Karsten Weyershausen

 3,5 Sterne bei 21 Bewertungen

Lebenslauf

Karsten Weyershausen kam in Wien zur Welt und lebt seit vielen Jahren als Autor und Cartoonist in Braunschweig. Seine Cartoons erschienen im EULENSPIEGEL, der SÄCHSISCHEN ZEITUNG, der NRZ und im Internetportal WEB.DE. Für den Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf entstanden u. a. die Sachbücher »Das Astrid Lindgren Lexikon« (2004), »Schade, dass Du endlich weg bist!« (2006) und »111 Gründe, erwachsen zu werden« (2009). Im Lappan Verlag erschienen die Cartoonbände »Horst« (2004) und »Männer und andere Missverständnisse« (2007). Aktuelle Neuerscheinung: »Kerle im Klimakterium« (2012). Mehr über den Künstler und seine Arbeit erfahren Sie unter www.weyershausen.de

Alle Bücher von Karsten Weyershausen

Cover des Buches Kerle im Klimakterium (ISBN: 9783847511403)

Kerle im Klimakterium

(2)
Erschienen am 01.12.2013
Cover des Buches 111 Gründe, erwachsen zu werden (ISBN: 9783847513681)

111 Gründe, erwachsen zu werden

(1)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Horst (ISBN: 9783830331117)

Horst

(1)
Erschienen am 15.01.2005
Cover des Buches FHELERKULTUR (ISBN: 9783818716981)

FHELERKULTUR

(0)
Erschienen am 11.11.2024
Cover des Buches Schöner kann es gar nicht sein (ISBN: 9783945715437)

Schöner kann es gar nicht sein

(0)
Erschienen am 25.03.2021
Cover des Buches Stadt. Land. Flucht. (ISBN: 9783862654468)

Stadt. Land. Flucht.

(0)
Erschienen am 01.05.2015

Neue Rezensionen zu Karsten Weyershausen

Cover des Buches Sieben Städte aus Gold (ISBN: 9783864400889)
daniel_bauerfelds avatar

Rezension zu "Sieben Städte aus Gold" von Andreas Zwengel

daniel_bauerfeld
Für Haudegen und echte Abenteurer

Bereits mit seinem Romandebüt Die Welt am Abgrund konnte Andreas Zwengel durchweg überzeugen. Der Autor lieferte eine Steampunk-Geschichte, die nicht im viktorianischen England sondern im Deutschen Reich angesiedelt ist. Zudem konnte er mit einer temporeichen Handlung, überraschenden Wendungen und einem schier unglaublichen Genremix punkten. Sieben Städte aus Gold ist sein zweiter Roman. Auch dieses erscheint als schickes Hardcover. Das von Karsten Weyershausen gestaltete Cover wird dem Inhalt vollkommen gerecht. Wirklich gelungen! Nach Steampunk sucht der Leser aber nun vergebens: Zwengel hat das Genre gewechselt.

Sieben Städte aus Gold ist zweifelsfrei eine astreine Abenteuergeschichte, die in Amerika kurz nach dem Ende des Bürgerkriegs spielt. Ausgerechnet in Alaska treffen Bartholomew P. Mason, ein amerikanischer Glücksritter und Schürzenjäger, die gewitzte Hure Violet, Tochter eines englischen Kapitäns, und der russische Bordellbesitzer Wladimir Willow Oblomow aufeinander. Die drei haben von der Existenz eines Schatzes erfahren, nachdem bereits die spanischen Eroberer vor mehr als 300 Jahren ganz Nordamerika durchsuchten: der Reichtum der sieben goldenen Städte von Cibola. Doch die Konquistadoren des 16. Jahrhunderts hatten bei ihrer Suche weder Glück noch Erfolg. So wurden die Städte im Verlauf der Zeit zu einem Mythos. 

Es dauert nicht lange bis sich die Schatzsuche herumgesprochen hat. Violet, Mason und Oblomow sind längst nicht mehr die einzigen, die sich in ein Abenteuer stürzen. Bei der Erschaffung ihrer Gegner und Konkurrenten lässt Zwengel seine ganze Fantasie schalten und walten. So hetzt er seinen Helden ungarische Adlige, die mexikanische Armee, einen uralten Indianerstamm, Räuberbanden, Söldner und sonstige Desperados auf den Hals. Alle auf der Suche nach dem einen: Gold! Eigentlich ist so ziemlich jeder hinter ihnen her, der einigermaßen geschickt mit einem Revolver oder einer anderen Waffe umgehen kann. Nun ist endlich geklärt, woher der Begriff „Wilder Westen“ wirklich stammt - er scheint auf den Einfallsreichtum des 1969 geborenen Andreas Zwengel zurückzugehen. Gekämpft wird eigentlich überall und in allen Lebenslagen. Ganz egal ob zu Wasser oder zu Lande. Es macht unheimlich Laune, diesem bunten und munteren Treiben beizuwohnen. Sehr viel Freude hatte dabei anscheinend auch der Autor: Der Wilde Westen ist wie geschaffen, um sich mal so richtig auszutoben. Leicht verrückt-skurrile Helden, die einem dennoch sofort sympathisch sind, eine mitreißende Hintergrundhandlung im 16. Jahrhundert, auf die immer wieder Bezug genommen wird, ein grandioses Setting und vor allem jede Menge Spannung, Action und Abenteuer. 

