Karoline Jönsson

 4 Sterne bei 4 Bewertungen

Lebenslauf von Karoline Jönsson

Karoline Jönsson zog im Herbst 2011 aufs Land – zurück in das Dorf, in dem sie aufgewachsen war – und lebt dort nun mit ihrem Lebensgefährten, ihrer Katze und ein paar Hühnern. Schnell entdeckte die damals 23-Jährige ihre Liebe zum Garten, zu selbst angebautem Obst und Gemüse und zur vegetarischen Ernährung. Sie startete ihren Blog gronaskafferiet (»Die grüne Speisekammer«), der 2012 zum besten Foodblog Schwedens gewählt wurde. Zudem ist sie Fernsehköchin und Kochbuchautorin. Ihr neuestes Projekt heißt Självhushållningsprojektet (»Selbstversorger-Projekt«).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Karoline Jönsson

Cover des Buches Der Genuss wächst vor der Tür (ISBN: 9783799513753)

Der Genuss wächst vor der Tür

 (4)
Erschienen am 09.03.2020
Cover des Buches Meine grüne Speisekammer (ISBN: 9783772473944)

Meine grüne Speisekammer

 (0)
Erschienen am 19.01.2015

Neue Rezensionen zu Karoline Jönsson

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Rezension zu "Der Genuss wächst vor der Tür" von Karoline Jönsson

Eine tolle Kombination: wunderbare Rezeptideen und Gartentipps.
evaflvor 5 Monaten

„Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.“ (Marcus Tullius Cicero) Vor allem den Besitz eines Gartens und das Ziehen von eigenem Gemüse, das wird Karoline Jönsson wohl so unterschreiben. Sie liebt und lebt das Abenteuer Landleben, wo sie in ihrem Küchengarten, Gewächshaus, aber auch im Obst- und Kräutergarten und natürlich in freier Natur alles findet, was sie für ihre Ernährung braucht. Im Buch gibt sie wunderbare und umfangreiche Tipps zum Thema Gärtnern ebenso wie leckere Rezepte, damit man das geerntete Obst und Gemüse direkt toll weiterverarbeiten kann.

Soviel Arbeit in einem Garten durchaus auch steckt (stecken kann), soviel Spaß macht es doch auch immer wieder, wenn man sein eigenes Gemüse anbaut. Da weiß man dann direkt was man hat, woher es kommt, wie es ggf. gedüngt wurde. Außerdem tut es wirklich gut, wenn man die Zeit an der frischen Luft nutzen kann – alles also eine absolute Win-Win-Situation, wenn man sein eigenes Obst und Gemüse anbaut. Insofern war ich auf die Tipps der Autorin wirklich gespannt – und auch die Verarbeitungshinweise bzw. -rezepte.  

Das Buch ist wirklich schön und wertig gemacht, die vorhandenen Fotos (vom Garten, Nutzpflanzen, sowie den Rezepten) wirken wirklich echt und nicht überdreht oder enorm gestellt. Sowas mag ich gerne, wenn etwas realistisch ist. Die informativen Texte (z.B. über das Gewächshaus, den Obstgarten) waren in gute Kapitel unterteilt, an die sich entsprechende Rezepte angliedern. Hier findet man Leckereien wie sahnige Zitronenpasta, die man im Winter wie im Sommer wunderbar kochen kann, eben mit den jeweils etwas angepassten Zutaten. Oder auch Rezepte für eingelegte rote Bete, Tomaten-Linsen-Sauce mit Zitrusnote, Birnenchips mit Zimt oder auch Pfifferlingspesto mit selbst gemachter Pasta.  

Die Rezepte sind übersichtlich aufgegliedert, so dass man direkt eine Zutatenliste findet, daneben dann kurze Tipps hinsichtlich der Zubereitung/Vorbereitung und darunter die konkret ausgeschriebene Zubereitungsanleitung steht. Zu jedem Rezept findet man auch das entsprechende Foto, was natürlich auch richtig Lust drauf macht.  

Mir hat diese Auswahl an Rezepten gut gefallen, die Zutaten sind meiner Ansicht nach alle gut selbst anzubauen oder eben käuflich zu erwerben, hier gab es keine großartigen Besonderheiten – finde ich. Auch die beiden Register hinten im Buch – eines für Gartentipps, eines für Rezepte – habe ich als praktisch erachtet.  

Für mich ist diese Mischung aus tollen, verständlichen und informativen Gartentipps und gleichzeitig entsprechenden leckeren Rezepten absolut gelungen. Es hat mir Spaß gemacht, mir Wissen anzueignen und gleichzeitig eine Idee zu haben, wie ich manche Ernte umsetzen kann. (Gut, unsere Äpfel sind halt keine Lageräpfel, aber für alles angebaute Obst und Gemüse hätte ich auch keine Rezeptvarianten erwartet.) Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.  

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Rezension zu "Der Genuss wächst vor der Tür" von Karoline Jönsson

Tipps & Rezepte für Obst und Gemüse
kassandra1010vor 8 Monaten

Karoline Jönsson lädt uns Leser auf ihren alten Bauernhof ein. In ihrer ganz persönlichen grünen Welt, wo Essen auf den Bäumen wächst und der Kompost das A und O eines gesunden Gartens darstellt.

 

Wer würde damit rechnen, das Karoline Jönsson zum Zeitpunkt des Buches gerade Mitte Zwanzig ist?

