Karsten Brensing Das Mysterium der Tiere

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Inhaltsangabe zu „Das Mysterium der Tiere“ von Karsten Brensing

Was Tiere denken

Delfine rufen sich beim Namen, und Orcas leben in einer über 700 000 Jahre alten Kultur. Entenküken bestehen komplizierte Tests zum abstrakten Denken, und Schnecken drehen freiwillig Fitnessrunden im Hamsterrad. Hunde bestrafen Unehrlichkeit, doch können vergeben, wenn man sich entschuldigt. Spinnen treffen ihre Berufswahl auf Grundlage ihrer Persönlichkeit und individuelle Vorlieben.

Karsten Brensing entführt uns zu den Ursprüngen der Geistesentwicklung bei Mensch und Tier. Wer schon immer wissen wollte, was im Kopf unserer geliebten Haustiere oder in vielen anderen tierischen Köpfen vor sich geht, der findet in diesem Buch die Antworten, und jede neue animalische Begegnung wird zu einem spannenden Erlebnis.

Sehr informativ und interessant

— Amber144

Extrem unterhaltsam und immer wieder erstaunlich, sehr erfrischend zu lesen, sehr gut recherchiert und kritisch reflektiert

— BookHook

Sehr interessantes und kurzweiliges Buch, das das eigene Bewusstsein zum Umgang mit Tieren erweitert und den Leser sensibilisiert.

— Hermione27

Sind wir (noch) die Krone der Schöpfung? Ein Augenöffner.

— alasca

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  • Spannendes aus der Verhaltensforschung

    Das Mysterium der Tiere

    irismaria

    12. December 2017 um 14:42

    Können Tiere denken und wenn ja was und wie ist das mit tierischen Gefühlen? Dieser Frage geht der Biologe Karsten Brensing in seinem Buch "Das Mysterium der Tiere" nach. Spannend und unterhaltsam beschreibt er eine Fülle von Experimenten über tierisches Verhalten. Neben manchen klassischen Beispielen, die weithin bekannt sind, hat er für mich auch sehr viel Neues zusammengetragen und interessant fand ich auch, dass sich manche Erkenntnisse unter anderem Versuchsbedingungen plötzlich ganz anders darstellen. Ich habe viel Neues gelernt über Sprache und Kultur bei Tieren und auch zum Thema Selbsterkenntnis. Das letzte Kapitel widmet sich der Menschen und welchen Unterschied es zwischen Mensch und Tier gibt. Hier kommt der Autor zu einem überraschenden aber einleuchtenden Ergebnis. Immer wieder im Buch klingt an, dass unser heutiger Umgang mit Tieren, sei es durch Umweltzerstörung oder in der Massentierhaltung, unseren Mitlebewesen absolut nicht gerecht wird. Das Buch ist also nicht nur eine spannende Lektüre für Tierfreunde, sondern auch ein Aufruf sich sein eigenes Verhalten gegenüber Tieren und der Umwelt bewusst zu machen und eventuell zu verändern. Ich kann "Das Mysterium der Tiere" absolut weiterempfehlen.

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  • Sehr informativ und interessant

    Das Mysterium der Tiere

    Amber144

    10. December 2017 um 12:11

    Das Cover gefällt mir sehr gut, es würde mir allerdings im Buchladen nicht immer sofort ins Auge fallen. Was wirklich schade wäre, denn das Buch ist wirklich toll und sehr informativ.Der Schreibstil gefällt mir gut und auch wenn man kein großes Hintergrundwissen hat, dann findet man sich in diesem Buch sehr gut zurecht und nimmt einiges mit. Erst am Ende des Buchs wird einem bewusst, wie viel Wissen man durch dieses Buch doch mitbekommt und was man alles gelernt hat.Allerdings ist alles so gut verpackt, dass es einem gar nicht auffällt und auch nicht überfordert beim lesen.Das Buch ist in verschiedene logische Abschnitte gegliedert, die sehr gut aufgebaut sind und auch abschließen.Was mir besonders gut gefallen hat, dass nicht nur auf die ganz typischen Tiere eingegangen wird, sondern man auch neue Tierarten kennen lernt. Die man nicht unbedingt sofort kennen könnte.Auch das der Autor nicht vor der bitteren Wahrheit zurückschreckt, dass wir Menschen für das Aussterben von Arten verantwortlich sind, finde ich wichtig und gut. Denn genau dies ist auch eine Tatsache, die nicht verschwiegen werden darf.Ein wirklich tolles Buch.Verdiente 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Mysterium der Tiere" von Karsten Brensing

