Karolyn Ciseau Gezeichnet - Die Zeitenwanderer-Chroniken

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gezeichnet - Die Zeitenwanderer-Chroniken“ von Karolyn Ciseau

Eine Liebe durch Raum und Zeit. Die Geschichte um Alison und Gregor geht weiter.

Alisons Reise ins Holland des 17. Jahrhunderts beginnt dramatisch: Erst stürzt sie in eine Gracht und ertrinkt fast, und dann sieht sie sich auf einmal Gregors Ehefrau gegenüber. Hat ihre große Liebe sie etwa nach all den Jahren vergessen? Dass Alison nicht auf dem Absatz kehrtmacht und zurück in ihre Zeit reist, hat sie ihrer besten Freundin Melissa zu verdanken, die plötzlich vor Gregors Türschwelle auftaucht. Ihr ist es gelungen, Alison durch die Zeit zu folgen. Gemeinsam versuchen Alison, Gregor und Melissa die Prophezeiung zu verhindern und geraten dabei in ein Netz aus dunklen Geheimnissen, Kunstraub und Erpressung. Wer ist der mysteriöse Zeitreisende, der durch sein Eingreifen das Ende der Welt heraufbeschwören könnte? Und was hat Vermeers berühmtes Gemälde »Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge« mit all dem zu tun?

Der vierte Teil der erfolgreichen Zeitenwanderer-Chroniken. Tauche ein in ein neues romantisches Zeitreise-Abenteuer.

Bisher erschienen:

Gefangen – Die Zeitenwanderer-Chroniken (Band 1)
Geblendet – Die Zeitenwanderer-Chroniken (Band 2)
Verloren – Die Zeitenwanderer-Chroniken (Band 3)
Gezeichnet – Die Zeitenwanderer-Chroniken (Band 4)

Das Medaillon – Eine Zeitenwanderer-Kurzgeschichte
Maskenball – Eine Zeitenwanderer-Kurzgeschichte

Großartiger vierter Band der Zeitenwanderer Chroniken – historisch angehaucht, spannend und emotional.

— Littlemiss_lissie

Eine interessante Handlung und liebenswürdige Charaktere sorgen für ein tolles Flair :)

— Chronikskind

Mir hat dieser Teil mit am besten gefallen! Auch wenn mir doch ein kleines Highlight fehlt, passiert sehr viel und man fiebert richtig mit!

— annso24

Nach einem, in meinen Augen, etwas schwächeren dritten Teil, ist der vierte Teil wieder purer Lesegenuss .

