Karosh Taha

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Beschreibung einer Krabbenwanderung

Beschreibung einer Krabbenwanderung

 (8)
Erschienen am 12.03.2018

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Rezension zu "Beschreibung einer Krabbenwanderung" von Karosh Taha

„Ich bin aus Unglück gezeugt“
M. Glassvor 4 Monaten

Kramen in den Biographien der Eltern und Raufen mit der eigenen Gegenwart, vor allem aber Sanaas Ausrasten, wenn sie die Wirklichkeit aufbricht und höher hinaus will oder tiefer hinein, kurz: wenn sich das Denken für begrenzte Dauer aus dem Viertel stiehlt. Erst nachdem ich das Buch gelesen habe, sehen die Beine der Krabbe auf dem Cover aus wie die Draufsicht auf Wohnblocks. Dort spielt die Handlung um eine junge Kurdin in Deutschland, die – wie soll ich es formulieren – spürt, dass sie trotz Freiheiten gefangen ist; freilich, ihre Familie macht sich Gedanken über ihre Zukunft, Magie und Heiratspläne bereiten etwas vor, das man einen vorgefertigten Lebensweg nennen könnte, aber ich hatte nie das Gefühl, dass dies eine Zwangsläufigkeit ist, sie kann selbstständig Entscheidungen treffen, von allen Seiten bekommt sie zwar Dinge gesagt, aber sie muss sie bloß anhören, sie muss diesen Stimmen nicht gehorchen, und dennoch: wie bewegt man sich fort mit Wohnblockbeinchen? Die Kluft zwischen fremden Erwartungen und eigenen Sehnsüchten tritt schwindelerregend hervor in Karosh Tahas Roman und in meinen Augen ist das eine der großen Errungenschaften in diesem Roman: Ich will – aber was ist das da, was an mir zerrt, was mich zurückhält, verdammt?

Das Weiterspinnen von Unterhaltungen im Stillen, wenn sie der Ärztin von der Krabbe erzählt, zum Beispiel, oder Adnan von ihrer Unfähigkeit, glücklich zu machen, ist eine raffinierte Form, ehrlich zu sein, denn schlussendlich verschweigt sie nichts, sondern schmettert dem anderen eine gestauchte, ungesüßte Variante der Wahrheit hin. Und: Ein Lächeln, das Knospen aufplatzen lässt, ein Körper so warm wie ein ruhendes Rotkehlchen mit aufgeplusterten Federn, Kemal, der seine kostbaren Tränen in die Hände weint, das sind nur einige von vielen wunderschönen Bildern. Die Vergleiche sind: präzise, einmal beschreibt Karosh Taha die Sanftheit einer bestimmten Körperstelle, sie sagt nicht einfach bloß Haut. Meine Fresse, ist das alles gut geschrieben!

Großartig all die einzelnen Geschichten: zum Beispiel der Knoten im Zopf – und die Episoden der verzweifelten Suche nach den Wurzeln, nach der Ursache des Unglücks: wie sie sich an diese Videokassette klammert. Es hat mich an eine Szene in John Burnsides Buch „Lügen über meinen Vater“ erinnert, als der Protagonist ein Hochzeitsbild seiner Eltern findet: „Dieses Bild fand ich schon immer rätselhaft. Waren das da meine Eltern? Warum haben sie in all der Zeit, in der ich bei ihnen aufwuchs, nie wieder so ausgesehen? Vor allem aber: Hatten sie tatsächlich nicht die geringste Ahnung von dem, was ihnen bevorstand? Wussten sie an ihrem Hochzeitstag wirklich so wenig voneinander?“