    Das Mysterium der Tiere

    aufbauverlag

    Was Tiere denkenDelfine rufen sich beim Namen, und Orcas leben in einer über 700 000 Jahre alten Kultur. Entenküken bestehen komplizierte Tests zum abstrakten Denken, und Schnecken drehen freiwillig Fitnessrunden im Hamsterrad. Hunde bestrafen Unehrlichkeit, doch können vergeben, wenn man sich entschuldigt. Spinnen treffen ihre Berufswahl auf Grundlage ihrer Persönlichkeit und individuelle Vorlieben.Karsten Brensing entführt uns zu den Ursprüngen der Geistesentwicklung bei Mensch und Tier. Wer schon immer wissen wollte, was im Kopf unserer geliebten Haustiere oder in vielen anderen tierischen Köpfen vor sich geht, der findet in diesem Buch die Antworten, und jede neue animalische Begegnung wird zu einem spannenden Erlebnis.Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783351036829.pdfMehr über das Mysterium der Tiere gibt es in unserem Themenspezial "Was Tiere denken": http://www.aufbau-verlag.dew/wastieredenken Über Karsten BrensingKarsten Brensing ist Meeresbiologe und promovierter Verhaltensforscher. Er war wissenschaftlicher Leiter des Deutschlandbüros der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation. Zuletzt erschien sein Buch Persönlichkeitsrechte für Tiere (Herder Verlag, 2013). Die von ihm gegründete Individual Rights Initiative (IRI) wird von zahlreichen namhaften Wissenschaftlern und Prominenten unterstützt.Jetzt bewerben! Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Tier ist dein Lieblingstier? Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 310
  • Ein Sachbuchhighlight: extrem informativ, sehr unterhaltsam und zum Nachdenken anregend

    Das Mysterium der Tiere

    BookHook

    06. December 2017 um 14:48

    „Wir Menschen sind schon eine merkwürdige Tierart“ (S. 318)Meine Meinung:Der Autor Karsten Brensing ist Meeresbiologe und hat in Verhaltensbiologie promoviert. Seinem Sachbuch „Das Mysterium der Tiere“ merkt man diesen wissenschaftlichen Background durchaus an, findet man doch allein 542 Fußnoten! Wer hier nun aber eine trockene wissenschaftliche Abhandlung erwartet – weit gefehlt! Wissenschaftlich? Auf jeden Fall! Trocken oder gar langweilig? Keine Spur! Denn Karsten Brensing versteht es ganz hervorragend, seinen Lesern auf sehr unterhaltsame und erfrischende Weise die „Welt der Tiere“ näherzubringen und geht dabei teilweise sogar bis auf die Molekularebene hinunter und betrachtet biochemische Prozesse. Hier finden sich die unglaublichsten Geschichten aus dem Tierreich und dazu noch einige sehr außergewöhnliche Tierarten, die ich zuvor noch gar nicht kannte. Beispiele gefällig? Gerne!In diesem Buch werden Sie mikroskopisch kleine Bärtierchen kennenlernen, von explodierenden Bienen lesen, über geschlechtswandelnde Clownsfische staunen, Schnecken in Hamsterrädern vorgestellt bekommen sowie drogensüchtige Braunbären. Man kommt beim Lesen aus dem Staunen eigentlich kaum heraus. Scheinbar „ganz nebenbei“ und auch für Laien sehr gut verständlich bewegt Karsten Brensing dabei zentrale Fragen wie beispielsweise „Kultur bei Tieren“, „die Geheimsprache der Tiere“ oder auch das „logische Denken“ von Tieren. Wer hätte schon gedacht, dass selbst Einsiedlerkrebse und Spinnen eine „Animal Personality“ haben können?Am Ende fasst der Autor seine Themen sehr gut zusammen und rundet das bislang gelesene in sich ab. Über hunderte Seiten und viele Kapitel hinweg hat uns der Autor dabei die Tiere dieser Welt näher gebracht. Er zeigt unglaubliche, erstaunliche und immer wieder überraschende Beispiele von „tierischem“ Verhalten auf, das den Blick der Leser auf die fantastische Vielfalt unserer Fauna verändert. So ist es am Ende nur mehr als folgerichtig, dass der Autor ein flammendes und fundiertes Plädoyer nicht nur für den Tierschutz, sondern für Tierrechte hält. Er geht sogar so weit, Tiere als dritte Personenform (nach natürlichen und juristischen Personen) einführen zu wollen. Wer dieses Buch aufmerksam und unvoreingenommen vom Anfang bis zum Ende durchgelesen hat, wird ihm hier kaum noch widersprechen wollen!FAZIT:Extrem unterhaltsam und immer wieder erstaunlich, sehr erfrischend zu lesen, sehr gut recherchiert und kritisch reflektiert mit einem flammenden Plädoyer für die Rechte der Tiere.

