Karsten Eckert Traumwelten

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Inhaltsangabe zu „Traumwelten“ von Karsten Eckert

Die junge Verkäuferin Julia begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise ins Ich. Tagträume führen die schüchterne und zurückgezogen lebende junge Frau durch das Leben vieler verschiedener, besonderer Menschen. Die geistige Reise führt sie durch alle Gesellschaftsschichten und lässt Julia ihr eigenes Leben in Frage stellen. Mit der Zeit wird ihr immer klarer, dass sie diese Selbstfindungsreise nicht allein steuert, sondern von jemand anderem geleitet wird. Aber von wem?

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  • Wanderbuch zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich möchte meinen Roman "Traumwelten" als Wanderbuch anbieten. Wer es gerne lesen möchte, kann sich hier oder direkt bei mir melden. Über Rezensionen würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn ihr es gelesen habt. Klappentext: Die junge Verkäuferin Julia begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise ins Ich. Tagträume führen die schüchterne und zurückgezogen lebende junge Frau durch das Leben vieler verschiedener, besonderer Menschen. Die geistige Reise führt sie durch alle Gesellschaftsschichten und lässt Julia ihr eigenes Leben in Frage stellen. Mit der Zeit wird ihr immer klarer, dass sie diese Selbstfindungsreise nicht allein steuert, sondern von jemand anderem geleitet wird. Aber von wem? Wie das Wanderbuch funktioniert: Ihr sagt einfach hier oder bei mir bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Und los geht es .... 1. mecdora 2. Mikako 3 .manu-83 4. merlin78 5. melanie_reichert 6. Annelchen

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    • 30
  • Leserunde zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    pudelmuetze

    pudelmuetze

    Karsten Eckert möchte mit euch sein Buch Traumwelten lesen. Aber worum geht es in Traumwelten? Klapptext: Die junge Verkäuferin Julia begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise ins Ich. Tagträume führen die schüchterne und zurückgezogen lebende junge Frau durch das Leben vieler verschiedener, besonderer Menschen. Die geistige Reise führt sie durch alle Gesellschaftsschichten und lässt Julia ihr eigenes Leben in Frage stellen. Mit der Zeit wird ihr immer klarer, dass sie diese Selbstfindungsreise nicht allein steuert, sondern von jemand anderem geleitet wird. Aber von wem? Karsten stellt exklusiv für euch 5 signierte Exemplare zur Verfügung die ihr hier gewinnen könnt. Schreibt bitte einfach warum ihr gerade eins dieser Bücher erhalten möchtet und gemeinsam mit Karsten dieses Lesen möchtet, alle anderen sind natürlich dennoch zum mit lesen herzlich eingeladen. Er lost selbst am 18. Dezember 2011 die Gewinner aus. Um euch ein wenig auf das Buch einzustellen empfehle ich euch die Leseprobe zu Traumwelten: http://www.amazon.de/gp/reader/3869911131/ref=sib_dp_pt#reader-link

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    • 99
  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    merlin78

    merlin78

    27. January 2012 um 15:22

    Julia, eine junge Verkäuferin, begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise. sie zieht sich zurück und erlebt immer wieder Tagträume. Die ungewöhnliche Reise führt sie durch verschiedene Gesellschaftsschichten und lässt Julias Leben in einem ganz anderen Lich stehen. Julia ist eine sehr schüchterne und einsame junge Frau. Mit ihren 24 Jahren hat sie noch nie einen Freund gehabt und verbringt ihre Freizeit meist alleine. So auch in diesem Buch, dass von ihrem 14 tägigem Urlaub berichtet. Voller Ängste und Sorgen spiegelt sich ihr Tagesablauf wieder. Sie kann sich nicht unter Menschen wagen und bleibt lieber alleine zurück. Doch schon an ihrem ersten Urlaubstag erlebt sie ihren ersten Tagtraum und mit einem Mal ist sie in einer ganz anderen Welt. Nach jedem Tagtraum den sie erlebt, schwinden ihre Ängste und sie wird mutiger. Sie beginnt das Theater zu besuchen, sieht sich einen Kinofilm an und besucht sogar eine alte Freundin wieder… Und dennoch bleibt die Frage offen, warum sie diese Tagträume, die ihr so real erscheinen, überhaupt bekommt. Das Buch liest sich auf 262 Seiten sehr flüssig und ist leicht verständlich. Die Traumsequenzen sind gut herausgearbeitet und man kann leicht den Unterschied zwischen Realität und Traumwelt erkennen. Auch Julia wirkt auf den ersten Blick sehr sympathisch, obwohl sie durch ihre selbst gewählte Einsamkeit, und daraus resultierenden leichten Depressionen und Selbstvorwürfen, ein wenig merkwürdig wirkt. Julia ist mehr als nur schüchtern und hat nicht den Mut, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Sie zweifelt an ihrem Selbst und redet sich ihre Situation immer wieder schön. Mir hat das Buch nicht besonders gut gefallen. Für mich ist Julia eine sehr langweilige Erscheinung, die in ihrem Selbstmitleid badet und keine Hoffnung mehr zu haben scheint. Einzig die Traumsequenzen, die Julia erlebt, sind voller Zuversicht und Freude. Diese Teile sind sehr gut zu lesen und verwandeln das Buch in eine Folge von Kurzgeschichten. Besonders das Ende konnte mich nicht erreichen und ergibt für mich keinen runden Schlusspunkt. Von daher vergebe ich dem Buch 3 von 5 möglichen Sternen.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    Blaustern