Das Buch ist auch mit gehörig Sexualität aufgeladen – allen voran die fleißig masturbierende Schwester Helin -, an vielen Stellen ist es obendrein sehr derb – es wird gefickt, gegrabscht und abgespritzt, und obwohl bei solchen Passagen immer die Gefahr besteht, dass es lächerlich klingt, gelingt Karosh Taha hier glaubhaft zu beschreiben, was da passiert in Sanaa, wie sie das alles wahrnimmt, die Innenperspektive tut sich auf. Aber auch das Außen fängt sie auf poetische Art und Weise ein: „Seine Augen sind immer noch halb offen, seine Atmung rhythmisch, die Lippen friedlich, als würde er den Sex nur träumen.“

Die Rebellion gegen die gefühlte Unfreiheit hat ein Um-sich-schlagen zur Folge, sie wehrt sich mit Hand und Fuß, mit brennendem Haar und erhobenen Scheren: doch entrinnen kann sie dem unfassbaren Spuk nicht.

Ich freue mich darauf, mehr davon zu lesen, denn diese – in schnörkelloser, treffsicherer und schöner Prosa verfasste - Kombination aus aufgebrochener, mit Magie durchstoßener Wirklichkeit, Vernarrtheit für Geschichten und das Eintauchen in die komplexe Psychologie von Figuren und ganzen Familien, das taugt mir unheimlich.

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Rezension zu "Beschreibung einer Krabbenwanderung" von Karosh Taha

Sehr empfehlenswerter Debütroman
YvonneKaedingvor 7 Monaten

Der Roman „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ beobachtet das Leben von Hochhausfamilien in einer Siedlung aus Beton und Staub, am Stadtrand, im gesellschaftlichen Abseits, wo es keine Bänke, dafür aber Fahrradständer gibt, an denen nie ein Fahrrad angeschlossen wird. In einem dieser Hochhäuser wohnen Familien die einst aus dem Irak nach Deutschland kamen, jede für sich und doch irgendwie gemeinsam.

Z.B. wohnt Asija (die Mutter der 22jährigen Erzählerin Saana und 15jährigen Helin) in diesem Haus. Seit Asija nach Deutschland kam wurde sie mehr und mehr zum Schatten ihrer selbst, ein Gespenst, das nachts vom Balkon den Mond anschaut. Stumm, immer frierend, zerbrechlich, depressiv. Wenn das Leben den anderen Bewohnern auch nicht ganz so übel mitgespielt hat, so richtig zu leben versteht dort niemand mehr. Irgendwo auf dem langen Weg haben sie es verloren und nicht wiedergefunden. Sie alle sind auf der Suche, nach neuen Tierdokumentationen, nach neuem Tratsch, nach Wärme und Nähe, nach einer Geliebten, nach einem Job, nach jemanden Vertrautem, nach einer Zukunft oder Vergangenheit, nach jemandem, der sie in den Arm nimmt, nach Identität oder dem Gefühl einer Heimat, nach etwas, was die Tristesse aus ihrem Leben vertreibt, in der sie täglich ihre Kreise ziehen.

Alles in diesem Roman ist grau. Das Hochhaus, die Bewohner, die Stimmung, und doch entwickelt K. Taha einen Lesesog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Ein ungefilterter Blick in die Wohnstuben, Küchen, Schlafzimmer – so ehrlich, so echt, dass es weh tut, und dabei so menschlich ist. In den Figuren steckt die große Qualität des Romans. Menschen in allen Facetten, Charaktere mit Geschichte und Geschichten, sie alle tragen und formen den Roman und man meint, sie schon länger zu kennen, mit ihnen dort die Flure entlang zu gehen und im Fahrstuhl zu fahren.

Eine ganz klare Leseempfehlung für diesen Debütroman, denn trotz der Schwere der Thematik versprüht er eine Frische, eine Natürlichkeit, die in jeder Zeile mitschwingt.