Überraschung!

 

Das Buch überrascht mit seiner puren Schlichtheit. Wer Life-Style-Cooking Rezepte sucht, sucht hier vergebens. Hier geht es nur um „Wohlfühlen“ und das im eigenen Garten.

 

Was finde ich also in diesem Buch? Ruhe, Geborgenheit und ja, auch leckere schlichte und ausgewählte Rezepte, die sich mit einem Bauerngarten ohne viel Aufwand auch kochen und genießen lassen.

 

Beim Nutzgarten angefangen geht es hier gleich zu den Grundlagen. Was wäre ein Garten ohne guten Boden? Über Kompostarten, Fruchtwechsel und sinnvolle Mischkulturen hinweg geht es zu den einzelnen Gemüsesorten.

 

Bei Jönsson findet man die eigenen Erlebnisse mit Radieschen, Kohl und Schnittlauch. Mal wird’s was, mal nichts. So wie das Leben halt läuft.

 

Weiter geht es mit dem hier etwas weniger klassischem Gewächshaus. Hyggelig mit alten Fensterscheiben zusammengebaut, wächst hier doch erstaunlich viel.

 

Im Kapitel über Obstgärten wird man gleich mit der Realität konfrontiert. Hat man bereits Obstbäume, ist man einer Ernte fast immer sicher. Pflanzt man sie jedoch erst, muss man sich in Geduld üben. Dies ist also das Zauberwort. Nicht gleich jeder Baum hat auch im nächsten Jahr sogleich Ertrag.

 

In Kapitel vier lernen wir die wichtigsten Kräuterarten kennen. Passenderweise findet sich dazu auch ein großzügiges Rezeptrepertoire über Teemischungen.

 

Final geht es in den „wilden“ Garten. Naturbelassenheit ist hier die oberste Regel. Mit Jönsson streift man auch durch den Wald, findet hier und da Pilze und Moosbeeren und freut sich über großzügiges Summen und Brummen.

 

Fazit:

 

Schlichtheit in ihrer vollen Gänze findet bei Karoline Jönsson Einzug. Schnickschnack sucht man hier vergebens. Die Rezepte sind klar strukturiert. Exotische Zutaten sucht man hier vergebens.

 

Alles was man anpflanzt, wird hier auf verwertet. Ob man Gemüsebrühe aus den Resten herstellt oder einfach die Himbeerblätter zu einem Entspannungstee trocknet. Der gute alte Bauerngarten hat wieder eine Lobby.

 

Hier wird man, wenn man den Bogen raus hat, langfristig mit gutem und gesundem Gemüse und Obst versorgt und kommt damit auch in den Wintermonaten in jeglicher Form des Haltbarmachens gut über die Runden.

 

Eine gelungene Hommage an einen Bauerngarten, die schlichter und schöner nicht sein könnte.

 

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Rezension zu "Der Genuss wächst vor der Tür" von Karoline Jönsson

Regional und heimisch...nicht wirklich
katikatharinenhofvor 8 Monaten

„Der Genuss wächst vor der Tür“ trägt noch den Untertitel „Das Selbstversorger-Starterpaket“, aber für Neulinge im Garten ist dieses Buch nur bedingt geeignet.

Karoline Jönsson beschreibt sehr selbstverliebt ihren Garten und seine Erzeugnisse, wie und warum sie den Schritt von der Stadt zurück aufs Land gewagt hat und kommt so wenig sympathisch rüber. Der Leser fühlt sich manchmal schon ein wenig ausgeschlossen, denn in jedem ihrer Sätze ist der „ich“- Bezug doch sehr groß- darüber kann auch das freundliche Lächeln auf dem Cover leider nicht hinwegtrösten. Hier hätte ich mir mehr das Einbeziehen der Allgemeinheit gewünscht, denn so klingt das Buch eher nach einem sehr großen, ausführlichen Tagebucheintrag. Neue Erkenntnisse habe ich leider nicht ziehen können…vielleicht liegt es auch daran, dass ich doch schon ein paar Jahre Gartenerfahrung auf dem Buckel habe

Auch sind viele Dinge, die Karoline in ihren Rezepten verwendet, jetzt nicht unbedingt in jedermanns Garten zu finden. Wer, wie ich, einen eigenen Feigenbaum besitzt, darf sich glücklich schätzen und die im Buch befindlichen Rezepte ausprobieren, doch Linsen, Aloe Vera und Kombucha findet man definitiv nicht in den heimischen Beeten.

Die von Karoline vorgeschlagenen Rezepte schmücken sich mehr oder weniger viel mit heimischen Erzeugnissen, sie enthalten viele gekauften Beigaben wie Rohkakaopulver, Datteln, orientalische Gewürze…wenn ich mich schon regional und mit heimischen Erzeugnisse ernähren möchte, dann bitte doch authentisch.

Die Rezepte klingen schmackhaft, sind mit qualitativ hochwertigen Fotos versehen und die Texte für die Zubereitung der Gerichte, Getränke und Mitbringsel aus dem Garten sind leicht verständlich geschrieben.

Alles in allem ein netter Streifzug durch den schwedischen Selbstversorger-Garten, dessen Gartenpforte für den Leser hier geöffnet wird. Für mich ist es nicht ganz rund und stimmig, sodass ich hier nur 3 Sterne vergeben kann.

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