    Blaustern

    15. January 2012 um 22:22

    Die junge Modeverkäuferin Julia hat zwei Wochen Urlaub, in denen sie aber nicht verreist, da ihr das Geld dazu fehlt und auch sonst keinen Plan hat, wie sie ihren Urlaub verbringen soll. Sie hat keinen Freund und auch keine Freunde, und während sie darüber nachdenkt, wie sie die schönsten Tage des Jahres verbringen soll, landet sie in ihrem ersten Traum. Die Träume helfen ihr dabei, den Sinn des Lebens zu finden und ihren eigenen Weg. Aus jedem Traum während dieser vierzehn Tage nimmt sie Erkenntnisse für ihr weiteres Leben mit, die sie weiterbringen und ihr helfen. Julia ist ein sehr schüchterner Mensch, dem es schwerfällt, auf andere Menschen zuzugehen und sich ihnen anzuvertrauen. Sie hat um sich herum einen Schutzwall erbaut, den niemand durchstoßen kann. Sie lernt aber nach und nach durch diese Träume, dass sie nur Liebe und Glück und Zufriedenheit erfahren kann, wenn sie es zulässt, andere Leute in ihr Leben einzulassen. Nur somit lässt sich ihre Einsamkeit beenden. Julia macht nun erste Versuche, allein zu Veranstaltungen zu gehen, die sie zuvor immer gemieden hatte aufgrund ihrer Panik vor großen Menschenansammlungen. Jeden Tag traut sie sich ein kleines Stückchen weiter vor und ist stolz auf sich. Die Geschichte ist für jeden interessant, der sich Gedanken über den Sinn des Lebens und seiner eigenen Persönlichkeit macht und nach Lösungen sucht. Der Erzählstil gefiel mir gut, allerdings lenkten mich die vielen Fehler in dem Buch bisweilen vom Thema ab.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    AnjaKoenig

    AnjaKoenig

    15. January 2012 um 12:44

    für mich war dieses buch überaus beeindruckend. eine schüchterne junge frau, die versucht ihren sinn des lebens zu finden und ihr leben in den griff zu bekommen. mit hilfe von tagträumen, zu alltäglichkeiten und menschen die sie sieht findet sie geschichten, die ihr auf ihrem weg helfen und erkenntnisse, die sie weiterbringen in ihrem eigenen leben. dieses buch sollte jeder lesen, der sich gedanken über das leben und seinen sinn macht. der erfahren will, was die menschen auf dieser welt denken und fühlen. der lösungen und erkenntnisse für sein eigenes leben finden will. ein empfehlenswertes buch!

