Kasey Michaels Der Sünder und die Lady (Historical Gold)

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Inhaltsangabe zu „Der Sünder und die Lady (Historical Gold)“ von Kasey Michaels

Oh Gott - was habe ich getan! Erschrocken erkennt die Debütantin Regina Hackett, dass sie auf dem Maskenball mit Robin "Puck" Blackthorn getanzt hat! Man munkelt, der illegitime Sohn eines Marquess kenne alle Geheimnisse der Lebens- und Liebeskunst … Wenn jemand wüsste, dass er ihr nach dem Maskenball auch noch einen Kuss geraubt hat, wäre ihr Ruf für immer ruiniert! Und ausgerechnet an diesen verruchten Verführer muss die verzweifelte Schöne sich wenden, als ihre Cousine verschwindet. Damit nicht genug: Im Antlitz der Gefahr, in Londons dunkelsten Gassen, landet Regina erneut in Robins Armen …

Fast in einem Rutsch durchgelesen und für gut befunden. Teilweise etwas over the top.

— sternblut

Guter Plot, naive Heldin, unsympatischer Held - schlecht umgesetzt.

— inluvbooks

Zu frivol und flapsig für das eigentlich ernste Hintergrundthema - seltsamer Schreibstil

— Karin_Kehrer
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  • Zwischen Liebe und Menschenhandel - Blackthorn No. 2

    Der Sünder und die Lady (Historical Gold)