— Pinoca
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gezeichnet

    Gezeichnet - Die Zeitenwanderer-Chroniken

    Littlemiss_lissie

    19. March 2018 um 21:49

    Mit Spannung habe ich auf den vierten Teil der Zeitenwanderer Chroniken von Karolyn Ciseau gewartet. Seit ich die Reihe der Autorin für mich entdeckt habe, fiebere ich jeder neuen Veröffentlichung entgegen. Und so auch dieses Mal. Der vierte Band „Gezeichnet“ beginnt genauso dynamisch wie seine Vorgänger. Alisons Reise ins Holland des 17. Jahrhunderts beginnt dramatisch. Erst stürzt sie während ihrer Zeitreise in eine Gracht und ertrinkt fast. Dann muss sie doch tatsächlich feststellen, dass Gregor mittlerweile verheiratet ist. Und ihre gemeinsame Liebe nach all den Jahren vermutlich hinter sich gelassen hat. Doch bevor Alison mit einem gebrochenen Herzen zurück in ihre Zeit reisen kann, taucht plötzlich ihre beste Freundin, Melissa, in der Vergangenheit auf und greift Alison kräftig unter die Arme. Auf der Suche nach dem mysteriösen Zeitreisenden, der die Geschichte durcheinander wirbelt, werden Gregor, Alison und Melissa in den holländischen Kunstmarkt des 17. Jahrhunderts hineingezogen und sehen sich mit dem Künstler Jan Vermeer und seinem berühmten Gemälde „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ auseinander gesetzt. Zwischen dunklen Geheimnissen, Kunstraub und Erpressung ist es für Alison wirklich nicht leicht die Prophezeihung vor Augen zu behalten. Und dann war da ja auch noch Gregors Ehefrau… Ich habe das vierte Abenteuer von Alison und Gregor wieder innerhalb weniger Tage gelesen. Direkt zu Beginn der Geschichte fiebert man wieder mit Alison mit und erlebt die Vergangenheit durch ihre Augen. Der Einstieg in die Geschichte verlief problemlos. Zeigten die vorherigen Bände noch einige Szenen aus Alisons Gegenwart, so wird diesmal darauf verzichtet, was ich allerdings nicht als störend empfunden habe. Natürlich bin ich seit Beginn der Reise neugierig auf Alisons Leben außerhalb der Zeitreisen und inwieweit sich das Jahr 2062 von unserem Jahr unterscheidet. Aber ich bin mir sicher, dass die nächsten Bände mehr Einblicke in Alisons Zeit geben werden. Eine Veränderung, die mir wirklich gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Melissa eine größere Rolle zugesprochen wird. Manche mögen ihre enthusiastische und leicht aufgedrehte Weise vielleicht als nervend bezeichnen, ich persönlich habe sie vielmehr als eine Art „Sidekick“ für Alison angesehen, der ihr den nötigen Stoß in die richtige Richtung gegeben hat. Den Konflikt zwischen den beiden aus dem vorherigen Band habe ich als gut gelöst empfunden, auch wenn ich mir doch ein wenig mehr Inhalt dazu gewünscht hätte. Der Ablauf der Geschichte und die Geschehnisse haben mich wirklich fesseln können – vielleicht sogar noch mehr als bei den vorherigen Bänden. Was vielleicht auch an der Tatsache liegen könnte, das die Autorin eine Thematik mit ins Buch bringt, die mich sehr begeistert. Die Kunstgeschichte. Als ich den Titel „Gezeichnet“ zum ersten Mal las, war bereits meine volle Aufmerksamkeit geweckt. Denn hiermit hat Karolyn Ciseau ein Werk verfasst, dass aufgrund seiner Thematik für mich als studierte Kunsthistorikern von besonderem Interesse ist. Denn ich lese sehr gerne Romane, die sich kunsthistorischen Inhalten bedienen und gleichzeitig für sich neu verarbeiten. Das Holland des 17. Jahrhunderts, das zu dieser Zeit eine Blütezeit von politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Aufschwung war, wird spannend und interessant erläutert – aber auch nur soweit, wie es für den Fortgang der Geschichte von Bedeutung ist. Das Augenmerk liegt nämlich auf dem Kunstmarkt und einem seiner wichtigsten Akteure zu dieser Zeit: Jan Vermeer. Die Geschehnisse werden von Karolyn authentisch und überzeugend dargestellt, zudem hat die Autorin wichtige Hintergrundinformationen recherchiert, um ihrer Geschichte den nötigen Halt zu geben. Der Ausgang des Buches hat mir sehr gut gefallen, vor allem, da die Autorin ihre eigenen Ideen auf sehr schöne Weise mit der Kunsthistorik verbunden und somit eine ihr eigene Interpretationsebene betreten hat. Die Charaktere waren wie bereits bei den vorherigen Teilen schön ausgearbeitet. Ich bin jedes Mal sehr gespannt, auf welchen „Gregor“ wir nun treffen werden und inwieweit ihn die Jahre verändert haben. Der Konflikt mit Gregor, Alison und Gregors Frau hat mir zudem gut gefallen, da er eine ganz neue Ebene mit ins Spielt gebracht hat. Auch die Nebencharaktere sind authentisch und wie immer äußerst liebenswert dargestellt. Mit der Zeit erfährt man auch mehr über die Zeitreisenden, die die Zeit durcheinander bringen und ich habe schon eine klitzekleine Vermutung, was dahinter stecken könnte. Ich bin schon sehr neugierig, wie der nächste Band beginnen wird und in welcher Ausgangssituation wir Alison vorfinden werden. Zudem bin ich sehr gespannt, welche Abenteuer noch auf Alison und Gregor warten. Und natürlich, wann die beiden erneut aufeinander treffen. Im Großen und Ganzen konnte mich der vierte Band der Zeitenwanderer Chroniken voll überzeugen und stellt bis jetzt mein Lieblingsband der Reihe dar. Wer nach einem Roman sucht, der Abenteuer, Freundschaft, Liebe mit Kunst und einer Menge Spannung vereint, sollte sich diesen Band (und die gesamte Reihe) nicht entgehen lassen. Zudem bedanke ich mich vielmals bei Karolyn Ciseau für die Möglichkeit ihren Roman als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen! 

