Karsten Kruschel Vilm - Das Dickicht

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Inhaltsangabe zu „Vilm - Das Dickicht“ von Karsten Kruschel

Ein gewaltiges Dickicht umspannt den Äquator des Regenplaneten - von den Felsen tief unter dem aufgeweichten Boden bis in eisige, luftlose Höhe. Die Vilmer nennen es das Supergestrolch und manchmal das Nest der Regendrachen. Sie tun, was sie mit allem auf Vilm tun: Sie arrangieren sich. Um so erstaunter sind sie, als plötzlich eine ganze Reihe seltsamer Touristen aus allen Winkeln der bewohnten Galaxis auftauchen und nur ein Ziel haben: das Dickicht. Nach "Vilm. Der Regenplanet", "Vilm. Die Eingeborenen" (Deutscher Science Fiction Preis 2010) und "Galdäa. Der ungeschlagene Krieg" (Deutscher Science Fiction Preis 2012) fügt Karsten Kruschel seinem faszinierenden Universum ein neues, spannendes Kapitel hinzu.

Neues von VILM

— ralf_boldt
ralf_boldt

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    Vilm - Das Dickicht
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    16. October 2014 um 20:52

    Ein Planet, auf dem es immer nur regnet. Eine Fauna und eine Flora, die fremdartiger nicht sein kann. Bisweilen weiß man nicht einmal, ob man ein Tier oder eine Pflanze vor sich hat - oder eine Mischung aus beidem. Eine fremdartige Welt, umspannt vom Dickicht, dem Supergestrolch, bewohnt von so gefährlichen Lebewesen, dass das eigene Leben immer bedroht zu sein scheint. Und doch leben Menschen auf Vilm, dem Regenplaneten. Oder sind es gar keine Menschen mehr, die sich hier so wunderbar an das Leben angepasst haben? Denn nicht immer lebten Menschen auf dem Planeten. Der Weltenkreuzer VILM VAN DER OOSTERBRIJK war vom Kurs abgekommen und über dem Planeten in seine Einzelteile zerborsten. Nur wenige Menschen überlebten die Katastrophe. Doch sie waren gestrandet auf eben dieser unwirtlichen Welt, die sie VILM nannten. Doch sie arrangierten sich dem Planeten und wollten nicht gerettet werden. Die Kinder erkrankten und einige starben. Doch die Überlebenden gingen eine Symbiose mit ihrer neuen Umwelt ein. Sie waren nicht mehr allein, denn eine nicht zu erklärende Bindung machte aus einem Menschen und einem sechsbeinigen hundeähnlichen mit zwei Köpfen ein neues duales Geschöpf. Mensch und Tier waren starteten in einem neues Leben mit zwei Körpern und einem quasi verteiltem Bewusstsein. Die ersten Jahre auf dem Planeten VILM beschrieb der Autor in den Bänden Der Regenplanet" und Die Eingeborenen". Nun liegt ein neuer Band mit Das Dickicht" vor. Und wieder gelingt es Karsten Kruschel, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Die Schilderung der Doppelwesen von VILM ist noch intensiver geworden. Plastisch beschreibt er, wie sie denken und fühlen und wie sie leben. Ein völlig anderes Leben als wir es kennen. Man hat sich auf VILM eingerichtet. Vieles ist erforscht worden und man hat sich mit der Umwelt arrangiert. Doch das Dickicht birgt immer noch Geheimnisse. VILM wird interessant für die vielen Interessensgruppen der Galaxis. Es gibt Botschaften der verschiedensten Völker, die alle aus den Menschen der Erde hervorgegangen sind. Da ist die Goldene Bruderschaft, ein profitorientierter Orden. Mit technischen Implantaten verbesserte Menschen. Aber auch die Päpste von Vatikan und die Technokraten vom Flottenkommando auf Atibon Legba richten ihr Augenmerk auf den Planeten. Karsten Kruschel kann nun seine Charaktere auf die schon in den vorangegangenen Bänden vorbereitete Bühne setzen und sie agieren lassen. Er schildert das fremdartige Leben auf VILM in eine brillanten Art und Weise. Es gelingt ihn, dass der Leser sich in die fremde Denkweise einfühlen kann. Für die Menschen ist das Leben alltäglich geworden, mag es für Außenstehende auch noch so seltsam wirken. Doch der exotische Reiz macht gerade die Geschichte aus. Dem Leser wirken die Figuren vertraut. Dies ist dem Autor hoch anzurechnen! Das Dickicht" ist der beste der drei VILM-Romane (vier, wenn man das Buch Galdäa hinzuzählt, dass zwar nicht auf VILM aber dennoch im gleichen Universum spielt). Dies mag darin begründet sein, dass die Umgebung bereits bekannt ist und der Autor nicht viel beschreiben muss, sondern sich gleich auf die Geschichte und seine Charaktere konzentrieren kann. Die Story ist schlüssig, die Personen glaubwürdig. Das Dickicht ist ein Roman in einer exotischen Kulisse, die aber von Anfang an nicht exotisch wirkt. Die Doppelpersonen wirken wie normal, wie selbstverständlich. Die Geschichte ist nichts Besonderes, nichts, was man schon mehrfach gelesen hat. Doch das Zusammenspiel mit den Charakteren, dem Ambiente und den vielen Ideen, das Leben auf VILM zu beschreiben schon sehr einzigartig.