    sternblut

    02. June 2017 um 21:03

    Von ihrer Cousine zum Besuch eines Maskenballs überredet, trifft Regina, Tochter eines Kaufmanns, der sich seine Frau, eine arme Adelige, seinerseits gekauft hatte, auf "Puck", Bastard des Marquess of Blackthorn, der sie für eine Prostituierte, zumindest aber für eine Schauspielerin hält. Unverblümt macht er sich an sie heran, wird jedoch abgewiesen. Als Regina bemerkt, dass ihre Cousine wie vom Erdboden verschluckt ist, wendet sie sich wieder an ihn und bittet ihn um seine Hilfe. Dann der Schock: Melinda wurde entführt - und sie ist nicht die einzige. Es beginnt eine Jagd auf die Entführer, die alles auf den Kopf stellt.Nachdem ich die doch eher verhaltenen Bewertungen des Buches gelesen habe, war ich erstmal ein bisschen skeptisch als ich es in die Hand genommen habe. Aber ich habs mir auf meine SuB-Leseliste gepackt - also wollte ich es auch lesen. Und war dann doch etwas überrascht. Aber so ist das ja meistens, wenn man die Erwartungen gering hält: die Überraschung fällt am Ende umso größer aus, wenn es doch gut wird. Zusammengenommen ist das Buch eine Mischung aus Kitsch, Spaß und Spannung. Zumindest wirkt es immer mal wieder recht spaßig, manchmal sogar ein bisschen zu wenig ernst genommen für die Situation. Es geht alles ein bisschen zu leicht. Wird manchmal zu sehr auf die leichte Schulter genommen für mein Gefühl - auch wenn immer wieder betont wird, wie schlecht sich die Protagonisten wegen der ganzen Sache fühlen. Es ist zwar vor allem seine Art, scheinbar in allem eine gewisse Komik zu sehen - die Frage ist nur, inwiefern das eine Farce ist und inwiefern wirklich.Mir persönlich war nicht von Anfang an klar, wer oder was hinter der Entführung steckte. Mir war klar, dass etwas nicht stimmt. Und als die Verdachtsmomente aufgelistet wurden, konnte auch ich es mir denken. Vielleicht hab ich nicht zu sehr "mitgedacht" von Anfang an. Aber letztlich blieb es so für mich ja auch spannender. Die Aufklärung und Aufdeckung des Menschenhandels ist meiner Meinung nach eine interessante Angelegenheit gewesen. Ein bisschen besser beschrieben hätte ich mir die Schwebekonstruktion gewünscht, die im Lager am Hafen angebracht war. Das konnte ich mir nicht so ganz vorstellen. Aber alles in allem hat mir dieser Teil der Geschichte wahnsinnig gut gefallen. Was die Liebesgeschichte anbelangt war es mir vielleicht ein bisschen zu kitschig, auch wenn ich das an sich ganz gerne mag. Vielleicht war mir das aber auch alles ein bisschen zu offensichtlich, zu willkürlich. Trotzdem hatte es etwas Anregendes, auch wenn es für mich eine doch recht unrealistische Situation gewesen ist. Andererseits passen die zwei ja auch irgendwie zueinander - auch wenn ich da der Meinung bin, dass das alles doch ein bisschen weit hergeholt war. Mit den Personen hatte ich so an sich keinerlei Probleme. Jede Person hat sich mir in seine Rolle eingefügt. Klar, man kann bemängeln, dass sich Regina absolut nicht so aufführt wie man es von ihr in dieser Zeit erwarten würde. Sie ist zu aufmüpfig und dabei naiv - vielleicht sogar ein bisschen dumm. Aber gerade das macht sie ja aus. Gerade das ist es, was Puck so spannend an ihr findet. Und in gewisser Weise zeigt es auch die Art und Weise, wie sie gegen ihren Vater und seinen Wunsch, sie gegen einen Adelstitel zu verkaufen, aufbegehrt. Wer in so einer Familie aufwächst, der muss meiner Meinung nach anders sein als es vielleicht bei anderen üblich ist. Und ja, auch Puck ist auf seine Art genau richtig. Einzig die Geschwindigkeit, die die beiden an den Tag legen hat mich tatsächlich gestört. Er, der eigentlich dauernd wen Neues hatte und als Verführer galt, ist auf einmal geläutert - das passt für mich einfach nicht. Nicht in diesem Tempo. Dennoch hat mir seine Art doch gepasst. Natürlich ist das Buch vollgepackt mit Klischees. Aber das ist die Qualität dieser Bücher. Klischees. Kitsch. Sie leben ja praktisch davon, dass die Liebesgeschichten an sich völlig hirnrissig sind. Ich glaube nicht, dass es richtig wäre, einen solchen Roman mit der Erwartung zu lesen, dass etwas hochgradig wertvolles dabei herauskommt.Was ich allerdings auch von solchen Büchern erwarte, ist, dass die allgemeinen Rechtschreib- und Grammatikregeln eingehalten werden. Ich bin da über das ein oder andere gestolpert und das macht mir persönlich einfach keinen Spaß. Weil es Dinge sind, die zu auffällig sind. Die wirklich ins Auge stechen. Da ist ein ganzer Satz und damit der Fluss kaputt, weil man sich an einem Wort aufhängt. Das ist ein bisschen schade. Da kann man auch den Verlag nicht als "Rechtfertigung" vorschieben.Kurzum: Ja, das Buch ist nicht sehr anspruchsvoll, unrealistisch und hat vielleicht das ein oder andere Problem. Aber vor dem Hintergrund des Verlages denke ich, dass nichts anderes davon erwartet werden konnte. Es liest sich recht leicht von der Hand, ich empfand es als doch recht spannend und wenn man das Tempo der beiden mal außen vor lässt, dann denke ich schon, dass man etwas damit anfangen kann. Ich empfand es zumindest als recht kurzweilig und unterhaltsam.Schade war allerdings, dass ich den Vorgängerteil nicht kannte. So hat mich jeder Hinweis auf die Beziehung des Bruders irgendwie kirre gemacht. Weil es mich doch interessiert, was da passiert ist. Das Buch war damals Teil eines Überraschungspakets. Einem geschenkten Gaul und so - dennoch finde ich es ein bisschen unpassend, einen Fortsetzungsteil in ein Überraschungspaket zu stecken. Das kann schon frustrieren.Trotzdem fällt mein Urteil gnädig aus. Weil ich letztlich das Buch doch mochte, auch wenn es einige Macken und Schwächen hat. Es hat mich zumindest gehörig abgelenkt.

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  • Nur der Plot hält das Buch am Leben - schade!