    Mehr
  • Gezeichnet

    Gezeichnet - Die Zeitenwanderer-Chroniken

    Chronikskind

    26. February 2018 um 11:10

    Klappentext: Alisons Reise ins Holland des 17. Jahrhunderts beginnt dramatisch: Erst stürzt sie in eine Gracht und ertrinkt fast, und dann sieht sie sich auf einmal Gregors Ehefrau gegenüber. Hat ihre große Liebe sie etwa nach all den Jahren vergessen? Dass Alison nicht auf dem Absatz kehrtmacht und zurück in ihre Zeit reist, hat sie ihrer besten Freundin Melissa zu verdanken, die plötzlich vor Gregors Türschwelle auftaucht. Ihr ist es gelungen, Alison durch die Zeit zu folgen. Gemeinsam versuchen Alison, Gregor und Melissa die Prophezeiung zu verhindern und geraten dabei in ein Netz aus dunklen Geheimnissen, Kunstraub und Erpressung. Wer ist der mysteriöse Zeitreisende, der durch sein Eingreifen das Ende der Welt heraufbeschwören könnte? Und was hat Vermeers berühmtes Gemälde »Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge« mit all dem zu tun?Meine MeinungStory: Die Zeitreisegeschichte um Alison geht weiter - diesmal werden wir ins 17. Jahrhundert in die Niederlande entführt. Und in diesem Band begleiten wir nicht nur Alison, sondern auch Melissa.Ich war ziemlich schnell wieder in dem Buch drin und von Anfang an nur so durch die Seiten geflogen. Die Story hat auf mich einen Reiz ausgeübt und ich konnte es einfach nicht zur Seite legen. Leider ist das Buch nicht sehr dick, weswegen es auch schnell wieder vorbei war.Die Story fand ich interessant. Es war spannend zu erleben, wie sich die Protagonisten im altertümlichen Holland zurecht gefunden haben. Insgesamt fand ich die Geschichte spannend, auch wenn ich von Anfang an eine Vermutung hatte, wie die Geschichte enden würde. Und zu großen Teilen hat sich das auch bewahrheitet. Dennoch war ich an manchen Stellen auch von den Entwicklungen überrascht. Insgesamt hat mir aber doch irgendwie noch etwas gefehlt, ich kann aber leider nicht genau benennen, was.Das Ende ... nun einerseits gibt es das Ende in Holland. Das fand ich wirklich gut gemacht und ich bin gespannt, was sich daraus noch ergeben wird. Andererseits gibt es das richtige Ende des Buches - und das ist ein Cliffhanger, den man so wirklich nicht vorhersagen konnte. Ich war echt geschockt ... und bin froh, dass wir auf den nächsten Band nicht so wahnsinnig lange warten müssen^^Charaktere:Protagonstin des Buches ist Alison. Ich fand sie in dem Band überzeugend, auch wenn ich mir von ihr ein bisschen mehr Durchsetzungskraft für ihre eigenen Überzeugungen gewünscht hätte.Gregor hat mich in dem Band ebenso überzeugt. Im Vergleich zu Band 3 kam er anders rüber und ich mochte ihn sehr gern.Melissa bekommt in diesem Band deutlich mehr Aufmerksamkeit, was nicht zuletzt daran liegt, dass sie Alison nach Holland begleitet. Ich fand das echt gut, so konnte man sie auch ein wenig besser kennenlernen. Sie hat eine etwas eigene Art, die aber wirklich gut gepasst hat.Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich war gefesselt von der Geschichte und bin einfach durch die Seiten geflogen.Das Buch wird aus der Sicht von Alison erzählt. Man kann ihre Gefühle und Emotionen sehr gut nachvollziehen. Irgendwie würde ich mir aber fast wünschen, dass wir mal ein bisschen was aus Gregors Sicht lesen würden.FazitMit "Gezeichnet" entführt uns die Autorin diesmal nach Holland. Eine interessante Handlung und liebenswürdige Charaktere sorgen für ein tolles Flair.