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    kathrineverdeen

    kathrineverdeen

    07. January 2012 um 15:42

    „Ich bin ich, ich darf nicht jemand anderes sein….“ * Julia ist eine Verkäuferin in einer Modeboutique. Dieser Job passt allerdings überhaupt nicht zu ihrem Leben und zu ihrer Persönlichkeit. Normalerweise meidet sie Kontakt zu Menschen, bekommt sogar Panik bei einem Kinobesuch. Ihr Leben ist komplett durchgeplant. Alles läuft in geregelten Bahnen, welche ihr keinerlei Freiheiten für spontane Unternehmungen lassen. Sie pflegt lieber Kontakt zu älteren Menschen, denn gleichaltrige sind ihr zu unsortiert und lebhaft. Gerne würde sie mehr an dem Leben und der Welt teilhaben, verkriecht sich aber immer wieder in ihrem heimeligen Nest. Heimlich träumt sie von der großen Liebe. Aber wie soll sie jemanden finden, der zu ihr passt? * Sie nimmt sich vor aus ihrem 2 wöchigem Urlaub etwas zu machen, auch ohne viel Geld auszugeben. Julia hat sich schon lange auf diesen Urlaub gefreut. Endlich hat sie wieder ein bisschen Zeit für sich und kann sich von dem täglichen Stress erholen. Prompt schmiedet sie Pläne für schöne Erlebnisse. Aber was kann man tun ohne wieder in Panik auszubrechen? * In ihrem Urlaub begegnen ihr viele Menschen. Sie ist einfach zu schüchtern um sie wirklich kennen zu lernen, aber einige beschäftigen sie so sehr, dass sie von ihnen träumt. Diese Tagträume entwickeln sich zu einer geistigen Reise und Julia wird durch alle Gesellschaftsschichten entführt. Jeder Traum birgt eine kleine Weisheit, die Julia über ihr eigenes Leben grübeln lässt. * Julia ist ein sehr interessanter Mensch. Ihre Lebensweise hat mich manchmal sehr nachdenklich gemacht, aber auch zum schmunzeln gebracht. Ich denke in jedem von uns steckt ein Stückchen Julia. * Julia hat eine tiefe Sehnsucht in sich nach Liebe und Geborgenheit. Sie möchte nicht mehr einsam sein und aus ihrer Isolation flüchten, aber dafür muss sie aus ihrer Schutzburg kriechen. Ich denke es gibt viele in der heutigen Zeit, die mit ähnlichen Problemen kämpfen. * Der Autor Karsten Eckert hatte eine tolle Idee zu diesem Buch. Eine Geschichte aus dem Leben gegriffen aus der sich jeder Leser etwas mitnehmen kann. Seinen Schreibstil fand ich sehr schön. Er ermöglicht dem Leser den Text flüssig zu lesen. Jedoch an der Umsetzung der Geschichte haperte es etwas. Die Traumsequenzen waren für meinen Geschmack etwas zu komplex und langatmig. Ich hätte lieber etwas mehr von Julias Persönlichkeit erfahren, als komplexe Geschichten über die Menschen, denen sie begegnet ist. Schade, denn es ist eigentlich eine Geschichte mit so viel Potential. * Ich möchte mich ganz herzlich bei Karsten Eckert für dieses Buch und die schöne Widmung bedanken.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    mecedora

    mecedora

    04. December 2011 um 19:49

    Julia, Mitte zwanzig, führt kein außergewöhnliches Leben, sondern her ein äußerst gewöhnliches. Julia, Verkäuferin in einer Modeboutique und ein wenig menschenscheu und schüchtern, unauffällig und ein bisschen die graue Maus, zurückgezogen und manchmal einsam, hat zwei Wochen Urlaub. Einen Urlaub, der sie nicht auf eine Reise in ferne Länder führt, sondern in das fernste Land, das es für den Menschen gibt: sich selbst. Karsten Eckert erzählt in "Traumwelten" Julias Suche nach sich selbst und die Geschichte, wie sich eine schüchterne und unscheinbare junge Frau zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit entwickelt. Auf ihren Gängen durch die Stadt, in Parks, Museen, Kinos und Cafés begegnet Julia während ihres Urlaubs einer Menge sehr ungewöhnlicher Menschen. Wobei - eine Begegnung im Sinne eines Kennenlernens findet eigentlich gar nicht statt. Julia sieht all diese Menschen und erlebt in detaillierten Tagträumen deren Leben und Geschichten. Und jeder dieser Träume birgt eine Antwort auf eine Frage, die tief in Julia schlummert. Ich war neugierig auf Julia, ihren Weg und ihre Entwicklung. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Mir persönlich gefiel die Grundidee der Geschichte gut, auch einige der Erkenntnisse Julias hatten viel Wahrheit, es hapert meiner Meinung nach aber doch - und das leider sehr - an der vor allem formalen Umsetzung. Karsten Eckerts Stil ist an vielen Stellen ein wenig holprig, wenn auch er keineswegs schwierig ist. Oftmals hing ich an einzelnen Formulierungen fest, weil sie für mich nicht ganz das trafen, was ausgedrückt werden sollte (um nur ein Beispiel zu nennen: das kleine Wort "verschwiegen" (S. 56) versus das sehr viel stimmigere und prägnantere "schweigsam") - das hat mich doch ab und an sehr irritiert. Besonders aufgefallen ist leider im negativen Sinn das grauenhafte Lektorat dieses Buches und der fehlerhafte Satz. Der Text enthält leider viele viele orthografische und vor allem auch detailtypografische Fehler (Doppelleerstellen en masse, Binde- statt Gedankenstrichen etc.), eine Menge gar nicht oder an falscher Stelle gesetzte Kommata und grammatikalisch inkorrekte Sätze sowie einige unvollständige Sätze und Sätze mit "Wortleichen", die ohne jeden Zusammenhang mitten im Satz auftauchten. Das hat sowohl meinen Lesefluss als auch mein Lesevergnügen leider sehr getrübt und ist das größte Manko dieses Buches. Neben diesen "Formalia" fand ich einige Gedanken und Erkenntnisse Julias zu phrasenhaft, zu plakativ, zu klischee-gutmenschartig, zu sehr "Moral von der Geschicht'", nicht überzeugend genug und vor allem nicht überzeugend entwickelt. Irgendwie fehlte an manchen Stellen trotz der Wahrheit die Erkenntnis und die von Julia erlebten "Aha-Effekte" blieben bei mir als Leserin aus und auf reiner Aphorismenebene. Leider. Denn, wie schon gesagt, die Grundidee der Sinnsuche und die Protagonistin mochte ich eigentlich gerne, fand auch einige Anknüpfungs- und Identifikationspunkte. Auch die hinter der erzählten Entwicklungsgeschichte erzählte Story fand ich sehr kreativ. Es tut mir sehr leid, weil ich in der Geschichte eigentlich sehr viel Potenzial gesehen habe und auch immer noch sehe. Der Umsetzung und vor allem den vielen vielen Fehlern und der manchmal wenig präzisen und sich oft wiederholenden Sprache sei es geschuldet, dass dieses Buch von mir leider nur 2 Sterne erhalten kann. Mit einer guten Nachbearbeitung und vor allem einer grundlegenden Bereinigung der Fehler hätte es sicher noch Raum für ein oder zwei Sternchen mehr.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    Sarlascht