Ein Buch für echte Haudegen und Abenteurer und für alle, die es werden wollen.

Cover des Buches Das Lexikon der Idole (ISBN: 9783896025005)
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Rezension zu "Das Lexikon der Idole" von Michael Völkel

Asmodi
Rezension zu "Das Lexikon der Idole" von Michael Völkel

Warum in drei Teufels Namen soll man sich ein Buch über wichtige und/oder berühmte Personen der Zeitgeschichte zulegen – womöglich noch für teures Geld –, wo es doch in Zeiten von Wikipedia, IMDb, h2g2 oder allmusic möglich ist, sich alles Wissenswerte über einen auch nur ansatzweise relevanten Menschen mit ein paar Klicks umsonst aus dem Internet zu besorgen?
Nun, weil es ein liebevoll gestalteter Tributband ist, den man als Fan mindestens einer der insgesamt 100 vorgestellten Publikumslieblinge, Helden und Abgötter gern im Regal stehen hat. Dass die einzelnen Artikel informativ und interessant sind, darf man voraussetzen, und wer das tut, wird nicht enttäuscht. Die Biografien sind detailliert und exakt, wie es sich für ein seriöses Nachschlagewerk gehört. Freilich: Kein Lexikon ist vollständig. Wer es darauf anlegt, wird selbst in der Encyclopedia Galactica Lücken finden. Aber um eine penible Auflistung der Daten ging es den Verfassern auch gar nicht. Jedes Idol erhielt seine 4 bis 5 Seiten, und es gelang trotz eines verständlichen Ansinnens nach Straffung klarzumachen, warum dieser Jemand zu einem Symbol für ein ganzes Genre oder eine Zeit avancierte.
Geschrieben in einem reportagehaften Stil und mit leichtem Humor, gelingt die Balance zwischen journalistische Distanz und normalsterblicher Ehrfurcht. Um es deutlich zu sagen: Dieses Lexikon ist keine Hommage! Eine unangenehme Figur wie beispielsweise Adolf Hitler wird nicht verschwiegen. Ebenso wenig verzichtete man auf Fidel Castro oder Che Guevara, die auch nicht jedem in den Kram passen dürften. Aber da waren die Urheber dieses Lexikons anerkennenswerterweise konsequent.
Natürlich, der Knackpunkt dieses Buches ist die personelle Zusammenstellung. Wer ist drin, wer nicht?! Es ist anzunehmen, dass es über diese Frage bereits bei der redaktionellen Konzeptfindung beleidigte Gesichter gegeben hat. Viele werden stinkig sein, dass ausgerechnet ihr Favorit fehlt. Aber, das muss zugestanden werden, die Auswahl der Autoren ist bestechend schlüssig. Ein Weltstar, so wird im Vorwort richtigerweise klar gemacht, ist noch lange kein Idol. Clint Eastwood, Charles Bukowski, Niki Lauda, Ludwig II. von Bayern, Hugh Hefner oder Buffalo Bill – doch, ja, sie alle haben bei gewissenhafter Abwägung sowohl ihren Platz in der Geschichte als auch in diesem Buch verdient. Ihre Strahlkraft hinweg über die Zeiten ist unbestreitbar. Und auch bei Udo Lindenberg oder Steffi Graf mag man nicht meckern, immerhin ist es ein "deutsches" Buch. Ein US-amerikanischer oder französischer Autor hätte sicherlich eine weitgehend andere Auswahl getroffen, aber dass man einheimischen Berühmtheiten zu ihrem Recht verhelfen wollte, ist nachvollziehbar und akzeptabel.
Obwohl ... na ja, hm, dass David Bowie ausgespart wurde, Udo Jürgens hingegen nicht, das mag verstehen, wer will. Hrrmpf!!

Cover des Buches Horst (ISBN: 9783830331117)

Rezension zu "Horst" von Karsten Weyershausen

Ein LovelyBooks-Nutzer
Rezension zu "Horst" von Karsten Weyershausen

Zeichnung sind gut, aber der Witz ist meistens nicht meins. Manchmal zu brutal.

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