    Mehr
  • Ich freue mich auf den nächsten!

    Gezeichnet - Die Zeitenwanderer-Chroniken

    annso24

    22. February 2018 um 19:35

    Cover:Das Cover gefällt mir von der Reihe am besten. Ich mag das frühlingshafte, angenehme Flair, das es verbreitet und ebenso gefällt mir der Wiedererkennungswert der Serie. Für mich ist das Cover rund um gelungen. Hier finde ich es besonders schade, sie nur auf dem Ebook-Reader zu haben.Inhalt:Ein weiteres Abenteuer in der Vergangenheit erwartete mich in "Gezeichnet".Ich war sofort wieder in der Geschichte drin, da die Autorin kleine Stützhilfen zu dem vorherigen Geschehen gab. Auch dieser Band konnte mich von Anfang bis Ende fesseln, sodass ich schneller am Ende war, als gedacht.Für ein "normales" Buch passiert hier selbstverständlich recht wenig, doch man muss sich bewusst sein, dass es sich hier eher um eine Serie als eine Reihe handelt, wofür die geringe Seitenzahl charakteristisch ist. Aus dieser Sicht finde ich den vierten Band sehr gelungen und auch besser als seinen Vorgänger, da es ein komplexeres Abenteuer ist, wo man bis zum Ende mitfiebert.Charaktere:Die Protagonistin Alison nimmt einen auch im vierten Band auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit. Man kennt sie mittlerweile sehr gut und ist mir ihr an den Herausforderungen gewachsen, doch auch in "Gezeichnet" macht sie für mich eine Entwicklung durch. Man kann sie mit ihrer leidenschaftlichen, aber doch zurückhaltenden Art nur gern haben.Gregor ist auch wieder auf dieser Zeitreise eine Klasse für sich. Es ist teilweise wirklich so, als würde man in jedem Band einem anderen Gregor begegnen. Das finde ich persönlich sehr interessant und ich bin gespannt, was die kommenden Geschichten da bereithalten.In diesem Teil wird den Nebencharakteren wie Melissa beispielsweise mehr Raum gegeben, was ich großartig und wirklich notwendig fand. Schreibstil:Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne! Auch im vierten Band ihrer "Zeitenwanderer-Chroniken" konnte sie mich überzeugen. Ich mag es sehr, die gehaltvoll ihr das Schreiben gelingt, obwohl es sich "nur" um eine Serie handelt. Es liegt trotzdem so viel Liebe am Inhalt und dessen Gestaltung in ihren Worten, dass man sich sehr in der Geschichte verliert. Auch diesen Band erlebt man aus der Sicht von Alison. Mich würde zwar an so mancher Stelle schon mal die Sicht und Gefühlswelt von Gregor interessieren, aber er macht besonders den Reiz der Geschichte aus, weswegen ich das als eine gute Wahl empfinde.Fazit:Ich schwanke auch beim vierten Teil zwischen 4 und 5 Windrosen. Einerseits hat mir in gewisser Weise schon ein größeres Highlight gefehlt, aber ich empfand diesen Band der Serie trotz seiner Kürze als inhaltlich sehr stark, weswegen ich mich dazu entscheide, "Gezeichnet" die volle Bewertung zu geben. Grund dafür ist, dass es für eine Serie wirklich richtig gut ist und auf so wenigen Seiten sehr viel erzählt! Ich mag die Geschichte wahnsinnig gerne und wenn man sich bewusst ist, dass es eine Serie ist, wird man hier bestens unterhalten.