    Sarlascht

    29. October 2011 um 13:41

    Inhalt: Das Leben der jungen Verkäuferin Julia wird von ihrer Schüchternheit dominiert. In ihrem Urlaub beschließt sie, etwas an der ganzen Situation zu ändern, in dem sie eine Reise unternimmt – eine Gedankenreise. An jedem ihrer Urlaubstage begibt sie sich unter Menschen, sucht sich solche, die auf den ersten Blick interessant wirken und träumt über ihr Leben. Wer sind sie? Warum machen sie, was sie machen? Wohin gehen sie? Worauf warten sie? usw. Jeder dieser Lebensträume ist nicht nur eine Reise in die Welt von fremden Menschen, nein, für Julia wird es eine einzigartige Selbstfindungsreise. . Meine Meinung: Zu Beginn hatte ich einige Startschwierigkeiten mit der Geschichte, wobei kein richtiger Grund nennbar wäre, allerdings ist auch zu erwähnen, dass ich nach 40 Seiten mich auf das Buch einlassen konnte und danach sind alle Hindernisse vom Anfang wie weggeblasen. Julia ist auf den ersten Seiten ein leeres Blatt, man findet relativ langsam einen Zugang zu ihr und hat man ihn mal, kann ich trotzdem nicht sagen, dass sie mir sympathisch wäre. Normalerweise ein k.o. Kriterium für ein Buch, nicht so bei Traumwelten. Zwar steht auf den Klappentext, dass es sich bei der Geschichte um eine Selbstfindungsreise handelt, für mich ist es aber eine Gesellschaftsstudie. Die Tagträume sind anfangs etwas ungewohnt, aber mit jedem weiteren verliert man sich in den verschiedenen Lebensgeschichten, hat deutlich ein Bild vor Augen, weil es dem Autor gelingt, so viel Realität in die Träume zu bringen, dass der Leser einfach mitfühlen muss. Und diese greifbare Realität wird zu einem Kritikpunkt, weil sie nicht bis zum Ende durchgehalten wird. Das Ende ist so gewollt, so unrealistisch und lässt einen einfach unzufrieden zurück. Die Geschichte thematisiert großartig das Thema Schüchternheit und die daraus resultierenden Folgen, ein Problem, welches ich noch nie so deutlich thematisiert in einem Buch las, vermutlich hätte ich mir deswegen einfach ein vorstellbares Ende zum Abschluss gewünscht. . Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, eigentlich nur eine Sache daran und die lässt sich am leichtesten an einem Beispiel zeigen: Noch einen Tag zuvor hätte Julia beide Beine unter die Hand genommen und wäre fort gerannt, aber heute war einer ihrer besseren Tage. Julia versuchte die Menge an Anwesenden halbwegs zu genießen. Die Veränderung war Julia durchaus bewusst, gekonnt verdrängte sie die Tatsache wie alle Gedanken, die sich als störend erweisen könnten.(Seite 33) Aufgefallen? Durchgehend kommt es im Buch immer wieder zu Wortwiederholungen, besonders was die Personennamen betrifft. Anfangs war ich schon sehr genervt davon, weil ich mir dachte: ist gut, langsam habe ich kapiert, dass es die Geschichte von Julia ist usw., nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber daran. Im Buch gibt es einige Rechtschreibfehler, was für den Gesamteindruck schon etwas störend ist, wobei sie dem Lesefluss nicht wirklich beeinflussen. . Trotz aller Kritik überwiegt letztlich doch das Positive. Traumwelten ist ein Buch, was mit keinem anderen vergleichbar wäre. Die Probleme mit der Schüchternheit, heißt Isolation und Einsamkeit, sind deutlich nachvollziehbar beschrieben, wenn auch Julia die Lage relativ leicht zu nehmen scheint – trotz erwähnter Selbstmordgedanken. Die Tagträume lassen einen mitfühlen und über die Menschen nachdenken, über ihre Gründe hinter vielen Handlungen. . Fazit: Zwischen einigen Schwachstellen verbirgt sich eine wunderbare Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    Tialda

