Warten auf Schnee

von Karoline Menge 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Warten auf Schnee
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Ein modernes Märchen

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Inhaltsangabe zu "Warten auf Schnee"

Seit ihre Mutter fortging, sind Pauli und ihre Schwester Karine auf sich allein gestellt. Pauli ist sechzehn und als Ältere darum bemüht, einen normalen Tagesablauf aufrechtzuerhalten. Doch die Vorräte, die ihre Mutter vor ihrem Verschwinden einkochte, gehen zur Neige, und obwohl noch nicht mal November ist, verheißt der Blick zum Himmel nichts Gutes. Nachdem auch die letzten Bewohner das Dorf verlassen haben und der Mond die Landschaft in ein unheilvolles, blassgrünes Licht taucht, ziehen die fernen Hügel Pauli magisch an. Denn dahinter liegt das Unbekannte, das alle verschluckt – zuerst ihren Vater und später auch Powel, den großen Jungen mit dem seltsamen Gesicht, ihren einzigen Vertrauten. Auf der Suche nach einer Erklärung wandern Paulis Gedanken in die Vergangenheit, und schicksalhafte Geschichten treten ans Licht. Pauli wird klar: Sie muss handeln, bevor der erste Schnee fällt.
»Warten auf Schnee« ist ein schnörkelloses Debüt mit präziser Sprache, das durch seine atmosphärische Dichte besticht und eine hypnotische Ruhe ausstrahlt, die den Leser in ihren Bann zieht. Kunstvoll verwebt Karoline Menge archaische Märchenmotive zu einer modernen Geschichte, die einen anschwellenden Sog des Unheimlichen erzeugt. Gleichsam erzählt sie von einer Familie, deren Mitglieder sich gegenseitig ins Verderben stürzen und in deren Zentrum eine mutige Heldin ihren Ängsten trotzt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783627002589
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:Frankfurter Verlagsanstalt
Erscheinungsdatum:31.08.2018

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    buchstabensammlerinvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Ein modernes Märchen
    Ein modernes Märchen

    Rund ums Buch:
    Titel: Warten auf Schnee
    Autorin: Karoline Menge
    Verlag: Dumont
    Buch: Gebundene Ausgabe / farbiges Vorsatzpapier
    Seiten: 222
    Erschienen: 31.08.2018
    ISBN: 9783627002589
    Preis: 20,00 €

    Cover:
    Blau, weiße Punkte, die Schneeflocken darstellen... glänzender Einband. Wunderschön!

    Inhalt:
    Pauli, 16 und Karine 14 Jahre, sind allein, seit ihre Mutter sie verlassen hat, einfach fortging.... in den Wald, über den Hügel.
    Sie versuchen sich durchzuschlagen, in ihrem Haus, mit den eingemachten Lebensmitteln, die im Keller auf sie warten... und das Dorf lehrt sich immer mehr. Bis nur noch einige wenige Einwohner da sind. 


    Meine Meinung:
    WOW, was für ein Debüt! Ich bin komplett geflasht von der Geschichte, die ein modernes Hänsel und Gretel ist, obwohl der Leser nicht weiß, in welchem Jahr es spielt, wo es spielt und vor allem ist Ausgangspunkt und auch das Ende offen. Das ist auch kein Spoiler, denn während des Lesens über jede Seite überlegt man, was die Gründe sind, warum das Dorf sich lehrt, warum nicht darüber gesprochen wird und man hat Bilder im Kopf, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslassen und dann kommt doch alles anders.
    Karoline Menge fesselt den Leser mit einer unglaublich schnellen und doch so bildhaften Sprache, die teilweise nicht nur einen märchenhaften sondern auch gruseligen Ton in die Geschichte bringt.
    Die Ich-Erzählerin Pauli blickt immer wieder auf ihr kurzes Leben zurück, erzählt über Zusammenhänge der Familie und der Personen im Dorf, in denen sich Merkwürdiges ereignet, denn immer mehr Menschen verschwinden, auch Tiere und das Leben stirbt quasi dort aus. Wie magisch muss man weiter lesen, kann nicht aufhören, hat Bilder und Vorstellungen der Geschichte im Kopf und fragt sich, wie die beiden Mädchen es schaffen könnten... so allein in ihrem Haus und der Frage, wo ihre Mutter ist, und was hinter dem Hügel eigentlich ist, wohin ihre Mutter gegangen ist.
    „Wir sitzen vor dem Ofen. Karine senkt ihren Blick und kritzelt weiter Bleistiftzeichnungen in ein altes Buch. Sie drück so fest auf, dass die feinen Seiten reißen. Ich sehe, wie sie sich die Lippen blutig beißt. Nach einer Weile sieht sie mich wieder an.
    Willst du es denn nicht wissen, fragt sie.
    Was?
    Was sich hinter den Hügeln befindet? “ (Seite 181)

