Karolina Halbach

 3.3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorin von Die Wandersängerin, Die Falknerin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Karolina Halbach

Im Jahr 1962 wird Karolina Halbach in Neustadt an der Waldnaab geboren. Regensburg kennt sie so schon aus ihren Kindertagen. Sie hat sich in das "bayerische Venedig" verliebt. Ihr historischer Roman "Die Wandersängerin" spielt in Regensburg. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Passau. Mit zwei Hunden und drei Ponys genießt sie die Natur.

Alle Bücher von Karolina Halbach

Karolina HalbachDie Wandersängerin
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Die Wandersängerin
Die Wandersängerin
 (4)
Erschienen am 17.08.2012
Karolina HalbachDas Weihnachtspferd
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Das Weihnachtspferd
Das Weihnachtspferd
 (1)
Erschienen am 21.09.2012
Karolina HalbachDie Falknerin
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Die Falknerin
Die Falknerin
 (2)
Erschienen am 17.05.2013

Neue Rezensionen zu Karolina Halbach

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Falknerin" von Karolina Halbach

Wenzel oder Sigismund - wer bekommt Böhmens Krone?
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Karolina Halbach entführt die Leser in das Prag von 1417.

Inhalt:

Am Prager Königshof tobt der Kampf um die Krone: Sigismund oder Wenzel? Während die Brüder offenkundig um die Herrschaft rittern, spinnen die Frauen, allen voran Königin Sophie, ihre Intrigen im Geheimen. Es werden Allianzen gesucht, gefunden und wieder aufgelöst. Auch (Zwangs)Heiraten zur Festigung der eigenen Macht sind nicht unüblich. Einer solchen widersetzt sich die Hofdame der Königin, Margarethe.

Wird sie ihrem Schicksal entkommen?

Erzählstil/Spannung:

Der Erzählstil ist leider oberflächlich.
Die Autorin vermag es nicht, ihre Leser bei der Stange zu halten.
Die Konflikte sind lau und kaum wahrnehmbar. Dabei böte die Zeit knapp vor den Hussitenkriegen eine Menge Potential.

Ärgerlich ist auch, dass die historischen Hintergründe nur hier und da und mit wenigen, dürren Worten gestreift werden.

Ein historischer Roman sieht anders aus. Dafür ist einigen Klischees Tür und Tor geöffnet: Margarethe ist willensstark und rothaarig, Margot ein naiv, aber aus gutem Hause und der strahlende Ritter Jan ist blond.
Doch eigentlich ist das Buch auch kein Liebesroman.

Charaktere:

Auch hier sind Schwächen zu bemerken. Keine der Figuren hat echte Ecken und Kanten, obwohl dies, gerade bei Sigismund, Wenzel und auch für Albrecht, recht leicht nachzulesen wäre.

Die Frauen sind ebenfalls stereotyp und klischeehaft angelegt.

Von einem historischen Roman, der den Titel „Die Falknerin“ trägt, hätte ich schon mehr Tiefgang und Details zu diesem Thema erwartet.

Fazit:

Ein Genre-Mix, der recht unausgewogen daherkommt. Weder Fisch noch Fleisch - schade!

Der Kampf um Böhmens Königskrone am Vorabend der Hussitenkriege hätte sich mehr (historische) Aufmerksamkeit verdient.
Ich bin froh, das Buch nur ausgeliehen zu haben.


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H

Rezension zu "Die Wandersängerin" von Karolina Halbach

Wandersängerin
hirselaravor 4 Jahren

Das Buch die Wandersängerin ist mit seinen 700 Seiten ein richtiger Schmöker wie er im Buche steht. Es geht um Ritter, Minnesänger und um eine junge Frau, die allerlei Gefahren trotzt. Mir hat die Beschreibung speziell des Lebens auf einer Burg und auch der minniglichen Liebe sehr gefallen. Die Figuren lassen sich, wie meißt in solchen Büchern, gut in Kategorien einteilen. Das tut allerdings der Unterhaltung keinen Abbruch... Der Titel "Die Wandersängerin" passt mines Erachtens nicht so ganz zur Geschichte, da er sich wirklich maximal auf das letzte Drittel des Buches bezieht. Auch die Inhaltsangabe war meiner Meinung nach zu sehr auf das Ende fokussiert. Wahrscheinlich wird das Ende des Buches den einen oder anderen Romantiker ein wenig enttäuschen, allerdings muss ich sagen, ich fand es passend und auch realistisch. Alls in allem ein empfehlenswertes Buch!

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Kelticas avatar

Rezension zu "Die Falknerin" von Karolina Halbach

Lohnt sich nicht zu lesen!
Kelticavor 4 Jahren

Prag, 1417. Margarethe ist unsterblich in den Herzogssohn Albrecht verliebt. Auch Albrecht ist fasziniert von der schönen Hofdame, die als Einzige am Prager Hof die Kunst der Falknerei beherrscht. Aber dann zwingt Königin Sophie Margarethe, einen einflussreichen Vogt zu ehelichen. Die junge Frau ist entsetzt, als man ihr den zukünftigen Gatten vorstellt, einen lüsternen Greis. Mit Albrechts Hilfe flieht Margarethe schließlich nach München. Doch der alte Vogt hat sie nicht vergessen und wird sich holen, was ihm versprochen wurde …


Hier weis ich zum ersten Mal nicht wie ich anfangen soll. Der Falke auf dem Cover und der Titel, die Hussitenkriege, alles das machte mich auf diesen historischen Roman aufmerksam und ich entschloss mich zum Kauf. Die erste Hälfte des Buches zog sich wie Kaugummi, so dass ich fast schon aufgeben wollte, und das Buch erst mal in die Ecke legte. Einige Zeit später gab ich ihm nochmals eine Chance, in der Hoffnung es würde noch etwas werden.


Mir kamen bei diesem historischen Roman einige Dinge einfach nicht vor oder wurden nur kurz am Rande behandelt. Der Prager Fenstersturz wird nicht mal erwähnt, von der Falknerei nicht die Spur und eine einfach nur seichte Geschichte voll Hinterhältigkeit, und Männern die nur durch sexuellen Übergriffe die Frauen gefügig machen können.


Einzig taff sind für mich Margarete und Jan, der Herzogsohn ist eine blasse handlungsunfähige Persönlichkeit, der sich zwar gerne mit ihr vergnügt, aber sonst nur vage  Versprechungen macht.

Und für mich erst der Gipfel der Dreistigkeit!

 Nachdem Margarethe mehrmals von ihrem Mann vergewaltigt wird, um endlich den gewünschten Sohn zu zeugen, dieser dann (für mich endlich) getötet wird und sie nach ihrer Rettung aus Gefangenschaft endlich frei ist und feststellt, dass sie schwanger ist. Rät er seinem besten Freund Jan Margarethe  zu heiraten, denn er hat mittlerweile an seiner zukünftigen standesgemäßen Braut Gefallen gefunden.

Bei diesem schlichten und infamen Ende fehlen mir einfach die Worte.


Fade Unterhaltung, die nicht mal als seichte Urlaubslektüre durchgeht – tut mir leid.

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