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Rezension zu "Beschreibung einer Krabbenwanderung" von Karosh Taha

Rezension: Beschreibung einer Krabbenwanderung
killmonotonyvor 8 Monaten

In der Frühjahrs-Verlagsvorschau des Dumont-Verlag habe ich eine kleine Perle entdeckt: Und zwar Karosh Tahas „Beschreibung einer Krabbenwanderung“. Der außergewöhnlich klingende Titel, das wunderschöne Cover und natürlich nicht zuletzt der Klappentext konnten mich überzeugen, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Und zwar geht es um die 22-jährige Sanaa, die in ihrem Umfeld gefangen ist: Ihre Mutter ist depressiv, ihr Vater könnte gleichgültiger nicht sein und verschwindet auch immer öfter. Zudem scheint ihre Schwester sich mit den falschen Leuten abzugeben, ihre Ansichten vor allem über ihre Zukunft werden immer krasser; ihr fehlt klar eine Elternfigur. Neben all diesem familiären Chaos versucht Sanaa, ihre Beziehungen zu zwei Männern aufrechtzuerhalten und auch noch zu studieren. Als einer ihrer Lover, Adnan, plötzlich Ernst macht und sie seinen Eltern vorstellen will, zieht sie sich in ihr Schneckenhaus zurück und flieht zu ihrer Familie, da sie keine Zukunft für die Beziehung sieht, solange ihre Familie noch die ist, die sie ist. Sanaa lebt in zwei Welten: die eine in der Hochhaussiedlung neben den anderen irakischen Familien, unter ständiger Beobachtung, lediglich durch Essen wird Verbundenheit geschaffen; die andere außerhalb der Siedlung, wo sie sich mit ihren Freunden treffen kann, zur Uni geht und einfach ihr Leben leben darf. Doch die erste Welt drängt sich ihr immer wieder auf, sie kann ihr nicht entfliehen.

Ich kann nicht irgendwo warten, bis jemand kommt, auch wenn es Adnan ist, ich kann nicht stehen bleiben, ich kann mich nicht aus dem Fenster lehnen und gucken, was die Leute machen, während ich nichts mache, ich kann nicht im Bett liegen, obwohl ich nicht schlafe. […] Solange Asija nicht lachen kann, kann ich nicht mit Adnan schweben.

Asija und Nasser sind als frisch getrautes Paar mit Sanaa in ein Hochhaus in Deutschland gezogen und haben dem Irak den Rücken gekehrt. In Deutschland seien die Berufsschancen besser, für das Kind würde gut gesorgt werden, wurde ihnen erzählt. Damit sie nicht direkt bei der Ankunft abgeschoben werden, riet man ihnen, noch ein Kind zu bekommen, „schwanger schickt man dich nicht zurück“. In dem Hochhaus, wo die Drei landen, wohnen auch bereits andere Familienmitglieder, die vor ihnen nach Deutschland gereist sind. Doch anstatt in einem liebevollen, familiären Umfeld aufzuwachsen, verfällt Asija nach der Geburt Helins in tiefe Depressionen, sie und Nasser leiden beide unter dem Heimatverlust und die „nette Verwandtschaft“ sitzt in Form von Tante Khalida und deren Nachbarin, die Sanaa heimlich Baqqe (Frosch) nennt, rauchend und tratschend im Wohnzimmer. Sanaa flüchtet so oft sie kann aus diesem Szenario, ihr Gewissen zwingt sie aber, sich nicht allzu weit von ihrem Hochhaus zu entfernen. Sie verachtet die „Hochhausfrauen“, die den ganzen Tag wie Tante Khalida nur tratschen und vom Balkon aus die Menschen unter sich verurteilen.