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  • Gelungene Fortsetzung

    Vilm - Das Dickicht
    Egerlaender

    Egerlaender

    12. September 2014 um 15:04

    Allzu viele Worte muss man über den Autor wohl nicht mehr verlieren. Er unterstreicht einmal mehr, das er zu den interessantesten deutschsprachigen SF Autoren der Gegenwart gehört. Das Dickicht wird als VILM 04 bezeichnet, das ist eigentlich so nicht richtig, da Galdäa - Der ungeschlagene Krieg, zwar im selben Universum spielt, aber keine direkte Fortsetzung der ersten beiden VILM Bücher ist. Wer seine vorherigen Bücher gelesen hat und gut findet, der kann sich auch VILM 04. Das Dickicht bedenkenlos zulegen. Wer die Bücher von K.K. nicht kennt, der sollte mit dem ersten Teil anfangen. Man kann das vorliegende Buch sicherlich auch separat lesen, aber einige Zusammenhänge versteht man besser, wenn man die Vorgeschichte kennt. Besonders die etwas komplexe Beziehung zwischen den Menschen und ihren Eingesichtern. Das Dickicht, der wohl größte und exotischste Organismus im bekannten Universum, wird von den seltsamsten Personen und Organisationen aufgesucht. Darunter sind Kriminelle aus der Unterwelt von Atibon Legbas, genauso wie Luciferanten, die Päpste oder die goldene Bruderschaft. Jeder von ihnen will das Dickicht für seine Zwecke nutzen oder erkunden, manche wollen Kontakt aufnehmen, andere Profit machen, es gibt aber auch welche die wollen das Riesengestrolch ausbeuten oder gar vernichten. Und so müssen sich das Dickicht und die Bewohner von VILM wehren und nicht alle der Eindringlinge kehren lebend zurück. Das Buch ist im typischen Stil des Autors geschrieben, mehrere Erzählstränge und Episoden die sich ineinander verflechten, die aber auch manchmal nur für sich selbst stehen. Es ist durchweg interessant und spannend geschrieben und ist eine rundum gelungene Fortsetzung über den Planeten VILM. Zum Abschluss gibt es als Bonus noch eine kleine Geschichte die zeitlich zu VILM 01 Der Regenplanet gehört.

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  • Rezension zu "Vilm - Die Eingeborenen" von Karsten Kruschel

