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Daniliesing

vor 6 Jahren

Bewerbung als Testleser

"Zeiten der Hoffnung" ist das Romandebüt des deutschen Autors Karsten Flohr. Er erzählt darin von einer außergewöhnlichen Liebe, die es eigentlich so nicht geben dürfte. In einer Leserunde wollen wir die beiden Liebenden Adèle und Wilhelm auf ihrem schwierigen Weg begleiten. Gibt es für die beiden noch Hoffnung für ihre Liebe in den Wirren des ersten Weltkriegs und mit all den Konventionen und Widerständen?

Mehr zum Inhalt:
Europa am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Adèle und Wilhelm kennen sich seit Kindheitstagen. Über die Jahre wird aus der kindlichen Freundschaft leidenschaftliche Liebe – eine Liebe, die nicht sein darf. Denn die Tochter eines elsässischen Weinbauern und den Sohn aus reichem Berliner Hause trennen nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Umstände, längst ist Wilhelm mit einer anderen verlobt ...
Dennoch träumen sie von einer gemeinsamen Zukunft. Als sich die deutsch-französischen Auseinandersetzungen zuspitzen, werden sie auseinandergerissen und finden sie sich plötzlich auf gegnerischen Seiten wieder: Adèle kämpft auf Seiten französischer Partisanen, Wilhelm muß als Soldat an die Front.


Für einen ersten Leseeindruck lohnt sich auch ein Blick in die Leseprobe zum Buch.

Zu diesem besonderen und bewegenden Roman möchten wir auch eine besondere Leserunde starten. Zum einen wird Karsten Flohr die Leserunde begleiten und eure Fragen gern beantworten. Außerdem werde ich zu jedem Leseabschnitt ein paar Fragen stellen, über die wir uns näher austauschen können.

Bewerbung als Testleser:
Wir suchen zusammen mit dem Insel Verlag 25 Testleser für "Zeiten der Hoffnung" von Karsten Flohr. Ihr habt Lust und Zeit den Roman zu lesen und euch mit anderen Lesern hier in der Testleserunde darüber auszutauschen? Dann macht doch entweder mit einem eigenen Buch mit oder beantwortet bis einschließlich 01. Juli 2012 folgende Frage für die Chance auf eines der Leseexemplare:

Versetzt euch in die Situation von Adèle und Wilhelm: Wie würdet ihr euch wohl in ihrer Situation verhalten? Würdet ihr für die Liebe kämpfen oder hättet ihr doch zu große Angst euch gegen die Konventionen aufzulehnen?


Autor: Karsten Flohr
Buch: Zeiten der Hoffnung

hexe2408

vor 6 Jahren

Bewerbung als Testleser

Ich würde auf jeden Fall für meine Liebe kämpfen, auch wenn es dann vielleicht das letzte ist, was man tut. Heimliche Treffen, käufliche Botschafter, die Nachrichten überbringen, ich denke, wenn man wirklich will, dann findet man auch einen Weg Informationen auszutauschen und sich zu sehen. Zugegeben in der heutigen Zeit wäre das sicher noch leichter als damals, genau deswegen würde mich interessieren, wie die beiden ihr Leben gemeistert haben.

Linny

vor 6 Jahren

Bewerbung als Testleser

Ich würde auf alle Fälle um meine Liebe kämpfen, das auch die anderen sehen diese Liebe kann keiner zerstören, sondern man muss sie unterstützen. Was bringt es wenn man nicht auf sein Herz hört. Das macht mich nur unglücklich und auch meinem Freund.

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lilja1986

vor 5 Jahren

Teil 1: Anfang - Kapitel 3

Wilhelm wirkt wie ein netter junger Mann. Ob er einfach nur vernünftig ist und sich deshalb anpasst oder ob er einfach am liebsten den Weg des geringsten Widerstands geht kann ich nicht einschätzen. Jedenfalls will er seinen Eltern gefallen, deshalb akzeptiert er auch die Verlobung mit Charlotte, obwohl er eigentlich immer noch an Adèle denkt.
Lagarde wirkt wie eine Traumwelt, vielleicht weil es für die Familie immer Urlaubsziel war, friedlich und unkompliziert, am liebsten würde man direkt dorthin fahren.
Besonders beeindruckt mich die selbstbewusste Elisabeth, weil sie so anders ist als Wilhelm...

