Karoline Menge

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Karoline Menge

Lebenslauf von Karoline Menge

Eine junge Stimme aus Berlin: Karoline Menge wurde 1986 in Berlin geboren und studiert Literarisches Schreiben an der Universität Hildesheim. 2015 bekam sie ein Stipendium des Landes Niedersachsen. Schon vor ihrer Romanveröffentlichung hat sie literarische Kurzgeschichten geschrieben und wurde im Jahre 2014 mit dem zweiten Platz des Würth-Literaturpreises ausgezeichnet. Ihr Debütroman "Warten im Schnee" handelt von einem mystischen Dorf, in welchem zwei Geschwister, Pauli und Karine, die auf sich alleine gestellt dort leben und das Geheimnis des Unbekannten lösen wollen. Denn ihre Mutter ist fortgegangen und der unheimliche Sog der fernen Hügel hat auch deren Vater und Powel, den merkwürdigen Jungen verschluckt.

Alle Bücher von Karoline Menge

Warten auf Schnee

Warten auf Schnee

 (1)
Erschienen am 31.08.2018
Postkarten aus Frankreich

Postkarten aus Frankreich

 (0)
Erschienen am 23.10.2013

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Rezension zu "Warten auf Schnee" von Karoline Menge

Ein modernes Märchen
buchstabensammlerinvor 2 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Warten auf Schnee
Autorin: Karoline Menge
Verlag: Dumont
Buch: Gebundene Ausgabe / farbiges Vorsatzpapier
Seiten: 222
Erschienen: 31.08.2018
ISBN: 9783627002589
Preis: 20,00 €

Cover:
Blau, weiße Punkte, die Schneeflocken darstellen... glänzender Einband. Wunderschön!

Inhalt:
Pauli, 16 und Karine 14 Jahre, sind allein, seit ihre Mutter sie verlassen hat, einfach fortging.... in den Wald, über den Hügel.
Sie versuchen sich durchzuschlagen, in ihrem Haus, mit den eingemachten Lebensmitteln, die im Keller auf sie warten... und das Dorf lehrt sich immer mehr. Bis nur noch einige wenige Einwohner da sind. 


Meine Meinung:
WOW, was für ein Debüt! Ich bin komplett geflasht von der Geschichte, die ein modernes Hänsel und Gretel ist, obwohl der Leser nicht weiß, in welchem Jahr es spielt, wo es spielt und vor allem ist Ausgangspunkt und auch das Ende offen. Das ist auch kein Spoiler, denn während des Lesens über jede Seite überlegt man, was die Gründe sind, warum das Dorf sich lehrt, warum nicht darüber gesprochen wird und man hat Bilder im Kopf, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslassen und dann kommt doch alles anders.
Karoline Menge fesselt den Leser mit einer unglaublich schnellen und doch so bildhaften Sprache, die teilweise nicht nur einen märchenhaften sondern auch gruseligen Ton in die Geschichte bringt.
Die Ich-Erzählerin Pauli blickt immer wieder auf ihr kurzes Leben zurück, erzählt über Zusammenhänge der Familie und der Personen im Dorf, in denen sich Merkwürdiges ereignet, denn immer mehr Menschen verschwinden, auch Tiere und das Leben stirbt quasi dort aus. Wie magisch muss man weiter lesen, kann nicht aufhören, hat Bilder und Vorstellungen der Geschichte im Kopf und fragt sich, wie die beiden Mädchen es schaffen könnten... so allein in ihrem Haus und der Frage, wo ihre Mutter ist, und was hinter dem Hügel eigentlich ist, wohin ihre Mutter gegangen ist.
„Wir sitzen vor dem Ofen. Karine senkt ihren Blick und kritzelt weiter Bleistiftzeichnungen in ein altes Buch. Sie drück so fest auf, dass die feinen Seiten reißen. Ich sehe, wie sie sich die Lippen blutig beißt. Nach einer Weile sieht sie mich wieder an.
Willst du es denn nicht wissen, fragt sie.
Was?
Was sich hinter den Hügeln befindet? “ (Seite 181)

Fazit:
Ich konnte das Buch nicht weglegen, habe es in einem Rutsch gelesen und freue mich über mehr einer neuen Autorin, zu deren Fans ich mich ab sofort zähle.

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Rezension zu "Warten auf Schnee" von Karoline Menge

Ein modernes Märchen
buchstabensammlerinvor 2 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Warten auf Schnee
Autorin: Karoline Menge
Verlag: Dumont
Buch: Gebundene Ausgabe / farbiges Vorsatzpapier
Seiten: 222
Erschienen: 31.08.2018
ISBN: 9783627002589
Preis: 20,00 €

Cover:
Blau, weiße Punkte, die Schneeflocken darstellen... glänzender Einband. Wunderschön!

Inhalt:
Pauli, 16 und Karine 14 Jahre, sind allein, seit ihre Mutter sie verlassen hat, einfach fortging.... in den Wald, über den Hügel.
Sie versuchen sich durchzuschlagen, in ihrem Haus, mit den eingemachten Lebensmitteln, die im Keller auf sie warten... und das Dorf lehrt sich immer mehr. Bis nur noch einige wenige Einwohner da sind. 


Meine Meinung:
WOW, was für ein Debüt! Ich bin komplett geflasht von der Geschichte, die ein modernes Hänsel und Gretel ist, obwohl der Leser nicht weiß, in welchem Jahr es spielt, wo es spielt und vor allem ist Ausgangspunkt und auch das Ende offen. Das ist auch kein Spoiler, denn während des Lesens über jede Seite überlegt man, was die Gründe sind, warum das Dorf sich lehrt, warum nicht darüber gesprochen wird und man hat Bilder im Kopf, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslassen und dann kommt doch alles anders.
Karoline Menge fesselt den Leser mit einer unglaublich schnellen und doch so bildhaften Sprache, die teilweise nicht nur einen märchenhaften sondern auch gruseligen Ton in die Geschichte bringt.
Die Ich-Erzählerin Pauli blickt immer wieder auf ihr kurzes Leben zurück, erzählt über Zusammenhänge der Familie und der Personen im Dorf, in denen sich Merkwürdiges ereignet, denn immer mehr Menschen verschwinden, auch Tiere und das Leben stirbt quasi dort aus. Wie magisch muss man weiter lesen, kann nicht aufhören, hat Bilder und Vorstellungen der Geschichte im Kopf und fragt sich, wie die beiden Mädchen es schaffen könnten... so allein in ihrem Haus und der Frage, wo ihre Mutter ist, und was hinter dem Hügel eigentlich ist, wohin ihre Mutter gegangen ist.
„Wir sitzen vor dem Ofen. Karine senkt ihren Blick und kritzelt weiter Bleistiftzeichnungen in ein altes Buch. Sie drück so fest auf, dass die feinen Seiten reißen. Ich sehe, wie sie sich die Lippen blutig beißt. Nach einer Weile sieht sie mich wieder an.
Willst du es denn nicht wissen, fragt sie.
Was?
Was sich hinter den Hügeln befindet? “ (Seite 181)

Fazit:
Ich konnte das Buch nicht weglegen, habe es in einem Rutsch gelesen und freue mich über mehr einer neuen Autorin, zu deren Fans ich mich ab sofort zähle.

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