    Der Sünder und die Lady (Historical Gold)

    inluvbooks

    11. December 2014 um 20:09

    Robin Blackthorn ist der uneheliche Sohn eines Marquis, seine Mutter eine Schauspielerin. In Frankreich führt der Junggeselle ein schönes Dasein, denn dort ist niemand so steif wie im prüden England und der Geck wird sehr gefeiert. Doch Robin, von allen Puck genannt, kehrt nach England zurück um in die Londoner Gesellschaft eingeführt zu werden. Hierzu bemächtigt er sich zwei Freunden seines älteren Bruders Jack und landet auf einem Maskenball. Zufällig ist die Debütantin Regina Hackett mehr gezwungen als gewollt auf dem skandalösen Maskenball, zu dem sie ihre Cousine Miranda überedet hatte. Dort trifft sie auf Puck, der sie für ein leichtes Mädchen hält und einen Kuss raubt. Doch schon bald wird ihm klar, dass Regina eine Unschuldige ist und lässt sie gehen. Regina will so schnell wie es geht dem Ball entkommen, doch findet sie ihre Cousine nicht. Verzweifelt wendet sie sich an Puck und so finden sie heraus, dass Miranda entführt wurde. Puck bietet an Regina zu helfen. Er denkt sich mit ihr eine Geschichte aus, die sie ihren Eltern und den von Mirandas auftischen wollen. Regina nimmt dankbar an, denn auf ihre Familie ist kein Verlass und so stürzen sie sich ins Abenteuer nach Miranda zu suchen. Meine Meinung Regina Hackett ist die einzigste Tochter eines Kaufmanns, der in den Adel einheiratet und große Ziele mit seiner Tochter hat. Eiskalt geht er an die Sache ran und sieht alles und jeden als Ware, die er gut verkaufen kann. Ihr Großvater ist ein Spieler, ihr Onkel ebenfalls, so dass er seine Kinder schon gut verheiratete. So “sorgt” Reginas Vater für seine neue Familie und hält sie aus. Reginas Mutter ist eine Trinkerin, die sehr leicht zu beeinflussen ist. Mirandas Eltern sind nicht besser, die Mutter die Enkelin eines bekannten Hutmachers, der Vater ein Nichtsnutz. Reginas Vater unterstützt in keinster Weise die Suche nach Miranda. Seiner Meinung nach ist diese nach Gretna Green abgetaucht und daher ist für ihn die Suche pure Zeitverschwendung. Doch Regina will nicht aufgeben. Sie vertraut sich Puck an und bittet den unbeliebten Bastard um Hilfe. Puck ist sehr unwillkommen in der englischen Gesellschaft, immerhin ist er ein Bastard. Er verfügt über viel Charme und Geld, womit er sich gerne sein Leben angenehmer macht. Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz gut. Menschenhändlerring, eine Verfolgung, Suche, aber es war klar, wer dahinter steckt. Das war aber auch der Grund warum ich das Buch nicht schon nach dem ersten Kapitel zugeklappt und aufgegeben habe. Da ich wissen wollte ob mein Verdacht wirklich stimmt. Regina fand ich gelegentlich wirklich etwas, naja, doof. Und Pucks Art gefiel mir nicht. Er war mir nicht sympathisch. Zu sehr versuchte die Autorin ihm dieses Unbeschwerte Dasein zu geben, diesen Charme und das mit allen Mittel zu erzwingen. Ein weiterer Punkt, der mich fast verrückt gemacht hatte, waren die Gespräche. Die Autorin versteht es ausgezeichnet nichtssagende Gespräche beginnen zu lassen, die mir nicht im Geringsten etwas beantwortet haben. Die Sätze waren abgehackt, die Gesprächsverläufe nicht nachvollziehbar, alles zu sprunghaft. Für mich ist dieses Buch nichts. Ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag oder schon so im Orignal ist. Es hat mir nicht gefallen.

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  • Wo bleibt das Prickeln?