    Tialda

    22. August 2011 um 18:12

    x Autor: Karsten Eckert x Titel: Traumwelten x Genre: Roman x Erscheinungsdatum: 23. September 2010 x 262 Seiten x Edition Octopus x ISBN: 3869911131 x Erste Sätze: „Endlich Feierabend“ schrie es vor Freude in Julia, als sie die Tür der kleinen Damenboutique zuschloss. Es war kurz nach zwanzig Uhr und langsam kehrte Ruhe in der Innenstadt und der großen Einkaufsstraße ein. Es gab aber einen noch viel wichtigeren Grund, warum Julia sich so überaus auf ihren Feierabend freute. Zwei Wochen Urlaub. Klappentext: Die junge Verkäuferin Julia begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise ins Ich. Tagträume führen die schüchterne und zurückgezogen lebende junge Frau durch das Leben vieler verschiedener, besonderer Menschen. Die geistige Reise führt sie durch alle Gesellschaftsschichten und lässt Julia ihr eigenes Leben in Frage stellen. Mit der Zeit wird ihr immer klarer, dass sie diese Selbstfindungsreise nicht allein steuert, sondern von jemand anderem geleitet wird. Aber von wem? Rezension: „Traumwelten“ von Karsten Eckert weißt bereits am Anfang eine kleine Besonderheit auf. Auf der zweiten Seite befindet sich ein verlagsinterner Abdruck von einem dieser beliebten Exlibris-Bildchen, in das man seinen Namen eintragen kann. Aber das macht das Buch natürlich noch nichts aus. Die Geschichte wird in der dritten Person und in Alltagssprache erzählt, bei der auch gerne mal herzhaft geflucht wird. Es ist eher so, als würde man es mündlich von jemandem überliefert bekommen. Was aber deutlich heraussticht ist, dass sehr oft der Name der Protagonistin, Julia, fällt. So werden Sätze nicht flüssig geschrieben indem man auch andere Bezeichnungen für sie einsetzt wie z.B. ‘die junge Frau’ oder ganz schlicht ‘sie’, sondern es heißt fast immer „Julia“. Aber wahrscheinlich wurde dies absichtlich so geschrieben, denn ansonsten ist der Text ganz gut gelungen. Man erlebt im Roman 14 Urlaubstage mit, an denen Julia soviel wie möglich unternehmen und unter Leute kommen möchte, da sie eigentlich sehr schüchtern und zurückgezogen ist. So wie sie beschrieben wird, kann man schon sagen, dass sich eine leichte Sozialphobie abzeichnet. Während der Unternehmungen die sie macht, fallen ihr immer wieder vereinzelt Personen auf, über die sie dann Tagträume erlebt, wie deren Leben wohl sein könnte. Anfangs denkt sie sich diese Träume noch selbst aus, aber irgendwann verselbstständigt sich die ganze Sache und es stellt sich immer mehr heraus, dass es in diesen Träumen auch um sie und ihre Einsamkeit geht. Gegen Ende wird die Geschichte etwas fantastisch und seltsamerweise tauchen gegen Ende hin auch immer mehr Fehler im Text auf – von falsch gesetzten Satzzeichen bis hin zu fehlenden Worten. Aber vielleicht liegt das am Verlag/Druck. Was mir gut gefallen hat ist, dass es in den Tagträumen um Menschen geht, wie sie einem jeden Tag auf der Straße begegnen, um Geschichten, die sich ganz bestimmt jeden Tag überall auf der Welt so abspielen. Und auch Julia ist eine Person, mit der sich viele schüchterne und zu nachdenkliche Menschen gut identifizieren können. Somit ist der Roman eigentlich aus dem Leben gegriffen und enthält vor allem gegen Ende hin dennoch Elemente, bei denen man sich nicht sicher ist, ob sie nun real oder sinnbildlich gemeint sind. Fazit: Ein Roman für Träumer, Denker und Menschen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Mit dem Überthema ‘Einsamkeit’.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    Bellexr