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  • Interessant und gut verständlich auch für Nicht-Biologen

    Das Mysterium der Tiere

    Hermione27

    04. December 2017 um 10:45

    Karsten Brensing beschäftigt sich in seinem Sachbuch "Das Mysterium der Tiere" mit Fähigkeiten von Tieren zum Denken und Fühlen. Das Buch ist in acht große Abschnitte unterteilt, wobei sich die größten Kapitel mit dem Denken, Gemeinschaftssinn sowie dem Kulturbegriff bei Tieren beschäftigen. Schließlich werden am Ende des Buches alle Fäden zusammengeführt und ein Vergleich zum Menschen gezogen, um gleichzeitig den Leser - ohne erhobenen Zeigefinger - auf Basis des Gelernten zu sensibilisieren, was den Umgang mit Tieren angeht.Als erstes fällt die hochwertige Gestaltung des Buches auf, das beispielsweise zahlreiche Farbfotos von Tieren enthält, die als Beispiele für die Theorie dienen. Als nächstes merkt man als Leser, das die Themen sehr gründlich recherchiert sind und man natürlich zahlreiche weiterführende Literaturverweise und Quellen heranziehen kann. Die Darstellung an sich ist sehr kurzweilig und gut zu lesen. Während in den ersten Abschnitten des Buches der Schreibstil manchmal sogar zu flapsig erscheint und etwas zu viele Beispiele (ohne die zugrundeliegende grundsätzliche Theorie) gebracht werden, ist der weitere Verlauf des Buches noch deutlich angenehmer zu lesen. Der Stil ist weiterhin gut verdaulich und unterhaltsam, allerdings auch sachlicher, was mir besser gefallen hat. Die späteren Abschnitte sind sehr gut strukturiert, so dass die Theorie ausführlich genug dargestellt wird, aber Beispiele dennoch nicht zu kurz kommen. Als Leser erfährt man wirklich viele verblüffende neue Fakten über die Kultur und das Denken von Tieren (nicht nur von Säugetieren!), die einen auch nachdenklich stimmen. Es gibt scheinbar viel mehr Gemeinsamkeiten zwischen Tieren und uns Menschen, als noch bis vor einiger Zeit gedacht. Somit erreicht das Buch auf jeden Fall das Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch Denkanstöße zu geben und den Leser wachzurütteln, um sich für ein wichtiges Thema zu engagieren!