    Der Sünder und die Lady (Historical Gold)

    Karin_Kehrer

    27. June 2014 um 22:28

    Hätte Regina Hackett geahnt, welche schlimmen Folgen der heimliche Besuch eines Maskenballs für sie und ihre Cousine Miranda haben würde, sie hätte niemals zugestimmt, diese Veranstaltung zu besuchen! Denn auf dem Ball lernt sie Robin Goodfellow Blackthorn, genannt "Puck" näher kennen als es für eine Debütantin schicklich ist. Puck ist als Heiratskandidat nämlich absolut ungeeignet - ein unehelicher Bastard passt nicht in die Pläne ihres Vaters, sie an einen Adeligen zu verheiraten, um selbst gesellschaftlich aufzusteigen. Zu allem Unglück verschwindet auch noch Miranda spurlos. In ihrer Not wendet sich Regina an den einzigen Mann, den sie auf dem Ball kennt - Puck! Die Suche nach Miranda führt sie in die dunkelsten Gassen Londons und mitten hinein in ein unglaubliches Verbrechen ... Der zweite Band der Reihe um die drei Blackthorn-Brüder widmet sich dem Mittleren, genannt "Puck". Er macht der Shakespeare'schen Figur alle Ehre, trägt stets ein Scherzchen auf den Lippen und sieht das Leben mit Humor. Ein Charakterzug, der durchaus löblich ist, hier aber ein wenig zu oft und manchmal etwas krampfhaft bemüht wird. Dafür ist die Heldin für die Zeit, in der die Geschichte spielt, allzu mutig und vage konstruierte Zufälle schicken sie auch immer wieder mitten in das Schlamassel - allerdings ohne allzu große Nachwirkungen ... Die Story ist genregemäß natürlich auf die Liebesgeschichte zwischen Regina und Puck konzentriert, manche Szenen sind durchaus erfrischend und lustig. Trotzdem hätten ein wenig mehr Action und eine Kürzung der ziemlich ausufernden Dialoge gut getan, die oft aus wiederholtem Liebesgeplänkel und unnötigem Geschwafel bestehen. Der schwülstige Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die Handlung - vorhersehbar. Der Zusammenhang mit den Verbrechen ist relativ schnell klar und es gibt wenige Überraschungen. Erst gegen Ende der Geschichte, als sich Pucks älterer Bruder Jack der Verbrecherjagd anschließt, kommt Spannung auf. Das eigentlich ernste Hintergrundthema - Menschenhandel - wird nur als Aufputz verwendet und verharmlost. Aber natürlich ist auch klar, dass das Thema dieser Heftroman-Reihe ein anderes ist. Ich könnte mir vorstellen, dass der Band um "Black Jack" interessant wäre, denn dieser Charakter ist am subtilsten und sehr geheimnisvoll. Fazit: Ansatzweises Prickeln wird durch ausufernde Dialoge und merkwürdigen Schreibstil zunichte gemacht!

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  • Das war nicht wirklich ws für mich....

    Der Sünder und die Lady (Historical Gold)

    DarkReader

    05. April 2014 um 15:18

    Leider muss ich sagen, dass mir dieses Buch nicht gut gefallen hat. Ich hatte Probleme mit den Protagonisten, die auf mich nichtssagend und einfältig wirkten. Auch der Schreibstil der Autorin war nichts für mich, zu ausufernd und gekünstelt wirkte er auf mich. Für die Zeit, in der der Roman spielt, war mir die Protagonistin zu feministisch und aufmüpfig. Irgendwie wirkte die Story sehr unglaubhaft und an den Haaren herbei gezogen auf mich. Ortsbeschreibungen, so wie ich sie liebe, fehlten fast ganz und über weite Teile war das Buch einfach nur langweilig. Die Autorin ergeht sich ellenlang in den gegenseitigen Lobhudeleien über ihre beiden Protagonisten, was mich zum Gähnen brachte. Ich kam einfach nicht richtig weiter und musste mich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Einzig am Ende gab es einige spannende Seiten, aber das reichte mir leider nicht. Fazit: Zukünftig werde ich von der Reihe die Finger lassen, wenn Bücher daraus in dieser Zeit spielen und von dieser Autorin geschrieben wurden. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

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