    Bellexr

    27. March 2011 um 18:28

    Die Suche nach sich selbst . Zwei Wochen Urlaub und kein Geld, um zu verreisen. Für die junge Verkäuferin Julia kein Problem, denn sie ist eh lieber für sich und so ist der Gedanke an Urlaub auf Balkonien für sie auch recht verlockend. Trotzdem stellt Julia sich ein Freizeitprogramm zusammen: Kino, Museen, Freibad. Allerdings ist dies für die introvertierte Frau nicht so ganz einfach, da Julia Menschenansammlungen hasst. Und doch überwindet sie sich und stellt sich den Herausforderungen. Bei diesen Unternehmungen wird sie auf die verschiedensten Menschen aufmerksam, was zu Hause dazu führt, dass Julia zu träumen beginnt. In diesen Tagträumen spinnt sie um jedes dieser Erlebnisse eine Lebensgeschichte zu den Personen. Und hierbei stellt sie fest, dass sie durch ihre Träume auch immer ein wenig mehr über sich selbst erfährt. Doch wohin wird sie diese Selbstfindung führen? . Karsten Eckert erzählt in seinem Roman die unterschiedlichsten Geschichten von Menschen. Das Grundgerüst bildet hierbei natürlich seine Protagonistin Julia. Die junge Verkäuferin, die ihren Beruf mag und dort auch keine Probleme hat mit Menschen umzugehen, ist bei ihrem Privatleben diesen gegenüber eher verschlossen. So hat sie bis dato keinen Freund, eine beste Freundin kennt sie auch nicht und mit ihrer Schulfreundin Katja verbindet sie eine eher lockere Freundschaft, wobei die Initiative hier aber auch meist von Katja ausgeht. Allerdings hat Julia damit auch kein großes Problem, sie weiß sich selbst zu beschäftigen und fühlt sich eigentlich wohl in ihrer Haut. Doch einen Menschen, dem man seine Probleme, Erlebnisse, einfach das Alltagsleben erzählen kann, fehlt ihr irgendwie schon. Doch dazu müsste man diese Person an sich heranlassen und damit hat Julia ein Problem, das Unverbindliche liegt ihr mehr. Wobei Julia sehr ehrlich und nüchtern damit umgeht, sie weiß sehr genau, dass sie sich zu sehr einigelt und offener anderen Menschen gegenüber sein müsste. . Und nun hat Julia 2 Wochen Urlaub und kaum hat der erste Urlaubstag begonnen, erlebt sie eine Situation, die daheim angekommen dazu führt, dass sie sich einem Tagtraum hingibt und diese Träume finden ab da jeden Tag statt. Bald schon zieht es Julia regelrecht aus ihrer Wohnung heraus, um wieder neue Geschichten für ihre Träume zu finden. Und bald schon merkt Julia, dass diese Träume sie verändern, sie offener machen, um bewusster durch das Leben zu gehen und der Welt draußen nicht mehr so ängstlich gegenüberzustehen. Irgendwann stellt Julia fest, dass alle ihre Tagträume zu einem ganz bestimmten Ziel führen. . Dem Autor gelingt es sehr gut, die Gefühlswelt seiner Protagonistin darzustellen. Man versteht zwar jetzt nicht unbedingt alle ihre Handlungsweisen, es gelingt einem aber sehr schnell, sich in Julia hinein zu fühlen. Diese empfindsame und für ihr Alter viel zu nachdenkliche Frau ist einem sofort sympathisch. Und auch die Menschen in Julias Träumen und deren Geschichte nehmen fast augenblicklich Konturen an. Es sind Menschen mit Ecken und Kanten, Fehler und Schwächen, sie wirken authentisch und nachvollziehbar. . Da ist zum Beispiel der rüpelhafte Autofahrer Michael, der zu spät zur Arbeit unterwegs ist. Dies träumt sich Julia zusammen als sie vor dem Kino einen Raser sieht, der gerade noch so an der Ampel bei Gelb drüberfährt. Oder Kurt: Durch schreckliche Schicksalsschläge in der Familie ist er irgendwann davon überzeugt, der wieder geborene Jesu zu sein. Diese Geschichte erträumt sich Julia als sie auf der Straße einen recht merkwürdigen Mann in einem kaftanähnlichen Gewand sieht. Die Arzthelferin Katharina, die morgens irgendwie meist zu spät ist und die Geduld ihres Chefs damit auf eine harte Probe stellt. Oder der ehrgeizige Bankangestellte Paul, der ein sonderbares Angebot von seinem zukünftigen Schwiegervater erhält. Der Tagtraum zu seiner Geschichte kommt Julia, als sie einen Mann im Supermarkt dabei entdeckt, wie er ganz bewusst einen Kaugummi klaut. Diese Tagträume wirken meist wie aus dem Leben gegriffen, man kann sich sehr gut vorstellen, dass ihre Lebensgeschichte genau dieses Verhalten, welches Julia beobachtet, bei ihnen verursacht hat. . Die Sprache des Autors ist sehr locker, modern gehalten und absolut flüssig. Ich habe mich durchweg sehr gut unterhalten gefühlt und irgendwie regt das Buch auch zum Nachdenken an bzw. vielleicht ab und an doch einmal mit etwas offeneren Augen durchs Leben zu gehen und wenn man auf eine merkwürdige Situation mit einem Fremden stößt, sich zu überlegen, welche Lebensgeschichte hinter dieser Situation stecken mag.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    23. March 2011 um 10:23