lilja1986

vor 5 Jahren

Teil 2: Kapitel 4
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1. In der Familie haben die Frauen offensichtlich nicht viel zu sagen, das spiegelt ja auch die politische Situation wider. Elisabeth ist eine kluge junge Frau, die sich das nicht gefallen lassen will. Ich glaube, das mit der verheimlichten Schwangerschaft und so ist zum einen Rebellion vor allem gegen ihren Vater zum anderen Hilfsbereitschaft. Sie liebt ja ihre Familie und scheint ein großes Herz für ihre Mitmenschen zu haben.
2. Elisabeth ist nach wie vor mein Lieblingscharakter. Aber auch Helène wirkt sehr sympathisch. Sie ist das Bindeglied zwischen den zwei Welten, zwischen denen jetzt auch Wilhelm steht und ist hin und hergerissen, was sie von Wilhelm und Adèle halten soll. Sie liebt ihre Heimat und alles, was damit zu tun hat aber auch ihre Familie. Sie scheint eine starke Frau zu sein, die so einiges ertragen muss/kann.
3. Trotz der Zeitsprünge kann man dem Buch gut folgen, finde ich, ich empfand sie jedenfalls nicht als störend.
4. Ich fürchte, die Meinungen über den bevorstehenden Krieg sind ziemlich realistisch. Die meisten Leute ahnen, was kommt, aber nicht, wie die Folgen aussehen könnten, wahrscheinlich, weil sie sich ihrer Sache zu sicher sind.

lilja1986

vor 5 Jahren

Teil 4: Kapitel 7 - Ende
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Ich war etwas enttäuscht vom Ende des Buches, weil so viele Fragen offen bleiben. Haben Adèle und Charlotte jemals erfahren, "wer" die jeweils andere ist? Was ist mit Richard von Schwemer? Wie ergeht es Wilhelms krankem Bruder? Wie geht es für Elisabeth weiter? Was macht die Familie bis zum Ende des Krieges und danach?
Ich finde, das Buch verspricht eine große Liebesgeschichte, erzählt sie dann aber nicht. Das Buh war nicht schlecht aber nicht das, was ich erwartet habe...

lilja1986

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit
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Hat eine Jugendliebe zwischen einem jungen deutschen Soldaten und einer französischen Widerstandskämpferin in Zeiten des ersten Weltkriegs eine Chance?
Wilhelm von Schwemer wächst in Berlin auf, sein Vater arbeitet für den Kaiser, seine Mutter stammt aus dem Elsass, wo die Familie regelmäßig den Sommer verbringt und wo Wilhelms Jugendliebe Adèle lebt. Kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges geht Wilhelm zum Militär und verlobt sich auf Wunsch seiner Eltern mit Charlotte, der Tochter eines Familienfreundes. Die Familie wird außeinandergerissen, weil sich Wilhelms Vater um Staatsangelegenheiten in Togo kümmert, Wilhelms Mutter um das Gut ihrer Eltern und seine Schwester um die beiden jüngeren Brüder. Wilhelm zieht in den Krieg und Adèle ist in der französischen Widerstandsbewegung aktiv. Alles spricht gegen ihre Liebe aber sie können einander nie ganz vergessen.
Das Buch ließ sich gut lesen, obwohl die Liebesgeschichte eindeutig nicht im Vordergrund steht, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Es zeigt, wie hin- und hergerissen vor Allem die Leute waren, die tatsächlich aus dem Grenzgebiet Elsaß kamen aber auch, wie die politische Situation für Frauen in der Zeit war, ein bisschen auch die Perspektive der Kinder, die ohne den Halt ihrer Familie aufwachsen müssen. Trotzdem bin ich etwas enttäuscht über den Verlauf und vor Allem das Ende des Buches, weil viele Fragen offen bleiben.

Trotz Allem vielen Dank, dass ich mitmachen konnte bei der Leserunde, es hat sich mal wieder gelohnt!

hexe2408

vor 5 Jahren

Teil 4: Kapitel 7 - Ende
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@lilja1986

Damit empfindest du vermutlich wie viele andere aus der Leserunde auch. Man stellt sich so viele Fragen, die man selbst einfach nicht beantworten kann, weil zu den Zeiten des Weltkrieges einfach alles möglich wäre. Mir persönlich hatte ja auch etwas von der "Liebe" gefehlt. :)

Lauscherin

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit

Gestern habe ich es nun auch endlich geschafft, meine Rezension zu schreiben. Hier findet ihr sie:
http://www.lovelybooks.de/autor/Karsten-Flohr/Zeiten-der-Hoffnung-922238177-w/rezension-978601235/
Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht :)

RoteZora

vor 5 Jahren

Rezension / Fazit

Endlich habe auch ich es geschafft:
Die Rezi bei Lb:
http://www.lovelybooks.de/autor/Karsten-Flohr/Zeiten-der-Hoffnung-922238177-w/rezension-979956838/

und auf meinem Blog:
http://dreams-about-books.blogspot.de/2012/09/rezension-september-2.html

Vielen Dank, dass ich mit lesen durfte! Ein wundervolles Buch!

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