Zu Beginn des Buchs wurde ich nicht so richtig warm mit der Erzählweise und Sprache der Autorin, und ich muss sagen, dass auch das ethnische Umfeld Sanaas neu für mich war. Dadurch wurde mir der Zutritt zum Buch eingangs ein wenig versperrt, doch nach einigen weiteren Seiten war ich mittendrin in Sanaas „Gefängnis“ und ein unangenehmes Gefühl breitete sich aus, als ich alle Zusammenhänge erkennen konnte und auch, als Sanaa offensichtlich von einem sehr haarigen Herrn, dem „Volvomann“, wie sie ihn nennt, verfolgt wurde. Als ich im Buch angekommen war, erschien mir auf einmal alles besonders; alles, was ich nicht kannte, wurde gegoogelt und bestaunt; zugleich habe ich auch mit Sanaa gelitten und am liebsten hätte ich Tante Khalida und Baqqe aus ihrem Wohnzimmer geschmissen. Die Charaktere in Karosh Tahas Werk sind bunt, vielschichtig und jeder hat seine eigene Geschichte. Unsere Protagonistin ist zum Beispiel nicht nur fahrig, unruhig und unfähig, sich auf ein längeres Gespräch mit wem auch immer außerhalb der eigenen vier Wände einzulassen, sondern sie macht sich auch permanent Sorgen: Sorgen, Asija könnte vom Balkon springen, Nasser könnte Asija betrügen, Sorgen um Helin, die orientierungslos durch ihr Leben irrt — dabei vergisst sie, sich Sorgen um sich selbst zu machen, um ihre Zukunft, ihre Unabhängigkeit. Als die Situation daheim immer angespannter wird, hofft sie, in Onkel Agids Sammlung von Hochzeitsvideos das ihrer Eltern zu finden, um deren Liebe wieder aus dem Eis zu holen. Doch auch das scheint nicht zu gelingen.

Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://killmonotony.de/rezension/karosh-taha-beschreibung-einer-krabbenwanderung

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:


( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.   

6dik
StephanFs avatar
Letzter Beitrag von  StephanFvor 9 Stunden
Guten Tag, ich habe im November mein erstes Buch veröffentlicht und möchte mich an dieser Stelle nun auch einmal vorstellen. 1973 wurde ich in Delmenhorst geboren. Seit 2004 lebe ich in dem schönen Residenzort Rastede, bin verheiratet und wir haben 2 Kinder, die unser Leben sehr bereichern. Aufgrund psychischer Probleme konnte ich seit einigen Jahren meine Tätigkeit als Prokurist im Bereich der Erneuerbaren Energien nicht mehr ausüben und habe die Zeit unter anderem genutzt, mich mit vielen philosophischen und alltäglichen Fragen auseinanderzusetzen. Da ich bereits seit frühester Kindheit zur Kreativität neige, beschloss ich 2018 ein Buch zu schreiben. Vielleicht noch zur Ergänzung sei erwähnt, dass es mir mittlerweile unheimlich Spaß macht, mir meine Gedanken "herunterzuschreiben" und das in das ein oder andere Buch zu pressen. Ebenso stellt die "Vermarktung" meines Buches eine Herausforderung dar, die zum Teil sehr anstrengend für mich ist, aber auf der anderen Seite für positive Erlebnisse gesorgt hat. Tja, weil ich diese Vita etwas mager finde, haue ich noch ein paar Zeilen raus! Nicht erschrecken :-) Allem in allem bin ich eher ein unbequemer Charakter und hasse Anpassung. Neugier, also immer etwas Neues auszuprobieren, gehört zu meinen Grundeigenschaften. In meinem Kopf findet fast ununterbrochen ein Feuerwerk aus Ideen und Überlegungen statt, die es zu bewerten, aber vor allem zu Verquirlen geht, um vielleicht etwas Anderes zu entdecken. Lange habe ich gebraucht, bis ich eingesehen habe, dass ich leider nicht ewig lebe und daher mich gezwungen im Hier und Jetzt zu verweilen. Da ich heute aber schon wissen möchte, wie die Welt von Morgen aussieht, versuche ich sie mir einfach vorzustellen. Dabei hilft mir eine Gabe, die ich bereits früh entdeckt habe, ich kann fürchterlich Kreativ sein. Mitunter artet das in eine Form aus, dass ich an einem Tag gleich mehrere Bilder male.
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