    Schon das Cover zeigt, was den Leser bei diesem Buch erwartet. Ein verträumtes Mädchen ist darauf zu erblicken und in Hintergrund geht das Leben einer Großstadt ihren Weg. Der Klappentext ist gut formuliert und meine Neugierde auf diese schüchterne Person geweckt. Traumwelten ist ein Gegenwartsroman, welcher den Leser am Leben der 24jährigen Verkäuferin Julia teilhaben lässt. In den 14 Tagen Sommerurlaub erlebt die schüchterne Julia verschiedene Tagträume über Menschen, die sie oftmals nur wenige Augenblicke gesehen hat. Diese Tagträume sorgen dafür, dass Julia über ihr eigenes Leben nachdenkt und dabei sich selbst neu entdeckt. Gleich zu Beginn des Buches wurde mir die Protagonisten Julia vorgestellt. Karsten Eckert erweckt dabei eine Figur zum Leben, die anfänglich sehr sympathisch wirkt und aus dem Leben gegriffen scheint. Julia ist 24 Jahre alt, schüchtern, liebt ihre Arbeit als Verkäuferin,versteht sich blendend mit ihren Arbeitskolleginnen und lebt ansonsten eher zurückgezogen. Auf den ersten Blick eine alltägliche Person mit der sich viele Leser identifizieren können. Doch schon nach wenigen Seiten wird dieses Bild umgeworfen und ich musste mir immer wieder Fragen bezüglich dieser Figur stellen. Wie kann ein Mensch, der Angst vor Menschenmengen hat, als Verkäuferin arbeiten, wie kann es sein, dass sie mit 24 zum ersten Mal morgens den Fernseher anschaltet, wie kann eine halbwegs attraktive Persönlichkeit noch nie einen Freund gehabt haben? Dadurch gerät das Bild der Protagonistin zumindest für mich ins Wackeln. Schüchtern, unsicher, still, zurückgezogen, dies sind Adjektive die ein bestimmtes Bild wachsen lassen und ich ebenfalls von mir, aber auch anderen Personen kenne. Ein solcher Beruf ändert jedoch das Verhalten eines Menschen. Wer mit Kunden arbeitet, verliert diese Scheu und Angst. Dies weiß ich aus eigener Erfahrung. Zu dieser Protagonistin würde ein Bürojob eher passen, als Verkäuferin einer gut laufenden Boutique. Neben ihrer Vorstellung wurde ich mit der Situation 14 Tage Sommerurlaub vertraut gemacht. 14 Tage in denen Julia wenig mit sich anzufangen weiß. Ihre wenigen Ausgänge ins Freibad, ins Kino zu ihrer Freundin oder Shoppen werden immer wieder von Tagträumen unterbrochen. Auch hier kommen mir beim Lesen Fragen auf. Wenn ich Angst vor Menschenmengen, aber Lust auf Kino hätte, warum gehe ich dann nicht in eine Vorstellung am Nachmittag, wo weniger los ist, als am Abend? Dies passiert an ihrem ersten Urlaubstag. Später würde dies eher zu ihr passen, denn sie versucht ihre Angst zu überwinden. Wie eben erwähnt erlebt Julia viele Tagträume, die sich teilweise über den halben Tag ziehen. Zum Beispiel erblickt sie an der Ampel einen Raser, der wütend noch über die gelbe Ampel fährt und denkt sich zu ihm eine Geschichte aus. Oder dieser komische Mann, der absichtlich Kaugummis im Supermarkt klaut, den Rest aber alles bezahlt. Diese Tagträume beherrschen das Buch von Karsten Eckert. Sie gehen über viele Seiten und wirken wie gute Kurzgeschichten. In meinen Augen sind sie authentischer, logischer und abwechslungsreicher gestaltet, als die eigentliche Geschichte. Diese Fantasie, die in den Tagträumen steckte, konnte mich regelrecht fesseln. Julias kurze Einblendungen wirkten hingegen nüchtern und aufweckend. Das besondere an den eingebauten Tagträumen ist, dass Julia, aber auch der Leser zum Nachdenken animiert wird. Der Leser bekommt ganz andere Eindrücke, Blickwinkel auf das Leben gezeigt und kann dadurch sein Leben positiv verbessern, Ängste überwinden und Selbstbewusster werden. In meinen Augen sind sie lehrreich. Allerdings lassen sie Julia eher gestört erscheinen. Wenn man verliebt ist oder als Teenager gibt man sich gerne Tagträumen hin. Aber diese komplexen Geschichten, die sie sich ausdenkt, nur weil ihr Leben zu langweilig ist und sie so etwas nie erleben würde, wirken einfach gestört und lassen Julia eher unsympathisch erscheinen. Zum Schluss hin wird es sogar noch verwirrender. Reden mit Vögeln!? Hätte sie einfach aus ihren Tagträumen gelernt, ich will dieses Leben und nicht immer davon träumen, dann hätte ich den Schluss perfekt gefunden, aber so fand ich ihn eher verwirrend und träumerisch. Zudem muss man sich als Leser schon in der vorhergehenden Geschichte immer wieder mit Realität und Traumwelt auseinandersetzen. Die Idee Selbstfindung in eine solche Geschichte einzubauen, finde ich gut. Allerdings hätte Karsten Eckert in meinen Augen die Protagonistin authentischer erscheinen lassen müssen. Auf seiner Homepage erfährt der Leser, dass er für die Rohfassung ganze 14 Tage gebraucht hat. Andere Autoren benötigen dafür Monate. Für 14 Tage Rohfassung ist die gelungen, aber mit mehr Zeit, wäre es sicherlich authentischer geworden. Es sind einfach zu viele offene Fragen und unrealistische Aspekte. Zum Beispiel der Aspekt mit dem Fernseher. Sie ist 24, lebt schon länger alleine, arbeitet auch schon längere Zeit in diesem Laden und hatte somit schon mehrere Urlaube und sie kam früher nie auf die Idee mal morgens den Fernseher einzuschalten, wenn sie nichts mit sich anzufangen wusste? So zurückgezogen kann niemand sein. Wer keinen hat, okay, aber ansonsten hat zappt doch jeder mal morgens durch. Macht sie ja schließlich aus Langeweile auch. Empfehlen kann ich das Buch jedem, der mal über den eigenen Tellerrand hinaus schauen möchte, sich selbst neu entdecken und über das Leben nachdenken möchte. Die Tagträume und die Umsetzung zur Selbstfindung ist in diesem Buch hervorragend umgesetzt. Nur das Gerüst auf dem diese Idee aufgebaut ist, ist baufällig.