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  • Augenöffner

    Das Mysterium der Tiere

    alasca

    03. December 2017 um 19:43

    AugenöffnerKarsten Brensing, bekannt als Meeresbiologe und Verfechter der Persönlichkeitsrechte für Tiere, legt hier ein Buch vor, das Mensch und Tier aus dem Blickwinkel eines Verhaltensforschers betrachtet. Der betont lockere und persönliche Stil (Brensing wendet sich direkt an die Leserin) hat mich anfangs etwas gestört, vor allem, weil der Einstieg über die tierische Sexualität mit Stichworten wie „Aliensex“, „Gangbangs“ oder „Pheromonparty“ sich am (schlechten) Publikumsgeschmack orientiert. Das hätte nicht sein müssen, um sein Thema interessant zu machen. Aber schon im zweiten Kapitel war ich fasziniert und begeistert, denn da ging es um: Kultur. Tiere und Kultur?! Richtig gelesen. Brensing hat nicht nur viele erstaunliche Geschichten über tierisches Verhalten zu erzählen, sondern erklärt zum besseren Verständnis auch die Basics der Verhaltenswissenschaft: Was meinen wir, wenn wir von „Denken“ sprechen, und welche Stufen unterscheidet man? Wann spricht man von „Kultur“, woran erkennt man die Fähigkeit zum Mitgefühl, wie äußert sich Kreativität, was versteht man unter „Ungleichheitsaversion“, wann muss man einem Tier gar eine „Persönlichkeit“ oder „personhood“ zugestehen, und ist das dasselbe? Die Stärke des Autors ist es, komplexe Sachverhalte auch für Nicht-Wissenschaftler verständlich darzustellen. Gleichzeitig reflektiert er die Rolle des Menschen auf dem Planeten, und da hört es zwangsläufig auf mit dem Spaß. Brensing macht das aber so zurückhaltend und freundlich, dass man nie das Gefühl des erhobenen Zeigefingers hat. Im Gegenteil, es gibt auch Wissenschaftsschelte, etwa wenn er über Forschungsfehler spricht; die von Kollegen, aber auch seine eigenen, auf die er – und das macht ihn sympathisch – mit Bedauern zurückblickt. Brensing bezieht Stellung in seinem Text; sei es, dass er das Aussterben der Galapagos-Riesenschildkröte beklagt, „weil sie so gut geschmeckt hat“ , oder die zerstörte Kultur der Elefanten, die sich nie wieder erholen wird. Mir wurde stellenweise ganz beklommen zumute bei der Vorstellung, dass unsere destruktive Vereinnahmung des Planeten fortschreitet, während ich lese … Ich habe Brensings Buch förmlich verschlungen: Zum einen der Spaß an der fast mühelosen Wissensvermehrung, zum anderen die Freude und das Staunen an und über unsere(n) tierische(n) Genossen. Von tierischer Intelligenz habe ich von jeher eine sehr positive Meinung – aber durch die Lektüre habe ich eine neue Perspektive auf unsere Mitgeschöpfe und das Verhältnis von Mensch und Tier gewonnen. Von meiner Seite: Leseempfehlung an alle Tierfreunde – und solche, die es werden wollen;-)!

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  • Sehr viele Informationen, über das Denken/Verhalten der Tiere, anschaulich und verständlich verpackt

    Das Mysterium der Tiere

    KerstinTh

    30. November 2017 um 15:02

    Karsten Brensing ist Meeresbiologe und Verhaltensforscher. Er arbeitete als Delfinforscher und wurde so zum Delfinschützer. Daraufhin war er zehn Jahre lang als wissenschaftlicher Leiter im Deutschlandbüro der größten internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDC tätig. In seinem Buch schreibt Brensing über, wie der Titel schon sagt, das Mysterium der Tiere. Er untersucht die Tierwelt unter verschiedenen Aspekten. Den Anfang macht Sex. Danach folgen Kapitel über Kultur, Gemeinschaftssinn, Denken und die Gefühle der Tiere. Das letzte Kapitel soll aufzeigen, was uns Menschen nun eigentlich noch von Tieren unterscheidet. Das Buch enthält sehr viele Informationen. Ich finde es sind viel zu viele, um sie alle auf Anhieb zu behalten. Dieses Sachbuch ist nicht für Biologen zu empfehlen, sondern auch für den interessierten Laien. Denn alle Fremd- und Fachwörter sind leicht verständlich und anschaulich erklärt. Die Sprache ist sehr angenehm und auch unterhaltend. Im ersten Kapitel ist sie etwas zu locker, aber danach wird es sachlicher. Hervorragend an diesem Buch ist, dass eigentlich sämtliche Informationen mittels Beispielen dem Leser nähergebracht werden. Einiges hat der ein oder andere sicherlich schon gehört. Aber es wartet bestimmt auf jeden noch etwas Neues. Sehr gefallen hat mir, dass die Originallektüre angegeben ist. So hat man selbst die Möglichkeit den entsprechenden Artikel zu lesen, um das Ganze zu vertiefen. Häufig wird auch auf entsprechende youtube-Videos verwiesen. Ebenfalls positiv ist, dass dieses Sachbuch einige Farbabbildungen enthält. Diese verdeutlichen teilweise das Geschriebene oder ergänzen es. Gut war hier auch, dass jedes Bild eine Bildunterschrift hatte, so konnte man es besser einordnen. Denn manchmal kam das Bild doch erst einige Zeilen oder eine Seite nach dem Text. Sinn dieses Buch ist es den Leser auf die Faszination der Tierwelt aufmerksam zu machen und so dem Menschen nahe zu legen, sich nicht für den Alleinherrscher und Klügsten der Klügsten zu halten. Sondern den Tieren dennoch mit Respekt zu begegnen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da sehr viele Informationen vorhanden waren und diese anschaulich durch Beispiele vermittelt wurden. Die Sprache war sehr angenehm und einfach zu verstehen. Dennoch kann ich keine volle Sternenzahl vergeben, da es einfach viel zu viele Informationen waren. Deshalb werden es nun vier von fünf Sternen.

