de

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  • Ein passender Titel...

    MargeritenEngel
    Karopel

    Karopel

    14. September 2013 um 22:19

    Was hat es auf sich, mit dem MargeritenEngel? Nun, einer der Protagonisten ist leidenschaftlicher Margeriten Liebhaber und heißt tatsächlich mit Nachnamen Engel. Etwas von einem Engel hat Bengt in gewisser Weise an sich. Vielleicht nicht unbedingt sein Äußeres, nein, es ist eher sein duldsames Wesen, das ihn über längere Zeit hinweg glauben lässt, das die Beziehung zu seinem Freund Kevin genaus so sein muss, wie sie gerade läuft. Das geht jedoch nur solange gut, bis Kevin Hendrik mit nach Hause bringt. Und in diesem Augenblick beginnt das Gefühlschaos, mindestens zweier Personen. Es ist eine Geschichte, wie sie durchaus zwischen Paaren ablaufen könnte. Der Eine ein Machtmensch, Kontrollfreak, unehrlich. Er weiß, das er genügend Charme besitzt, seinen Partner um den Finger wickeln zu können. Und doch wird er nach und nach von eben diesem entlarvt. Bis dahin aber entwickelt sich still und leise Hochexplosives, das in einer Mènage à trois mündet. Was eine gewisse Unsicherheit zwischen Bengt und Hendrik hinterlässt. Nicht unbedingt wegen dem körperlichen Aspekt, der in bestimmten Situationen gerne den Kopf ausschaltet. Nein, man kann getrost unterscheiden. Hier ist es die Gefühlsebene. Kaum merklich entsteht ein leises, und doch sicheres Gefühl. Es kommt, wie es schließlich kommen muss, Kevin wird gnadenlos enttarnt. Hier entpuppt sich Bengt als starker Mensch, der den notorischen Spieler im Endeffekt ins Abseits stellt. Eine intensive Geschichte. Sah ich Bengt als schwachen Menschen? Nein, nur wenn jemand Angst vor dem Alleinsein hat, muss er nicht schwach sein. Sicher verschließt er die Augen vor Tatsachen, trotzdem sehe ich in ihm einen starken Charakter. Denn es kann auch ein Zeichen der Stärke sein, nimmt jemand Situationen so, wie sie sind. Im Endeffekt zeigt uns die Autorin, das alles gut wird. Zwei haben zusammengefunden, die zusammen gehören. Sie schrieb eine wunderbare Geschichte über die Liebe. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt.

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