    Vilm - Die Eingeborenen
    ntav

    ntav

    Die ersten Sätze Hatte das alles nicht mit She Tsi begonnen, dem kleinen stillen Chinesen? (Band 1. Der Regenplanet) Eine Runde von Kapitänen saß beisammen, an einem geräumigen Sechsertisch, von dessen Sitzplätzen einer sorgsam freigehalten wurde. (Band 2. Die Eingeborenen) Inhalt Nachdem das riesige Raumschiff aus unbekannten Gründen auf einen Planeten abgestürzt ist, auf dem es andauernd regnet, müssen sich die Überlebenden irgendwie arrangieren. Ihre Versuche, um Hilfe zu rufen, scheitern (zunächst scheint es so …) Aus den Resten des „Weltenkreuzers“, die wie ein Gebirge aus Schrott auf der Oberfläche liegen, holen sie alles irgendwie Verwertbare heraus … sie versuchen, sich an das miese Wetter zu gewöhnen, was nicht allen gelingt. Sie errichten Siedlungen und finden es irgendwann überflüssig, auf Rettung zu hoffen. Der Planet Vilm mit seiner eigenartigen Fauna und Flora wird allmählich zu ihrer Heimat … für die Kinder der Gestrandeten ist er es von Anfang an. Sie kennen nichts anderes und schließen Kontakt zu einer einheimischen Lebensform. Sie werden zu etwas, das nicht mehr ganz menschlich ist … Ein Weltraumlotse, der nicht mehr lange zu leben hat, entdeckt schließlich den jahrzehntealten Hilferuf. Als auf Vilm endlich Rettungstruppen eintreffen, will sich aber kaum jemand retten lassen … Die Vilmer müssen sich politisch gegen die Fremdbestimmung durchsetzen und tun es auf durchaus schlitzohrige Weise. Sie treten selbstbewußt als neues Volk in einem Kosmos voller seltsamer Völker auf, die alle mal Menschen waren, sich aber auf seltsame Art entwickelt haben. Die Vilmer empfangen Touristen und behandeln sie so, wie sie es verdienen … und am Ende begreifen sie, dass sie mit genau jenen Leuten Bündnisse geschlossen haben, die seinerzeit den Absturz verursachten. Politik, zähneknirschend ertragen. Fazit Die beiden Bücher bilden gemeinsam einen Roman, der aus selbstständigen Erzählungen bzw. Kapiteln zusammengesetzt ist. Keine Hauptpersonen, keine durchgehenden Handlungsstränge. Der Planet selbst ist der Protagonist der beiden Bücher … und all die Erzählungen sind auf vielfache Weise miteinander verbunden. Es macht Spaß, die Querverbindungen zu entdecken – wenn etwa ein ganz düsteres Kapitel, in dem Schiffbrüchige mit einem schrottreifen Fluggerät aufsteigen, um einen Hilferuf abzusetzen, später aufgegriffen wird, als der Lotse den Ruf wider Erwarten auffängt… und nochmals ganz am Ende, als das Wrack desselben Flugzeugs unter seltsamen Umständen aufgefunden wird. Die Nachricht, die ein Raumfahrer während des Absturzes praktisch im Moment seines Todes absetzt, langt am Ende des Romans doch noch an… Jahrzehnte verspätet. Die Figuren machen dramatische Entwicklungen durch: Aus der snobistischen Eliza wird eine tapfere Frau, als sie ihren Arm einbüßt, um die Überlebenden zu retten… später eine taffe Eingeborene. Der starrsinnige Knabe Will mausert sich zum Regierungschef. Und die Kinder auf Vilm entwickeln sich zu seltsamen, faszinierenden Wesen, die vertraut und doch fremd wirken. Insgesamt sind die beiden Bücher (unbedingt zusammen lesen) eine Fernsehserie ohne Bilder … die Dinge, die geschehen, haben im Hintergrund alle mehr oder weniger miteinander zu tun … die Bilder dazu macht sich LeserIn selbst … … so man es ertragen kann, auch mal eine ungewohnte, mosaik-ähnliche Erzählstruktur zu entschlüsseln, in der trockene Erklärungen absolute Mangelware sind. Stattdessen malt der Autor starke Bilder… Kopfkino halt. Gesamteindruck 5 Sterne: Spannende, originelle, intelligente Unterhaltung mit Tiefgang und Suchtpotential. (… die offen bleibenden Rätsel im Hintergrund sind ein geschickter Schachzug, denn LeserIn wie meinereiner denkt noch lange darüber nach, was es mit den Päpstinnen auf sich hat… mit der goldenen Bruderschaft, den Karnesen und dem epsilonischen Raumschiff… der Strahlung, die Leute versteinern läßt… und den Regendrachen.) … ausgezeichnet mit dem Deutschen Science Fiction Preis als bester Roman.

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    • 2
    velociraptor2000

    velociraptor2000

    20. November 2013 um 16:15
  • Rezension zu "Vilm - Die Eingeborenen" von Karsten Kruschel

    Vilm - Die Eingeborenen
    bücherelfe

    bücherelfe

    Mit diesem zweiteiligen Werk habe ich einen ersten Ausflug in die Welt des SciFi gewagt und damit gleich einen Volltreffer gelandet. Karsten Kruschel hat mich in fremde Welten entführt und mit seiner bildhaften Sprache mitten auf dem Regenplaneten abgesetzt. Mehr kann man sich von einem Buch nicht wünschen. Zwanzig Jahre nach der Bruchlandung auf dem Regenplaneten werden die Schiffbrüchigen entdeckt. Aber nicht alle wollen gerettet werden. Nur wenige nehmen das Angebot des Rettungsschiffs, Armorica, den Regenplaneten zu verlassen, an. Im Gegenteil; die Eingeborenen fordern höchst selbstbewusst, dass ihr Planet vom Planetenverband als eigenständig anerkannt und respektiert wird. Aber unbekannte Welten haben die Mächtigen schon immer fasziniert und Begehrlichkeiten geweckt. Und wer sagt denn, dass die Vilmer mit ihrem eigentümlichen Verhalten überhaupt als menschlich zu bezeichnen sind.... Fazit: Faszinierend. Absolute Leseempfehlung auch für Sci-Fi-Neulinge. Ich werde dann mal die Suchscheinwerfer nach weiteren Sci-Fi-Perlen auswerfen. Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.