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  • Sehr viele Informationen, über das Denken/Verhalten der Tiere, anschaulich und verständlich verpackt

    Das Mysterium der Tiere

    KerstinTh

    30. November 2017 um 15:02

    Karsten Brensing ist Meeresbiologe und Verhaltensforscher. Er arbeitete als Delfinforscher und wurde so zum Delfinschützer. Daraufhin war er zehn Jahre lang als wissenschaftlicher Leiter im Deutschlandbüro der größten internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDC tätig. In seinem Buch schreibt Brensing über, wie der Titel schon sagt, das Mysterium der Tiere. Er untersucht die Tierwelt unter verschiedenen Aspekten. Den Anfang macht Sex. Danach folgen Kapitel über Kultur, Gemeinschaftssinn, Denken und die Gefühle der Tiere. Das letzte Kapitel soll aufzeigen, was uns Menschen nun eigentlich noch von Tieren unterscheidet. Das Buch enthält sehr viele Informationen. Ich finde es sind viel zu viele, um sie alle auf Anhieb zu behalten. Dieses Sachbuch ist nicht für Biologen zu empfehlen, sondern auch für den interessierten Laien. Denn alle Fremd- und Fachwörter sind leicht verständlich und anschaulich erklärt. Die Sprache ist sehr angenehm und auch unterhaltend. Im ersten Kapitel ist sie etwas zu locker, aber danach wird es sachlicher. Hervorragend an diesem Buch ist, dass eigentlich sämtliche Informationen mittels Beispielen dem Leser nähergebracht werden. Einiges hat der ein oder andere sicherlich schon gehört. Aber es wartet bestimmt auf jeden noch etwas Neues. Sehr gefallen hat mir, dass die Originallektüre angegeben ist. So hat man selbst die Möglichkeit den entsprechenden Artikel zu lesen, um das Ganze zu vertiefen. Häufig wird auch auf entsprechende youtube-Videos verwiesen. Ebenfalls positiv ist, dass dieses Sachbuch einige Farbabbildungen enthält. Diese verdeutlichen teilweise das Geschriebene oder ergänzen es. Gut war hier auch, dass jedes Bild eine Bildunterschrift hatte, so konnte man es besser einordnen. Denn manchmal kam das Bild doch erst einige Zeilen oder eine Seite nach dem Text. Sinn dieses Buch ist es den Leser auf die Faszination der Tierwelt aufmerksam zu machen und so dem Menschen nahe zu legen, sich nicht für den Alleinherrscher und Klügsten der Klügsten zu halten. Sondern den Tieren dennoch mit Respekt zu begegnen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da sehr viele Informationen vorhanden waren und diese anschaulich durch Beispiele vermittelt wurden. Die Sprache war sehr angenehm und einfach zu verstehen. Dennoch kann ich keine volle Sternenzahl vergeben, da es einfach viel zu viele Informationen waren. Deshalb werden es nun vier von fünf Sternen.