    Mehr
  • Lesegenuss und ein historischer Ausflug

    Gezeichnet - Die Zeitenwanderer-Chroniken

    Pinoca

    21. February 2018 um 08:25

    Es ist wohl kein Geheimnis, dass ich ein absoluter Fan dieser Reihe und von Karolyn Ciseau bin. Mittlerweile liegt der vierte Teil – Gezeichnet, vor und entführt uns in die Niederlande des 17. Jahrhunderts. Solltet ihr die Reihe nicht kennen, tut euch den gefallen und startet mit Band 1: Gefangen – Die Zeitenwanderer-Chroniken (Band 1). Der erste Band hat mich völlig fasziniert und die Reihe bietet wunderbare Unterhaltung gemischt mit historischen Fakten, die jedoch nie langweilig werden. Inhalt Alison ist Geschichtsstudentin im London des Jahres 2062. Grundlegend für das Geschichtsstudium sind Reisen mit Chronos - einer Maschine, die die Studenten in die Vergangenheit schickt, wo sie beobachten sollen. Alison jedoch kann mehr, als nur beobachten. Scheinbar ist sie nicht die einzige. Es gibt eine Liste mit Zahlen. Jede Zahl steht für ein Datum und jedes Datum steht für eine Wende. Ihr zur Seite steht Gregor, ein Unsterblicher, oder zumindest Jemand, der seit vielen hundert Jahren nicht gestorben ist. Können beide die Geschichte bewahren? Die Liste der Zahlen wird kürzer, 3 potenzielle Katastrophen sind abgewendet, wird es den Beiden wieder gelingen die Geschichte zu wahren? Holland, Oktober 1655, was soll hier schon passieren? Der Leser landet mit Alison und Melissa in Delft, eine Stadt, die berühmt ist für einen bestimmten Maler, Vermeer. Genau dieser ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, genauer das Bild: „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“. Was würde passieren, wenn das Bild plötzlich eine ganz andere Person zeigen würde? Oder ist Alison dieses Mal auf der völlig falschen Fährte? Verdenken könnte man es ihr nicht, steht sie doch nicht nur vor der nächsten Aufgabe der Prophezeiung, sondern ebenso vor Gregors Ehefrau. Zum Glück reist sie dieses Mal nicht allein durch die Zeit. Schreibstil Ich erlebe die Geschichte, wie auch bereits in den Teilen davor, in der Ich-Perspektive. Das Gute daran? Ich erlebe Alisons Gedankenwelt, stecke quasi in ihrer Haut. Was das Ganze noch verstärkt ist die gewählte Zeitform. Ich erlebe das Buch nicht in einer Vergangenheitsform nach sondern im Präsenz, stehe die ganze Zeit mit Alison in Delft und erlebe sie hautnah. Protagonisten Alison Alison ist verletzt. Die Erlebnisse haben Spuren hinterlassen, sie hat Albträume und ist innerlich zerrissen. In diesem Teil läuft sie der Geschichte eher hinterher. Der wahre Treiber ist ihre Freundin Melissa, die zum ersten Mal mit ihr reist. Gregorius Er hat nicht mehr nur die Ordnung der Geschichte im Sinn. Auch er hadert mit dem Schicksal. Zum einen kühl und berechnend, pflichtbewusst seine Aufgabe erfüllend, zum anderen schmerzerfüllt und von der Zeit gezeichnet. Aber er muss ja auch bereits über 1.000 Jahre leben. Meinung Ich liebe diese Reihe. Das begann bei der ersten Kurzgeschichte und hat noch kein Ende gefunden. Die Reise nach Holland hat mich für einige Stunden – die Bücher sind leider immer viel zu schnell ausgelesen – aus dem Alltag entführt. Auch wenn ich nur 5 Minuten von der holländischen Grenze entfernt lebe, hätte ich nie die Chance, das zu sehen, was ich durch Alisons Augen gesehen habe. Eine Stadt im 17. Jahrhundert und ich habe mit Vermeer an einem Tisch gesessen. Es ist leicht, völlig in das Buch einzutauchen und die Geschichte einfach nur zu genießen, das Feuer im Kamin schon fast prasseln zu hören. Nur Alison schien mir oft zu passiv und die Geschichte wurde stärker durch Melissa getragen und vorangetrieben. Fazit Nach einem, in meinen Augen, etwas schwächeren dritten Teil, ist der vierte Teil wieder purer Lesegenuss und eine tolle Kurzreise in die Geschichte der Malerei. Ich kann es kaum erwarten, wohin uns Karolyn Ciseau im fünften Teil entführt.  

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks