Karsten Alnaes Als sie mit C. G. Jung tanzte

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Inhaltsangabe zu „Als sie mit C. G. Jung tanzte“ von Karsten Alnaes

Schon als Kind ist Sabina Spielrein intelligenter und wißbegieriger als ihre Altersgenossen. Doch als sie unter Wahnvorstellungen leidet, wird sie nach Zürich zu Carl Gustav Jung geschickt, dessen erste Psychoanalyse-Patientin sie wird. Zwischen den beiden kommt es zu einer intensiven Liebesbeziehung, die mit einem Skandal endet. Nach ihrer Heilung wird Sabina Spielrein (1885-1941) eine bedeutende Wissenschaftlerin, die Jung, Freud und Jean Piaget wesentlich beeinflußte. Zeit ihres Lebens mußte sie jedoch kämpfen um Anerkennung und gegen die zerstörerischen Kräfte in sich selbst.

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  • Rezension zu "Als sie mit C. G. Jung tanzte" von Karsten Alnaes

    Als sie mit C. G. Jung tanzte
    sofie

    sofie

    06. February 2012 um 19:31

    In seinem Roman „Als sie mit C.G. Jung tanzte“ verarbeitet Karsten Alnaes das Leben von Sabina Spielrein. Als Quellen benutzte er Tagebücher von Sabina Spielrein, gesammelte Briefe von ihr und den Menschen in ihrer Begegnung und er scheint sich auch in ihren theoretischen Werken gut auszukennen. Sabina Spielrein wurde 1885 in Rostow am Don geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Bereits als junges Mädchen leidet sie unter psychischen Problemen und ihre Eltern schicken sie schließlich nach Burghölzli in Zürich. Dort kommt sie in die Behandlung von C.G. Jung. Mit der Zeit fühlt sie sich besser und ihre Beziehung zu Jung wird immer enger. Die beiden gehen eine Liebesbeziehung ein, die in einem Skandal endet. Gleichzeitig weckt Jung aber auch ihr Interesse für die Psychoanalyse und sie beginnt Medizin zu studieren und wird schließlich selbst zu einer bedeutenden Wissenschaftlerin. Sie ist unter anderem in Kontakt mit Sigmund Freud. In Berlin lernt sie ihren späteren Mann Paul Scheftel kennen, mit dem sie aus Berlin vor dem Antisemitismus in die Schweiz flieht. Nach der Revolution in Russland ziehen sie gemeinsam mit ihrer ersten Tochter nach Moskau in der Hoffnung, dass sie in der Sowjetunion frei forschen können. Doch die Realität des Stalinismus holt sie auf den Boden der Tatsachen zurück. Der Roman besteht aus zwei Teilen, die sich immer abwechseln. Zum einen geht es um einige Wochen 1944 vor dem Tod Sabina Spielreins. Der zweite Teil ist ihre Lebensgeschichte. Die beiden Teile des Romans nähern sich immer weiter an und verschmelzen zum Schluss. Alnaes‘ Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant ist die Darstellung der „großen Geschichte“ aus der Perspektive einer einzelnen Person, die sehr viele interessante Persönlichkeiten getroffen hat, aber auch viel erleiden musste. Und zwischendrin erfährt man auch noch etwas über die Geschichte der Psychoanalyse.

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  • Rezension zu "Als sie mit C. G. Jung tanzte" von Karsten Alnaes

    Als sie mit C. G. Jung tanzte
    ID

    ID

    08. December 2008 um 15:55

    Man muss schon echt auf dieses Psycho-Analyse-Zeug stehen, um nicht eine Überdosis davon zu bekommen.