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  • Absolute Leseempfehlung

    Das Mysterium der Tiere

    Antek

    11. October 2017 um 14:00

    Ich habe mich schon immer für die Tierwelt interessiert, liebe meinen Hund über alles und deshalb gab es für mich keinen Weg um dieses Buch, das schon beim ersten Blick so richtig zum Lesen einlädt und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil ich bin begeistert. Auf384 Seiten, einschließlich Anhang mit zahlreichen Fußnoten,  bekommt man als Leser hier durchgehend spannende, witzige, überraschende und vor allem immer fachlich überzeugende Informationen geboten. Das Buch ist in die acht Kapitel unterteilt. Nach einer kurzen Einleitung, die schon beweist, wie sehr der Autor seine Arbeit liebt und den Leser so richtig mitnimmt, macht „Tierisch guter Sex“ den Anfang. Gibt es bei Tieren Oral-, Gruppensex oder gar BDSM? Welche Rolle spielt Oxytocin, das Hormon für Treue und Bindungsverhalten des Menschen in der Tierwelt und warum haben Mischlinge weniger Erbkrankheiten? Das sind nur einige der Fragen, die man hier beantwortet bekommt. Anschließend widmet sich der Autor dem Thema „Unbekannte Kulturen“. Wie in fast allen Kapiteln gibt es auch hier zu Beginn eine eindeutige Definition, was man überhaupt unter Kultur zu verstehen hat, um dann auch überhaupt reflektiert entscheiden zu können, ob man z.B. von Impuls, Reflex oder tatsächlich durch soziales Lernen von Artgenossen erworbenes Verhalten sprechen kann. Haben Sie gewusst, dass Buckelwale ihre Gesänge immer up to date haben wollen und innerhalb relativ kurzer Zeit vollständig erneuern können, ich nicht! Auch wollte ich als Kind immer wissen, ob mein Hamster sein Laufrad nur benützt, weil der Käfig nicht annähernd seinem natürlichen Revier entsprechen kann. Wenn ich nun von Versuchen lesen darf, die bestätigen, dass auch freilebende Feldmäuse, Schnecken oder gar Frösche freiwillig in solchen umher rennen, wenn man sie zur Verfügung stellt, beruhigt mich das doch sehr. Im nächsten Kapitel „vom Denken“ wagt sich der Autor sogar an die diese viel umstrittene Frage. Mit zahlreichen Versuchsschilderungen beweist der Autor hier unter anderem, dass Entenküken zu abstraktem Denken fähig sind, Elefanten sich an Gegebenheiten in ihrer Vergangenheit erinnern können oder Süßwasser Orcas sogar so findige Jagdtechniken erfinden können, dass sie sich an den Strand werfen um Wasservögel zu erbeuten. Weiter geht es mit dem Abschnitt „Gefühlsduselei“ -ein Bereich, der sicher auch sehr umstritten und auf jeden Fall auch noch viel zu wenig erforscht ist. So wurden Fischen z.B. lange Zeit die Fähigkeit abgesprochen Schmerz zu empfinden. In zahlreichen Versuchen ist aber inzwischen eindeutig belegt, dass sich ein Doktorfisch z.B. beruhigt, wenn man ihn streichelt, nachweislich sogar der für Stress verantwortliche Cortisolspiegel sinkt. Das ist nur  ein Experiment, dass zu den Schlussfolgerunden im, vor einem kurzen Epilog abschließenden Kapitel „Die Krone der Schöpfung“ führt. Die größte Kooperationsbereitschaft, und die Fähigkeit sich unterordnen zu können und zu wollen, sei den Menschen sicher nicht abgesprochen. Die Gemeinsaft ist zu zahlreichen Leistungen fähig gewesen und wird es weiter sein, aber jedes einzelne Individuum? So vieles ist noch nicht erforscht. Ich denke wir müssen viel mehr Verantwortung für die Tierwelt übernehmen, hierzu findet man hier zahlreiche Denkanregungen. Viele der Tierarten waren mir aus Tierdokus schon bekannt, aber der Autor führt auch zahlreiche ins Feld, von denen ich noch nichts gehört habe. So habe ich z.B. noch nie etwas von Bärtierchen gehört, die ich aber alleine schon aufgrund ihres breiten Spektrums an Sexpraktiken „einschließlich Jungfernzeugung, dabei befruchten sich die Weibchen einfach selbst, ohne zwittrig zu sein.“ mit Sicherheit nicht mehr vergessen werde. Ist dies doch für die Männerwelt sicher deprimierend, für einsame Weibchen aber ein enormer Vorteil. Und das ist nur eine der unglaublichen Fähigkeiten dieser Überlebenskünstler, die man u.a. bis 250 Grad erhitzen, dem Druck der Tiefsee aussetzen oder in den Weltraum schießen kann, ohne sie zu töten. Gut gefällt mir auch das Layout des Buches. Große Hauptüberschriften und kleinere Zwischentitel gliedern den Text in übersichtliche Abschnitte. Die Schrift ist angenehm groß und zahlreiche farbige Abbildungen von im Text vorkommenden Tierarten, bzw. Einzeltieren, die über besondere Fähigkeiten verfügen, sowie einigen Versuchsaufbauten laden schon beim ersten Blättern so richtig zum Lesen ein. Gut gefallen haben mir auch die Hinweise auf You Tube Links, unter denen zahlreiche Filme zu Versuchen zu sehen sind. So wird das Beschriebene für Interessierte auch medial gelungen ergänzt. Alles in allem ein absolut spannendes Buch, das mit einigen Legenden aus dem Tierreich aufräumt, fachlich fundiertes Wissen in beeindruckenden Versuchen und Beispielen gekonnt an den Laien bringt und dabei mehr als gelungen unterhält und informiert. Völlig begeisterte fünf Sterne.