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    • 3
    BeateBausKiel

    BeateBausKiel

    17. November 2013 um 00:45
  • Rezension zu "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer
    Sieben

    Sieben

    Nunja... Nachdem ich meinen Erstkontakt mit Eschbach durch "Eine unberührte Welt", der Sammlung seiner Kurzgeschichten, hatte, die auch eine Geschichte aus dem "Haarteppichknüpfer"-Universum enthält, dachte ich mir, ich versuche es doch auch einfach mal mit diesem Roman. Ich stehe auf Science-Fiction und bin zudem immer höchst erfreut über unerwartete Enden, und da ein solches hier in vielen Rezensionen angekündigt wurde - was sollte also schon schief gehen? Jetzt kenne ich die Antwort: Es kann schief gehen, wenn man über 300 Seiten auf den Knaller wartet, der sich dann am Ende als Rohrkrepierer herausstellt... Zunächst: Das Buch gestaltet sich in gewisser Weise ebenfalls als Kurzgeschichtensammlung, oder vielleicht mehr als eine Art Episodenroman. Jedes Kapitel bietet eine in sich abgeschlossene Geschichte mit eigenen Figuren, wobei die Kapitel übergreifend immer wieder Berührungspunkte haben, was ansich eine ziemlich geniale Idee ist. Eben dieses Prinzip liebe ich auch in Episodenfilmen, in denen scheinbar einzelne Schicksale am Ende verknüpft werden. Viele dieser Geschichten waren auch durchaus interessant und spannend. Erst gegen Ende wurde das Lesen anstregender, wohl auch, weil ich mehr und mehr darauf wartete, nun endlich zu erfahren, was es mit alldem aufsich hat. Man muss wirklich bis etwa 30 Seiten vor Schluss warten, um hinter das Geheimnis zu kommen. Bis dahin fiel es mir auch immer schwerer, mir die vielen komplizierten, da fremdartigen, Namen zu merken und nicht durcheinander zu werfen. Irgendwo hier las ich, diesen Roman als Science-Fiction zu bezeichnen, wäre, als nenne man einen Regenwurm ein Säugetier. Das stimmt in gewisser Weise schon. Natürlich ist die gesamte Handlung weit in der Zukunft angesiedelt (oder vielleicht auch weit in der Vergangenheit? Wer weiß das schon...), und es kommen auch Raumschiffe und Raumstationen vor. Viele Kapitel handeln aber eben auch von einfachen Menschen auf einfachen Planeten mit einfachen Kulturen. Das ist recht weit weg von Science-Fiction und man fährt sicher besser, wenn man sich im Vorhinein nicht auf eine Space-Opera einstellt (hier täuscht auch die Amazon Produktbeschreibung, in der der Eindruck erweckt wird, schon im zweiten Kapitel wäre von einem Raumschiff die Rede. Tatsächlich taucht dieses Raumschiff aber erst im sechsten Kapitel auf Seite 86 erstmals auf. Bis dahin befindet man sich ausschließlich auf dem einfachen Paleneten mit den einfachen Leuten...und so weiter.). Normalerweise warte ich mit dem Schreiben einer Rezension erst mal einige Zeit, bis sich der Eindruck gesetzt hat und man eventuell eine andere Perspektive auf das gelesene bekommt. Doch dass ich das Buch zugeklappt habe ist nun gerade erst eine halbe Stunde her. Ich bin allerdings so enttäuscht über die Auflösung (die ich hier natürlich trotzdem nicht verraten werde), dass ich mein Empfinden direkt in Worte fassen wollte. Ich habe auf einen Knaller gewartet, auf einen Wow-Effekt, der ein leicht überdurchschnittliches Buch zu einer Genialität aufwertet. Doch das Ende war für mich so unspektakulär, so fad, so banal, dass es den Roman schon fast eher zu einem leicht unterdurchschnittlichen abwertet. Die Erklärung für das alles ist verrückt und "haar"sträubend, das ja, sie ist auch schlüssig und beantwortet alle offenen Fragen aber es hat in mir keinerlei Emotionen ausgelöst. Ich saß da und dachte bloß "Aha. Und das war es jetzt?". Wirklich sehr schade. Fast schon zum Glück muss man sagen, dass der Roman nur 318 Seiten hat und so relativ schnell gelesen war. Wohlwollend gebe ich noch drei Sterne für teils sehr gute Einzelgeschichten mit einer Erzählsprache, die absolut zum Geschehen passte. Handwerklich sehr gut - auf emotionaler Ebene leider sehr enttäuschend.

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