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  • Rezension zu "Traumwelten" von Karsten Eckert

    Traumwelten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2011 um 19:52

    Da sich noch keiner getraut hat eine Rezension zu schreiben möchte ich es mal als Erster versuchen. Als Autor will ich hier nicht meinen Senf dazu geben. Das würde auch nichts bringen, da ich bei meinen eigenen Texten immer viel zu kritisch bin. Deswegen lasse ich es und zitiere Menschen die mir ihre Meinung gesendet haben. “Das Buch ist sehr gut und lebensnah geschrieben. Mir gefällt die Geschichte vor allem wegen der ausführlichen Beschreibung der Gefühle und Ansichten. Die Träume sind nachvollziehbar. Julia hat viel von uns allen und geht gut damit um. Dieses Buch liest man gerne!” “Stil und Schreibweise machen den Text leicht lesbar. Die Figur wird schnell und detailliert entwickelt. Hin und wieder werden ihre Ängste und Sorgen, wie ihre Menschenscheu sehr stark hervorgehoben, wodurch der Text stellenweise etwas aufgesetzt wirkt. Nichts desto trotz wird das Thema konsequent und liebevoll ausgebaut und leitet zum weiter lesen an. Alles in allem gefällt mir der Einstieg in die Geschichte und verspricht einen interessanten Verlauf. Besonders die Eindrücke und Wahrnehmung der Hauptfigur deuten bereits eine gute Charakterstudie für die kommenden Passagen an.” So viel Lob bekommt man als Autor gern. Doch gibt es immer Menschen die es nicht mögen! Diesen Kommentar möchte ich nicht unter den besagten Tisch fallen lassen. Leider besteht dieser Kommentar nicht aus zusammenhängenden Sätzen, na ja, jeder gibt Kritik auf seine Weise ab. “Die Sprache ist leicht holprig und neigt zu sehr zur Provokation um sie als lesenswert zu empfinden. Die Träume fallen nicht in den Kontext des Buches. Ich möchte nichts lesen was mir mein Leben bestätigt. Trotzdem drei von fünf Sternen für die gute Idee.” Obwohl dieser Kommentar sehr niederschmetternd ist, gefällt er mir insgeheim doch am besten. Besonders sein Kommentar dass er nichts lesen möchte was sein Leben bestätigt. Ja, dann hab ich alles richtig gemacht. Ich denke jeder sollte sich sein eigenes Urteil bilden. Es ist wie mit Filmen, der eine mag ihn der andere wieder nicht. Hat nicht jedes Buch eine Chance verdient aufmerksam gelesen zu werden?

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