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  • Leserunde zu "Die Insel der Freundschaft" von Durian Sukegawa

    Die Insel der Freundschaft

    aba

    "Wieso hatte ihn auf einmal ein so starker Überlebenswunsch heimgesucht, wo er sich den Tod doch gewünscht hatte?" Nach dem großartigen Erfolg seines ersten Romans "Kirschblüten und rote Bohnen" kehrt Durian Sukegawa mit einer neuen Geschichte zurück, die die Erwartungen seiner Leserschaft noch übertreffen wird. Mit "Die Insel der Freundschaft" unternimmt Durian Sukegawa eine faszinierende und magische Reise auf eine kleine Insel mitten im japanischen Archipel. Durch die Begegnung mit den Einwohnern und das Leben in der Natur lernt Ryosuke, der vom Schicksal gebeutelte Held, alles aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten und fängt nochmal ganz von vorn an."Die Insel der Freundschaft" ist ein poetischer Roman, der nachdenklich macht und uns zeigt, dass es sich lohnt zu leben. Immer.Zum InhaltIrgendwo im Pazifischen Ozean befindet sich die japanische Insel Aburi – ein aus der Zeit gefallenes Fleckchen Erde. Der junge Ryosuke, der seine Stelle als Koch in einem Restaurant in Tokio verloren hat, nimmt hier einen Job als Bauarbeiter an. Nicht ganz ohne Grund: Ein Freund seines toten Vaters lebt hier. Von ihm erhofft er sich eine Antwort auf die Frage, woran seine Familie zerbrach.Die Einwohner von Aburi begegnen dem Neuankömmling skeptisch, und die Arbeit erweist sich als hart. Doch Ryosuke schließt Freundschaft mit zwei weiteren Fremden – dem draufgängerischen Tachikawa und der burschikosen Kaoru. Alle drei hadern mit der Vergangenheit, dem Leben und sich selbst. Für sie scheint es keinen Platz auf der Welt zu geben.Doch gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren von Ryosukes Vater – eine Suche, während derer sie lernen, sich auf die Natur und sich selbst zu besinnen. Und schließlich scheint ein Neuanfang möglich…Lust auf eine Leseprobe?Zum AutorDurian Sukegawa, geboren 1962, studierte an der Waseda-Universität in Tokio Philosophie. Er schreibt Romane und Gedichte, außerdem ist er in Japan als Schauspieler, Punkmusiker und Fernseh- sowie Radiomoderator bekannt. "Kirschblüten und rote Bohnen" (DuMont 2016) war in Japan ein Bestseller und wurde von Naomi Kawase als Beitrag für Cannes 2015 verfilmt.Zusammen mit DuMont verlosen wir 25 Exemplare von "Die Insel der Freundschaft" unter allen, die zusammen mit Ryosuke die Insel Aburi und deren Schätze endecken möchten. Habt ihr Lust, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen, euch darüber auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 20.09., und antwortet auf folgende Frage:Auf Aburi lernt Ryosuke zu erkennen, worauf es im Leben ankommt.Und wie sieht es bei euch aus? Was, glaubt ihr, ist das wirklich Wichtige im Leben?Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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