    Fazit:
    Ich konnte das Buch nicht weglegen, habe es in einem Rutsch gelesen und freue mich über mehr einer neuen Autorin, zu deren Fans ich mich ab sofort zähle.

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    buchstabensammlerinvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Ein modernes Märchen
    Ein modernes Märchen

    Rund ums Buch:
    Titel: Warten auf Schnee
    Autorin: Karoline Menge
    Verlag: Dumont
    Buch: Gebundene Ausgabe / farbiges Vorsatzpapier
    Seiten: 222
    Erschienen: 31.08.2018
    ISBN: 9783627002589
    Preis: 20,00 €

    Cover:
    Blau, weiße Punkte, die Schneeflocken darstellen... glänzender Einband. Wunderschön!

    Inhalt:
    Pauli, 16 und Karine 14 Jahre, sind allein, seit ihre Mutter sie verlassen hat, einfach fortging.... in den Wald, über den Hügel.
    Sie versuchen sich durchzuschlagen, in ihrem Haus, mit den eingemachten Lebensmitteln, die im Keller auf sie warten... und das Dorf lehrt sich immer mehr. Bis nur noch einige wenige Einwohner da sind. 


    Meine Meinung:
    WOW, was für ein Debüt! Ich bin komplett geflasht von der Geschichte, die ein modernes Hänsel und Gretel ist, obwohl der Leser nicht weiß, in welchem Jahr es spielt, wo es spielt und vor allem ist Ausgangspunkt und auch das Ende offen. Das ist auch kein Spoiler, denn während des Lesens über jede Seite überlegt man, was die Gründe sind, warum das Dorf sich lehrt, warum nicht darüber gesprochen wird und man hat Bilder im Kopf, die einen bis zum Schluss nicht mehr loslassen und dann kommt doch alles anders.
    Karoline Menge fesselt den Leser mit einer unglaublich schnellen und doch so bildhaften Sprache, die teilweise nicht nur einen märchenhaften sondern auch gruseligen Ton in die Geschichte bringt.
    Die Ich-Erzählerin Pauli blickt immer wieder auf ihr kurzes Leben zurück, erzählt über Zusammenhänge der Familie und der Personen im Dorf, in denen sich Merkwürdiges ereignet, denn immer mehr Menschen verschwinden, auch Tiere und das Leben stirbt quasi dort aus. Wie magisch muss man weiter lesen, kann nicht aufhören, hat Bilder und Vorstellungen der Geschichte im Kopf und fragt sich, wie die beiden Mädchen es schaffen könnten... so allein in ihrem Haus und der Frage, wo ihre Mutter ist, und was hinter dem Hügel eigentlich ist, wohin ihre Mutter gegangen ist.
    „Wir sitzen vor dem Ofen. Karine senkt ihren Blick und kritzelt weiter Bleistiftzeichnungen in ein altes Buch. Sie drück so fest auf, dass die feinen Seiten reißen. Ich sehe, wie sie sich die Lippen blutig beißt. Nach einer Weile sieht sie mich wieder an.
    Willst du es denn nicht wissen, fragt sie.
    Was?
    Was sich hinter den Hügeln befindet? “ (Seite 181)

    Fazit:
    Ich konnte das Buch nicht weglegen, habe es in einem Rutsch gelesen und freue mich über mehr einer neuen Autorin, zu deren Fans ich mich ab sofort zähle.

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